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Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

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  1. Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Phil K. 03.07.15 - 15:26

    ...Sollte den Akku deutlich entlasten für den Betrieb der Klimaanlage.

  2. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: chewbacca0815 03.07.15 - 15:43

    Phil K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Sollte den Akku deutlich entlasten für den Betrieb der Klimaanlage.

    +1

    Weshalb man daran nicht gedacht hat, erschließt sich mir auch nicht...

  3. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: ralf.wenzel 03.07.15 - 15:45

    Die sind ja nicht doof. Strom aus Solarzellen ist unsubventioniert einfach zu teuer.

  4. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Schroeddel 03.07.15 - 15:51

    Und wird bei der riesigen Kapazität des Akkus auch nicht viel bringen.

  5. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: chewbacca0815 03.07.15 - 15:51

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sind ja nicht doof. Strom aus Solarzellen ist unsubventioniert einfach
    > zu teuer.

    Aber 4 Mios Subventionierung mal so eben in diese Busse pumpen ist OK?

  6. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Phil K. 03.07.15 - 15:52

    :-D
    Selten so gelacht. Aktuelle Preise mal angeschaut?
    Zudem ist das ein Forschungsbetrieb. Da hätte man die knapp 5000 EUR, die man für die zur Verfügung stehende Fläche braucht(für die komplette Anlage) , sicher auch noch übrig gehabt.
    Zudem würde das dann zusätzlich die Erkenntnis liefern, ob es denn tatsächlich nützlich wäre.

  7. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Sharra 03.07.15 - 19:56

    Phil K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > :-D
    > Selten so gelacht. Aktuelle Preise mal angeschaut?
    > Zudem ist das ein Forschungsbetrieb. Da hätte man die knapp 5000 EUR, die
    > man für die zur Verfügung stehende Fläche braucht(für die komplette Anlage)
    > , sicher auch noch übrig gehabt.
    > Zudem würde das dann zusätzlich die Erkenntnis liefern, ob es denn
    > tatsächlich nützlich wäre.

    Eben daran wird es scheitern. Ist ja nicht so, dass man es nicht schon durchgedacht hat. Aber:
    Du hast auf dem Bus NIE den perfekten Winkel, egal was du machst. Ausser du baust noch eine Anlage zur perfekten Ausrichtung drauf, koppelst das ganze mit einem schweineteuren System, und hast damit den Output der winzigen Fläche von 10 Jahren verpulvert.
    Dann ist eben wie gesagt die Fläche verdammt klein. Gekoppelt mit dem miesen Einfallwinkel, hätten wir einen Wirkungsgrad unterhalb von allem, was gut und schön wäre. Und da sind Fahrten durch Tunnel, Schatten usw noch gar nicht eingerechnet, sondern einfach nur munter durch die Pampa.

    Man ist zum Schluss gekommen: Es bringt nichts.

  8. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: m9898 03.07.15 - 21:27

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Phil K. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > :-D
    > > Selten so gelacht. Aktuelle Preise mal angeschaut?
    > > Zudem ist das ein Forschungsbetrieb. Da hätte man die knapp 5000 EUR,
    > die
    > > man für die zur Verfügung stehende Fläche braucht(für die komplette
    > Anlage)
    > > , sicher auch noch übrig gehabt.
    > > Zudem würde das dann zusätzlich die Erkenntnis liefern, ob es denn
    > > tatsächlich nützlich wäre.
    >
    > Eben daran wird es scheitern. Ist ja nicht so, dass man es nicht schon
    > durchgedacht hat. Aber:
    > Du hast auf dem Bus NIE den perfekten Winkel, egal was du machst. Ausser du
    > baust noch eine Anlage zur perfekten Ausrichtung drauf, koppelst das ganze
    > mit einem schweineteuren System, und hast damit den Output der winzigen
    > Fläche von 10 Jahren verpulvert.
    > Dann ist eben wie gesagt die Fläche verdammt klein. Gekoppelt mit dem
    > miesen Einfallwinkel, hätten wir einen Wirkungsgrad unterhalb von allem,
    > was gut und schön wäre. Und da sind Fahrten durch Tunnel, Schatten usw noch
    > gar nicht eingerechnet, sondern einfach nur munter durch die Pampa.
    >
    > Man ist zum Schluss gekommen: Es bringt nichts.

