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Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

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  1. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Trollversteher 02.04.14 - 15:26

    >Doch, genau das heisst Meinungsfreiheit. Wenn ich für meine Meinung negative Konsequenzen befürchten muss, kann ich sie nicht mehr frei äussern. In der DDR konntest Du auch Deine Meinung frei äussern, Du musstest halt die entsprechenden Konsequenzen erwarten, die sich daraus ergeben. Merkst Du was?

    1.) Nicht Staatsrecht mit unternehmerischen Entscheidungen verwechseln. Wie der Vorredner bereits sagte: Wenn der Manager, den man mit dem Unternehmen identifiziert, eine Kundenfeindliche Meinung äussert, schadet er der Firma und wird entlassen. Ein Manager hat u.A. repräsentative Aufgaben und steht im Licht der Öffentlichkeit. Es gehört zu seinen Pflichten, sich mit extremen, unpopulären und hetzerischen Äusserungen zurückzuhalten.

    2.) Wie ebenfalls jemand anderes sagte: Die eigene Freiheit endet bei der Freiheit der anderen. Wer aktiv fordert, die Freiheit anderer (nämlich das Recht zu heiraten, wenn ihnen danach ist) einzuschränken, verstösst gegen diese Maxime, ohne die ein freihetiliches Zusammenleben nicht möglich ist.

  2. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 15:28

    Was kritisierst du da jetzt gerade? Das Menschen ihre Meinung zu Eich frei äußern? Mehr ist nämlich auch gar nicht passiert.
    LG, MN

  3. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 15:32

    Genau wie die Anderen das Recht haben es nicht in Ordnung zu finden incl. Boykott.
    LG, MN

  4. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 15:37

    Warum? Ein Tun ohne Konsequenzen gibt es doch gar nicht, was hat das mit Toleranz zu tun? Auch wenn ich mich dazu entschliessen sollte, gewisse Produkte zu meiden weil ich den CEO des Herstellers, aus welchen gründen auch immer, nicht mag ist es nicht intolerant sondern mein gutes Recht. Das nicht toll zu finden ist wiederum dein gutes recht :)
    LG, MN

  5. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: ruamzuzler 02.04.14 - 16:06

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du darfst innerhalb des Landes natürlich sagen was du willst, aber nicht
    > innerhalb einer Organisation, die für bestimmte Werte, in dem Fall bspw.
    > Liberalität, steht.
    Mozilla steht für Homo-Regenbogen-Wir-haben-uns-alle-lieb?
    Das war mir neu.

    Mozilla steht für gar nichts außer ein freies Internet (maximal) und alle ethischen, religiösen oder Fragen der sexuellen Präferenz, persönlichen Lebensgestaltung oder politischen Gesellschaftsstruktur hat mit dem Hersteller eines Webbrowsers und ein paar nutzloser Gadgets überhaupt nichts zu tun.

  6. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 16:08

    Und trotzdem dürfen Menschen Mozilla boykottieren und Eich Rücktritt fordern.
    LG, MN

  7. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.14 - 16:19

    > Das Menschen ihre Meinung zu Eich frei äußern?
    > Mehr ist nämlich auch gar nicht passiert.

    Ich denke nicht, dass ich wiederholen muss, was ich geschrieben habe. ;)

    Ich denke, Deine Flut von mehr order weniger gleichlautenden 2-3-Zeilern, mit denen Du hier quasi jeden Kommentar überziehst, spricht auch für sich. Schönen Feierabend! ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.14 16:23 durch chol_4C.

  8. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 02.04.14 - 16:26

    Man muss nicht immer Elaborate schreiben, manche schaffen es in wenigen Sätzen es auf den Punkt zu bringen. Das ist dir leider, trotz erheblicher Länge, nicht gelungen :)
    LG, MN



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.14 16:33 durch nykiel.marek.

  9. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Tantalus 02.04.14 - 16:42

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blödsinnige Vergleiche sind keine Übertreibung.

    Liegt im Auge des Betrachters.

    > Das könnte
    > anders liegen, wenn Du den Eindruck erweckt hast, für Deine Firma zu
    > sprechen.

    Da Eich zum Zeitpunkt der Spende wohl selbst noch nicht wusste, dass er jemals CEO von Mozilla sein würde, fällt der Punkt schon mal flach.

    > Wenn die Umstände so sind, dann dürfte es illegal sein. Aber dennoch haben
    > die Leute das Recht, Deine Entlassung zu wünschen. Das ist eine
    > Meinungsäußerung.

    Bestreitet ja auch niemand. Aber warum soll Eich jetzt für *seine* freie Meinungsäusserung bestraft (entlassen) werden?

