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  5. › Boston Dynamics: Google will…

Will man etwa ...

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  1. Will man etwa ...

    Autor: Moe479 29.05.16 - 05:15

    keine Tötungsroboter mehr fürs Militär bauen ???

  2. Zielgruppe Altersheim

    Autor: Dumpfbacke 29.05.16 - 10:19

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > keine Tötungsroboter mehr fürs Militär bauen ???
    Toyota arbeitet seit Jahren an der Entwicklung von Robotern, welche im täglichen Leben einsetzbar sind.

    Ein paar, teilweise ältere Artikel zu dem Thema:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Partner_Robots
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Japan-Roboter-fuer-die-alternde-Gesellschaft-3033054.html
    http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/technik-unsere-zukunft-mit-robotern---japan-zeigt-wo-es-lang-geht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-151208-99-165759
    http://de.ubergizmo.com/2016/05/26/bei-pizza-hut-in-japan-sollen-bald-roboter-bedienen.html

    Wenn man dazu noch an die derzeitige Entwicklung von autonomen Autos/ Drohnen oder künstliche Intelligenz denkt, kommt man früher oder später zu dem Entschluß, dass sich die Gesellschaft ändern wird. Bei der derzeitigen Entwicklung kann man in einigen Jahrzehnten von einer großen Menge an Arbeitslosen im Niedriglohnsektor ausgehen.
    mfg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.16 10:22 durch Dumpfbacke.

  3. Re: Will man etwa ...

    Autor: Atalanttore 29.05.16 - 21:15

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------
    > keine Tötungsroboter mehr fürs Militär bauen ???

    Boston Dynamics hat vor der Übernahme durch Google hauptsächlich fürs Militär gearbeitet. Mit Google musste Boston Dynamics nun Roboter für den Haushalt bauen.

  4. Re: Zielgruppe Altersheim

    Autor: burzum 31.05.16 - 01:39

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > keine Tötungsroboter mehr fürs Militär bauen ???

    Ohhh wie schrecklich! Dann macht es halt wer anders! Ehrlich, wer glaubt die Natur des Menschen würde sich mal eben ändert glaubt auch Konflikte ließen sich mit einer Runde Monopoly der Regierungschefs beilegen. Persönlich hätte ich weder Skrupel Waffen zu bauen noch zu verkaufen - ich setze sie nicht ein.

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man dazu noch an die derzeitige Entwicklung von autonomen Autos/
    > Drohnen oder künstliche Intelligenz denkt, kommt man früher oder später zu
    > dem Entschluß, dass sich die Gesellschaft ändern wird. Bei der derzeitigen
    > Entwicklung kann man in einigen Jahrzehnten von einer großen Menge an
    > Arbeitslosen im Niedriglohnsektor ausgehen.

    Ja, das wird noch interessant. Seit der Industrialisierung die zu mehr Wohlstand für *alle* geführt hat, inklusive besserer Ernährung, Medizin und geringerer Kindersterblichkeit, findet halt weniger Selektion statt. Wenn wir jetzt in eine neue Phase eintreten in denen Robotor simpelste Arbeiten erledigen wird das den Sozialstaat vor neue Herrausforderungen stellen. Allerdings bin ich persönlich nicht bereit, noch der Meinung das es eine Art "bedingungsloses Grundeinkommen" geben sollte. Der Mensch braucht Anreize, mit dem BGE dürfte aber für viele der Anreiz wegfallen und man wird dem System vollends auf der Tasche liegen und fühlt sich dabei auch noch legitimiert und bestätigt.

