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Überflüssige Geldverschwendung
Autor: Meinungsverbrecher 28.04.10 - 10:53
Wir leisten uns ein "Staatsoberhaupt", was nicht vom Volk gewählt ist und nur Marionettencharakter hat. Demokratie sieht meiner Meinung nach anders aus.
Zum Orden: Glückwunsch! Ich glaube, jetzt darf er sogar umsonst Sraßenbahn fahren.
http://www.youtube.com/watch?v=usgasTxZ-Os -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: geld verschwendung 28.04.10 - 11:47
Direktwahl eines Präsidenten, der nur die Gesetze "notariell" beurkundet, ist nur Populismus.
Die Leute halten den Präsidenten wohl für denjenigen, der Polen den Krieg erklären und Folter in Nürnberg darf oder sowas.
Anders lässt sich das nicht erklären.
Die anderen Staatsoberhäupter sind auch oft nicht gewählt. Siehe Commonwealth wo die Queen das Oberhaupt ist oder war. Sooo schlecht geht es Canada und Australien nicht wirklich.
Und gewählte Präsidenten sind natürlich so viel besser: Siehe George Bush und Sarkozy. -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: e-user 28.04.10 - 11:53
geld verschwendung schrieb:
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> Und gewählte Präsidenten sind natürlich so viel besser: Siehe George Bush
> und Sarkozy.
Der Vergleich ist nach dem korrekten Anfang unpassend, da der deutsche Praesident bloss Staatsoberhaupt, nicht jedoch Regierungschef ist (parlamentarisches Regierungssystem) - ganz im Gegensatz zum franzoesischen oder US-amerikanischen Praesidenten, dessen Funktion beides in sich vereint (praesidentelles Regierungssystem).
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"Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit."
Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition. -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: geld verschwendung 28.04.10 - 12:14
Und weil die Leute strohdumm sind, wollen sie einen krassen Militärtribunaltreiber-Anführer wählen und wären dann krass enttäuscht, wenn der keine Kriege anzettelt sondern "nur" Gesetze unterschreibt und 100-jährigen gratuliert oder bei Massenvermehrungs-Familien der Patenonkel wird.
D.h. weil sie nicht wissen, das der Präsident nix zu sagen hat, finden sie es voll gut, wenn sie dann irgendwen wählen dürfen, der nix zu melden hat.
Besonders wenn man es wie die Bürgermeister-Wahl in NRW macht: Wenn dann einer 15% kriegt und die anderen weniger haben, hat er den Job. Stichwahl gibts nicht mehr.
Alle die für Präsidentenwahl sind, sollte man als Wahlhelfer vorschlagen: Das sind Ehrenämter. Die darf man nicht ablehnen. Und wer ein Attest abliefert, kriegt keine öffentlichen Aufträge mehr, bis er nicht 5 mal bei der Wahl geholfen hat... .
Wer für Präsidentenwahl ist, wird gerne mithelfen... . -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: Meinungsverbrecher 28.04.10 - 14:34
geld verschwendung schrieb:
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> Direktwahl eines Präsidenten, der nur die Gesetze "notariell" beurkundet,
> ist nur Populismus.
Dann sollte man ihn ganz streichen.
Alles andere ist Volksbetrug.
Ein Präsident, der kaum Macht hat aber vom Volk gewählt wurde, würde wenigstens, wenn er Reden hält und die Parteibonzen andächtig lauchen müssen, Klartext reden können.
Jetzige Präsidenten sind handverlesene Schoßhündchen der Parteien.
> Die Leute halten den Präsidenten wohl für denjenigen, der Polen den Krieg
> erklären und Folter in Nürnberg darf oder sowas.
> Anders lässt sich das nicht erklären.
?
> Die anderen Staatsoberhäupter sind auch oft nicht gewählt. Siehe
> Commonwealth wo die Queen das Oberhaupt ist oder war.
Die bringt aber wenigstens noch den Touristenbonus mit. Außerdem ist sie nicht vom Parlament gewählt und damit unabhängig. Desweiteren ist ihre reale, politische Macht auch größer.
> Sooo schlecht geht es
> Canada und Australien nicht wirklich.
Folklore.
> Und gewählte Präsidenten sind natürlich so viel besser: Siehe > George Bush
> und Sarkozy.
Besser, und vor allem nützlicher, als das Schloßgespenst Köhler allemal. -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: geld verschwendung 28.04.10 - 14:41
Notare haben ihre Aufgabe.
