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  5. › Boykottaufrufe: Firmenchef sieht…

Ich hab was gegen die Grünen

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  1. Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 13:20

    Muss ich jetzt damit rechnen in 5 Jahren keinen gutbezahlten Job zu bekommen?
    Wieso wird meine damalige, private Meinung als jetzige Firmenphilosophie gleichgesetzt? Zumal meine Firma mit diesen Schlag keine innige Verbindung besitzt. Zumal die nicht mal für Community sind, dass ist Aufgabe der Foundation nicht Corp.

    Ich sollte wohl in Zukunft keine öffentl. Aussagen mehr machen, am besten gleich jeder Politik abschwören, nicht mehr zur Wahl gehen, um meine Chancen nicht zu schmälern.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  2. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: Benjamin_L 02.04.14 - 13:25

    Wenn du Vorsitzender des Unternehmens bist/werden willst schon ja, und das ist ja auch richtig so, denn deine Person verkörpert dann das Unetrnehmen und alles was du machst/sagst wird mit diesem in Verbindung gebracht.

  3. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 13:29

    Ach und wie glaubst du kommt die private Meinung in Produkte von Mozilla rein? Ich kann jedenfalls unterscheiden ob ein Hansel mich nicht mag oder mich aufgrund der Stellung die ich hab. Ist das irgendwo festgeschrieben welche Meinungen solche CEOs haben dürfen um solche Leute wie du einer bist zu befriedigen?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  4. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: 4DayDreamer 02.04.14 - 13:44

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du Vorsitzender des Unternehmens bist/werden willst schon ja, und das
    > ist ja auch richtig so, denn deine Person verkörpert dann das Unetrnehmen
    > und alles was du machst/sagst wird mit diesem in Verbindung gebracht.

    Damit forderst du eine Art von anti-demokartisches Gesinnungsdenken. Nur was von einer politischen Elite gedacht wird, darf auch öffentlich gesagt werden? Jeder muss, unabhänig von seiner Position, privat seine Meinung vertreten dürfen, ganz gleich ob du oder ich dieser Meinung sind!

  5. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: fehlermelder 02.04.14 - 13:48

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss ich jetzt damit rechnen in 5 Jahren keinen gutbezahlten Job zu
    > bekommen?
    > Wieso wird meine damalige, private Meinung als jetzige Firmenphilosophie
    > gleichgesetzt? Zumal meine Firma mit diesen Schlag keine innige Verbindung
    > besitzt. Zumal die nicht mal für Community sind, dass ist Aufgabe der
    > Foundation nicht Corp.
    >
    > Ich sollte wohl in Zukunft keine öffentl. Aussagen mehr machen, am besten
    > gleich jeder Politik abschwören, nicht mehr zur Wahl gehen, um meine
    > Chancen nicht zu schmälern.

    Deine Firma existiert nicht abseits der gesellschaft, sondern in ihr. Deine Mitarbeiter, deine Kunden, deine Finanziers, deine Familie sind alle Teil davon. Wenn du dich offen dafür stark machst, einen Teil davon zu diskriminieren, finde ich es eine große zivilisatorische Errungenschaft, dass ich deinen Laden einfach meiden kann, um dich nicht weiter zu unterstützen.
    Aber setzt bitt nicht ständig die Diskriminierung aufgrund der Natur eines Menschen mit dem Backlash für Eich gleich, weil er sich für eben diese Diskriminierung eingesetzt hat.

  6. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 13:51

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss ich jetzt damit rechnen in 5 Jahren keinen gutbezahlten Job zu
    > bekommen?

    Generell nicht. Du kannst mit dieser Meinung sicherlich gut z.B. bei Shell oder BP unterkommen. Wenn du an eine Karriere bei Greenpeace oder den Grünen selbst gedacht hast, konnte deine Meinung hinderlich werden.

