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Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

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  1. Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Freiheit statt Apple 20.03.17 - 11:04

    Eine Österreicherin mit Universitätsabschluss in Wirtschaftsinformatik zieht mit der ganzen Familie nach Irland, um dort für 1800¤ im Monat in einem üblen Callcenter zu arbeiten.... aus reinster Naivität, weil sie vorher dachte, das sei ein "Traumjob"...?

    Ich muss ehrlich sagen, da habe ich schon glaubwürdigere Geschichten gelesen.

    Auf den ersten Blick fallen mir hier nur zwei Erklärungen ein:

    ENTWEDER sie hatte das Buch von Anfang an geplant, d.h. sie wusste um die miesen Arbeitsbedingungen und hat sich da "undercover" anstellen lassen, in der Hoffnung, sie würde daraus nachher einen Bestseller produzieren können (Apple zieht ja immer, gell?)

    ODER irgendwas mit ihrer beruflichen Qualifikation stimmt ganz und gar nicht.


    (Dass die Zustände in Apple-Call-Centern übel sind überrascht desweiteren ja wohl niemanden, oder?)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.17 11:05 durch Freiheit statt Apple.

  2. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 11:46

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Österreicherin mit Universitätsabschluss in Wirtschaftsinformatik

    Stimmt nicht. Sie hat BWL mit den Schwerpunkten "Wirtschaftsinformatik" und "Personalmanagement" studiert.

    > zieht mit der ganzen Familie nach Irland, um dort für 1800¤ im Monat in
    > einem üblen Callcenter zu arbeiten

    Wo steht denn, dass sie nur für diesen Job nach Irland gezogen ist?

  3. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Freiheit statt Apple 20.03.17 - 11:56

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt nicht. Sie hat BWL mit den Schwerpunkten "Wirtschaftsinformatik" und
    > "Personalmanagement" studiert.

    Was bezüglich der Argumentation allerdings genau nichts ändert.

    > Wo steht denn, dass sie nur für diesen Job nach Irland gezogen ist?

    In den Interviews, die sie gerade so ziemlich jeder Zeitung gibt, die nicht bei drei auf den Bäumen ist.

  4. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 11:58

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stimmt nicht. Sie hat BWL mit den Schwerpunkten "Wirtschaftsinformatik"
    > und
    > > "Personalmanagement" studiert.
    >
    > Was bezüglich der Argumentation allerdings genau nichts ändert.

    Stimmt. Aber an die Fakten sollte man sich dann doch schon noch halten, oder?

    > > Wo steht denn, dass sie nur für diesen Job nach Irland gezogen ist?
    >
    > In den Interviews, die sie gerade so ziemlich jeder Zeitung gibt, die nicht
    > bei drei auf den Bäumen ist.

    Dann sollte es ja kein Problem sein, mal einen Link zu liefern?

  5. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: gaym0r 20.03.17 - 12:01

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Wo steht denn, dass sie nur für diesen Job nach Irland gezogen ist?
    > >
    > > In den Interviews, die sie gerade so ziemlich jeder Zeitung gibt, die
    > nicht
    > > bei drei auf den Bäumen ist.
    >
    > Dann sollte es ja kein Problem sein, mal einen Link zu liefern?

    Hat mich jetzt 20 Sekunden gekostet:
    Um Teil der großen Apple-Geschichte zu werden, hat die Österreicherin ihre vierköpfige Familie extra nach Irland übersiedelt

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/apple-intern--ausgebrannte-ex-mitarbeiterin-rechnet-mit-apple-ab-7373352.html?utm_campaign=social-flow&utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link

  6. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 12:04

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat mich jetzt 20 Sekunden gekostet:

    Das ist schön. Normalerweise belegt man seine Behauptungen halt mit Quellen und überlässt das nicht demjenigen, der die Behauptungen erstmal anzweifelt.