    Fraglich ist jedoch weiterhin, wie du ohne weitere Studien und Messergebnisse zu diesem Schluss kommen kannst.

  9. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Sharra 03.07.15 - 22:24

    m9898 schrieb:

    > Fraglich ist jedoch weiterhin, wie du ohne weitere Studien und
    > Messergebnisse zu diesem Schluss kommen kannst.

    Wozu brauche ich Studien? Die Verkehrsbetriebe wissen:
    Wieviele Sonnenstunden sie pro Jahr haben
    Wieviele davon sie mit dem Bus herumkutschieren.
    Wie lange der Bus ca pro Fahrt im Schatten liegt (Tunnel, Brücken etc)
    Der Rest ist 6-7. Klasse Mathematik, da Wirkungsgrad der Solarpanels bei flachem Winkel bekannt sind. Da brauche ich keine Studie und keine Messergebnisse machen, für etwas, was schon mehrfach vorliegt. Wäre komplett rausgeschmissenes Geld.

    Aber wenn du zuviel Geld hast: Kauf dir einen alten Bus, schraub ein paar Solarpanels drauf, und teste, ob du damit was nennenswertes zustandebekommst.

  10. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: plutoniumsulfat 03.07.15 - 22:36

    Kleiner Tipp: Der Winkel ist nicht immer gleich.

  11. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Sharra 03.07.15 - 22:39

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleiner Tipp: Der Winkel ist nicht immer gleich.

    Das ist völlig richtig. Aber man kann das Mittel errechnen, wenn man weiss wo die Sonne im Verhältnis zum Fahrzeug steht, und die Strecken kennt. Und dabei wird man feststellen, dass man nur sehr selten das Optimum erreichen wird. Dazu wiegen die Mistdinger auch noch einiges, fressen also auch wieder Leistung beim durch die Gegend fahren.

  12. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: blablabla23 04.07.15 - 01:52

    Im Sommer vielleicht durchaus gut Solarzellen auf dem Dach zu haben. Aber der Bus muss auch im Winter fahren. Hoffentlich kommt ein harter Winter mit viel Schnee so das man erproben kann wie sich die Induktion im Winter schlägt gegenüber anderen Lösungen.

  13. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: zu Gast 04.07.15 - 07:34

    Phil K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Sollte den Akku deutlich entlasten für den Betrieb der Klimaanlage.


    Die Dachfläche ist nicht ausreichend, da nicht wirklich viel freie Dachfläche vorhanden ist. Vorne hinten und mittig sitzen die Wärmetauscher der Klimaanlage sowie deren Filtersysteme.
    In den Dächer befinden sich mind 2 Dachluken, welche als Notausstieg dienen.
    Die Busse fahren mind. 1 -2 mal die Woche durch eine Waschanlage.
    Für Wartungsarbeiten müssen die Dachaufbauten der Klimaanlage zugänglich bleiben.


    Grundsätzlich wäre das sicher machbar, erfordert m.E. aber dafür entwickeltes Fahrzeug. Umrüsten/aufrüsten dürfte hingegen nur bedingt machbar sein.

  14. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Ach 04.07.15 - 10:32

    Die Solarzellen zum Abfangen des erhöhten Energiebedarfs zur Kühlung im Sommer sind ideal. Der Bedarf zum klimatisieren ist ja dann am höchsten, wenn der Bus der Sonnenstrahlung am intensivsten ausgesetzt ist, also dann wenn die Sonne in ihrem Zenit stehend den Bus bescheint, also genau dann wenn die flach auf dem Bus liegenden Photovoltaik Zellen den meisten Strom produzieren.