    > Wenn Eich nun mit der Begründung "Deine Meinung ist scheiße" entlassen
    > wird, dann ist das hoffentlich ungesetzlich. Aber wenn 72.000 Leute sagen
    > "Deine Meinung ist scheiße, wir kaufen nichts mehr von Deiner Firma, wenn
    > Du das nicht änderst.", dann ist das nichts Ungesetzliches.

    Aber moralisch höchst zweifelhaft, denn genau das, was die Gegner Eichs für sich in Anspruch nehmen (freie Meinungsäusserung) wollen sie im selben Atemzug Eich selbst verwehren.

    > Du kannst
    > niemanden verpflichten, ein Produkt zu verwenden. Du kannst niemandem
    > Gründe für die Nichtbenutzung verbieten, egal wie sehr das für Dich
    > und/oder andere zu weit geht.

    Ich kann ihm aber ins Gesicht sagen, dass Sein Boykottaufruf im Endeffekt auf ein "entweder Du übernimmst unsere Meinung oder Du gehst" hinausläuft, was effektiv eine Einschränkung der Meinungsfreiheit ist.

    > Ja, aber es gibt Leute, die das nicht so sehen, und das ist für Dich eine
    > Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber wenn Du den Leuten verbietest, es
    > anders als Du zu sehen, dann ist das eben auch eine Einschränkung der
    > Meinungsfreiheit.

    Ich verbiete niemandem, irgend etwas anders zu sehen. Du verdrehst hier leider die Tatsachen. Eich wird verboten, etwas anders zu sehen (bzw er soll aufgrund seiner Meinung aus seinem Job gedrängt werden).

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.14 16:45 durch Tantalus.

  10. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Elgareth 02.04.14 - 16:48

    chol_4C schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden irgendwann im öffentlichen Leben nur noch von gesichtslosen
    > Gutmenschen umgeben sein, die ihre (wahre) eigene Meinung nie äußern und
    > aus rein pr-taktischen Gründen agieren.

    Oder, im Idealfall, werden wir von Menschen umgeben sein, die tatsächlich und ganz ehrlich nichts gegen Homos, Homo-Ehen, und was auch immer sind...
    Eine Welt, in der der CSD nicht mehr stattfindet, weil es völlig absurd wäre, was normales zu zelebrieren. Es gibt ja auch keine offizielle Hetero-Parade...

    Denn, was man immer wieder lernt:
    Mit Homophobie wird keiner geboren, das wird anerzogen. Zum Glück sterben die alten eingefahrenen Homo-Hasser langsam aus, werden ersetzt mit neutraleren Menschen, die damit vielleicht nichts anfangen können, aber andere ihr Leben leben lassen. Und auf die folgt schliesslich dann die Gesellschaft, die es nichtmals für nötig erachtet, zwischen beidem zu differenzieren.

  11. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Tantalus 02.04.14 - 16:57

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum würdest du ihnen sonnst die Gleichberechtigung verwehren wollen?
    > LG, MN

    Tja, jetzt kommen wir wieder zur Gretchenfrage, bis wo hin ist es Gleichberechtigung. Die Ehe ist, nach der klassichen Definition, das Versprechen einer dauerhaften Lebenspartnerschaft zwischen einem weiblichen und einem männlichen Angehörigen der Gattung Homo Sapiens (inclusive einiger daraus hervorgehenden Rechte und Pflichten, aber die spielen hier erst mal eine untergeordnete Rolle). Ausschließlich diese Konstellation ist "zugelassen". Es gibt weder die Ehe zwischen mehr als zwei noch weniger als zwei Menschen und (derzeit) auch keine Ehe zwischen gleichgeschechtlichen Menschen. Wenn wir nun, im Sinne einer absoluten Gleichberechtigung, gleichgeschlechtlichen Menschen die Ehe ermöglichen, müssten wir dann nicht auch Ehen zwischen mehr als zwei und evtl sogar weniger als zwei Menschen erlauben (so mancher Mann würde sicher gern sein geliebtes Auto und so manche Frau ihren geliebten Schuhschrank heiraten *g*)? Wären diese dann nicht auch wieder diskriminiert? Wo genau soll hier eine Grenze gezogen werden, zwischen was ist noch erlaubt und was schon nicht mehr?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Elgareth 02.04.14 - 17:01

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zwischen einem [weiblichen/männlichen]
    > und einem [wieblichen/männlichen] Angehörigen der Gattung Homo Sapiens

    > Wo genau soll hier eine Grenze gezogen
    > werden, zwischen was ist noch erlaubt und was schon nicht mehr?

