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Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

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  1. Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

    Autor: thecrew 25.05.14 - 14:21

    Ein werden ja auch kaum Bücher von "Nonames" mehr veröffendlicht. Weil die Verlage ja eher auf "altbewährtes" setzen und kein Risiko eingehen wollen.

    Ist übrigends bei der Filmindustrie genau das gleiche. Deswegen bekommen wir seit jahren Teil 3 Teil 6.. Teil 12 von irgendwas was sich Verkaufen soll. Anstatt mal einem neuem frischen Buch eine chance zu geben. Die landen meisten ungelesen direkt in der Tonne.

    Neulich noch ein Bericht drüber gesehn, man könne heute den nächsten "Harry Potter" Schreiben und es würde sich kein Verlag dafür intreressieren wenn du keinen "Namen" hast.

    Deswegen finde ich es ja auch so genial das JEDER sein Buch ohne Verlag bei Amazon Kindle veröffendlichen kann.

    Ich hab da schon echt 2-3 echt gute Bücher entdeckt die keinen Verlag haben.

    Und besser für die Autoren ist es auch. Und ich glaube auch fest daran, dass dadrin die Zukunft liegt. In der Digitalwelt benötigt ein Einsteiger keinen Verlag mehr dem man die Füsse küssen muss, damit er in Vorlage für einen Buchdruck geht. Heute schickt man seine Datei dahin. Und verkauft sein Werk halt für 99 cent. Die Masse macht es dann.

    Es sind schließlich schon nicht weniger Noname Autoren innerhalb von ein paar Monaten zum Millionär geworden. Dank Kindle und Amazon. Und jeder kann das wenn sein Werk gelesen wird.

  2. Re: Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

    Autor: Murof 25.05.14 - 14:25

    Das mein ich aber auch. Da geben die Verlage lieber Millionen von ¤ über ineffiziente Werbekanäle aus.

  3. Re: Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

    Autor: Gokux 25.05.14 - 16:32

    Umgekehrt gibt es auch viele mittlere und kleine Verlage die sagen: "Cooles Buch, hier hast du 50000¤ schreib mal das nächste". Dazu noch Marketing und Druck und am Ende gab es vlt. vom Umsatz nur 10-20k Gewinn für den Verlag, aber hat sich trotzdem für alle gelohnt.
    Bis aber ein selbstständiger Autor bei Amazon auf 50k im Jahr kommt, kann er wohl lange warten ;).
    Wenn es zufällig der nächste Harry Potter wird, hat natürlich erstmal der Verlag grosses Glück gehabt, aber beim nächsten Band wird der Autor dann auch wesentlich bessere Konditionen bekommen.

  4. Re: Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

    Autor: Lord Gamma 25.05.14 - 17:08

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umgekehrt gibt es auch viele mittlere und kleine Verlage die sagen: "Cooles
    > Buch, hier hast du 50000¤ schreib mal das nächste". Dazu noch Marketing und
    > Druck und am Ende gab es vlt. vom Umsatz nur 10-20k Gewinn für den Verlag,
    > aber hat sich trotzdem für alle gelohnt.
    > Bis aber ein selbstständiger Autor bei Amazon auf 50k im Jahr kommt, kann
    > er wohl lange warten ;).

    Wenn er ohne analogen Verlag bei Amazon antritt, dürfte das doch keinen so großen Unterschied zu diesen Verlagen machen, die extra zunächst drucken und verfrachten müssen. Da müsste eher mehr für den Autor rausspringen.

    > Wenn es zufällig der nächste Harry Potter wird, hat natürlich erstmal der
    > Verlag grosses Glück gehabt, aber beim nächsten Band wird der Autor dann
    > auch wesentlich bessere Konditionen bekommen.

    Wie bei Amazon und anderen digitalen Vertriebswegen auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.05.14 17:09 durch Lord Gamma.

  5. Re: Verlage sind eh nur was für "gepushten" Lesestoff...

    Autor: Gokux 25.05.14 - 20:10

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn er ohne analogen Verlag bei Amazon antritt, dürfte das doch keinen so
    > großen Unterschied zu diesen Verlagen machen, die extra zunächst drucken
    > und verfrachten müssen. Da müsste eher mehr für den Autor rausspringen.
    Der Vertriebsweg ist doch lang wie breit. Es geht darum das ein Verlag den Lebensunterhalt des Autors zahlen kann und zwar per sofort, damit der in Ruhe schreiben kann. Klar, ein Buch sollte man schon vorher geschrieben haben, damit ein Verlag einschätzen kann ob es sich lohnt in einen Autor zu investieren. Von Verkäufen ist der Autor in diesem Fall aber erstmal nicht so direkt abhängig, er hat schliesslich ein Vorschuss bekommen.

    > Wie bei Amazon und anderen digitalen Vertriebswegen auch.
    Ein nächsten Harry Potter wird es nicht so schnell geben, selbstständig erst recht nicht. Und selbst wenn es einer von 10000 Autoren schafft, werden die wenigsten der restlichen 9999 davon leben können.

    Natürlich hat ein selbständiger Autor im Erfolgsfall mehr von seinem Erfolg, aber wer bezahlt das Leben bis zu einem Erfolg der vlt. erst nach Jahren gross genug ist um davon zu leben.
    Es gibt nunmal Künstler und es gibt Verkäufer, beides zusammen bekommen die wenigsten hin.
    Und falls ich jemals ein Buch schreibe, dann will ich mich ehrlich gesagt auch nicht gross um den Vertrieb kümmern wollen.

    "Indie-Bücher" sind nunmal keine Indie-Spiele wie auf Steam. Die Hemmschwelle ein unbekanntes Buch zu kaufen ist für die meisten tausendmal höher.

    Die Verlage haben viel verpennt in der Vergangenheit, aber das macht sie ja nicht direkt zu einer schlechten Sache.

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