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Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:23
Es gibt Gründe für und gegen die Homo-Ehe zu sein und es ist das gute Recht eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine Privatangelegenheit.
Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie nicht zu vereinbaren. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: motzerator 27.03.14 - 17:29
sttn schrieb:
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> Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie
> nicht zu vereinbaren.
Wieso? Es ist auch mein gutes Recht in einer Demokratie, empört zu
sein. Irgendwie sammelt Mozilla gerade diverse Minus-Punkte... :( -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Lord Gamma 27.03.14 - 17:29
sttn schrieb:
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> Es gibt Gründe für und gegen die Homo-Ehe zu sein und es ist das gute Recht
> eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine
> Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine
> Privatangelegenheit.
>
> Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie nicht zu
> vereinbaren.
Genauso gibt es Gründe für und gegen Frauenwahlrecht. In der Schweiz gab es lange Zeit keines, weil die Männer "demokratisch" gegen freie Wahlen für alle gestimmt haben. Genauso hat Eich sich gegen die freie Wahl zur Ehe für alle eingesetzt. Er hat sich gegen Gleichberechtigung eingesetzt. Er hat versucht Demokratie zu verhindern, indem er sich dafür eingesetzt hat, dass bestimmten mündigen Menschen eine Wahl bzw. eine Entscheidung, nämlich die Entscheidung zu heiraten, untersagt wird.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.14 17:31 durch Lord Gamma. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: 0mega 27.03.14 - 17:37
Lord Gamma schrieb:
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> sttn schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Es gibt Gründe für und gegen die Homo-Ehe zu sein und es ist das gute
> Recht
> > eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine
> > Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine
> > Privatangelegenheit.
> >
> > Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie nicht
> zu
> > vereinbaren.
>
> Genauso gibt es Gründe für und gegen Frauenwahlrecht. In der Schweiz gab es
> lange Zeit keines, weil die Männer "demokratisch" gegen freie Wahlen für
> alle gestimmt haben. Genauso hat Eich sich gegen die freie Wahl zur Ehe für
> alle eingesetzt. Er hat sich gegen Gleichberechtigung eingesetzt. Er hat
> versucht Demokratie zu verhindern, indem er sich dafür eingesetzt hat, dass
> bestimmten mündigen Menschen eine Wahl bzw. eine Entscheidung, nämlich die
> Entscheidung zu heiraten, untersagt wird.
Der Vergleich ist kilometerweit weg. Ich persönlich finde die Homo-Ehe sinnvoll, aber darüber kann man diskutieren. Wählen jedoch muss jeder dürfen, sonst könnte man nichts am status quo ändern. Das kann man nicht mal ansatzweise vergleichen. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: janitor 27.03.14 - 17:40
sttn schrieb:
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> Es gibt Gründe für und gegen die Homo-Ehe zu sein und es ist das gute Recht
> eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine
> Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine
> Privatangelegenheit.
Äquivalenz zu
> Es gibt Gründe für und gegen die Gleichstellung von Schwarzen zu sein und es ist das gute Recht
> eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine
> Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine
> Privatangelegenheit.
Immer noch der Meinung?
Manche Dinge (Frauenwahlrecht, Gleichstellung aller Menschen, ...) sollten einfach unverhandelbar sein in einer fortschrittlichen Demokratie. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:40
> Genauso gibt es Gründe für und gegen Frauenwahlrecht. In der Schweiz gab es
> lange Zeit keines, weil die Männer "demokratisch" gegen freie Wahlen für
> alle gestimmt haben. Genauso hat Eich gegen die freie Wahl zur Ehe für alle
> gestimmt. Er hat gegen Gleichberechtigung gestimmt. Er hat versucht
> Demokratie zu verhindern, indem er sich dafür eingesetzt hat, dass
> bestimmten mündigen Menschen eine Wahl bzw. eine Entscheidung, nämlich die
> Entscheidung zu heiraten, untersagt wird.
Demokratie hat etwas mit Wahlrecht, aber nichts mit Ehe zu tun. Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“ (Siehe auch Wikipedia).
