1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Buch vs. E-Reader: Elektrisches…

Es ist ja wohl das "blau"...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Es ist ja wohl das "blau"...

    Autor: harald.1080 23.12.14 - 12:03

    Tabletts und Displays ähneln sehr dem Tageslicht der Sonne. Zumindest was den RGB-Anteil betrifft, den wir wahrnehmen. Deshalb wird die Melatonin-Ausschüttung anscheinend verzögert. Das sollte auch für Fernseher gelten.

    Das Problem lässt sich leicht lösen, indem man eine rötliche Hintergrundfarbe einstellt. Geht mit meiner App "Ciando Reader" auf dem iPad im Handumdrehen. Dort kann man auch mit einem vertikalem Wisch die Helligkeit fast auf 0 reduzieren. Viele Leute lesen auch viel zu hell bzw. nutzen die automatische Helligkeitseinstellung nicht.

    Es hilft auch, langweiligere Bücher zu lesen um besser zu schlafen.

  2. Re: Es ist ja wohl das "blau"...

    Autor: Profi 23.12.14 - 12:42

    harald.1080 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem lässt sich leicht lösen, indem man eine rötliche
    > Hintergrundfarbe einstellt. Geht mit meiner App "Ciando Reader" auf dem
    Da bin ich sehr skeptisch. Die Hardware selbst wird dabei ja nicht verändert, das von der Quelle abgestrahlte Licht ist somit, zumindest bis es auf die Matrix trift, unverändert. Und ob das Problem beim Durchtritt durch die Pixelschicht wirklich beseitigt wird, nur weil man (Mensch) eine andere Farbe wahrnimmt, ist meiner Meinung nach nicht leicht verständlich. Da sind zu viele unsichere Faktoren, zum Beispiel was Licht denn überhaupt ist - das weiß man ja bis heute nicht wirklich. Und selbst über gesicherte Erkenntnisse, nämlich was genau eine App-Einstellung in der verbauten Hardware physikalisch auslöst, wissen wohl allenfalls die verantwortlichen Ingenieure Bescheid. Zu sagen "es ist jetzt nicht mehr blau, also alles gut", ist ohne fundiertes Hintergrundwissen zu einfach.

    > Viele Leute lesen auch viel zu hell bzw.
    > nutzen die automatische Helligkeitseinstellung nicht.
    Da sind auch meist die Hersteller Schuld. Das angesprochene iPad nimmt denn auch eine starke Sonderrolle ein. Die genauen Werte habe ich jetzt nicht vorliegen, aber die Helligkeit lässt sich bei mobilen Apple-Geräten auf extrem niedrige Werte im unteren einstelligen Bereich drücken (in cd/m2). Das ist angesichts der Konkurrenzleistung höchst beachtlich und wird allenfalls von OLED untertroffen, welche aber in der Regel flimmern (PWM). Wobei mir Ausnahmen nicht bekannt sind. Per PWM eine geringe Helligkeit vorzutäuschen, ist ja nun auch keine große Leistung und biologisch gesehen sicherlich ebenfalls nicht optimal. Im Grunde genommen sind es helle Lichtblitze, die auch genau so auf die Netzhaut treffen. Tatsächliches Geschehen und Wahrnehmung gehen hier weit auseinander.

  3. Re: Es ist ja wohl das "blau"...

    Autor: Komischer_Phreak 23.12.14 - 15:00

    Profi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > harald.1080 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem lässt sich leicht lösen, indem man eine rötliche
    > > Hintergrundfarbe einstellt. Geht mit meiner App "Ciando Reader" auf dem
    > Da bin ich sehr skeptisch. Die Hardware selbst wird dabei ja nicht
    > verändert, das von der Quelle abgestrahlte Licht ist somit, zumindest bis
    > es auf die Matrix trift, unverändert. Und ob das Problem beim Durchtritt
    > durch die Pixelschicht wirklich beseitigt wird, nur weil man (Mensch) eine
    > andere Farbe wahrnimmt, ist meiner Meinung nach nicht leicht verständlich.
    > Da sind zu viele unsichere Faktoren, zum Beispiel was Licht denn überhaupt
    > ist - das weiß man ja bis heute nicht wirklich. Und selbst über gesicherte
    > Erkenntnisse, nämlich was genau eine App-Einstellung in der verbauten
    > Hardware physikalisch auslöst, wissen wohl allenfalls die verantwortlichen
    > Ingenieure Bescheid. Zu sagen "es ist jetzt nicht mehr blau, also alles
    > gut", ist ohne fundiertes Hintergrundwissen zu einfach.

    Dem kann ich so nicht zustimmen. Wenn man heute nicht weiß, was Licht ist, dann trifft auch die Aussage zu, das man heute nicht weiß, was ein Atom ist (woraus wir schließen könnten, wir wissen eh nichts). Der Trick mit der "Rotverschiebung" des Displays funktioniert prima - ein Kumpel macht das, weil er Einschlafprobleme hatte. Meines Wissens existiert irgendwo auch eine Studie dazu; wundert mich ehrlich, das so etwas nicht schon lange in Systemen integriert ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hochschule Heilbronn, Heilbronn
  2. Deutsche Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe
  3. STRABAG BRVZ GMBH, Spittal an der Drau, Wien (Österreich)
  4. Stadt Korntal-Münchingen, Korntal-Münchingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Honor Magicbook Pro im Test: Viel richtig gemacht für 900 Euro
Honor Magicbook Pro im Test
Viel richtig gemacht für 900 Euro

Eine gute Tastatur und solide Leistung dank AMD-CPU im 16-Zoll-Format: Das Magicbook Pro ist Honors gelungener Start in Europa.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Honor Magicbook Pro mit Ryzen imitiert Macbook Pro für 800 Euro
  2. Honor 9X Pro Honor verkauft fehlende Google-Apps als Feature

Amazon: Der Echo wird kugelig
Amazon
Der Echo wird kugelig

Zäsur bei Amazon: Alle neuen Echo-Lautsprecher haben ein komplett neues Design erhalten.

  1. Echo Auto im Test Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
  2. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto

iPad 8 und iPad OS 14 im Test: Kritzeln auf dem iPad
iPad 8 und iPad OS 14 im Test
Kritzeln auf dem iPad

Das neue iPad 8 ist ein eher unauffälliger Refresh seines Vorgängers, bleibt aber eines der lohnenswertesten Tablets. Mit iPad OS 14 bekommt zudem der Apple Pencil spannende neue Funktionen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad-Betriebssystem iPadOS 14 macht Platz am Rand
  2. Zehntes Jubiläum Auch Microsoft hat das erste iPad überrascht