    EDIT: Wenn man aber mal mit dem Artikel etwas länger als nur 20 Sekunden zubringt und nicht nur den Part liest, der einem gerade in den Kram passt, dann kann man auch lesen, WARUM sie übergesiedelt ist. Kleiner Tipp: Es war nicht, damit sie in nem Callcenter arbeiten kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.17 12:05 durch der_wahre_hannes.

  7. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: gaym0r 20.03.17 - 12:11

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > EDIT: Wenn man aber mal mit dem Artikel etwas länger als nur 20 Sekunden
    > zubringt und nicht nur den Part liest, der einem gerade in den Kram passt,
    > dann kann man auch lesen, WARUM sie übergesiedelt ist. Kleiner Tipp: Es war
    > nicht, damit sie in nem Callcenter arbeiten kann.

    Schöne Doppelmoral. Gib doch mal an, wo genau das im Artikel steht, anstatt nur Tipps zu geben.
    (Ich hoffe du meinst jetzt nicht die Stelle mit den Steuern)

  8. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 12:15

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schöne Doppelmoral.

    Ja, stimmt leider.

    > Gib doch mal an, wo genau das im Artikel steht, anstatt nur Tipps zu geben.
    > (Ich hoffe du meinst jetzt nicht die Stelle mit den Steuern)

    Nein, den meinte ich nicht.

    Erstmal steht da:
    > Und sie hat einen Job angenommen, für den sie sich eigentlich überqualifiziert fühlt.

    Dann steht da:
    > Statt des erhofften Aufstiegs in der Apple-Hierarchie steht für Kickl nach drei Jahren der Ausstieg.

    Das steht übrigens im zweiten Absatz. Also direkt unter dem von dir zitierten Satz.

  9. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Freiheit statt Apple 20.03.17 - 12:15

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schön. Normalerweise belegt man seine Behauptungen halt mit Quellen
    > und überlässt das nicht demjenigen, der die Behauptungen erstmal
    > anzweifelt.

    Normalerweise zweifelt man "Behauptungen" nicht grundlos an. Vor allem dann nicht, wenn man die Richtigkeit der Behauptung mit 10 Sekunden Googeln verifizieren könnte ;-)

    > EDIT: Wenn man aber mal mit dem Artikel etwas länger als nur 20 Sekunden
    > zubringt und nicht nur den Part liest, der einem gerade in den Kram passt,
    > dann kann man auch lesen, WARUM sie übergesiedelt ist. Kleiner Tipp: Es war
    > nicht, damit sie in nem Callcenter arbeiten kann.

    Der Teil auf den du dich vermutlich beziehst, macht die Sache nicht gerade eben glaubwürdiger.
    Sie schreibt: "Ich hatte mich als Managerin, als Projektleiterin oder als Programmiererin gesehen" - und hat sich dann auf eine Stelle als Call-Center-Agentin beworben? Ahja.
    In einem Interview sagt sie: "Ich wollte kreativ und innovativ sein und die Welt verändern."
    Wie gesagt... dieser Grad an Naivität scheint mir schon etwas auffällig.

    Auch die Hoffnung auf einen raschen Aufstieg aus der Callcenter-Hölle ins Management... naja.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.17 12:17 durch Freiheit statt Apple.

  10. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: gaym0r 20.03.17 - 12:18

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schöne Doppelmoral.
    >
    > Ja, stimmt leider.
    >
    > > Gib doch mal an, wo genau das im Artikel steht, anstatt nur Tipps zu
    > geben.
    > > (Ich hoffe du meinst jetzt nicht die Stelle mit den Steuern)
    >
    > Nein, den meinte ich nicht.
    >
    > Erstmal steht da:
    > > Und sie hat einen Job angenommen, für den sie sich eigentlich
    > überqualifiziert fühlt.
    >
    > Dann steht da:
    > > Statt des erhofften Aufstiegs in der Apple-Hierarchie steht für Kickl
    > nach drei Jahren der Ausstieg.
    >
    > Das steht übrigens im zweiten Absatz. Also direkt unter dem von dir
    > zitierten Satz.