Ehe hat für viele etwas mit Familie und Kinder zu tun und da tun sich Homosexuelle etwas schwer. Hier kommt es somit mehr auf den Begriff "Ehe" an, was man darunter versteht.
Nicht ohne Grund gibt es in der BRD und anderen Ländern die eingetragene Partnerschaften um diesen Dilemma zu begegnen und nicht-heterosexuelle Partnerschaften eine Form der amtlich anerkannten Partnerschaft zu bieten.
Und da auch homosexuell veranlagte Menschen eine gemischtgeschlechtliche Ehe eingehen können - was viele auch zwecks Familiengründung machen - hat er nicht einmal gegen die Gleichberechtigung gestimmt. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Centin 27.03.14 - 17:44
Ich versteh die Aufregung der Leute beim Thema Homo-Ehe nicht. Wieso wollen homosexuelle überhaupt ein altertümliches Konstrukt wie die Ehe überhaupt haben?!
Die konstitutionellen Vorteile für Ehen oder die Ehe im ganzen sollte abgeschafft werden. Oder kann mir einer erklären worin der Vorteil für die Gesellschaft liegt wenn ein Paar "nur" zusammenlebt oder verheiratet ist? Ganz im Gegenteil: die Gerichte müssen sich jedes Jahr mit tausenden Scheidungsverfahren beschäftigen.
Bei Kindern sieht die Sache natürlich anders aus, aber da könnte man ja sowas wie eine "Erziehungsgemeinschaft" einführen. Diese könnte dann finanzielle Hilfe vom Staat bekommen, unabhängig von Sexualität oder sonstigem -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: janitor 27.03.14 - 17:45
sttn schrieb:
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> Ehe hat für viele etwas mit Familie und Kinder zu tun und da tun sich
> Homosexuelle etwas schwer. Hier kommt es somit mehr auf den Begriff "Ehe"
> an, was man darunter versteht.
Falsch, "Ehe" hat überhaupt gar nichts mit Kinder zu tun! Ansonsten könnten kinderlose und unfruchtbare Menschen nicht heiraten. Ehe hat etwas damit zu tun, dass sich zwei liebende das Versprechen geben, für einander einzustehen.
> Nicht ohne Grund gibt es in der BRD und anderen Ländern die eingetragene
> Partnerschaften um diesen Dilemma zu begegnen und nicht-heterosexuelle
> Partnerschaften eine Form der amtlich anerkannten Partnerschaft zu bieten.
> Und da auch homosexuell veranlagte Menschen eine gemischtgeschlechtliche
> Ehe eingehen können - was viele auch zwecks Familiengründung machen - hat
> er nicht einmal gegen die Gleichberechtigung gestimmt.
Es gibt keinen Grund, weshalb die "eingetragene Partnerschaft" nicht einer "Ehe" gleichgestellt werden sollte (außer dem Grund damit erzkonservative Wähler abzuschrecken). -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: janitor 27.03.14 - 17:47
Centin schrieb:
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> Die konstitutionellen Vorteile für Ehen oder die Ehe im ganzen sollte
> abgeschafft werden. Oder kann mir einer erklären worin der Vorteil für die
> Gesellschaft liegt wenn ein Paar "nur" zusammenlebt oder verheiratet ist?
> Ganz im Gegenteil: die Gerichte müssen sich jedes Jahr mit tausenden
> Scheidungsverfahren beschäftigen.
Naja Ehe macht schon Sinn. Es ist ein Versprechen und eine Verpflichtung für einander einzustehen. Damit wird der Staat in seinen Sozialleistungen entlastet. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Tyler Durden 27.03.14 - 17:48
sttn schrieb:
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> Es gibt Gründe für und gegen die Homo-Ehe zu sein
Was sind denn die Gründe dagegen?
> und es ist das gute Recht
> eines jeden die eine oder andere Meinung zu haben. Wenn jemand seine
> Meinung äußert oder dies mit einer Spende kund tut, dann ist das seine
> Privatangelegenheit.
