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Ein etwas anderer Ansatz...

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  1. Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: Jesko 16.08.10 - 21:15

    Ich programmiere seit fast 10 Jahren in Microsoft Visual FoxPro. Habe zuvor schon diverse andere Sprachen kennengelernt. Doch so leicht und schnell wie in FoxPro konnte ich bislang mit keiner anderen Sprache kleinere Datenbank-Anwendungen erstellen.

    Doch seit dem Ende von FoxPro schaue ich mich parallel natürlich schon nach Alternativen um. Bin Angestellter Programmierer, d.h. ich muss keine Rücksicht auf "meine" Bestandskunden nehmen. Ich bin also vollkommen frei in der Auswahl. D.h. nicht ganz: Da ich mich nicht selbstständig machen will, muss ich mich für eine Programmiersprache entscheiden, die auch irgendwo man Markt gefragt ist. Mit Wissen in irgend einer unbekannten Hinterhof-Programmiersprache brauche ich mich gar nicht erst zu bewerben.

    Gleichzeitig möchte ich mich für eine Sprache entscheiden, mit der man auch quasi "als Anfänger" noch eine Chance hat, eingstellt zu werden. Also fallen bspw. C++ und Java schon mal weg. Solche Programmierer bevölkern heute schon zu Hauf die Flure der Arbeitsämter. Und das sind z.T. Leute (bei C++) mit 20-30 Jahren Berufserfahrung...

    ICh werde mich wahrscheinlich für C# entscheiden. Die Sprache ist noch "relativ jung", es gibt noch relativ wenige Programmierer und die Sprache hat potential. Das nur mal so als neuer Denkansatz :-)

  2. Re: Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: Andy Andre N 16.08.10 - 21:32

    C# und relativ jung? Es ist zumindest lange genug am Markt, um eine weite Verbreitung zu erfahren. Ich hab sogar den Eindruck, dass C# das neue Java ist. Besonders die Informatik-Studiengänge beschäftigen sich sehr gerne mit diesen Sprachen und lassen C++ außen vor. Viele Informatiker haben deswegen hohes theoretisches Wissen, scheitern aber dann an der eigentliche Aufgabe. Und das wird auch das Problem der C++-Programmiere vom Arbeitsamt sein. Das ihnen das Verständnis fehlt selber eine Lösung zu finden und damit leider unbrauchbar sind, zumindest für höhere Aufgaben, als einfach nur ein Coding-Monkey zu sein. Aber C++ ist nach wie vor gefragt, da musst du dir keine Sorgen machen, nur die Informatiker und Coding-Monkeys für Java, C#, VB.net, die sprießen halt aus dem Boden, wie Pilze und sind somit leicht ersetzbar.
    Die eigentliche Frage zur Sprachwahl ist aber, was ist eigentlich gefordert? Weil dort Laufzeitumgebungen mit dran hängen, die nicht einfach austauschbar sind und somit bist du in deiner Sprachwahl wieder sehr eingeschränkt.

  3. Re: Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: Jesko 16.08.10 - 21:55

    @ Andy Andre N:

    Naja, im Vergleich zu bspw. C++ ist C# schon recht jung...

    C++ Ist mir zu mächtig und wie gesagt: Es gibt genug erfahrene C++ Programmierer ohne Job...

    Erfahrung habe ich ja bereits (also mit Kundenaufträgen und nicht nur mit Hausaufgaben vom Professor), nur die passende neue Sprache eben noch nicht. Im C# - Bereich (wie natürlich auch im Java-Bereich) gibt es ja auch noch viele Firmen-Neugründungen. Eben durch die vielen Studienabgänger, die sich damit auskennen.

    Das sind alles Dinge, die man aus meiner Sicht in Betracht ziehen sollte. Welches die bessere Programmiersprache ist, ist für mich eingentlich zweitrangig. Oder anders: Was nützt mir die beste Programmiersprache der Welt, wenn ich damit kein Geld verdienen kann...

  4. Re: Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: Andy Andre N 16.08.10 - 22:52

    Es gibt nicht die passende neue Sprache. Von Grund auf etwas zu lernen bedeutet viel Zeit zu investieren, immer, egal welche Sprache das ist. Du hast aber weder eine Garantie, ob es wenn du "ausgelernt" hast noch gefragt ist, noch ob du im Unternehmen eine passende Aufgabe gestellt bekommst. Lerne also lieber Programmieren, als eine Sprache. Ein guter Programmierer sollte mit verschiedenen Sprachen zurecht kommen. Wenn du nun in einer anderen Sprache nicht ganz so guten Code erzeugst, weil du die Idee dahinter nicht kennst, so ist das auch kein Beinbruch. Wenn es stört, wird es schon noch überarbeitet. Auch ist es unüblich dich wochenlang in die falsche Richtung programmieren zu lassen. Viel wichtiger ist es erst mal eine funktionierende Idee zu bekommen. Die muss nicht selten sowieso noch einmal überdacht werden, weil sie doch nicht so gut war.

  5. Re: Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: spawner 17.08.10 - 00:08

    lern doch aramäisch, das ist auch top-gefragt.

  6. Re: Ein etwas anderer Ansatz...

    Autor: X999 17.08.10 - 01:02

    Die arbeitslosen C++ Programmierer die du meinst sind nur jede, die meinen C++ programmieren zu können. Das sagen nämlich heute auch schon welche die nur ein Hello World compiliert haben, compilieren nicht mal schreiben können und dann in Foren nach Tipps fragen, wie man denn dies und das beginnen könnte, weil sie eigentlich keine Ahnung haben. Aber es ist einfach schöner sich damit im Lebenslauf zu schmücken. Nur fällt dies eben sehr schnell auf, wenns mal zum Gespräch kommt.

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