    Und das widerlegt jetzt die Aussage, dass sie nur für diesen Job nach Irland gezogen ist, inwiefern?
    Ich dachte da stünde jetzt, dass sie die Landschaft so toll findet oder ihr Mann gebürtiger Ire ist und zurück in die Heimat wollte und der Job bei Apple dann nur Nebensache war. Fakt ist aber weiterhin: Sie hat diesen Job angenommen, für den sie überqualifiziert ist, und ist FÜR DIESEN JOB nach Irland gezogen, mit der gesamten Familie.

  11. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 12:20

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normalerweise zweifelt man "Behauptungen" nicht grundlos an. Vor allem dann
    > nicht, wenn man die Richtigkeit der Behauptung mit 10 Sekunden Googeln
    > verifizieren könnte ;-)

    Der gaym0r hat aber 20 Sekunden gebraucht. ;)

    Im Übrigen kann man im Internet so ziemlich ALLES belegen. Wenn ich behaupte, Kanzlerin Merkel sei ein Echsenmensch, findest du bestimmt auch innerhalb von 30 Sekunden (ich gebe dir sogar noch etwas mehr Zeit) eine Seite, die meine Behauptung bestätigt.

    > Der Teil auf den du dich vermutlich beziehst, macht die Sache nicht gerade
    > eben glaubwürdiger.
    > Sie schreibt: "Ich hatte mich als Managerin, als Projektleiterin oder als
    > Programmiererin gesehen" - und hat sich dann auf eine Stelle als
    > Call-Center-Agentin beworben? Ahja.

    Technical Advisor. ;)

    Der Name "Apple" zieht halt. Sie wollte Teil "der Apple-Familie" werden, steht da doch auch im Artikel.

    > Auch die Hoffnung auf einen raschen Aufstieg aus der Callcenter-Hölle ins
    > Management... naja.

    Na, Steve Jobs hat auch mal in ner Garage angefangen...

  12. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 12:21

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das widerlegt jetzt die Aussage, dass sie nur für diesen Job nach
    > Irland gezogen ist, inwiefern?

    Ich habe mit keinem Wort gesagt, ich würde diese Aussage wiederlegen?

    > Sie hat diesen Job angenommen, für den sie überqualifiziert ist, und ist FÜR DIESEN JOB nach Irland gezogen, mit der gesamten Familie.

    Ja, weil sie auf einen Aufstieg in der Hierarchie gehofft hatte... ist das echt so schwer zu kapieren? o_O

  13. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Freiheit statt Apple 20.03.17 - 12:42

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der gaym0r hat aber 20 Sekunden gebraucht. ;)

    Na ich dachte jemand mit deinem Durchblick schaffts sicher auch in der Hälfte der Zeit :p

    > Im Übrigen kann man im Internet so ziemlich ALLES belegen.

    Nun, wenn du daran zweifelst, was u.a. in Interviews mit der Autorin steht, dann bist du ja auf dem richtigen Weg ;-)
    ICH zweifle nämlich wie gesagt auch, ob das alles genau so abgelaufen ist.


    > Technical Advisor. ;)

    Ah, meinst du sie hat dann erst nach Stellenantritt herausgefunden, dass das ein CallCenter-Job ist? ;)

    > Der Name "Apple" zieht halt. Sie wollte Teil "der Apple-Familie" werden,
    > steht da doch auch im Artikel.

    Ja, das steht da. Aber ich halte es wie gesagt nicht für sonderlich glaubwürdig, dass eine Akademikerin einen schlecht bezahlten CallCenter Job in einem fremdem Land annimmt, nur weil sie "Teil der Apple Familie" sein wollte und eine diffuse Hoffnung auf Beförderung aus dem CallCenter-Stall ins Management hatte.
    Da ist eben halt ein bisschen zu viel Naivität um es mal eben unbesehen zu glauben.

    > Na, Steve Jobs hat auch mal in ner Garage angefangen...