Also ich halte es schon für einen Unterschied, ob jemand einfach nur seine Meinung äussert oder ob er sich aktiv in Form von Spenden dafür einsetzt, dass Schwulenehe verhindert wird.
> Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie nicht zu
> vereinbaren.
Was denn für eine Empörungsdiktatur?
Darf man nicht sagen, was man von so einer Aktion hält?
Hast du nicht gerade noch das Recht auf Meinungsfreiheit hochgehalten?
TD -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:49
Jeder Mensch kann gemischgeschelchtlich heiraten, auch Homosexuelle. Und das machen zwecks Familiengründung auch viele Homosexuelle. Der Vergleich mit Menschen anderer Hautfarbe hinkt deshalb. Auch mit Gleichstellung hat das deshalb nichts zu tun, insbesondere nicht wenn man Ehe mit Familie gleich setzt und an Kinder denkt die am besten mit einem Vater und einer Mutter aufwachsen. Das wird von vielen so gesehen und von 80-90 % der Menschen so gewünscht und ist nicht diskriminierend.
Wenn man Ehe mit Partnerschaft gleichsetzt und gegen homosexuelle Partnerschaften ist, dann ist es in der Tat diskriminierend (... aber auch nicht undemokratisch). Aber das wird hier nicht zwingend so gesehen.
PS: Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“ und nicht Denk- oder Diskussionsverbote. Denn genau darum geht es in dem Protest. Hier wird jemand kritisiert weil er eine Meinung hat(te) die anderen nicht passt. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:53
> Falsch, "Ehe" hat überhaupt gar nichts mit Kinder zu tun! Ansonsten könnten
> kinderlose und unfruchtbare Menschen nicht heiraten. Ehe hat etwas damit zu
> tun, dass sich zwei liebende das Versprechen geben, für einander
> einzustehen.
Hier haben wir eine unterschiedliche Meinung zum Begriff "Ehe". Merkst Du das Problem? Ich rede über Ehe als Basis einer Familie und Du über Partnerschaften.
> Es gibt keinen Grund, weshalb die "eingetragene Partnerschaft" nicht einer
> "Ehe" gleichgestellt werden sollte (außer dem Grund damit erzkonservative
> Wähler abzuschrecken).
Lassen wir das Thema "Familie" weg, und meinen Partnerschaften, gebe ich Dir 100 % Recht. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Tyler Durden 27.03.14 - 17:54
sttn schrieb:
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> Ehe hat für viele etwas mit Familie und Kinder zu tun und da tun sich
> Homosexuelle etwas schwer.
Dürfen Heterosexuelle auch dann heiraten wenn einer der Partner unfruchtbar ist oder kein Kinderwunsch besteht?
> Hier kommt es somit mehr auf den Begriff "Ehe"
> an, was man darunter versteht.
z.b. mehrmals heiraten und/oder während der Ehe fremdgehen?
TD -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:56
> Ich versteh die Aufregung der Leute beim Thema Homo-Ehe nicht. Wieso wollen
> homosexuelle überhaupt ein altertümliches Konstrukt wie die Ehe überhaupt
> haben?!
Da gebe ich Dir gerne Recht.
> Die konstitutionellen Vorteile für Ehen oder die Ehe im ganzen sollte
> abgeschafft werden. Oder kann mir einer erklären worin der Vorteil für die
> Gesellschaft liegt wenn ein Paar "nur" zusammenlebt oder verheiratet ist?
> Ganz im Gegenteil: die Gerichte müssen sich jedes Jahr mit tausenden
> Scheidungsverfahren beschäftigen.
Ehe soll die Basis für eine Familei sein, dann macht das ganze auch Sinn.