  15. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Auron 04.07.15 - 11:30

    Dafür würden die Zellen zu heiß werden.
    Ironischer Weise erzeugen Solarzellen die zu heiß werden keinen oder fast keinen Strom mehr. Dagegen müsste man also erst einmal etwas tun, bevor man das Dach mit Solarzellen Vollpflastert. Ansonsten wäre das natürlich die beste Lösung, denn auch im Stau könnte man so Strom produzieren.
    Mal schauen was die Zukunft so bringt.

  16. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: plutoniumsulfat 04.07.15 - 11:45

    Wie wird das eigentlich bei Häusern gemacht?

  17. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Ach 04.07.15 - 12:44

    Hä? Wenn bitte interessieren bei voller Sonneneinstrahlung den die 1-2 % Wirkungsgradverluste? Nicht mal in der Wüste werden Solarzellen gekühlt. Ne besser Bedarfs/Leistungsübereinstimmung als auf dem Busdach wird man kaum finden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.15 12:55 durch Ach.

  18. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: Ach 04.07.15 - 12:48

    Auf dem Hausdach funktionieren sie super im Hochsommer und selbst mitten in der Sahara funktionieren sie klasse :]. Die 1-2 % weniger Wirkungsgrad interessieren da nicht.

  19. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: zu Gast 04.07.15 - 21:55

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Solarzellen zum Abfangen des erhöhten Energiebedarfs zur Kühlung im
    > Sommer sind ideal. Der Bedarf zum klimatisieren ist ja dann am höchsten,
    > wenn der Bus der Sonnenstrahlung am intensivsten ausgesetzt ist, also dann
    > wenn die Sonne in ihrem Zenit stehend den Bus bescheint, also genau dann
    > wenn die flach auf dem Bus liegenden Photovoltaik Zellen den meisten Strom
    > produzieren.

    Man kann aber nicht die gesamte Fläche dafür hernehmen.

    a) benötigen die Wärmetauscher der Klima eine freie Wärmeabgabe. Legst man Platten darüber, gibt es Stauhitze. Ich denke nicht das es so optimal ist, denn gerade im Stadtverkehr ist nicht viel Fahrtwind zum abkühlen. Eine andere Belüftungstechnik würde dann auch wieder einen höheren Energiebedarf bedeuten.

    b) muss das Dach frei bleiben. Zur Erinnerung, die Dachluken sind Notausstiege.

    Prinzipiell ist das sicher machbar, nur müsste das Fahrzeug von Grund auf anderes konzipiert, was sicher einen hohen Kostenaufwand bedeutet. In der Regel nimmt man dann was man hat und baut auf.

    Bei Bussen, gerade im Sommer und Stadtverkehr, ist die Wärmeabfuhr ein nicht wirkliches einfaches unterfangen.

    Erschwerend kommt hinzu das die Dinger nicht zu hoch werden dürfen. In Berlin mag das kein Problem sein, aber in vielen Busbetrieben ist die Höhe durchaus relevant, wenn es bedeutet das sämtliche Werkstatt und Abstellhalleneinfahrten umgebaut werden müssen. Auch die Hallenhöhe muss noch passen.
    Betriebskosten spielen auch eine rolle. Städtischer ÖPNV ist ein Defizitgeschäft. Ein Fahrzeug muss sich irgendwann auch bezahlen. Früher ging man von 10 Jahre aus. Heute Verlagen viele Ausschreibungen oft einen Fuhrpark der im Durchschnitt nicht älter als 7 Jahre sein soll. So ein Bus kostet ein schweine Geld und im Unterhalt ist der auch nicht günstig.

    Es ist durchaus ein nicht sehr einfaches Thema, weil eben sehr vieles Beachtet werden muss.
    Technik Wirtschaftlichkeit Bezahlbarkeit.

    Fällt mir gerade ein. Ein Nothammer kostetet damals 3.50DM Stück. In einem Unternehmen mit 60 Fahrzeugen wurden jeden Abend rund 80 Hämmer ersetzt.

  20. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.15 - 00:02

    Warum wurden die jeden Abend ersetzt?

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