Und bei suspekten Gesetzen zickt er schon mal herum und macht die Presse, die das bis dahin überhaupt nicht interessiert hat, aufmerksam.
Aber wofür man einen "Notar" braucht, interessiert Dich wohl nicht.
Im Prinzip sollte er proponenten-fraktionen fangen und Checker-Fragen zu neuen Gesetzen unterwerfen können. Wenn diese die Fragen falsch beantworten, haben die Abgeordneten das Gesetz nicht begriffen und es ist ungültig. Die Antworten kommen in den Kommentar. Richter die dagegen verstoßen zahlen alle Kosten selber.
Fraktionen deren Gesetz ungültig war, kriegen ein paar Tage Lohn abgezogen. Und ihre Helfershelfer natürlich auch. Die hätten ja mal ein anständiges klares Gesetz machen können... .
Mit der Linken (weil die fast gegen jedes Gesetz ist) oder Fraktionen die gegen das Gesetz waren, braucht/darf man das natürlich nicht zu machen.
Dann gäbs eher eindeutig klare Gesetze die so klar sind, das man keine Juristen braucht... .
Aber sowas interessiert ja keinen hier.
99% Eures Geldes gehen an Juristen. Werdet also niemals Freiberuflicher Informatiker. -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: e-user 28.04.10 - 15:34
Im Prinzip ist die parlamentarische Wahl in D-Land eh eine Farce: Egal, was man waehlt, es kommt (nominelle) Sozialdemokratur dabei heraus. Jede Verschlimmbesserung an Details wie die Wahl eines Bundeskoehlers ist verschwendete Zeit, die sich nutzen liesse, Probleme bei der Wurzel zu packen.
--
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Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: Meinungsverbrecher 28.04.10 - 16:47
geld verschwendung schrieb:
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> Notare haben ihre Aufgabe.
> Und bei suspekten Gesetzen zickt er schon mal herum und macht die Presse,
> die das bis dahin überhaupt nicht interessiert hat, aufmerksam.
Das alles haben wir schon in Form des so genannten BVerfG.
> Aber wofür man einen "Notar" braucht, interessiert Dich wohl nicht.
Nö.
> Im Prinzip sollte er proponenten-fraktionen fangen und Checker-Fragen zu
> neuen Gesetzen unterwerfen können. Wenn diese die Fragen falsch
> beantworten, haben die Abgeordneten das Gesetz nicht begriffen und es ist
> ungültig. Die Antworten kommen in den Kommentar. Richter die dagegen
> verstoßen zahlen alle Kosten selber.
> Fraktionen deren Gesetz ungültig war, kriegen ein paar Tage Lohn abgezogen.
> Und ihre Helfershelfer natürlich auch. Die hätten ja mal ein anständiges
> klares Gesetz machen können... .
Und dann noch demokratisch gewählt und ich würde nichts sagen.
> Aber sowas interessiert ja keinen hier.
> 99% Eures Geldes gehen an Juristen. Werdet also niemals Freiberuflicher
> Informatiker.
Höre ich da Selbstmitleid raus? -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: Meinungsverbrecher 28.04.10 - 16:50
e-user schrieb:
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> Im Prinzip ist die parlamentarische Wahl in D-Land eh eine Farce: Egal, was
> man waehlt, es kommt (nominelle) Sozialdemokratur dabei heraus. Jede
> Verschlimmbesserung an Details wie die Wahl eines Bundeskoehlers ist
> verschwendete Zeit, die sich nutzen liesse, Probleme bei der Wurzel zu
> packen.
Da stimme ich Dir voll zu. Das sollte uns aber nicht daran hindern das Kind beim Namen zu nennen.
Ein vom Volk gewählter Präsident, der auch mal richtig die Schnauze aufmacht, mit entsprechendem Medienecho, könnte vielleicht ein Anfang sein. Noch besser wären Volksentscheide. -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: geld verschwendung 28.04.10 - 21:51
Meinungsverbrecher schrieb:
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> Höre ich da Selbstmitleid raus?
In Deutschland kannst Du keine IT-Selbständigkeit betreiben ohne das 99% an die Juristen geht. Aber ist schon klar, das Dich das nicht interessiert.