> Bei Kindern sieht die Sache natürlich anders aus, aber da könnte man ja
> sowas wie eine "Erziehungsgemeinschaft" einführen. Diese könnte dann
> finanzielle Hilfe vom Staat bekommen, unabhängig von Sexualität oder
> sonstigem
Ehe = Erziehungsgemeinschaft ... zumindest ist die Sicht vieler Menschen so. Und dann macht es schon Sinn zwischen einer Partnerschaft und einer Erziehungsgemeinschaft zu unterscheiden und zu sagen: Jeder kann mit jeden eine gleichartige Partnerschaft eingehen. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 17:58
> Dürfen Heterosexuelle auch dann heiraten wenn einer der Partner unfruchtbar
> ist oder kein Kinderwunsch besteht?
Heterosexuelle können auch Kinder adoptieren ... und Kidneradoption nur dann zuzulassen wenn ein Vater und eine Mutter da ist, macht durchaus Sinn. Bestätigt in vielen Untersuchtungen-
> z.b. mehrmals heiraten und/oder während der Ehe fremdgehen?
Das muß jeder mit sich ausmachen. Es gibt auch polygame Eheformen ... im Islam zum Beispiel und dort gibt es sogar Zeitehen. Wen es gefällt... warum nicht. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: janitor 27.03.14 - 17:58
sttn schrieb:
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> Jeder Mensch kann gemischgeschelchtlich heiraten, auch Homosexuelle. Und
> das machen zwecks Familiengründung auch viele Homosexuelle.
Sie dürfen heiraten, es aber nicht "Ehe" nennen. Es ist ja nur eine "eingetragene Partnerschaft".
> Der Vergleich mit Menschen anderer Hautfarbe hinkt deshalb.
Nein. Diese Diskussion ist fast haargenau die selbe wie die "separate but equal" Diskussion vor einigen Jahrzehnten.
> Auch mit Gleichstellung hat das deshalb nichts zu tun, insbesondere nicht wenn man Ehe mit Familie
> gleich setzt und an Kinder denkt die am besten mit einem Vater und einer
> Mutter aufwachsen. Das wird von vielen so gesehen und von 80-90 % der
> Menschen so gewünscht und ist nicht diskriminierend.
Natürlich ist das diskriminierend. Ich glaube auch nicht, dass das 80-90% der Menschen so sieht.
> Wenn man Ehe mit Partnerschaft gleichsetzt und gegen homosexuelle
> Partnerschaften ist, dann ist es in der Tat diskriminierend (... aber auch
> nicht undemokratisch). Aber das wird hier nicht zwingend so gesehen.
> PS: Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“ und nicht Denk-
> oder Diskussionsverbote. Denn genau darum geht es in dem Protest.
Wir leben aber nicht nur in einer Demokratie, sondern auch in einer Demokratie mit humanistischen Werteidealen.
> Hier wird jemand kritisiert weil er eine Meinung hat(te) die anderen nicht passt.
Du hast nicht verstanden, was Meinungsfreiheit bedeutet. Meinungsfreiheit bedeutet NICHT, dass man andere Meinungen nicht kritisieren darf. Deshalb darf man solch eine Meinung eben auch nicht unkommentiert stehen lassen. Dies hat nichts mit Denk- oder Diskussionsverbote zu tun. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: sttn 27.03.14 - 18:02
> Sie dürfen heiraten, es aber nicht "Ehe" nennen. Es ist ja nur eine
> "eingetragene Partnerschaft".
Jeder darf seine Beziehung nennen wie er es will. Wo ist das Problem?
> Natürlich ist das diskriminierend. Ich glaube auch nicht, dass das 80-90%
> der Menschen so sieht.
Lies meine Worte genau, ich habe davon gesprochen was 80-90 % der Menschen wünschen.
> Wir leben aber nicht nur in einer Demokratie, sondern auch in einer
> Demokratie mit humanistischen Werteidealen.
Glaubst Du das wirklich? In der gelebten Realität fallen mir viele Fälle auf wo es mit den humanistischen Werteidealen nicht sehr weit her ist.
> Du hast nicht verstanden, was Meinungsfreiheit bedeutet. Meinungsfreiheit
> bedeutet NICHT, dass man andere Meinungen nicht kritisieren darf. Deshalb
> darf man solch eine Meinung eben auch nicht unkommentiert stehen lassen.