    Ja. Aber mit seiner eigenen Firma. Nicht als Angestellter "Motorenölvombodenaufwischer" in einem internationalen Werkstätten-Konzern ;)

  14. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: der_wahre_hannes 20.03.17 - 12:50

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der gaym0r hat aber 20 Sekunden gebraucht. ;)
    >
    > Na ich dachte jemand mit deinem Durchblick schaffts sicher auch in der
    > Hälfte der Zeit :p

    Das ist jetzt aber grob unfair dem gaym0r gegenüber. ;)

    > > Technical Advisor. ;)
    >
    > Ah, meinst du sie hat dann erst nach Stellenantritt herausgefunden, dass
    > das ein CallCenter-Job ist? ;)

    Möglich ist alles. :)

    > Da ist eben halt ein bisschen zu viel Naivität um es mal eben unbesehen zu
    > glauben.

    In keinem anderen Gebiet ist der Mensch so gut darin, wie sich selbst zu belügen.

  15. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: xxtesaxx 20.03.17 - 16:44

    Ich les mir hier gerade eure Kommentare durch und denk mir nur so: WTF, wer zieht denn für nen Callcenter Job extra ins Ausland weil er denkt, dadurch ins Management aufzusteigen oder Programmierer bei Apple zu werden? Und wer zieht diesen Job dann noch 3 Jahre lang durch?

    Na gut, wer kennt sie nicht? Die tausenden Erfolgsstorys "Vom Callcenter Angestellten zum Vorstandsmitglied". Nein, sorry. Das ist sehr realitätsfremd und hört sich nach vorgeschobenen Argumenten an. Aber wie schon erwähnt, ist Apple im Namen und kann man ein bisschen rum bashen, erlangt man auch schnell Bekanntheit und kommt in Talkshows etc. Da schließe ich mich doch eher der Vermutung an, dass hier drei Jahre lang recherchiert wurde um nen Buch rauszubringen.

    Hoffentlich hat sie bei ihrem BWL Studium gelernt, das Geld, was sie jetzt bekommt, vernünftig zu investieren, damit sie in eine Jahr nicht wieder beim Callcenter anheuern muss - falls sie überhaupt jemals wieder nen Job findet.

  16. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Eierspeise 20.03.17 - 19:52

    Sehe das genauso. Die Story stinkt. Nach 15 Minutes Of Fame.

  17. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: bombinho 20.03.17 - 21:16

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Dass die Zustände in Apple-Call-Centern übel sind überrascht desweiteren
    > ja wohl niemanden, oder?)

    Also mich schon. Ich haette nicht gedacht, dass Apple dort tiefer geht als Mietcallcenter.

    Allerdings inwiefern die geschichte unglaubwuerdig sein sollte, wenn doch die frau nun vermutetermaszen dort angeheuert hat um zu rechergieren, das erschliesst sich mir nicht. Kann das nochmal jemand erklaeren, warum aus einer Recherge eine unglaubwuerdige Geschichte resultieren muss?

  18. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: Hydegraphic 20.03.17 - 22:15

    Es steht jedem offen, genau das auszuprobieren.

    Allerdings habe auch ich dort gearbeitet und mit dem Großteil hat die Dame schlicht und ergreifend Recht.

  19. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: ChMu 20.03.17 - 22:37

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freiheit statt Apple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (Dass die Zustände in Apple-Call-Centern übel sind überrascht
    > desweiteren
    > > ja wohl niemanden, oder?)
    >
    > Also mich schon. Ich haette nicht gedacht, dass Apple dort tiefer geht als
    > Mietcallcenter.
    >
    > Allerdings inwiefern die geschichte unglaubwuerdig sein sollte, wenn doch
    > die frau nun vermutetermaszen dort angeheuert hat um zu rechergieren, das
    > erschliesst sich mir nicht. Kann das nochmal jemand erklaeren, warum aus
    > einer Recherge eine unglaubwuerdige Geschichte resultieren muss?