    Genau da. Und warum? Weil im Grundgesetz schon steht, dass alle MENSCHEN gleich sind. Also gleicher Mensch + gleicher Mensch = Geht klar.
    Alles andere? Geht nicht klar.

  13. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Tantalus 02.04.14 - 17:03

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau da. Und warum? Weil im Grundgesetz schon steht, dass alle MENSCHEN
    > gleich sind. Also gleicher Mensch + gleicher Mensch = Geht klar.
    > Alles andere? Geht nicht klar.

    Ok, also gleicher Mensch + gleicher Mensch + gleicher Mensch + gleicher Mensch = geht auch klar? Steht ja schließlich im Grundgesetz...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  14. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: Elgareth 02.04.14 - 17:17

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elgareth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau da. Und warum? Weil im Grundgesetz schon steht, dass alle MENSCHEN
    > > gleich sind. Also gleicher Mensch + gleicher Mensch = Geht klar.
    > > Alles andere? Geht nicht klar.
    >
    > Ok, also gleicher Mensch + gleicher Mensch + gleicher Mensch + gleicher
    > Mensch = geht auch klar? Steht ja schließlich im Grundgesetz...
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Wenns nach mir geht, ja.
    Wenn man die Hintergründe betrachtet, wie das ganze entstanden ist:
    Die Kirche wollte Monogamie. Daher das ganze geraffel überhaupt.
    Der Staat dachte sich: Monogam lebende Leute können dann auch Kinder kriegen. Wir brauchen Kinder, wir fördern "Familien", die entstehen aus Ehen -> Wir fördern Ehen.

    Das war vor 100 Jahren noch völlig okay, heutzutage ist das gesamte Konstrukt "Ehe" völlig absurd geworden. Der Wunsch, den einen Partner fürs Leben zu finden, wird einem von Klein auf eingetrichtert, entsprechend denken wir, das Verlangen nach nur einem Partner wäre "Ganz natürlich". Dass das nicht so ist, zeigt die gigantische Scheidungsrate, ständig fremdgehende Eheleute, die Existenz von Bordellen und Call-Boys etc. pp.

    Ganz natürlich wäre es, würde sich ne Frau einen Kerl suchen, der anscheinend gute Gene hat (was in gutem Aussehen und/oder Charakter resultiert), und ihre Kinder grossziehen und beschützen kann.
    Und würden sich Kerle möglichst viele Frauen suchen, mit denen sie in die Kiste springen können.
    Soweit zur rein biologischen Sichtweise, resultieren würde daraus wahrscheinlich, dass es relativ viele Beziehungen zwischen mehreren Frauen mit einem Mann geben würde, sich diese Frauen ihren "Kick" zwischendurch auch von anderen Männern holen würden (entsprechend geschützt gegens Kinderkriegen ;-) ).
    Daneben gäbe es natürlich die Homo-Fraktion, die, warum auch immer (AFAIK immernoch ungeklärt, wieso es Homosexualität überhaupt gibt), sich zu gleichgeschlechtlichen Partnern hingezogen fühlen, und eben längerfristige Beziehungen, die auf tiefgreifenden Gefühlen basieren.

    Aber bis unser noch immer vom Christentum verseuchter Staat soweit ist, ist die gleichbehandlung von Homos ein guter erster Schritt IMHO :-)
    (Ja, verseucht ganz bewusst gewählt, ich könnte auch durchzogen oder ähnliches benutzen, aber IMHO ist es schädlich durchzogen, verseucht also)

  15. Re: Die WG Metapher

    Autor: elegon 02.04.14 - 18:22

    ich verstehe was du meinst.
    Aber in meinem Bild gibts kein 'Ausserhalb der WG'.
    Sowohl die Mozillanutzer, als auch die homophoben und auch alle anderen Diskussionsteilnehmer sind teil der WG = Teil der Debatte.

    Ich finde die WG -Metapher deshalb so gut weil sie eben ganz simpel beschreibt, daß jeder von uns in einer Debatte eine Position vertritt und er - so er nicht austreten kann oder will - eben mit den hässlichen Auswüchsen von gelebtem Wahnsinn in einer heterogenen Gruppe irgendwie seinen Frieden machen muss.
    Man kann sich vielleicht einbilden, daß es Kräfte von aussen gibt (Vermieter oder Nachbarn in deinem Beispiel), die man nicht erreichen kann und denen man ohnmächtig ausgeliefert ist.
    Aber letztlich ist das nicht so. Wir sitzen alle im gleichen Boot.

