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Positiv für die freue Marktwirtschaft

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  1. Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 17:56

    Kein Unternehmer, der bis zwei zählen kann, will einen Betriebsrat oder gar Gewerkschaftler bei sich.

    Also sind die Fuzzies selber schuld, es gibt nur noch Zeitverträge, wer sich auffällig verhält, darf am Ende seiner Zeit zu Hause bleiben.

  2. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: derdiedas 14.01.16 - 18:05

    Genau der Mensch hat sich der freien Marktwirtschaft unterzuordnen. Warum führen wir eigentlich nicht gleich den Frohndienst wieder ein - der Markt will es doch so

  3. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: aPollO2k 14.01.16 - 18:06

    Die Menschen spielen ja auch mit. Hier regt sich jeder 2. über Streikende auf etc.

  4. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 18:08

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau der Mensch hat sich der freien Marktwirtschaft unterzuordnen. Warum
    > führen wir eigentlich nicht gleich den Frohndienst wieder ein - der Markt
    > will es doch so

    Jeder Mensch hat das Recht, auf eigene Rechnung zu arbeiten. Wer knechten will, muss wie ein Knecht leben.

    Ich kann doch nicht dem Unternehmer das Risiko überlassen, ein Geschäft zu führen, mich aber dann noch auf seine Kosten einmischen, wie er das zu tun hat.

  5. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 18:10

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier regt sich jeder 2. über Streikende
    > auf etc.
    Und mit was? Mit Recht!

    Wenn denen was nicht passt, sollen sie sich nen anderen Job suchen, oder selber unternehmerisch tätig werden.

  6. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: jake 14.01.16 - 18:12

    man muss noch ergänzen, dass es hier ja wohl eher um pr und marketing einer aussterbenden organisation geht. da hat man sich eben bei der gewerkschaft direkt das ami-dickschiff ausgesucht, um möglichst fette schlagzeilen zu generieren - so auch hier.

    wenn amazon hungerlöhne zahlen oder seine mitarbeiter miserabel behandeln würde, wenn ver.di den einzelhandelstarif auch bei anderen logistikern durchdrücken wollte, ok, aber die sache riecht doch 10 kilometer gegen den wind...

  7. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 18:15

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man muss noch ergänzen, dass es hier ja wohl eher um pr und marketing einer
    > aussterbenden organisation geht. da hat man sich eben bei der gewerkschaft
    > direkt das ami-dickschiff ausgesucht, um möglichst fette schlagzeilen zu
    > generieren - so auch hier.
    Aussterbend ist gut …
    Sie reiten seit über 2 Jahren ein totes Pferd, ohne es zuzugeben. (Gemerkt haben sie es wahrscheinlich/hoffentlich schon lange).

    >
    > wenn amazon hungerlöhne zahlen oder seine mitarbeiter miserabel behandeln
    Für den Job zahlen sie aber recht gut.
    > würde, wenn ver.di den einzelhandelstarif auch bei anderen logistikern
    Es geht um ver.di, nicht um die Angestellten.

    > durchdrücken wollte, ok, aber die sache riecht doch 10 kilometer gegen den
    > wind...
    100.
    Und nicht nur riechen …

  8. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Quantium40 14.01.16 - 18:36

    Teebecher schrieb:
    > Ich kann doch nicht dem Unternehmer das Risiko überlassen, ein Geschäft zu
    > führen, mich aber dann noch auf seine Kosten einmischen, wie er das zu tun
    > hat.

    Der massive Einsatz von Zeitverträgen und Arbeitnehmerüberlassung verlagert aber das reale Risiko vom Unternehmer auf die Arbeitnehmer.
    Subventionen jeglicher Art verlagern Unternehmensrisiken auf die Gesellschaft.
    Kapitalgesellschaften begrenzen die persönliche Haftung des sogenannten Unternehmers erheblich.
    Wenn also die Unternehmer das Risiko nicht tragen wollen, müssen sie auch damit leben, dass sich jemand anders in ihr Geschäft einmischt. Dies erfolgt oft genug auch nicht auf ihre Kosten sondern in ihrem Sinne. Eine zufriedene Belegschaft ist nämlich in der Regel produktiver.

  9. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: derdiedas 14.01.16 - 18:52

    Deine naive Weltsicht möcht ich mal haben

  10. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Moe479 14.01.16 - 19:06

    mann kann die sache auch einfach andersherum spinnen ... wenn du kein stress mit angestellten willst, dann stelle keine an!

