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Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

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  1. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Ach 05.07.15 - 14:18

    >Was auch etwas besser gelöst werden müsste ist der Wartungsaufwand der Klima. Mitunter steht ein Bus bis zu 1 1/2 Tage. Weil der Prozess Evakuierung, Trocknung und Neubefüllung sehr lange dauert.

    Anfangen würde man da wohl mit einer guten Dämmung, die schon mal von vorne herein den Bedarf und damit Energie, Raum und Wartung spart. Und dann multiplizieren sich Möglichkeiten, was es so schwierig macht, den Überblick zu behalten. Wie Kühlt man überhaupt? Kann es z.B. auch eine Fußbodenheizung/kühlung sein? Auch im Sommer ist ein kühler Boden schon mal sehr angenehm und hat eine niedrige Vorlauftemperatur= sparsam. Könnte man kombinieren mit einem wie beim Tesla flach über den Boden ausgestreckten Akku. Und wie ist das mit Luftwärmepumpen die dann gar keine Kühlflüssigkeit mehr benötigen? Bekommt man die kompakt und vor allem auch leise genug, und kann man mit denen dann die verbleibenden Spitzen abfangen? Luft vom Unterboden ist doch eher schmutzig oder? Kann man die Luft eventuell von den Seiten zur Klima leiten oder auch von hinter dem Dach, so wie beim Lufteinlass eines F1 Rennwagen über dem Kopf des Fahrers, den Einlass aber als langes Oval in die Breite gezogen? Von den Temperaturen her, sollte man auf jeden Fall wesentlich niedriger liegen als bei der Kühlung eines großen Diesels, was ain wesentlich weniger Verschleiß enden muss. Und wie ist das mit der Kondenswasserbildung? Tja, und ich hätte ja echt nicht gedacht wie aufwendig die Wartungsarbeiten zur Motor und Klimakühlung sind, so wie du da mal einen Einblick gibst.


    Die Basics kann ich mir ja noch konstruieren und die einfachsten Konsequenzen, aber wenn dann die Zahl der möglichen Ausführungen explodiert, dann fehlt mir das spezielle Fachwissen zur Busfahrzeugtechnik :]. Schnell ist man bei Klima plötzlich auch in Bereichen, in denen selbst noch die Experten unterschiedlicher Meinung sind. Akkuraten und umfangreichen Versuchsreihen bräuchte man da, also mehr Forschung und weniger Entwurf, der kommt später :].



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.15 14:27 durch Ach.

  2. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.15 - 14:50

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh man, da gibt es inzwischen so, ja man muss schon sagen, pervers gut
    > Gläser, die dämmen teils besser als Hauswände, mit Edelgasen statt Luft
    > gefüllt, usw. ich sag ja, in dem Bereich geht es richtig zur Sache in der
    > Architektur. Zweifachverglasung sollte es aber schon sein, besser dreifach.
    > Da die meisten Fenster im Bus nicht zu öffnen sind, fällt außerdem die
    > Achillesferse jeder Verglasung weg, der (Verschluss-)Rahmen. Aber gerade
    > auch die Karosserie ist ein Energiefresser par excellence, aus Metall,
    > sozusagen eine einzige das gesamte Fahrzeug ummantelnde Wärmebrücke :].
    > Musst du einfach mal darüber nachdenken wie schnell das geht, wenn ein Auto
    > im Winter auskühlt, und das dann mit einer modernen Wohnung vergleichen :].

    Ist mir klar, dass es schon verdammt gutes Glas gibt (hab selber sowas zuhause :D), aber wird das auch in Bussen eingesetzt? Einmal wegen dem Gewicht (Akku ird mehr belastet?) und einmal wegen Stabilität (hält das ganze auch noch?). Ansonsten sehr zu begrüßen, wenn man sich heutige Busscheiben anschaut :D

  3. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Sharra 05.07.15 - 15:08

    holysmoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Solarzellen müssen ja nicht auf dem Busdach sein.

