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Radio-ähnlich? WTF?

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  1. Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: Andi* 06.07.14 - 16:15

    Wo genau ähnelt Spotify einem Radio mehr als klassischen Musik-Downloads?

    Ich kann in Spotify Playlists erstellen, diese Offline speichern, auf alle meine Geräte synchronisieren und sogar im Web abhören. Zusätzlich dazu habe ich Vorschläge, welche Musik mir gefallen kann, und selbst wenn ich diese Musik dann höre, dann zahle ich keinen Cent mehr, jegliches Marketing ist also nutzlos. Außerdem kann ich mir jederzeit genau den Song anhören, auf den ich gerade Lust habe. Werbung gibt es für mich auch nicht.

    Beim Radio dagegen habe ich Werbung, Moderatoren, Neuigkeiten, Meldungen, Musik, die vom Sender bestimmt wird und das auch noch mit nicht gerade überragender Qualität, und ohne die Möglichkeit, sie offline zu speichern. Und wenn ich ein bestimmtes Lied hören will, muss ich warten, bis es kommt.


    Ich verstehe den Zusammenhang nicht ganz und noch viel weniger, wo sich für die Musik-Industrie Vorteile beim "Marketing" bieten sollten.

  2. Re: Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: thewall13 06.07.14 - 16:50

    Nun, ich denke hier gibt es zu unterscheiden ob man Premium-Nutzer oder Gratis-Nutzer ist. Die Gratis Nutzer werden ja durchaus mit Werbung 'belästigt' und gestatten so das Betreiben von Marketing. Des weiteren haben soweit ich weiß, die Gratis-Nutzer keine 100% Kontrolle über die Mobil-App und müssen sich teilweise den Lied vorgaben aus setzen, die angeblich Thematisch passen + Werbung. Aber auch als Premium-Nutzer werden dir auch teilweise Angebote zu Konzerten von Künstlern angezeigt, oder die simple Platzierung auf der Startseite. Ich denke all diese Aspekte lassen durchaus Marketing zu und sind je nach Abo und Art der Nutzung erfolgreich.

  3. Re: Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: florianhub3r 06.07.14 - 16:51

    Trotzdem spielt sich alles in einem Programm bzw Browser ab. Es gibt keine einzelnen mp3s mehr.

  4. Re: Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: thewall13 06.07.14 - 16:56

    florianhub3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem spielt sich alles in einem Programm bzw Browser ab. Es gibt keine
    > einzelnen mp3s mehr.

    Könntest du das genauer erläutern, mir ist der Zusammenhang nicht ganz klar?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.14 16:57 durch thewall13.

  5. Re: Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: Flyns 07.07.14 - 02:33

    Er ( / Sie? ) meint, dass man mit Spotify keine mp3-Dateien herunterladen kann (wie beim klassischen Musikdownload).

    Es ist so ein bisschen zweigeteilt bei Spotify. Der Free-Nutzer kann eher als "Radio"-Nutzer bezeichnet werden, da er keine Songs speichern kann und Werbung hört. Der Premium-Nutzer kann Songs offline speichern (ja, herunterladen und speichern, wenn auch nicht als mp3 sondern als verschlüsselte irgendwas-Datei) und hört keine Werbung, ist daher eher in diesem Modell eher dem Musik-Download zuzuordnen.

    Aber die Einteilung ist schwierig. Mit klassischem Radio ist das mMn trotzdem nicht vergleichbar, da man hier keinen Einfluss auf das Programm hat, während man bei Spotify genau das hört, was man gerade hören will. Der Vergleich mit dem Musik-Download ist da schon etwas passender, da man auch bei Spotify (als Premium-Nutzer) Musik herunterladen und offline speichern kann. Allerdings geht das mit einem Account auf maximal 3 Geräten. Außerdem besitzt man unter dem Strich keine mp3-Dateien und ist darauf angewiesen, dass der Dienst (und die Server) immer weiter laufen. Beim klassischen Musik-Download bekommt man die mp3s oder mp4s, mit denen man dann machen kann, was man will (DRM-freier Download, z.B. über iTunes). Der ganze Vergleich hinkt also schon ziemlich heftig, auf beiden Beinen.

  6. Re: Radio-ähnlich? WTF?

    Autor: wlorenz65 07.07.14 - 09:39

    Beim Radio kann man kostenlos mitschneiden. Bei Downloads bekommt man ohne zu zahlen nur 90 Sekunden Schnipsel vorgesetzt.

    Webradiobetreiber müssen das Mitschneiden laut GVL Vertrag einschränken, indem sie Anfang und Ende der Songs ineinander überblenden oder reinquatschen. Da das inzwischen alle Radiostationen so machen, ist davon auszugehen, dass dies auch für die geheimen GVL Verträge mit den großen Sendern gilt.

    Beim werbefinanzierten Spotify kann man ebenfalls mitschneiden und so kostenlos an einzelne Songs kommen. Wegen der Suchfunktion geht das sogar noch bequemer als beim Radio. Das heißt, man muss nicht mehr die kompletten Charts aufnehmen und sich hinterher die gewünschten Songs da rausschneiden. Es ist zwar laut Spotifys AGB nicht gestattet, aber es gibt keine technischen Beschränkungen.

    Wenn das 2015 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden soll, nehme ich an, dass dann vom Köder- in den Hakenmodus umgeschaltet wird und die Möglichkeit zur Direktanwahl für nicht zahlende User eingeschränkt wird.

    Das ist eben zweischneidig, weil man über Spotify auch schauen kann, was man sich dann per Download woanders kauft. Da gibt es sicher Statistiken, auf die das Volk keinen Zugriff hat, damit die Entscheider das so ausbalancieren können, dass es maximalen Profit für alle Beteiligten verspricht.

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