  11. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: 486dx4-160 14.01.16 - 19:07

    Natürlich ist das positiv für die freie Marktwirtschaft.
    Nur hofft man im Allgemeinen, mit dieser arg bescheuerten und weltfremden Theorie seit knapp hundert Jahren abgeschlossen zu haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.16 19:08 durch 486dx4-160.

  12. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 19:07

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine naive Weltsicht möcht ich mal haben

    Wem ist es in DE verboten, sich selbständig zu machen?

  13. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 19:11

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:
    > > Ich kann doch nicht dem Unternehmer das Risiko überlassen, ein Geschäft
    > zu
    > > führen, mich aber dann noch auf seine Kosten einmischen, wie er das zu
    > tun
    > > hat.
    >
    Ein konstruktiver Beitrag, ich bin positiv überrascht :)

    > Der massive Einsatz von Zeitverträgen und Arbeitnehmerüberlassung verlagert
    > aber das reale Risiko vom Unternehmer auf die Arbeitnehmer.
    In wie fern?
    Wenn es der Firma nicht gut geht, wovon soll der Chef die Gehälter zahlen?
    Das Risiko bleibt gleich.

    > Subventionen jeglicher Art verlagern Unternehmensrisiken auf die
    > Gesellschaft.
    Andere Baustelle, nicht?

    > Kapitalgesellschaften begrenzen die persönliche Haftung des sogenannten
    > Unternehmers erheblich.
    Darum gibt es die.

    > Wenn also die Unternehmer das Risiko nicht tragen wollen, müssen sie auch
    > damit leben, dass sich jemand anders in ihr Geschäft einmischt. Dies
    Die Logik kann ich nicht nachvollziehen.

    > erfolgt oft genug auch nicht auf ihre Kosten sondern in ihrem Sinne. Eine
    > zufriedene Belegschaft ist nämlich in der Regel produktiver.
    Und wie zufrieden die Belegschaft bei Amazon mit ihren Gewerkschaftsvertretern ist, sieht man ja an der massiven Beteiligung an den "Streiks".

  14. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 19:12

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mann kann die sache auch einfach andersherum spinnen ... wenn du kein
    > stress mit angestellten willst, dann stelle keine an!
    Richtig :)

  15. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 19:13

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist das positiv für die freie Marktwirtschaft.
    > Nur hofft man im Allgemeinen, mit dieser arg bescheuerten und weltfremden
    > Theorie seit knapp hundert Jahren abgeschlossen zu haben.


    "Man" sind linke Sozialisten, die für wenig tun möglichst viel haben wollen?

  16. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Anonymer Nutzer 14.01.16 - 19:15

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine naive Weltsicht möcht ich mal haben
    >
    > Wem ist es in DE verboten, sich selbständig zu machen?

    Was für ein schwachsinn.

    Zeig mir ein land in dem der 08/15 Arbeiter als selbständiger/Freiberufler auftritt.

  17. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Teebecher 14.01.16 - 19:19

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > derdiedas schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Deine naive Weltsicht möcht ich mal haben
    > >
    > > Wem ist es in DE verboten, sich selbständig zu machen?
    >
    > Was für ein schwachsinn.
    >
    > Zeig mir ein land in dem der 08/15 Arbeiter als selbständiger/Freiberufler
    > auftritt.

    Deutschland?

    Ich bin normalsterblicher Bürger, und seit 2005 selbständig. Ohne nennenswertes Eigenkapital.

  18. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Noppen 14.01.16 - 19:31

    <sing>Der Markt, der Markt, der hat immer recht...</sing>

  19. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: Weltschneise 14.01.16 - 20:03

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es der Firma nicht gut geht, wovon soll der Chef die Gehälter zahlen?
    > Das Risiko bleibt gleich.

    Wenn es dem Betrieb schlecht geht, kann der Chef den Leuten kündigen. Nennt sich "betriebsbedingte Kündigung" und kommt täglich hundertfach vor.

    Das gilt übrigens nicht für befristete Verträge: hast du jemanden für ein Jahr eingestellt, dann musst du den das ganze Jahre beschäftigen auch wenn dir nach einem halben Jahr die Arbeit ausgeht.

    Gegenfrage: wie soll also ein befristetes Arbeitsverhältnis das unternehmerische Risiko verringern?

  20. Re: Positiv für die freue Marktwirtschaft

    Autor: nicoledos 14.01.16 - 20:04

    So schlecht sind Betriebsräte nicht. Meist klappt das zusammenspiel auch ganz gut. Ist nur doof wenn sich da einer versucht besonders zu profilieren oder die Gewerkschaft die Firma als neuen Feind ernannt hat.

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