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wer gegen Homosexuellenehe ist,

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  1. wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Anonymer Nutzer 25.03.14 - 10:06

    Ist natürlich auch gegen Homosexuelle.

  2. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Peter2 25.03.14 - 10:16

    vareya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist natürlich auch gegen Homosexuelle.

    Aha. Interessante Schlußfolgerung. Und wer gegen die Hetorsexuellenehe ist der ist gegen die Hetorsexuellen? *lol*

  3. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: LH 25.03.14 - 10:39

    vareya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist natürlich auch gegen Homosexuelle.

    Im Grunde zumindest in Teilen, sonst würde sich jemand nicht gegen eine solche frei gewählte, friedliche und für andere nicht negative Verbindung zweier Menschen stellen.

  4. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Dino13 25.03.14 - 10:55

    Welche andere Schlussfolgerung lässt denn die Premise sonst zu? Man kann ja wohl kaum gegen Gleichberechtigung sein und nebenher behaupten man hat ja nichts gegen Homosexuelle.

  5. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: timing 25.03.14 - 11:47

    Klar geht das.
    Nur weil ich nicht will das Kinder Autofahren dürfen, habe ich auch nichts gegen Kinder. Ich halte es für die Allgemeinheit nur nicht für vorteilhaft das sowas erlaubt ist.
    "Etwas gegen Homosexuelle zu haben" impliziert eine Abneigung, bzw das Entwicklerpärchen im Artikel spricht sogar von "hasserfüllt". Das muss nicht immer der Fall sein. Es gibt durchaus rationale Gründe gegen solche Gesetze. Und deshalb muss der Herr Eich auch kein Schwulenhasser sein nur weil er sich dagegen ausspricht.
    Mich nervt das in den Medien der Sachverhalt immer so stark polarisiert wird.

  6. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Dino13 25.03.14 - 11:54

    Du hast jetzt wirklich Kinder die fahren mit Homosexuellenehe verglichen? Nicht ganz dein ernst? Kinder werden älter und dann dürfen Sie fahren, was müssen den Homosexuelle machen um zu Heiraten? Nicht mehr homosexuell sein oder wie? Welche rationalen Gründe sind es denn die gegen die Gleichstellung aller Menschen spricht? Dieses Thema polarisiert da meist die Gegner der Homosexuellenehe unter verschiedenen Deckmantel das recht auf Gleichstellung torpedieren!

  7. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: gadthrawn 25.03.14 - 12:16

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast jetzt wirklich Kinder die fahren mit Homosexuellenehe verglichen?
    > Nicht ganz dein ernst? Kinder werden älter und dann dürfen Sie fahren, was
    > müssen den Homosexuelle machen um zu Heiraten? Nicht mehr homosexuell sein
    > oder wie? Welche rationalen Gründe sind es denn die gegen die
    > Gleichstellung aller Menschen spricht?

    1. Es gibt keine Gleichartigkeit aller Menschen, sondern überall kulturelle,... Unterschiede. Zwanghaft etwas gleich zu machen was nicht gleich ist hatten wir massenhaft im 3ten Reich. Und nein - Frauen und Männer sind nicht gleich. Du hast immer Unterschiede.
    2. Homosexuellenehe ist mir recht egal (ich habe weder etwas dafür noch dagegen) aber:
    Was ist Ehe und warum wird diese besonders geschützt?
    Nehmen wir die Definition, dass Ehe eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehren begründete Verbindung von 2 Menschen ist.
    (Das Naturrecht lassen wir mal ganz weg)
    Also haben wir staatlich entweder das Gesellschaftsrecht oder die Begründung durch Religionslehre.
    Die meisten Religionen begründen Ehen: monogam, gemischtgeschlechtlich. Glauben ist keine Rosinenpickerei. Entweder man glaubt oder nicht. Auf Glauben lassen sich also keine homosexuellen Ehen begründen.
    Haben wir also eher das Gesellschaftsrecht. Warum fördert ein Staat staatliche (nicht kirchliche) Ehen? (Steuerbegünstigungen etc.pp.) Hauptsächlich aus dem selben Grund, warum es Kindergeld gibt: Er will auch in weiteren Jahren Steuerzahler. (Und er ist in gewisser Weise doch recht stark mit Kirchen verbunden aber lassen wir das lieber, dass schweift ab). Von einer homosexuellen Ehe hat der Staat dann erst mal nichts.

    Mir persönlich bringt eine Homosexuellenehe auch nichts. Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn Personen die sich gefunden haben heiraten. Aber jetzt erklär mir mal folgendes: Warum darf ich keine 2 Frauen heiraten, wenn ich mich mit Ihnen verbunden fühle und sie das auch wollen?

