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iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Lalalalala 09.06.12 - 21:24

    Soweit ich weiß würde die Herstellung von iPhones in den USA nur 15$ mehr kosten als in China. Laut Steve Jobs (stand mal hier auf Golem) werden sie aber in China produziert da die Arbeiter dort flexibler sind und zur Not mitten in der Nacht anfangen das Glas vor dem Display auszutauschen wenn am nächsten Tag die Auslieferung beginnen soll.
    Ich habe im Moment ein MacBook und ein HTC Legend.


    Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa hergestellt wird kaufe ich mir eins. Das habe ich mir schon lange gesagt. Leider wird es dazu wahrscheinlich nicht kommen. Bei dem Maß an negativ Presse für Apple glaube ich mittlerweile sogar, dass es sich lohnen würde, die Dinger von wem anders bauen zu lassen.

  2. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: linuxuser1 09.06.12 - 21:38

    Lalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß würde die Herstellung von iPhones in den USA nur 15$ mehr
    > kosten als in China. Laut Steve Jobs (stand mal hier auf Golem) werden sie
    > aber in China produziert da die Arbeiter dort flexibler sind und zur Not
    > mitten in der Nacht anfangen das Glas vor dem Display auszutauschen wenn am
    > nächsten Tag die Auslieferung beginnen soll.
    > Ich habe im Moment ein MacBook und ein HTC Legend.
    >
    > Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa
    > hergestellt wird kaufe ich mir eins. Das habe ich mir schon lange gesagt.
    > Leider wird es dazu wahrscheinlich nicht kommen. Bei dem Maß an negativ
    > Presse für Apple glaube ich mittlerweile sogar, dass es sich lohnen würde,
    > die Dinger von wem anders bauen zu lassen.


    Foxconn ist nicht Apple. Quasi alle Elektronikhersteller fertigen bei Foxconn. Foxconn zahlt besser als vergleichbare Firmen in China. Die Leute stehen Schlange um bei Foxconn arbeiten zu können. Die Arbeitsbedingungen in sind China sind trotzdem übel und gehören dringend verbessert aber meinst du dein jetziges Handy wurde unter anderen Bedingungen gefertigt? Vermutlich nicht.

  3. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.12 - 21:49

    Lalalalala schrieb:
    >
    > Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa

    Apple wird gern rangezogen bei Foxconn, aber Foxconn fertigt quasi für alle irgendwas. Hier kannst du dir die Kundenliste anschauen: http://en.wikipedia.org/wiki/Foxconn#Major_customers


    Wenn du von allen diesen Herstellern kein Handy kaufen willst, bleibt nicht viel - ausser den ebenfalls chinesischen Huwai oder ZTE die noch weniger ihren Arbeitern bezahlen.

    Und wenn du so konsequent auf Arbeitsbedingungen achtest: Von wem ist denn dein Laptop/PC hergestellt? Einziger Anbieter der mir im Laptopbereich noch einfällt der annehmbar wäre, wäre Asus - die haben ihre eigene Fertigung in Pegasus ausgeglieder die aber ähnlich wie Foxconn operieren.

  4. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: jayrworthington 09.06.12 - 21:51

    Lalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß würde die Herstellung von iPhones in den USA nur 15$ mehr
    > kosten als in China. Laut Steve Jobs (stand mal hier auf Golem) werden sie

    Fein - das sind dann 15$ weniger Gewinn pro iPhone, bei geschaetzten 100 Mio verkauften iPhones 2011 macht das ... moooment, muss meinen Abacus suchen ... 1,5 Milliarden weniger Gewinn!

    > Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa

    Solche Aussagen liest man sehr, sehr oft in den Foren, aber am Ende vom Tag schaut zumindest die Masse nur auf den Preis (auch die iFraktion!), sowas wie "faire Herstellungsbedingungen" sind ein nettes Extra, solange das Extra nicht extra kostet...

