1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Briefkastenfirmen: Apple ist "einer…

nicht legal ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. nicht legal ...

    Autor: Shrykull 21.05.13 - 15:22

    Weil das hier offensichtlich nicht klar ist:

    Apple unterliegt wie alle Steuerzahler der Pflicht zur Selbstauskunft und ist als Unternehmen zusätzlich verpflichtet, diese Angaben wahrheitsgemäß und vollständig beizubringen. Gegen alle drei Regeln dürfte hier verstoßen worden sein - bzw. versucht hier ein Unternehmen aus Recht ein Privileg zu machen.

    Übrigens interessant: Firmen möchten ja bei der Haftung immer wie juristische Personen behandelt werden - bei den Gewinnen aber wie ein Unternehmen besteuert werden. Bei Apple ist das derzeit ganz besonders offensichtlich - und ich sage mal voraus, daß der Kongreß genau da die Daumenschrauben ansetzen wird.

    Gewinne in Offshore-Gebiete zu verlegen ist erst mal Unterschlagung bzw. Steuervermeidung. Nicht das Transferieren selbst - aber wenn es zum Schein geschieht, wie die Briefkastenfirmen beweißen. Jeder Richter sieht darin einen Vorsatz. Apple legt dabei das Gesetz aus, ist dazu aber gar nicht befugt.

    Auch wenn ich die Gesetzeslücke nicht bestreite - der Knabe tanzt sicher nicht deswegen vor dem Kongress an, weil die Senatoren nichts in der Hand haben.

    Das Argument der Shareholder hinkt einfach deshalb, weil es privat-wirtschaftlich und deshalb unvollständig ist. Eine Phrase die unreflektiert kollportiert wird.

    Schließlich:

    Hoheitsrecht > Wirtschaftsrecht
    (aka Steuer- vs. Aktionärsrecht)

  2. Re: nicht legal ...

    Autor: Maxiklin 21.05.13 - 15:36

    Kann es sein, daß du zumindest in Teilen deutsches mit amerikanischem (Steuer)recht verwechselst ?

    Ich glaube auch nicht, daß Apple gegen die Wahrheitspflicht verstoßen hat, zumal es übliche Praxis ist, daß weltweit operierende Konzerne zumindest Teile ihres Gewinns ganz legal und offiziell über Drittländer an der Steuer vorbeimanövrieren

    Warum wohl sitzt beispielsweise der europäische Hauptsitz von Apple in Irland und nicht in Deutschland ? Soweit ich weiß wurde Apple von Irland geködert, die zahlen da kaum Steuern usw.

    Außerdem glaubste im Ernst, der Senator und komplette "Ausschuß" selbst sagt offiziel, daß es nicht um illegale Aktivitäten geht, wenn dem nicht so wäre ?

    Unternehmen wie VW, Mercedes, Deutsche Bank und alle anderen machen nichts anderes, da wird jede noch so kleine Gesetzeslücke ausgenutzt, Investitionen als Verlust abgeschrieben etc. pp.

  3. Re: nicht legal ...

    Autor: bofhl 22.05.13 - 16:45

    Man sollte hier nicht das deutsche und das US-Steuerrecht (bzw. US-Bundesstaaten-Finanzrecht) verwechseln!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. EDAG Engineering GmbH, Mönsheim
  2. IDS GmbH, Ettlingen
  3. Allianz Lebensversicherungs - AG, Stuttgart
  4. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

  1. Internetdienste: Ermittler sollen leichter an Passwörter kommen
    Internetdienste
    Ermittler sollen leichter an Passwörter kommen

    Die Bundesregierung will Ermittlern den Zugriff auf Nutzerdaten bei Internetdiensten wie Mail-Anbieter, Foren oder sozialen Medien erleichtern. Die IT-Branche und die Opposition sehen einen "Albtraum für die IT-Sicherheit".

  2. Netflix und Youtube: EU-Kommissarin warnt vor hohem Energiebedarf des Internets
    Netflix und Youtube
    EU-Kommissarin warnt vor hohem Energiebedarf des Internets

    Youtube, Netflix und Prime Video sind die Dienste, die besonders viel Internetverkehr generieren und damit auch einen besonders hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Das sieht die Vizepräsidentin der EU-Kommission kritisch.

  3. Galaxy Fold: Samsung dementiert eigene Verkaufszahlen
    Galaxy Fold
    Samsung dementiert eigene Verkaufszahlen

    Samsung widerspricht sich selbst. Das Unternehmen bestreitet die Angabe eines ranghohen Samsung-Managers, der verkündet hatte, weltweit seien bereits eine Million Galaxy Fold verkauft worden. Vieles bleibt ungeklärt.


  1. 12:25

  2. 12:10

  3. 11:43

  4. 11:15

  5. 10:45

  6. 14:08

  7. 13:22

  8. 12:39