    Hier sind wir wieder bei gesellschaftlichen Konventionen: Mehrehen werden ebenso grundlos nicht anerkannt. Diese haben nur keine so starke Lobby.

    Aber bei beiden ist man sowohl von der kirchlichen als auch gesellschaftlichen Konvention weg. Warum muss jeder alles dürfen?

    Darfst du Drogen nehmen, nur weil es dir gefällt?

    Darfst du Alkohol an der Arbeit trinken, nur weil es dein Opa gemacht hat?

    Darfst du auf der linken Strassenseite fahren, nur weil du möchtest?

    All das sind gesellschaftliche Konventionen.

    Wir sind nicht so liberal, wie wir so gerne tun.

  8. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Dino13 25.03.14 - 12:23

    Deine Schlussfolgerung ist das man Homosexuell ist weil man das sein möchte? Die Ehe ist eine Möglichkeit 2 Menschen noch näher an einander zu binden, ihnen gemeinsam mehr Sicherheit für die Zukunft geben und nicht zuletzt auch mehr Rechte zu verleihen.

  9. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: LH 25.03.14 - 12:32

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Schlussfolgerung ist das man Homosexuell ist weil man das sein
    > möchte? Die Ehe ist eine Möglichkeit 2 Menschen noch näher an einander zu
    > binden, ihnen gemeinsam mehr Sicherheit für die Zukunft geben und nicht
    > zuletzt auch mehr Rechte zu verleihen.

    Nicht zu vergessen das die Ehe, als feste Gemeinschaft zweier Menschen, auch über das Kinderkriegen hinaus wichtige Funktionen in einer Gesellschaft erfüllt, die sie auch im Falle einer Gleichgeschlechtlichen Verbindung erfüllt.
    Dies sind z.B. die Güterteilung, die gegenseitige Verpflichtung zur Fürsorge, die Ausübung von Rechten wenn der Partner dazu nicht in der Lage ist (z.B. über Lebensverlängernde Maßnahmen). Die Ehe stellt eine rechtliche und soziale Verbindung dar, welche für eine funktionierende Gesellschaft wichtig ist.
    Eine gleichgeschlechtliche Ehe ist von Vorteil für die Gesellschaft, da es auch diesen Gruppe an Menschen einbezieht und als stabile Basis hat.

    Und an den Vorposter:
    Nachwuchsförderung durch Ehe ist ebenfalls wichtig, aber eben keineswegs der einzige Grund für eine solche. Ehen sind auch darüber hinaus ein wichtiges Element einer Gesellschaft.

    Das einige Menschen aus Religiösen Gründen Gleichgeschlechtliche Ehen ablehnen sollte deren privates Problem bleiben, und nicht den Staat beeinflussen.

    Nebenher gibt es durchaus wichtige Gründe gegen Mehrfachehen.
    Zum einen sprechen sie gegen die Vorstellung von Gleichberechtigung (üblicherweise sind es ja viele Frauen für einen Mann), zum anderen Teil verschieben sie das Gleichgewicht bei der Partnerwahl. Wenige reiche Männer binden viele Frauen an sich, womit anderen Männern keine Partnerwahl mehr möglich ist. Dies sorgt für Unruhe und oftmals Konflikten in einer Gesellschaft. Nicht zuletzt leidet in einer solchen Konstellation oftmals die Verantwortung füreinander, auch gibt es Erbstreitigkeiten und oftmals Finanzielle Probleme.
    Eine Vielehe erfüllt also oftmals nicht den gesellschaftlichen Nutzen, weswegen sie aus dieser Sicht auf abgelehnt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.14 12:33 durch LH.

  10. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: JensM 25.03.14 - 12:41

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Schlussfolgerung ist das man Homosexuell ist weil man das sein
    > möchte? Die Ehe ist eine Möglichkeit 2 Menschen noch näher an einander zu
    > binden, ihnen gemeinsam mehr Sicherheit für die Zukunft geben und nicht
    > zuletzt auch mehr Rechte zu verleihen.

    Aus diesem Zitat, bezogen auf den Vorposter, schließe ich, dass du sagen willst "jemand ist nicht Homosexuell wei der das möchte, sondern weil er ist es".

    Deine Schlussfolgerung von gadthrawns Zeilen ist dann aber, dass sein Vergleich nicht richtig ist, weil jemand polygam ist, weil er das möchte.
    Das solltest du den polygamen nicht vorwerfen. :)

    Egal ob ich jetzt für oder gegen irgendwelche Ehekonstrukte bin, kann ich gadthrawn nun nicht Vorwerfen, dass er gesagt hätte, dass Homosexuelle .... Das wäre mehr als nur eine Interpretation.

