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Ach, die Öffentlichen

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  1. Ach, die Öffentlichen

    Autor: __destruct() 05.03.12 - 20:46

    ... sind günstiger ... Nur, wenn man sonst kein Auto braucht.
    ... sind gehen auch schnell ... Nur, wenn man in der Stadt wohnt und nicht 2,5 km zu Fuß zurücklegen muss, um so weit zu kommen, wie 11 km beim Selberfahren (habe mal meinen Fall genommen).
    ... sind zuverlässig ... Bei einem kam in den letzten 10 Tagen der Zug 5 Mal so viel zu spät, bzw. der Bus (Kombination) auch gar nicht und es musste ein Ersatzbus kommen, dass er zu spät kam.
    ... fahren oft genug ... Ähm, nein. Auf dem Land ganz sicher nicht.
    ... sind zuverlässig ... Haben wir das gerade nicht schon abgeklärt? Nein? Gut, dann aber jetzt endgültig mit diesen ganzen Streik-Aktionen.

    Wo versickert das ganze Geld? Hallo? Man zahl viel zu viel dafür, bekommt einen miesen Service und dann sind die auch noch so frech, ihre Mitarbeiter nicht ordentlich zu entlohnen? Und dieses Vorgehen wird vom Staat gefördert?

    Ich habe wirklich nichts gegen öffentliche Verkehrsmittel an sich, geschweige denn der Idee hinter ihnen, denn die ist ja grundsätzlich gut, aber sie sind nun mal scheiße umgesetzt, die Bahnen und Züge kosten viel zu viel, wenn man sie dauernd benutzt und eine Monats- oder Jahreskarte besitzt und da jetzt auch noch herauskommt, dass die Mitarbeiter zu wenig Geld bekommen, schiebt sich meine Einstellung bzgl. der DB und ihren Freunden mal wieder ein großes Stück in eine ganz bestimmte Richtung.

  2. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: Vorsteher 06.03.12 - 07:52

    Und jetzt ?
    Da du diese Firma nicht nutzt wird
    sie sicher traurig sein das zu lesen

  3. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: Flying Circus 06.03.12 - 07:59

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Bahnen und Züge kosten viel zu viel, wenn man sie dauernd benutzt
    > und eine Monats- oder Jahreskarte besitzt

    Bitte? Zumindest für mich wäre es erheblich teurer, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Man darf nicht nur den Sprit rechnen.

  4. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: ursfoum14 06.03.12 - 08:21

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... sind günstiger ... Nur, wenn man sonst kein Auto braucht.
    >
    > Wo versickert das ganze Geld? Hallo? Man zahl viel zu viel dafür, ...

    Also.. Ich war mal in paar Tage im Auftrag in so einen Verkehrsbetrieb (Verwaltungsgebäude). 300 Angestellte (ohne Fahrer und Service) kümmerten sich so um eine Stadt von 1/2 Mio. Dort habe ich mitbekommen wieviel Geld da quasi in unsinnigen Projekten aus dem Fenster geworfen wird. Dazu wurde auch eine total überdimensionierte ( dazu noch meiner Meinung nach fast unterkühlte: 15°C gemessen ) Serverfarm im Keller betrieben. Das beste dabei war aber das sechs Gutbezahlte ITler (4w2m) auf fünf unbezahlte Praktikanten kümmerten die für sie die Arbeiten machten.

    Manchmal fahre ich daran vorbei und sehe die ständig wechselnden Praktikanten fließig werkeln, während die besagten ITler sich hinter Jalousien beim nichts tun nicht beobachten lassen wollen.

  5. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: John2k 06.03.12 - 09:59

    ursfoum14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also.. Ich war mal in paar Tage im Auftrag in so einen Verkehrsbetrieb
    > (Verwaltungsgebäude). 300 Angestellte (ohne Fahrer und Service) kümmerten
    > sich so um eine Stadt von 1/2 Mio. Dort habe ich mitbekommen wieviel Geld
    > da quasi in unsinnigen Projekten aus dem Fenster geworfen wird. Dazu wurde
    > auch eine total überdimensionierte ( dazu noch meiner Meinung nach fast
    > unterkühlte: 15°C gemessen ) Serverfarm im Keller betrieben. Das beste
    > dabei war aber das sechs Gutbezahlte ITler (4w2m) auf fünf unbezahlte
    > Praktikanten kümmerten die für sie die Arbeiten machten.

    Es gibt überall Ungerechtigkeit. Es gibt allerdings auch genug Leute die sich zu viel Mühe geben und wieder welche die nichts machen. Gibt es auch zur Genüge in der freien Wirtschaft. Habe ich selbst zur Genüge erlebt. Es ist allerdings die Aufgabe der Chefs dieses Problem zu beheben, wenn allerdings alles irgendwie funktioniert, passiert halt nichts, wie in der freien Wirtschaft auch.

  6. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.03.12 - 10:12

    Und selbst wenn ich nur den Sprit rechne, käme ich noch deutlich teurer, da ich täglich 2 mal durch die halbe Stadt muss. Ich bin froh, dass der ÖPNV hier, wo ich wohne, so gut ausgebaut ist.

  7. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: omo 06.03.12 - 16:55

    Freie Marktwirtschaft geht nur ohne Arbeitsgesetze.
    Dazu muß die AnbieterRechtsOrdnung her.
    Aufgabe von Managements ist user value, also Anbieter-Profitmaximierung.

  8. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: __destruct() 07.03.12 - 15:41

    Trotzdem wird er uns bundesweit praktisch aufgezwungen, da jeder für die Subventionen des öffentlichen Nahverkehrs zahlen muss. Auch die auf dem Land, die gar nichts davon haben (von Schülern mal abgesehen).

  9. Re: Ach, die Öffentlichen

    Autor: __destruct() 07.03.12 - 16:02

    Nur, so lange das Geld reicht. Würden die mal das Sinnlose streichen, dann müssten sie wesentlich weniger Geld verlangen. Vom Staat bekommen sie sowieso ihre Subventionen nachgeschmissen und trotzdem sind sie so oft teurer, als würde man mit einem Auto fahren.

    Sagen wir, ich will von Stuttgart nach Berlin. Die Bahn bietet einem gerade 4 Angebote an: 135¤, 135¤, 146,50¤ und 123¤. Auf der Autobahn fährt man 637 km weit. Von den 135 ¤ ausgehend kosten einen 100 km also ~21,19¤.

    Gehen wir dann mal von Diesel für teure 1,459¤ aus. Was würden die Ökos wohl sagen, wenn man ihnen erzählen würde, dass das eigene Auto auf 100 km ~14,53 ℓ schluckt?

    Gut, sie sagen ja immer, dass man auch andere Kosten berücksichtigen müsste und deswegen vorsichtshalber immer mit Spritpreis × 2 rechnen sollte, doch
    1. steigen die sonstigen Kosten nicht so schnell, wie die für den Sprit,
    2. sind viele Kosten von der Fahrweite unabhängig oder zumindest nur sprunghaft abhängig und
    3. sind 7,26 ℓ / 100 km immer noch viel zu viel und das Beispiel ist ohne die ausstehenden Preiserhöhungen für den öffentlichen Nahverkehr und mit teuren Spritpreis gerechnet, damit ja niemand daran zweifeln kann, weil ja noch 2¢ fehlen würden.

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