  7. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: fehlermelder 02.04.14 - 13:54

    4DayDreamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benjamin_L schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn du Vorsitzender des Unternehmens bist/werden willst schon ja, und
    > das
    > > ist ja auch richtig so, denn deine Person verkörpert dann das
    > Unetrnehmen
    > > und alles was du machst/sagst wird mit diesem in Verbindung gebracht.
    >
    > Damit forderst du eine Art von anti-demokartisches Gesinnungsdenken. Nur
    > was von einer politischen Elite gedacht wird, darf auch öffentlich gesagt
    > werden? Jeder muss, unabhänig von seiner Position, privat seine Meinung
    > vertreten dürfen, ganz gleich ob du oder ich dieser Meinung sind!

    Welche "politischen Eliten" meinst du denn? Wurde Eich von Politikern unter Druck gesetzt?

  8. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 13:58

    Und du weißt mit Sicherheit welche Gesinnung in Zukunft angesagt ist, deine Zuversicht möcht ich haben. Andernfalls brauchts kein Diskurs. Standpunkte zu haben ist nur Gift, sie zu äußern kontraproduktiv. Gehn'se weiter, sie haben sich schon dazu geäußert, ihre Meinung wird sich nicht ändern. Im Übrigen die Grünen und Greenpeace verstehen sich auch nicht ;)

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  9. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: Thráin II. 02.04.14 - 13:59

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du Vorsitzender des Unternehmens bist/werden willst schon ja, und das
    > ist ja auch richtig so, denn deine Person verkörpert dann das Unetrnehmen
    > und alles was du machst/sagst wird mit diesem in Verbindung gebracht.

    Also man sollte Firmen die von Personen geführt werden mit deren privater Meinung ich nicht übereinstimme generell boykottieren?

  10. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: Balion 02.04.14 - 14:04

    Thráin II. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also man sollte Firmen die von Personen geführt werden mit deren privater
    > Meinung ich nicht übereinstimme generell boykottieren?

    Jetzt stellt sich wiederum die Frage, brauchst du jemanden der dir sagt wen du boykottieren sollst? Ist es jetzt falsch das die CEO Gegner ihre freie Meinung geäußert haben die von allen hier im Forum genutzt wird, aber nur im Sinne sie so zu drehen wie es ihnen passt für ihre Argumentation?

  11. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 14:09

    4DayDreamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit forderst du eine Art von anti-demokartisches Gesinnungsdenken. Nur
    > was von einer politischen Elite gedacht wird, darf auch öffentlich gesagt
    > werden? Jeder muss, unabhänig von seiner Position, privat seine Meinung
    > vertreten dürfen, ganz gleich ob du oder ich dieser Meinung sind!

    Zuerst sollten wir mal festhalten, dass Unternehmen in der Regel keine demokratischen Institutionen sind. Posten werden meist nicht in freien Wahlen besetzt sondern durch Mechanismen, die auf staatlicher Ebene als mindestens rückständig betrachtet würden.

    Nehmen wir an, der Posten des Mozilla-CEOs wäre durch freie Wahlen besetzt worden und Eich wäre es nicht geworden, eben weil ihm seine Meinung zum Thema Homoehe auf die Füße gefallen wäre? Würdest du auch das als antidemokratische Diskriminierung bezeichnen?

    Falls ja, nehmen wir weiter an, auf staatlicher Ebene würde ein Politiker eine Wahl verlieren, weil er z.B. ein generelles Tempolimit auf Autobahnen fordert. Ist auch das eine antidemokratische Diskriminierung?

    Ich denke, Demokratie wird vornehmlich durch Mehrheitsmeinungen getrieben. Und wenn eine Mehrheit der Meinung ist, dass Eichs Einstellungen für ein Unternehmen wie Mozilla nicht tragbar sind und durch Boykott seinen Rücktritt durchsetzt, dann ist das hochgradig demokratisch. Wenn nur eine Minderheit dieser Meinung ist, wird der Boykott keine nennenswerten Auswirkungen haben und Eich kann bleiben, wo er ist. Demokratie pur.

  12. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 14:30

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du weißt mit Sicherheit welche Gesinnung in Zukunft angesagt ist, deine
    > Zuversicht möcht ich haben.

    Nein, das weiß ich mit Sicherheit nicht. Genausowenig weiß ich, welche Meinungen ich in Zukunft habe, denn die können sich mit neuen Erkenntnissen genauso ändern.

