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Wird eh nichts

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  1. Wird eh nichts

    Autor: darfnichtwahrsein 05.08.22 - 16:38

    Wenn die FDP zustimmen muss.

    Der Lindner würde doch lieber den ÖPNV abschaffen, als mal das Richtige zu tun.

  2. Re: Wird eh nichts

    Autor: Extrawurst 05.08.22 - 17:01

    darfnichtwahrsein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die FDP zustimmen muss.
    >
    > Der Lindner würde doch lieber den ÖPNV abschaffen, als mal das Richtige zu
    > tun.

    Zum Glück fällt er und seine Partei in allen Umfragen massiv nach unten. Hoffentlich fällt sie noch weiter unter 5% und bleibt dort endlich auch mal, die Linken können auch gleich da bleiben. Erhöht vielleicht auch mal die Chancen für neue Parteien - schaden kanns nicht.

  3. Re: Wird eh nichts

    Autor: USB-D 05.08.22 - 17:27

    Ach die Grünen sind noch schlimmer als die FDP. Das hier ist nur Symbolpolitik und mehr nicht.
    Das sollte man nach all den Jahren auch endlich Mal begriffen haben.

  4. Re: Wird eh nichts

    Autor: Amilo1 05.08.22 - 17:31

    Das ist deine Einschätzung.

  5. Re: Wird eh nichts

    Autor: Daepilin 05.08.22 - 20:54

    USB-D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach die Grünen sind noch schlimmer als die FDP. Das hier ist nur
    > Symbolpolitik und mehr nicht.
    > Das sollte man nach all den Jahren auch endlich Mal begriffen haben.

    vor allem wodurch wollen sie das bezahlen? Ne Abgabe für alle und noch höhere Energiekosten.

    GEILO, is ja alles viel zu billig ;)

  6. Re: Wird eh nichts

    Autor: theFiend 05.08.22 - 20:58

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vor allem wodurch wollen sie das bezahlen? Ne Abgabe für alle und noch
    > höhere Energiekosten.

    Alles günstiger als der Ausstieg aus dem Automausstieg und danach der wiederausstieg, mit milliardengeschenken an die Stromindustrie...

    Oder günstiger als die Abwrackprämie damals, oder viele andere Subventionen für die Autoindstrie.

    Ob man das Ticket so braucht oder nicht ist eine andere Frage, aber bei all dem Geld das wir an viele Industrien verschenken und verschenkt haben, ist die Frage der Finanzierung wirklich nur so ein eingeübter Reflex der immer dann kommt wenn irgendwas auch mal den Bürgern zu gute kommen könnte...

  7. Re: Wird eh nichts

    Autor: Drohnald 05.08.22 - 22:13

    Daepilin schrieb:

    > vor allem wodurch wollen sie das bezahlen? Ne Abgabe für alle und noch
    > höhere Energiekosten.
    Subventionen für sinnlose Dienstwägen und dreckige Industrie streichen und du kannst das Ticket doppelt und dreifach bezahlen.

    Einfach gerechnet:
    Das 9¤-Ticket hat für 3 Monate ca. 2,5 Mrd. ¤ gekostet.
    Ein 49¤ Ticket würde für etwa 1/5 davon kosten, also etwa 0,5 Mrd. pro Quartal = 2 Milliarden pro Jahr.
    Das Dienstwagenprivileg kostet den Staat über 3 Milliarden pro Jahr.
    Man könnte das Dienstwagenprivileg um 2/3 kürzen und 49¤ wären immer noch finanziert.
    ein 29¤ Ticket für Gesamtdeutschland würde etwa 3,3 Milliarden kosten.

    Der Vorschlag ist folglich allein mit Streichung des Dienstwagenprivilegs schon finanzierbar.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.22 22:21 durch Drohnald.

