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wo schon Konkurrenz, dort kein FTTH Ausbau... also nix neues

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  1. wo schon Konkurrenz, dort kein FTTH Ausbau... also nix neues

    Autor: Paule 08.05.19 - 14:21

    Was ändert sich denn durch den Zusammenschluss der beiden Kabelanbieter für mögliche FTTH Anbieter?

    Beide Kabelanbieter sind in ihren jeweiligen Gebieten quasi die Kabelmonopolisten, da fast nirgendwo parallel mehrere Kabelnetze gebaut wurden und Kabelanbieter ihre Netzleistungen (zB Bitstrom) bisher nie an Dritte vermietet haben. Durch den Zusammenschluss fällt also lokal kein Wettbewerber weg, da eh nur einer der beiden angeboten hat.

    Klar, die Marktmacht nimmt durch die Fusion zu, weil insgesamt mehr Kunden erreicht werden und ggf. könnten auch die Preise gesenkt werden, weil halt unterm Strich Personal eingespart wird (zB bei Marketing, HR, usw.).

    Aber dort wo jetzt einer der beiden Kabelanbieter ausgebaut hat, dort lohnt sich auch jetzt schon ein FTTH Ausbau nicht, weil die unregulierten Kabelanbieter auch jetzt schon jeden FTTH Preis locker unterbieten können. Nach der Fusion fällt ihnen das dann nur noch ein wenig leichter.

    Zur Förderung des Wettbewerbes müsste die Regulierung eigentlich inzwischen jeden Netzbetreiber, egal wie groß er ist, zur Öffnung seiner Netze für Wettbewerber zwingen. Die Schonzeit dürfte inzwischen eigentlich abgelaufen sein.

    Allerdings würde so eine Netzöffnung keine zusätzlichen Anreize für einen FTTH Ausbau in Kabelgebieten schaffen, sondern nur zu Wettbewerb auf den Kabelnetzen führen.

  2. Re: wo schon Konkurrenz, dort kein FTTH Ausbau... also nix neues

    Autor: randya99 08.05.19 - 15:16

    Bei mir würde sich nichts ändern. 250/40 VDSL, 1000/50 Kabel, 30¤ LTE Flat (O2), Glasfaser liegt 5m vom Haus entfernt. Bei der Kundenrückgewinnung werde ich um jeden Preis gehalten. Der Wettbewerb ist intakt. Ich denke, dass die Fusion auch bei anderen Kunden internetmäßig nichts verändert, da es heute keine Konkurrenz zwischen beiden gibt.

    Ein Ausbau rentiert sich entweder (Kunden bezahlen mehr für höhere Geschwindigkeit, oder wechseln andernfalls zum Konkurrenten, + Förderung), oder nicht (Kunden sind arm, keine Konkurrenz, keine Förderung).

    Mag sein, dass Vodafone dann mehr Verhandlungsmacht im Bezug aufs Fernsehen hat, aber das schaue ich nicht (hallo es ist 2019) und das geht auch über andere Kanäle als Kabel.

    Edit: Ich denke, dass sich eine erzwungene Öffnung für das ausbauende Unternehmen rentieren würde, wenn die Preise für Kupfer sehr niedrig und für Glasfaser moderst hoch angesetzt werden. Damit verbleiben weniger Profite bei Resellern der neuen Technologie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.19 15:18 durch randya99.

  3. Wenn das Öffnen der Netze zu möglichst niedrigen regulierten Preisen

    Autor: M.P. 08.05.19 - 15:20

    den Internet-Ausbau fördert,

    fördert auch ein Taxi-Preis von 7 cent/km dem Absatz von Privat-PKWs...


    > ... Allerdings würde so eine Netzöffnung keine zusätzlichen Anreize für einen FTTH Ausbau...
    Halte ich für zu schwach formuliert ...

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