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In 3 Monaten kann man alles lernen...

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  1. Re: In 3 Monaten kann man alles lernen...

    Autor: Urbautz 06.12.18 - 12:59

    Wir hatten vor ein paar Monaten eine Quasi-Initiativ-Bewerbung von einem Quereinsteiger (davor auf dem Bau gearbeitet). In der Bewerbung aber diverse Beiträge zu Githubs von Opensource-Projekten. Eingeladen .. Eingestellt ... Glücklich. Einer der beste unseres Teams.

  2. Re: In 3 Monaten kann man alles lernen...

    Autor: Poppeye 06.12.18 - 13:22

    Urbautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir hatten vor ein paar Monaten eine Quasi-Initiativ-Bewerbung von einem
    > Quereinsteiger (davor auf dem Bau gearbeitet). In der Bewerbung aber
    > diverse Beiträge zu Githubs von Opensource-Projekten. Eingeladen ..
    > Eingestellt ... Glücklich. Einer der beste unseres Teams.

    Soll es geben. Ist aber absoluter Einzelfall.

  3. Re: In 3 Monaten kann man alles lernen...

    Autor: GodsBoss 06.12.18 - 22:21

    > > > Ich bin nach wie vor überzeugt, das ein Quereinsteiger eine gute
    > > > Bereicherung für eine Firma sein kann. Es spricht nichts dagegen
    > > jemanden
    > > > einzustellen der sich programmieren selber beigebracht hat. Eine
    > > Schulung
    > > > für den Mitarbeiter um ihn auf den Neusten Stand zu bringen macht
    > jedoch
    > > > sicher Sinn.
    > Diese Quereinsteiger gibt es mit Sicherheit. Ich bezweifel nur ,dass ein
    > Quereinsteiger sich, neben grundsätzlicher Programmierung, auch noch selbst
    > komplexe Patterns, Clean Code etc. beigebracht hat. (Ausnahmen gibt es
    > auch hier mit Sicherheit)

    Alle, die ich kenne, die das von dir Genannte können, machen und weitergeben, können das, weil sie sich das selbst angeeignet haben. Nicht, weil ihnen das beigebracht wurde. Eine Ausbildung und/oder Studium schaden aber auch nicht.

    > Man muss also eventuell doch etwas Aufwand in den Mitarbeiter investieren
    > und Ihn weiterbilden.

    Das ist leider in der Tat bei vielen notwendig.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  4. Re: In 3 Monaten kann man alles lernen...

    Autor: Vogel22 10.12.18 - 20:21

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem kommt es doch drauf an, was man später macht. Gerade mit dem
    > Studium bilden wir sehr, sehr viel am tatsächlichen Bedarf vorbei. Es gibt
    > einfach SEHR viele Entwickler und auch Leute im Bereich
    > Netzwerk/Administration, die ein Studium machen, um ein höheres
    > Einstiegsgehalt zu bekommen oder eine Chance in einen größeren Unternehmen
    > zu haben, die dann verdammt viel theoretisches Wissen haben und über
    > Konzepte wissen, die sie dort niemals anwenden werden, dafür überhaupt nix
    > von der Praxis wissen, die dort Alltag ist.

    Das Universitätsstudium ist dafür da, für eine wissenschaftliche Laufbahn auszubilden und nicht Programmierer oder Administratoren. Wer nur programmieren oder administrieren möchte, der ist mit einer Ausbildung gut beraten.

  5. Re: In 3 Monaten kann man alles lernen...

    Autor: Vogel22 10.12.18 - 20:38

    Poppeye schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Ich bin nach wie vor überzeugt, das ein Quereinsteiger eine gute
    > > > Bereicherung für eine Firma sein kann. Es spricht nichts dagegen
    > > jemanden
    > > > einzustellen der sich programmieren selber beigebracht hat. Eine
    > > Schulung
    > > > für den Mitarbeiter um ihn auf den Neusten Stand zu bringen macht
    > jedoch
    > > > sicher Sinn.
    > Diese Quereinsteiger gibt es mit Sicherheit. Ich bezweifel nur ,dass ein
    > Quereinsteiger sich, neben grundsätzlicher Programmierung, auch noch selbst
    > komplexe Patterns, Clean Code etc. beigebracht hat. (Ausnahmen gibt es
    > auch hier mit Sicherheit)
    > Man muss also eventuell doch etwas Aufwand in den Mitarbeiter investieren
    > und Ihn weiterbilden.
    > >
    >
    > > Viel anstrengender sind gerade fertige Fachinformatiker oder
    > > Bachelor-Informatiker. Die haben auch keine Ahnung vom realen Leben,
    > halten
    > > sich aber für die Könige. Hier muss man nicht nur Arbeit reinstecken,
    > > sondern den Leuten erst mal klar machen, dass sie noch viel zu lernen
    > > haben.
    > >
    > Schöne Verallgemeinerung. Meiner Erfahrung nach legt sich das bei denen,
    > welche sich für Könige halten, sehr schnell nachdem das erste Code Review
    > durch ist und sie anfangs erstmal ausgelacht werden. Außerdem lassen sich
    > Fachinformatiker und Akademiker doch recht einfach unterscheiden, wenn man
    > ihnen mal eine Aufgabe in Richtung Recherche gibt oder sie anweist sich
    > selbst etwas beizubringen. Hier sind meistens (!) die Akademiker doch sehr
    > überlegen.
    > > Quereinsteiger haben zudem den Vorteil, anderes Wissen mitzubringen,
    > > Branchenwissen. Wenn man einen Versicherungskaufmann zum Entwickler
    > > umschult, vergisst er ja nicht sein Wissen um Versicherungen. Wenn man
    > den
    > > dann in Projekte bringt mit Versicherungshintergrund, kann das eine echt
    > > gute Kombination werden.
    > Klar gibt es immer gute Kombinationen. Nur erklär mir warum ich einen
    > Quereinsteiger (ehemaliger Bäcker) in meiner Firma (Redaktionssysteme)
    > brauchen kann?

    Einen Quereinsteiger kannst du vor allem dann gebrauchen, wenn er interessantes Domänenwissen mitbringt. Wenn du Redaktionssysteme entwickelst, könnte ein Quereinsteiger aus der Printbranche gegebenenfalls interessant sein, der die Arbeit in der Printbranche gut kennt und mit der passenden Terminologie arbeiten kann. Oder wenn du beispielsweise Software für Biotech-Maschinen herstellst, ist ein Biologe in deinem Team sicher nicht verkehrt.

    Am wertvollsten sind diejenigen, die zwischen den Welten stehen, denn IT ist in der Praxis meist unterstützend tätig.

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