    Der Betreffenden Gruppe steht es ja frei sich weiterzubilden oder umzuschulen. Wer halt nichts, aber auch wirklich nichts kann, warum sollte diese Person dann nicht hinten runterfallen? Sie trägt schließlich auch nichts mehr zum System bei wie jeder der arbeitet und Steuern zahlt und damit seinen Teil zur Allgemeinheit beiträgt. Ich rede nicht von Krankheit und ich bezweifel das es einen ICD Code für Dummheit oder Unwillen gibt körperliche Arbeit zu leisten. Vergleiche Junkies: Durch die Sucht besteht eine Motivation. Eine Motivation die zwar oft durch Kriminelles Schaffen befriedigt wird, aber sie wird es weil der Anreiz groß genug ist. Die Lösung ist es meiner Meinung nach nicht es Menschen weiter bequem zu machen, sondern unbequem um so Anreize zu schaffen die eigene Situation durch eigenes Handeln zu verbessern. Und nicht durch eine Erhöhung einer staatlichen Leistung.

    Zu Begin der Industrialisierung brauchte es mehr simple Arbeiter, je technischer die (Arbeits-) Welt aber wird, desto mehr verschiebt sich der Bedarf hin zu besser gebildeten und intelligenteren Arbeitern. Ich bin mir relativ sicher (aber gerade zu faul Statistiken zu suchen), dass in dem Grad in dem typtische Industrieberufe abgenommen haben technische Berufe zugenommen haben. Der Kutscher damals hatte halt auch zwei Möglichkeiten: Umschulen auf ein KFZ oder irgendwann verdrängt werden. Mähdrescher haben den Beruf des Schnitters überflüssig gemacht, offenbar gab es dennoch keine Massenarbeitslosigkeit, die Leute haben sich wohl nur anders orientiert.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  5. Re: Zielgruppe Altersheim

    Autor: Dumpfbacke 31.05.16 - 18:56

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumpfbacke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man dazu noch an die derzeitige Entwicklung von autonomen Autos/
    > > Drohnen oder künstliche Intelligenz denkt, kommt man früher oder später
    > zu
    > > dem Entschluß, dass sich die Gesellschaft ändern wird. Bei der
    > derzeitigen
    > > Entwicklung kann man in einigen Jahrzehnten von einer großen Menge an
    > > Arbeitslosen im Niedriglohnsektor ausgehen.
    >
    > Ja, das wird noch interessant. Seit der Industrialisierung die zu mehr
    > Wohlstand für *alle* geführt hat, inklusive besserer Ernährung, Medizin und
    > geringerer Kindersterblichkeit, findet halt weniger Selektion statt. Wenn
    > wir jetzt in eine neue Phase eintreten in denen Robotor simpelste Arbeiten
    > erledigen wird das den Sozialstaat vor neue Herrausforderungen stellen.
    > Allerdings bin ich persönlich nicht bereit, noch der Meinung das es eine
    > Art "bedingungsloses Grundeinkommen" geben sollte. Der Mensch braucht
    > Anreize, mit dem BGE dürfte aber für viele der Anreiz wegfallen und man
    > wird dem System vollends auf der Tasche liegen und fühlt sich dabei auch
    > noch legitimiert und bestätigt.
    >
    > Der Betreffenden Gruppe steht es ja frei sich weiterzubilden oder
    > umzuschulen. Wer halt nichts, aber auch wirklich nichts kann, warum sollte
    > diese Person dann nicht hinten runterfallen? Sie trägt schließlich auch
    > nichts mehr zum System bei wie jeder der arbeitet und Steuern zahlt und
    > damit seinen Teil zur Allgemeinheit beiträgt. Ich rede nicht von Krankheit
    Das Problem haben wir teilweise heute schon. Hartz 4 zeigt die Auswirkungen, staatliche Förderprogramme werden teilweise nicht umgesetzt oder bei den zuständigen Personen fehlt die Motivation, wodurch die Menschen zwar irgendein Zertifikat haben, dies aber immer wertloser wird.

    Damals war es einfacher, da es meistens handwerkliche Berufe waren. Ein Roboter wird früher oder später Aufgaben wie Pförtner/ Gärtner/ Sekretärin übernehmen, wodurch es schwerer wird, neue Jobs zu schaffen. Wer damals Schnitter war, konnte danach immernoch als Förster, Maler oder ähnliches arbeiten. Das geht heute alles nicht mehr so leicht.

    mfg

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