    Stimmt, am Unterboden wäre vielleicht noch der eine oder andere Quadratmeter frei.

  4. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: RvdtG 06.07.15 - 17:04

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da wundert mich das aber schon ein bisschen, dass das Lösen des Hammers
    > > keinen stillen Alarm auslöst beim Busfahrer. So schwer umzusetzen ist
    > das
    > > ja jetzt technisch nicht, im Prinzip nur ein durchtrenntes Kabel :].
    >
    > Klar technisch machbar, aber was dann?

    Nerviges, lautes Rumgepiepse. Führt zu einem gewissen sozialem Druck, schnellstmöglich stiften zu gehen oder den Hammer wieder zu verstauen. Und bei einem Unfall zählt Piepsen nicht zu den dringlichsten Problemen, genau wie der nervige Rauchmelder wenn's wirklich brennt.

  5. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: WhyLee 13.07.15 - 12:26

    Ich sehe schon daß sich hier im Forum die Leute in etwa zwei Lager spalten:
    * Personen, die für jedes Problem eine Lösung finden/suchen
    * Personen, die für jede Lösung ein Problem finden/suchen

    Ich würde mich eindeutig zur ersten Gruppe zählen und bin der Meinung, daß Solarzellen am Busdach eine feine Sache wären. Aber einfach ein paar Panels vom Baumarkt drauftackern - damit ist es wohl nicht getan. Das muß man schon gewichts und platzoptimiert konstruieren. Vielleicht gleich als Teil des Dachs, wie man es auch beim Hausdach machen sollte und nicht einfach auf ein bestehendes Hausdach die Panels raufpflastern. Finde ich nicht sehr kosteneffizient Panels können ja auch die Funktion des Dachs übernehmen.

    Hier sieht man auch wer in 'Kasterl' denkt und wer OutOfTheBox denken kann. Einen Elektromotor wo reintackern ist ja auch gut und schön, aber erst wenn er durch Energierekuperation die Bremse entlastet und Energie für das nächste Anfahren zurückgewinnt, dann wird ein Schuh draus. Das ist natürlich schon lange bekannt, aber der Typ, der da von selber drauf gekommen ist, war sicherlich kein "Kasterl"-Denker.

  6. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: RvdtG 14.07.15 - 11:17

    Ich würde sie eher als zweites Dach drüber bauen, dadurch Beschattung der eigentlichen Fahrzeugdachs und reduzierte Aufheizung des Fahrzeugs.
    Dann kann man mal schauen was besser oder schlechter funktioniert ;)

  7. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Sharra 14.07.15 - 11:41

    Dann bist du wieder höher, musst also Höhe irgendwo einsparen. Nicht Sinn der Sache.
    Ausserdem musst du ordentlich Platz lassen, damit die Klimanlage ihre Wärme abführen kann, und es sich nicht unter deinem 2. Dach staut. Und wie du dann den Notausstieg durch die Dachluke realisieren möchtest, musst du mir bei Gelegenheit mal erklären.

  8. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: RvdtG 14.07.15 - 11:55

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann bist du wieder höher, musst also Höhe irgendwo einsparen. Nicht Sinn
    > der Sache.
    Ich würde mit knapp unter 10 cm Bauhöhe rechnen.

    > Ausserdem musst du ordentlich Platz lassen, damit die Klimanlage ihre Wärme
    > abführen kann, und es sich nicht unter deinem 2. Dach staut.

    Entfall der Klimaanlage, dazu vorne und hinten offener Zwischenboden, durch den der Fahrtwind ziehen kann. Durch die fehlende Klima und die nicht vorhanden Gasflaschen auf dem Dach kann auch der höhere Bauraum durch die Panels kompensiert werden.

    > Und wie du
    > dann den Notausstieg durch die Dachluke realisieren möchtest, musst du mir
    > bei Gelegenheit mal erklären.

    Eine Aussparung in den Panels, wenn gefordert ein hochgezogener Kragen zwischen Innenraum und Oberseite der Panels.

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