    Wenn ich aber dahergehe und meine Meinung öffentlich äußere oder gar zum Aktivisten werde (z.B. indem ich entsprechende Kampagnen finanziell unterstütze), dann muss ich damit rechnen, dass mir daraus Schwierigkeiten mit den Gegnern dieser Meinung erwachsen.

    Wie kann man denn bitteschön irgend etwas anderes erwarten? Wie soll eine Gesellschaft denn zu einem Konsens kommen, wenn sich Vertreter verschiedener Überzeugungen nicht konfrontieren können? Das einzige, was man tun kann, ist Einschränkungen dabei festzulegen, wie weit so eine Konfrontation gehen darf. Das betrifft im Großen und Ganzen elementare Dinge wie körperliche Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit. Dem können die meisten folgen.

    Hier werden nun im Kern gefordert, einen Boykottaufruf zu einem nicht legitimen Mittel bei einer solchen Konfrontation zu erklären. Das geht meines Erachtens zu weit. Denn wenn man das wirklich wollte, hieße das in Konsequenz, dass man gegen die Boykottaufrufer vorgehen müsste. Das aber würde eine meines Erachtens nicht akzeptable Machtverschiebung zugunsten von Unternehmen bedeuten.

    Sollte der Boykott zu Eichs Entlassung führen, so ist das im Übrigen nur eine sekundäre Konsequenz. Er wird nicht entlassen, weil er eine Meinung hat, sondern weil sein Verhalten dem Unternehmen schadet. Kann man drüber streiten, ob das fair ist, aber einem Unternehmen die Sanktionierung substanziell schädigender Mitarbeiter grundsätzlich zu verbieten, dürfte mehr Schaden als Nutzen anrichten.

  13. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 14:33

    Thráin II. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also man sollte Firmen die von Personen geführt werden mit deren privater
    > Meinung ich nicht übereinstimme generell boykottieren?

    Nein, das ist deine persönliche Entscheidung. Aber du solltest das Recht haben, Firmen, die von Personen geführt werden, mit deren privater Meinung du nicht übereinstimmst, zu boykottieren.

    Gegenfrage also: Sollte es dir verboten werden, Firmen, die von Personen geführt werden, mit deren privater Meinung du nicht übereinstimmst, zu boykottieren?

  14. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: kevla 02.04.14 - 14:37

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach und wie glaubst du kommt die private Meinung in Produkte von Mozilla
    > rein? Ich kann jedenfalls unterscheiden ob ein Hansel mich nicht mag oder
    > mich aufgrund der Stellung die ich hab. Ist das irgendwo festgeschrieben
    > welche Meinungen solche CEOs haben dürfen um solche Leute wie du einer bist
    > zu befriedigen?

    Nein, genau so wenig, wie festgeschrieben ist, was für eine Meinung ein CEO haben darf, um "solche Leute wie du einer bist", zu befriedigen.

    Schon lustig, dass diese "ganzen Leute, wie du einer bist", dem einen die Meinungsfreiheit zugestehen, den anderen Leuten, "wie ich einer bin", ihre aber absprechen wollen.

    Ich darf ihm nicht wehtun oder sonst irgend etwas tun, was gegen das Gesetz spricht. Ich darf ihm aber sehr wohl jeden Support, den er durch mich erhalten könnte, entziehen.

    Ich treffe dadurch auch andere? Tja, damit muss ich wohl klarkommen und das irgendwie mit mir vereinbaren. Das darfst du natürlich auch wieder scheisse finden. Ist dein gutes Recht.

    ;)

  15. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 14:55

    Ich schreib ihm ja nicht vor was für eine Meinung er haben darf um Leute, wovon man nicht mal weiß, ob die besonders dem Produkt oder Community verpflichtet sind, positiv gegenüberstehen. Wenn DEINE Meinung in MEINE Lebensplanung eingreift, dann habe ich ein Problem damit genauso wenn du mir vorschreiben willst, was ich zu denken habe um eine solche Position zu besetzen.
    Die Freiheit hat sicher auch Grenzen bspw. wenn ich sagen würde, ich als Firma sagen würde, ich bediene keine Schwarzen aber hier soll das in Ordnung sein, wenn er wegen seiner privaten Meinung fliegen soll?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  16. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 15:05