  8. Re: Wird eh nichts

    Autor: sakura13 05.08.22 - 22:30

    Du redest gerade von 3 Monaten das wären aber 3x4

  9. Re: Wird eh nichts

    Autor: Drohnald 05.08.22 - 22:37

    sakura13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du redest gerade von 3 Monaten das wären aber 3x4
    Nein, vom Jahr.

  10. Re: Wird eh nichts

    Autor: mfeldt 05.08.22 - 23:10

    USB-D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach die Grünen sind noch schlimmer als die FDP. Das hier ist nur
    > Symbolpolitik und mehr nicht.
    > Das sollte man nach all den Jahren auch endlich Mal begriffen haben.


    Nach all welchen Jahren genau?

  11. Re: Wird eh nichts

    Autor: jacki 06.08.22 - 05:53

    Ich alte von Lindner und vor allem FDP auch nichts, aber bei lieber ÖPNV statt Autos abschaffen, wäre ich dabei :)
    Er ist offensichtlich viel schlechter, egal wie gut man ihn ausbaut.
    Einige Gründe gegen Autos fallen mit eAutos weg oder mindern sich stark.
    Alle die an Bahnstrecken wohnen oder arbeiten, sind davon viel mehr belästigt als von kleinen eAutos.

  12. Re: Wird eh nichts

    Autor: pythoneer 06.08.22 - 13:24

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erhöht vielleicht auch mal die Chancen für neue Parteien - schaden kanns nicht.

    Relativ unwahrscheinlich. Ich bin ehrlich gesagt eh etwas erstaunt warum wir noch nicht auf ein zwei Parteiensystem herunter sind. Wir können uns mit den paar "Extraparteien" noch glücklich schätzen. Unser Wahlsystem trägt leider dazu bei, dass es irgendwann auf ein CDU/SPD System hinaus laufen wird und alle anderen aussterben müssen.

    Letztendlich ist es so, dass Parteien die sich aus dem Pool der SPD bedienen (Linke, Grüne ...) letztendlich der SPD schaden was der CDU zu einem automatischen Sieg verhilft. Haben wir 50% CDU Fans und 50% SPD Fans die dann aber doch mal Linke und Grüne zu 10% wählen dann enden wir mit 50% CDU | 30% SPD | 10% Linke | 10% Grüne ... Nach dieser Wahl "besinnen" sich die SPD Fans wieder und springen wieder zurück. Damit hat jede "neue" Partei eine unglaubliche Einstiegshürde. Wer nur eine Stimme hat, der hat angst diese zu "verlieren" und wählt nicht was er "will", sondern was strategisch "am besten" ist.

  13. Re: Wird eh nichts

    Autor: <break> 07.08.22 - 19:16

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztendlich ist es so, dass Parteien die sich aus dem Pool der SPD
    > bedienen (Linke, Grüne ...) letztendlich der SPD schaden was der CDU zu
    > einem automatischen Sieg verhilft.
    Naja, die Parteien können auch ne Koalition bilden und von den realistisch möglichen Koalitionen hätte die Koalition aus diesen drei Parteien auch mit deutlichem Abstand die meisten kompatiblen Punkte gehabt): https://katapult-magazin.de/media/pages/artikel/welche-parteien-passen-zusammen/b7853a515b-1632573965/btw21-ueberschneidungen-parteien-1536x.png

    > CDU | 30% SPD | 10% Linke | 10% Grüne ... Nach dieser Wahl "besinnen" sich
    > die SPD Fans wieder und springen wieder zurück.
    Nein, eher springen Leute zur SPD hin, die die SPD gewinnen sehen wollen bzw. dass die SPD in ner eventuell vorkommenden Groko der größere Partner ist. Das habe ich von vielen Wählern als Begründung dafür gehört, dass sie nicht (mehr) Grüne oder Linke wählen.
    Ist aber keine sinnvolle Wahl-Strategie. Zwei Prozent Differenz zum Juniorpartner machen vielleicht ein Ministerium mehr aus.
    Abgesehen davon, dass man dann eben eine Partei wählt, die in manchen Punkten vielleicht nicht so viel fordert wie die Partei, die man sonst gewählt hätte, welche dann im Falle einer Regierungsbeteildigung aufgrund der verlorenen Wahlstimmen eine schlechtere Position hat, die bessere Forderung durchzusetzen.