    Eine Recherche? Dann waere sie dort kaum 3 JAHRE geblieben. In diesen 3 JAHREN, bei denen der erste "Vorfall" ziemlich am Anfang kam (Weihnachts Spiel des Sohnes) und kurz darauf, der Menschenunwuerdige Vorfall das sie 4 persoenliche Fotos themporaer vom Schreibtisch entfernen sollte (wirklich, schon ein Grund in Depressionen zu verfallen) haetten doch wohl gereicht, zu kuendigen? Fuer eine Recherche gibt man nicht einen Job bei SAP auf, der locker das 5 fache bringt, zieht quer durch Europa, mit Familie mit Mitte 40, nur um sich "gedemuetigt" zu fuehlen, das ihre Verbesserungsvorschlaege in der doch so sorgsam gemachten Mappe nicht erhoert wurden. Einige ihrer Vorschlaege wurden ja angenommen und umgesetzt, aber scheinbar nicht genug. Da ist man anderswo im Level1 wohl anderes gewohnt?

    Und dann hat sie gehoert, das jemand was gesagt hat, das sich irgendwo in der Firma, oder in einer anderen, auf jeden Fall irgendo in der Naehe, 3 Leute umgebracht haben. Es gab zwar keinen Bezug zur Arbeit, aber sie "machte sich selbstverstaendlich ihre Gedanken".

    Diese Geschichte stimmt doch vorne und hinten nicht.

  20. Re: Die Geschichte wirkt irgendwie unglaubwürdig...

    Autor: bombinho 20.03.17 - 22:48

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Recherche? Dann waere sie dort kaum 3 JAHRE geblieben.
    Also doch keine Recherche. Wenn es aber keine Recherche war, dann war es so wohl auch nicht geplant?

    > In diesen 3
    > JAHREN, bei denen der erste "Vorfall" ziemlich am Anfang kam (Weihnachts
    > Spiel des Sohnes) und kurz darauf, der Menschenunwuerdige Vorfall das sie 4
    > persoenliche Fotos themporaer vom Schreibtisch entfernen sollte (wirklich,
    > schon ein Grund in Depressionen zu verfallen) haetten doch wohl gereicht,
    > zu kuendigen? Fuer eine Recherche gibt man nicht einen Job bei SAP auf, der
    > locker das 5 fache bringt, zieht quer durch Europa, mit Familie mit Mitte
    > 40, nur um sich "gedemuetigt" zu fuehlen, das ihre Verbesserungsvorschlaege
    > in der doch so sorgsam gemachten Mappe nicht erhoert wurden. Einige ihrer
    > Vorschlaege wurden ja angenommen und umgesetzt, aber scheinbar nicht genug.
    > Da ist man anderswo im Level1 wohl anderes gewohnt?
    Was wir wissen, ist, sie hat ihr Leben geaendert. Warum, ist nun wieder so klar wie zuvor.

    > Und dann hat sie gehoert, das jemand was gesagt hat, das sich irgendwo in
    > der Firma, oder in einer anderen, auf jeden Fall irgendo in der Naehe, 3
    > Leute umgebracht haben. Es gab zwar keinen Bezug zur Arbeit, aber sie
    > "machte sich selbstverstaendlich ihre Gedanken".
    Also dem Bericht nach haben sich 3 Arbeitnehmer an dieser Arbeitstelle das Leben genommen. Da die Arbeitsstelle recht untrennbar mit der Arbeit verknuepft ist, hat sie darueber nachgedacht. Das sehe ich ebenfalls als selbstverstaendlich an.

    > Diese Geschichte stimmt doch vorne und hinten nicht.
    Heisst das, es hat die drei Suizide nie gegeben oder sie hat nie bei Apple gearbeitet oder die geschilderten Bedingungen entsprechen nicht den Tatsachen? Das muesstest Du mir schon noch ein wenig genauer erklaeren, bisher kann ich noch nicht folgen.
    Das was ich gelesen habe, kann ich zumindestens teilweise nachvollziehen aus eigener Erfahrung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.17 22:50 durch bombinho.

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