    Ich würds begrüßen, wenn Mozilla einen Katalog aufstellt welche Meinungen gern gesehen sind, dann weiß jeder woran er ist. 2008 war die vorherrschende Meinung keine Homoehe in CA, da war er wohl auch im Unternehmen, jetzt als CEO, ist es nicht ok.
    Ich stell mir grad vor, ich hab einen wichtigen und beliebten Mitarbeiter/Freund und müsste ihn deshalb entlassen weil ein Mob meint, seine Meinung zu einem Thema ist nicht mehr en vouge. In so einer Gesellschaft will ich nicht leben.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  17. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 15:21

    Erstens handelt es sich nicht um eine private Meinung. Er hat sie öffentlich kundgetan und sogar Geld zur Durchsetzung fließen lassen.

    Zweitens greift seine Meinung ja auch in die Lebensplanung anderer ein.

    Drittens fände ich persönlich es nicht OK, wenn der Chef von McDonald's sagen würde: "Meiner Meinung nach dürften Schwarze nicht in Restaurants essen. Ich habe ein entsprechendes Petitionsvorhaben auch finanziell unterstützt. Aber das ist natürlich nur meine private Meinung, die mit dem von mir geführten Unternehmen nichts zu tun hat." Würde sich das Unternehmen von einer solch extremen Meinung nicht distanzieren, würde ich es als Duldung werten.

    Aber nun gut, du bist völlig unabhängig davon der Meinung, dass Boykottaufrufe gegen Unternehmen wegen der Meinung einzelner Mitarbeiter des Unternehmens kein legitimes Mittel in einer Meinungskontroverse sind, also verboten gehören. Welche Mittel zur Durchsetzung eines solchen Verbots erscheinen dir angebracht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.14 15:21 durch mag.

  18. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: bstea 02.04.14 - 15:33

    Ist seine private Meinung, er vertritt nicht Mozilla. Es wäre was anders wenn er unterschrieben hätte als Mozilla Chef, Mitarbeiter Eich.

    Macht sie nicht, dass macht der Gesetzgeber und wenn sie keine Mehrheit dafür findet ist sie auch völlig irrelevant. Sie hat damals eine Mehrheit gefunden und nun? Willst du jetzt einen nach den anderen auf der Liste durchgehen und seine Entlassung fordern?

    Drittens ist bereits verboten, da brauch ich nicht zu diskutieren.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  19. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 15:57

    Ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht wo genau dein Problem liegt. Eine Rücktritt Aufforderung ist doch auch nur Meinungsäußerung, etwas zu Boykottieren ein gutes Recht jeden Bürgers. Mehr ist hier auch nicht passiert.
    LG, MN

  20. Re: Ich hab was gegen die Grünen

    Autor: mag 02.04.14 - 16:06

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist seine private Meinung,

    Wäre es seine private Meinung, hätten wir nie davon erfahren.

    > Macht sie nicht, dass macht der Gesetzgeber

    Der im Auftrag des Volkes handelt. Dass es zu diesem Auftrag gekommen ist, ist Eichs Mitverdienst. Sein gutes Recht. Die Frage hier ist aber eine ganz andere: Macht sich das Unternehmen Mozilla durch die Berufung Eichs als CEO seine öffentlich vertretene Meinung zueigen? (Würde er z.B. zum Vorsitzenden der Republicans berufen, würde sich kaum eine solche Diskussion entfachen.) Und jetzt ist es wie bei einer Wahl: Sagen die meisten: "Nein, das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun" oder gar "Egal, ich bin eh Eichs Meinung" wird der Boykott verpuffen und nichts passieren. Mehr noch: Es reicht schon, wenn sich kaum jemand für das Thema interessiert.

    > Drittens ist bereits verboten, da brauch ich nicht zu diskutieren.

    Wo? Ich kenne die Lage in den USA nicht, gehe davon aus, dass dort ein solcher Boykottaufruf aber sehr wohl erlaubt ist. Hierzulande hat das Bundesverfassungsgericht schon vor Äonen einen Boykottaufruf als durch das Grundgesetz geschütztes Mittel zur Meinungskundgabe eingestuft.

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