Und wegen Deiner Volksentscheide: Dann beschliesst man, das alle Harz4-Empfänger Sklavenarbeit machen müssen oder alle arbeitslosen Ausländer abgeschoben werden aber ihre Beiträge zu Renten- und Arbeitslosen-Versicherung nicht zurück bekommen.
Tolle Entscheide dürften dann anstehen.
Aber gewisse Leute wollen aus der Geschichte nicht lernen.
Der einfachste Weg ist die offensichtlichkeit. Anständige Presse über EReader/Pads. Hoffentlich kommt das bald. Dann sind die, die sich informieren WOLLEN, auch mal informiert.
Die anderen (Bild-Käufer, Yellow-Press-Käufer) wollen doch nur unterhalten werden. Doof nur. das bild die Meinung bildet und auf die Meinung abfärbt... . -
Re: Überflüssige Geldverschwendung
Autor: Meinungsverbrecher 29.04.10 - 07:44
geld verschwendung schrieb:
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> Meinungsverbrecher schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Höre ich da Selbstmitleid raus?
>
> In Deutschland kannst Du keine IT-Selbständigkeit betreiben ohne das 99% an
> die Juristen geht. Aber ist schon klar, das Dich das nicht interessiert.
Da ich nicht betroffen bin, hält sich mein Interesse in Grenzen.
Ich halte die Zahlen aber für stark übertrieben.
> Und wegen Deiner Volksentscheide: Dann beschliesst man, das alle
> Harz4-Empfänger Sklavenarbeit machen müssen
Harz-4-Empfanger werden jetzt schon zu 1-Euro-Arbeiten genötigt. Guten Morgen!
> oder alle arbeitslosen
> Ausländer abgeschoben werden aber ihre Beiträge zu Renten- und
> Arbeitslosen-Versicherung nicht zurück bekommen.
Selbst die NPD vertritt nicht solche Fordernungen. Stark anzuzweifenl, daß das gesamte Volk radikaler ist als eine 3-Prozent-Partei.
Und wieder mal: Stark übertrieben von Dir.
Allerdings glaube ich, daß mit Volksentscheiden eben unter anderem auch mal Themen, und dazu gehört der Komplex Ausländer eindeutig, angesprochen werden, die, wenn dies ein Politiker wagt, zu Parteiausschlußverfahren und Ermittlungen wegen Volksverhetzung führen. Das ist krank!
> Tolle Entscheide dürften dann anstehen.
Richtig. Wenn Du dich mit dem Thema beschäftigt hättest, dann müßtest Du nicht die Plattheiten von den Befürwortern des autoritären Staates gegen einen mündigen Souverän vertreten.
> Aber gewisse Leute wollen aus der Geschichte nicht lernen.
Was sollten denn "gewisse Leute" aus der Geschichte lernen?
Das Volksentscheide Hitler an die Macht gebracht, und sein Handeln gestützt haben?
Gewöhnlich spielen ja die Nachplapperer von den Damen und Herren,
die das Deutsche Volk bis in alle Ewigkeit in dem Hamsterrad Scheindemokratie gefangenhalten und fremdbestimmen wollen, auf diesen winzigen Abschnitt unserer VERGANGENHEIT an und nennen es dann "die Geschichte".
Wenn es aus "der Geschichte" die Du zu meinen scheinst, etwas zu lernen gäbe, dann wäre das nicht keine Volksentscheide, sondern keine Wahlen. Und genau das ist auch verwirklicht.
> Der einfachste Weg ist die offensichtlichkeit. Anständige Presse über
> EReader/Pads. Hoffentlich kommt das bald.
Du bist der Beweis, Propaganda funktioniert.
Die "Anständige Presse" soll also unsere demokratische Willensäußerung ersetzen? Eine undemokratische, diffuse Masse aus Hofberichterstattern, Systemgewinnlern und gewinnorientierten "Gebrauchtwagenhändlern", unter denen mit viel Ehrgeiz veilleicht noch ein paar Anständige zu finden sind?
> Dann sind die, die sich
> informieren WOLLEN, auch mal informiert.
> Die anderen (Bild-Käufer, Yellow-Press-Käufer) wollen doch nur unterhalten
> werden. Doof nur. das bild die Meinung bildet und auf die Meinung
> abfärbt... .
Herrlich. Das eigene Volk als Feindbild und sich selbst für was Besseres halten. Na ja, ich hoffe, Du liest weiterhin brav die "anständige Presse" auf Deinem e-Spielzeug und gehst nicht zur Wahl.



