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danke für diesen Artikel! (kT)

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: AtK 07.10.19 - 13:21

    man muss auch mal danke sagen :)

  2. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: Marvin_E 07.10.19 - 15:00

    Sehr gerne :) danke für's Danke sagen, das geschieht allgemein heute meiner Meinung nach viel zu wenig. Liebe Grüße und alles Gute. Marvin

  3. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: .02 Cents 07.10.19 - 15:06

    Hmm interessant … Danke wofür genau?

    Ich finde den Artikel vor allem verwirrend. Ich habe nicht einmal verstanden, was ein Change Projekt im Sinne dieses Artikels ist, und wie es sich von einem Nicht-Change Projekt unterscheidet. Auf IT Projekte bezogen ist Change Management typischerweise auch viel konkreter und enger gefasst, aber das scheint (zumindest ziemlich sicher) hier nicht gemeint zu sein.

    Aber gerade auf IT Projekte bezogen scheint der Grossteil des Artikels in Richtung "Wasserfall" zu gehen. Irgendwelche zitierten "Unfreeze, Move, Re-Freeze" Ansätze sind jedenfalls mit aktuellen Devops / continuous integration Ansätzen nur noch schwer vereinbar.

    > Dabei ist als Projektmanager genau das mein Ziel: Wenn ich die Prozesse so
    > organisieren kann, dass ich nichts mehr tun muss, dann habe ich den perfekten
    > Prozess geschaffen.

    Was sagt zum Beispiel dieser Satz? Ist Change Management am Ende doch nur der Teil der Projekt-Vorphase, der sich Budget Begründung / Bewilligung dreht? Weil hier ist der Autor eben nicht Change Manager. Und wenn ich die Betrachtung meiner Organisation schon in "Running the System" und "Changing the System" auftrenne, was die Rolle "Projektmanager" suggeriert, dann hat der Projektmanager eigentlich nichts mehr mit Prozessen zu tun, die als Ergebnis des Projektes neu organisiert wurden. Der Teil "dass ich nichts mehr tun muss" ist insofern aus meiner Sicht zwingend logisch falsch (oder zumindest verwirrend …).

    > In der Realität ist das nicht möglich, aber selbst als Idealbild
    > behagt Nichtstun vielen nicht. Dabei ist es wissenschaftlich sogar belegt, dass
    >Phasen des Nichtstuns wichtig im Arbeitsleben sind.

    Das wiederum hat nichts mit Change Management oder Projekt Management zu tun. Dabei will ich dem Autoren nicht das Recht absprechen, etwas Philosophisch zu werden. Auf mich steigern allgemeine Lebens-philosophische Konzepte die Verwirrung weiter, wenn der Artikel Terminologisch ohnehin auf dünnem Eis zu stehen scheint.

  4. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: Marvin_E 07.10.19 - 15:15

    Hi Cents,.

    Danke für den Kommentar. Die Verwirrung über den Artikel kann ich nicht verstehen, allgemeine Verwirrung zum Thema hingegen schon. Denn Change Management ist so vielseitig, dass es gar nicht auf alle diese Seiten hier passt. Ich habe bewusst ein sehr einfaches Konzept für Change Management von Kotter gewählt und auch darauf hingewiesen, dass heutige Projekte wesentlich komplexer sind als das theoretische Modell. Gerade weil es so schwer ist die Komplexität darzustellen muss man sich solcher Hilfsmittel bedienen. Die Idee war auch nicht einen technischen Anleitungsartikel zu verfassen sondern aus der Erfahrung zu berichten, dass Veränderung nicht immer auch Verbesserung bedeutet. Hast du dazu nicht auch ein Beispiel aus deinem eigenen Leben? Ich kenne viele Menschen die zu diesem Statement auch ein Beispiel nennen können.

    Alles Gute und liebe Grüße

  5. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: dukerizer 07.10.19 - 16:09

    Als hauptberuflicher Change Manager habe ich den Beitrag mit Schmunzeln, Nicken und etwas gerunzelter Stirn gelesen. Grundsätzlich ist das aus meiner Sicht alles korrekt und aus der Hubschrauberperspektive auch tagtäglich im realen Leben so zu finden. Ich verstehe aber auch die Anmerkungen von Cents. Gerade in der Überschneidung mit IT ist der Begriff Change Management nicht trennscharf und wer nicht ständig mit Change Management im Sinne von 'Firmenumgestaltungsprojekten' zu tun hat wird sicherlich mit der Terminologie und dem Hintergrund nicht so ganz vertraut sein. Allerdings wird aus dem Kontext doch recht deutlich, dass hier nicht von Versionsmanagement bei der Entwicklung von Software die Rede sein kann.
    Auch wenn der Verweis auf Sinek derzeit fast schon zu hip ist und dieser Ansatz dann doch stark aus dem allgemeinen Ansatz von Lewin und diesem Beitrag herausragt, finde ich doch, dass das ziemlich oft das Hauptproblem ist und man sich bei Veränderungsprojekten grundsätzlich mehr mit dem Warum und dann erst mit dem Wie beschäftigen sollte. Und sinkende Umsätze/Margen sind kein Warum sondern nur die zwingende Notwendigkeit. Somit macht es durchaus auch in Unternehmen, in denen scheinbar alles super läuft, Sinn etwas zu verändern weil gerade der schleichende Verlust des Warums zu sehr schwierig aufzubrechenden Strukturen führt und genau dann, wenn es kritisch wird, das Unternehmen an der eigenen Unbeweglichkeit scheitert.

  6. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: twothe 07.10.19 - 16:44

    dukerizer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Unternehmen an der eigenen Unbeweglichkeit scheitert.

    Daran ist übrigens Nokia zu Grund gegangen. Man hat zwar 2x pro Jahr das Management ausgetauscht, aber die Basis der Firma war so eingerostet, dass niemand irgendwas ändern konnte.

    Vielleicht auch einer der Mitgründer des Change-Wahnsinns den man aktuell in vielen Firmen erleben muss.

  7. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: ranzassel 08.10.19 - 06:53

    Na den Berater möchte ich mal sehen, der in ein Unternehmen geht und es direkt mit den Worten „alles super hier, ändern sie nichts“ wieder verlässt. Häufig genug entsteht das Problem doch irgendwo in der Chefetage und mit externen Beratern macht man dann das perfekte Chaos daraus.

  8. Re: danke für diesen Artikel! (kT)

    Autor: PerilOS 08.10.19 - 09:37

    Was mich immer etwas ratlos lässt, ist wan man seine Stakeholder involvieren sollte. Und wie dynamisch ein Change Counsel sein soll/muss. Am Ende kämpft man immer extrem gegen politische Interessen...

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