  11. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Dino13 25.03.14 - 13:04

    Jemand der Polygam ist ist es aber weil er das sein möchte. Es ist niemanden gut getan wenn man Polygamie mit Homosexuellen vergleicht.
    Im übrigen kann man ja auch den ganzen Spieß umdrehen und sagen das nur Homosexuelle heiraten würden und die Heterosexuellen dann einfach Pech haben, sie könnten ja auch einfach Homosexuell sein. Dann ergibt sich durchaus ein Bild dass uns alle erkennen lassen sollte wie mit dem Thema umzugehen ist.

  12. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: timing 25.03.14 - 13:19

    Zur Frage ob Homosexualität eine Entscheidung ist:
    Tangiert das Thema zwar nur teilweise aber ich habe gerade diesen Artikel gefunden, wo viele Studien zum Thema Homosexualität und mögliche biologische Ursachen zusammen gefasst werden.
    http://www.dijg.de/homosexualitaet/angeboren-biologische-ergebnisse/

  13. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: gadthrawn 25.03.14 - 14:45

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jemand der Polygam ist ist es aber weil er das sein möchte

    Das ist ein Irrglauben. Aber es zeigt gut, was ich meine. ;-)

    Monogam ist eine gesellschaftliche Konvention. Die wenigsten Affenarten sind monogam. (Möglichst große Verteilung der Genkombinationen)
    Komischerweise ist Vielehe etwas, was vorwiegend in Krisenzeiten gemacht wird. Widerspricht da deinen Thesen (Die Mormonen machten es, da die männliche Bevölkerung durch Verfolgung ausgedünnt wurde. Mohamed machte es, da viele Krieger eben in damaligen Scharmützeln starben etc.pp. War also eher ein Mittel Verantwortung zu übernehmen. ;-) )

    Wenn du Studien zu fremdgehen anschaust, ist dies ja anscheinend doch recht häufig der Fall.

    Wenn man wann warum liebt - ist keine Entscheidung und damit kein möchte.

    Zu oben lebensverlängernde Maßnahmen etc.pp. - dazu braucht es keine Ehe. Gütergemeinschaft ist auch bei eingetragenen Partnerschaften möglich.
    Also kein stichhaltiger Grund etwas unbedingt Ehe nennen zu müssen.

    Aber du verstehst es noch nicht ganz was ich dir sagen will, oder?

    Du hast gesellschaftliche Konventionen. Das mit Vielehe ist z.B. tief in dir verwurzelt. (auch wenn wie gesagt stat. die meisten in einer Partnerschaft schon man fremd gegangen sind.). "Das einige Menschen aus Religiösen Gründen Gleichgeschlechtliche Ehen ablehnen sollte deren privates Problem bleiben, und nicht den Staat beeinflussen. " - Nur einige? Schau dir mal in BaWü die Protestaktionen gegen die Einführung der Aufklärung von gleichgeschlechtlichen Lebensstilen im Unterricht an. Da protestieren noch mehr Menschen dagegen, wie es Homosexuelle gibt. Bei einer noch so breiten Masse an Ablehnung kann man noch nicht von einem gesellschaftlichen Konsens (dass alle Lebensstile gleich betrachtet werden) ausgehen. Und das ist nicht mal Ehe, sondern nur bewusst machen, dass es andere Lebensstile gibt.

    Von daher ist es es eine Minorität die bestimmen will, was ein gesellschaftlicher Konsens ist.

    Ehe ist ein Begriff, der eben haupsächlich aus der Religion kommt. Wusstest du, dass bis 2008 Kirche und Staat so sehr verbunden waren (in D.) dass bei einer kirchlichen Ehe immer auch die Zivilehe notwendig war? Alle Glaubensgemeinschaften die etwas von der Zivilehe abweichendes erlaubten, durften ihren kirchlichen Glauben nicht ausleben. (Aber Beschneidung ist im Gegenzug hier in D durch Glaubensfreiheit erlaubt... auch wenn es eine Missachtung der Selbstbestimmung ist. In meiner Welt dürfte man erst mit 18 getauft / beschnitten / gewasweißicht werden, um selber seinen Glauben festlegen zu können. )

    Ich fände es besser, wenn man es staatlich komplett eingetragene Partnerschaft nennt - egal wer wen was wieviel. Und den Begriff Ehe den jeweiligen Kirchen überläßt. Wer weiß - bei dem Mitgliederschwund könnte ich eine Trennung Kirche und Staat vielleicht zu meiner Lebzeit noch mitbekommen...

  14. Re: wer gegen Homosexuellenehe ist,

    Autor: Peter2 27.03.14 - 18:48

    Danke!

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