    Ich denke man muss sich einfach klar machen, daß wir in einem Boot voller zutiefst psychisch kranker Menschen (voller Gier, Angst, Wut) sitzen und damit muss man umgehen lernen.

    Insofern ist meine Metapher eher in die richtung falsch, als daß man wohl annehmen muss, daß von den 5 Leuten 4 in die Ecke scheissen und der Vermieter und die Nachbarn eben auch. Und die Stadt und das ganze Land und die Länder drum rum.
    Und dann kann man mal überlegen wie man damt umgehen könnte.
    Aus meiner Sicht hilft da keine Jammern, kein schreien oder um sich schlagen und auswandern auch nicht.
    Bewährt hat sich aber zuhören und zu verstehen lernen, warum Menschen das kacken in die Ecke irgendwie als notwendig erachten zu scheinen. Und dann kommen auch die Ideen, wie man das Missverständnis lösen kann.

    Und genau das ist der Punkt wo wichtig ist, daß man erkennt, daß eben auch der Vermieter und der Nachbar eben nicht ganz weit ausserhalb irgendwo rumschwirren, sondern genau neben einem im Boot sitzen.

  16. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: ruamzuzler 03.04.14 - 08:27

    Wie würdest du reagieren, wenn Reli-Fundis mit der selben Vehemenz Eichs Rücktritt fordern und weltweit zum Boykott von Mozilla aufrufen weil er sich als schwul geoutet hat?

    Es gibt eine Doppelmoral hier.
    Kein Schwuler soll seinen Job verlieren weil er schwul ist ... . Und niemand soll seinen Job verlieren, weil er gegen die Homoehe ist.

    Alles andere ist purer Faschismus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.14 09:15 durch gs (Golem.de).

  17. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: fesfrank 03.04.14 - 09:22

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich darf man sagen was man denkt. Aber man muss auch die Konsequenzen
    > erwarten die sich daraus ergeben. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass es
    > keine Konsequenzen gibt. Wenn du gegen Homo Ehen bist aber eine bedeutende
    > Anzahl an Kunden und potentiellen Kunden das Scheiße findet und daher deine
    > Produkte nicht mehr kauft, dann ist das aus meiner Sicht völlig in Ordnung.
    >
    > Wenn dann Stimmen laut werden, die deinen Rücktritt als CEO fordern, da die
    > Anzahl der Kunden die das Unternehmen aufgrund deiner Aussage nicht mehr
    > unterstützen, dann ist das aus meiner Sicht auch in Ordnung. Du darfst ja
    > weiterhin deine Meinung haben und äußern. Nur nicht vergessen, dass jede
    > Meinungsäußerung auch Kommunikation ist, die meistens eine Reaktion von
    > anderen nach sich zieht.
    >
    > ***********

    das nennt sich sippenhaft.... cool wenn da dann einer noch dahinter steht !!!!!!

  18. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 03.04.14 - 09:31

    Ich würde es nicht befürworten aber ich hätte, solange sie nicht zum Mord oder ähnlichem aufrufen würden, nichts dagegen. Warum auch? Fällt unter freie Meinungsäußerung.
    LG, MN

  19. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: whitbread 03.04.14 - 11:09

    Ich weiss nicht was das soll: Eine nicht auf Fortpflanzung ausgerichtete sexuelle Orientierung hat nun mal nichts mit Ehe zu tun. Ebenso wie es überholt ist, diese als strafbare Handlung zu ahnden oder moralisch zu werten, so gehört das, was andere in ihren Schlafzimmern oder sonst wo machen nicht so breit getreten.
    Jedem das Seine, aber die Art und Weise Homosexualität als 'normal' darzustellen, dies immer wieder in die Öffentlichkeit zu bringen bzw. sich an der Grenze zur Missionierung zu bewegen halte ich als Familienvater einfach für falsch und verwerflich.
    Inwieweit homosexuellen Paaren, steuerliche und rechtliche Gleichheit gewährt werden soll ist dann an ganz anderes Thema!

  20. Re: Ich oute mich - ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Und was jetzt? Werde ich erhängt?

    Autor: nykiel.marek 03.04.14 - 11:50

    Du meinst also wirklich, das einzige was die Ehe/Familie ausmacht wäre die Fortpflanzungsmöglichkeit? Ein solches Familienbild kann ich, als Familienvater, nur als verwerflich bezeichnen. Und wenn du nur ein klein wenig nachdenken würdest, würdest du darauf kommen, dass genau solche Meinungen wie deine der Grund dafür sind, warum man diese Themen in die Öffentlichkeit gebracht werden müssen.
    LG, MN

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