> Dies hat nichts mit Denk- oder Diskussionsverbote zu tun.
Es ging nicht um Kritik, sondern um Boykott. Jeder kann den Typen kritisieren ... nur zu. Aber wer anfängt Projekte zu boykotieren nur weil dort einer arbeitet der eine Meiung hat die einem nicht passt, dann ist das intollerant und undemokratisch. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Tr1umph 27.03.14 - 18:05
motzerator schrieb:
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> sttn schrieb:
> --------------------
> > Diese Form der Empörungsdiktatur ist mit einer freien Demokratie
> > nicht zu vereinbaren.
>
> Wieso? Es ist auch mein gutes Recht in einer Demokratie, empört zu
> sein.
Nein. Es gibt kein Recht auf 'Empörungfreiheit'. Deine Rechte hören da auf, wo die Rechte eines anderen beschnitten werden. Und da das was du hier Empörung nennst oft nichts als Beleidigung ist, hast du kein Recht darauf.
Empörung hat mit Demokratie nichts zu tun. Demokratie lebt vom Dialog und Diskussionen. Empörung hat mit beidem NICHTS zu tun. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: narfomat 27.03.14 - 18:07
>Der Vergleich ist kilometerweit weg. Ich persönlich finde die Homo-Ehe sinnvoll, aber darüber kann man diskutieren.
+1
den typen zu dissen weil er gegen die homoehe ist halte ich auch persönlich für falsch. im endeffekt ist der typ keine person von öffentlichem interesse oder politiknah, der mann hat genauso ein recht auf privatsphäre wie alle anderen auch. demnächst kommt jemand an und sagt "ey der typ hat 1000$ an diesen zigarettenkonzern gespendet für eine kapagne gegen raucherdiskriminierung und für mehr raucherinseln" oder "der hat 1000$ für eine kampagne gegen abtreibung gespendet, blöder arsch!" oder "der typ ist für die einführung von bedingungslosem grundeinkommen, der will gesellschaftsschmarotzer unterstützen" - "der darf nicht CEO werden".
wenn der pro rauchen und gegen die gleichgeschlechtliche ehe oder abtreibung ist - ist das sein gutes recht. nichts davon ist ausserhalb der grenzen unserer gesellschaftlichen akzeptanz, pro liberalismus hin oder her.
ich denke es ist schon ein unterschied ob jemand sagt "homosexualität gehört "verboten" " (was ja leider in vielen staaten der fall ist) oder "homosexuelle paare sollen nicht-den / nicht-den-gleichen status der ehe bekommen wie heterosexuelle paare".
ob man das gut heisst ist eine ganz andere frage
>Die konstitutionellen Vorteile für Ehen oder die Ehe im ganzen sollte abgeschafft werden.
das ist auch meine meinung.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.14 18:13 durch narfomat. -
Re: Was ist das nur für eine Einstellung zur Demokratie?
Autor: Centin 27.03.14 - 18:07
janitor schrieb:
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> Naja Ehe macht schon Sinn. Es ist ein Versprechen und eine Verpflichtung
> für einander einzustehen. Damit wird der Staat in seinen Sozialleistungen
> entlastet.
Das sind aber Lippenbekenntnisse, der Staat kann sich ja nicht drauf verlassen oder "Vetragsbrecher" bestrafen. Ich glaub das schlimmste was einem droht ist die Annullierung der Ehe wenn einer seinen "ehelichen Pflichten" nicht nachkommt, aber das ist keine Strafe sondern eher eine "Vertragsauflösung". Und von daher wirkungslos.
Wie gesagt, wenn jemand für die Erziehung eines Kindes verantwortlich ist, dann sollte er auch in eine "Erziehungsgemeinschaft" eintreten dürfen, aber nicht vorher, oder zumindest erst wenn es sich "ankündigt".
Zum Thema Familie: man ist doch Sohn oder Tochter von jemanden, adoptiert oder leiblich, auch wenn die Eltern nicht verheiratet sind.