    > Damit hat jede "neue" Partei eine unglaubliche Einstiegshürde. Wer nur eine Stimme hat, der hat
    > angst diese zu "verlieren" und wählt nicht was er "will", sondern was strategisch "am besten" ist.
    Stimmt, kleine Parteien haben aufgrund des Wahlsystems (hohe Prozenthürde bei Zweitstimmen und allgemein dämliches System bei Erststimmen) kaum eine Chance (nebenbei bemerkt wählen vor allem Erstwähler kleine Parteien.)
    Leider wählen diese angeblich strategisch wählenden Leute eben nicht was strategisch am sinnvollsten ist. Sinnvoll wäre nämlich zu versuchen Parteien aus dem eigenen politischen Spektrum, die in der Nähe der 5%-Hürde sind, über die 5% Hürde zu hieven, um diese Prozente nicht zu verlieren und damit potentiell eine Regierung mit Parteien aus dem eigenen Spektrum zu bekommen.
    Das linke Spektrum hätte 4,9% der Stimmen verloren, hätte die Linke nicht drei Direktmandate errungen. Anteilsmäßig wären ne Menge Sitze zum Teil dann eben auch dem rechten Lager zugefallen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.22 19:24 durch <break>.

  14. Re: Wird eh nichts

    Autor: <break> 07.08.22 - 19:38

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vor allem wodurch wollen sie das bezahlen? Ne Abgabe für alle und noch
    > höhere Energiekosten.

    Im Artikel steht etwas anderes. Es zahlen nicht alle.

    Weißt du eigentlich, weshalb die Energiekosten so hoch sind?
    Rot-grün hat das EEG eingeführt, das funktioniert hat bis es von der CDU geändert und der Ausbau bei Solarkraft gedeckelt wurde. Es gab ab dann ne Obergrenze bezüglich der Energieerzeugung durch Solarmodule und wurde die gerissen, durfte im Folgejahr weniger erzeugt werden.
    Dann gab es noch so tolle Regelungen wie 10H bei Windkraftanlagen durch CSU (Bayern) bzw. CDU (Laschet-Bundesland).
    Ohne solche Maßnahmen wäre der Kohleausstieg schon vor Jahren vollzogen worden, weil genug erneuerbare Energien zugebaut worden wären, die sowieso schon seit Jahren günstiger Strom erzeugen können als konventionelle Energien:
    https://youtu.be/PV-ziBOLMu8

    Aber selbst jetzt in der Energiekriese werden Millionen von Wählern nicht ihr Wahlverhalten hinterfragen und weiterhin Parteien wählen, die uns nicht nur diese schlechte Situation eingebrockt haben. »Ist ja Putin dran schuld.«
    Frag mich nur wer sonst an der vernachlässigten Infrastruktur Schuld sein sein. Könnte allerdings auch sein, dass sie wirklich glauben, dass sie mit den anderen mehr Steuern zahlen müssten, was bei den allermeisten Leuten nicht der Fall wäre. Ich meine selbst die Linke entlastet alle Personen mit einem Monatseinkommen von unter 6000¤ und langt halt ein paar Prozent bei denen zu, die wirklich Millionen auf dem Konto haben (Wohneigentum zum Teil ausgenommen sowie hohe Freigrenzen, d.h. man zahlt mindstens auf die erste Millionen nichts iirc. Betriebsvermögen hat nochmal ne höhere Freigrenze). Bei Grüne und SPD ist das dementsprechend noch weniger "radikal". Also "schlimmer" als unter Kohl wird es mit keiner Partei.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.22 19:51 durch <break>.

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