  5. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.12 - 21:56

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solche Aussagen liest man sehr, sehr oft in den Foren, aber am Ende vom Tag
    > schaut zumindest die Masse nur auf den Preis (auch die iFraktion!), sowas
    > wie "faire Herstellungsbedingungen" sind ein nettes Extra, solange das
    > Extra nicht extra kostet...

    Das Apple in China fertigt, kann ich sogar verstehen. Wie Jobs schon sagte, damals als er "über nacht" sich umentschieden hat und bei den iPhones ein Glas haben wollte, sind mitten in der Nacht die Arbeiterschaaren in China ausgerückt und haben 14 stunden Schichten geklotzt - 2 Wochen später waren die ersten lieferbar. Fertigt man sowas in USA oder D oder anderen Ländern mit Gewerkschaften, würden Monate vergehen bis das passiert ist.

    Ich versteh aber nicht warum andere Hersteller nicht in entwickelten Ländern fertigen. Von Apple kennt man, dass Produkte komplett verheimlicht werden bis wenige Wochen vor Marktstart. Von anderen Herstellern kennt man Ankündigungen von irgendwelchen super-duper Laptops oder Smartphones, wo die Specs schon veröffentlicht wurden und die Geräte auf Messen gezeigt wurden, aber bestimmt 6 Monate vergehen bis die in D endlich mal lieferbar sind. Die Mehrkosten für die hiesige Fertigung dürfte doch der schnelle Markteintritt (und damit Vorsprung) wieder wett machen.

  6. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: jayrworthington 09.06.12 - 22:21

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Apple in China fertigt, kann ich sogar verstehen. Wie Jobs schon sagte,
    > damals als er "über nacht" sich umentschieden hat und bei den iPhones ein
    > Glas haben wollte, sind mitten in der Nacht die Arbeiterschaaren in China
    > ausgerückt und haben 14 stunden Schichten geklotzt - 2 Wochen später waren
    > die ersten lieferbar. Fertigt man sowas in USA oder D oder anderen Ländern
    > mit Gewerkschaften, würden Monate vergehen bis das passiert ist.

    Das Deutschland diesbezueglich nicht gerade der ideale Herstellungsort ist, duerfte keine Frage sein, und das sowas auch in den USA unmoeglich sein duerfte ebenfalls, das aendert aber auch nichts an meiner Grundaussage, letztenendlich geht es um den Preis. Eine Workforce die keine Rechte hat, direkt auf dem Fabrikgelände "lebt" (bewusst in Anfuehrungszeichen) und im Jahr weniger kostet als eine D/US Fabrik am Tag, ist halt billiger, das die auch flexibler sind ist kein Wunder, ich bin auch flexibel wenn's sonst Peitsche oder nix zu fressen gibt.

    Ich hoffe eher darauf, dass sich in den USA vielleicht da was aendert, im moment machen die Politiker extremst Stimmung gegen total unamerikanische Firmen die amerikanische Jobs nicht-createn, wuerde mich absolut nicht wundern wenn's da ploetzlich irgendwelche Gesetze gaeben wuerde, die kurzerhand den Gewinn durch outsourcing via IRS abschoepfen...

    > sind. Die Mehrkosten für die hiesige Fertigung dürfte doch der schnelle
    > Markteintritt (und damit Vorsprung) wieder wett machen.

    Warum sollte der Markteintritt schneller sein wenn's hier Produziert wird?! Die Entwicklungszyklen sind bei Apfel keineswegs kleiner als bei den anderen, im Gegenteil, die sind massiv laenger, nur merkt es halt das Fussvolk nicht, weil (normalerweise) zwischen vorstellung und "kuenstlich limitierter verfuegbarkeit" nur Tage oder Wochen vergehen, nicht wie bei Gummistiefelproduzenten aus Finnland Monate und Jahre.

  7. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Lalalalala 09.06.12 - 22:22

    Ihr habt ja alle Recht. Das meinte ich ja auch. HTC fertigt wahrscheinlich unter sehr ähnlichen Bedingungen wie Apple und alle anderen auch. Ich habe ja auch ein MacBook gekauft und diese Bedingungen in Kauf genommen. Apple ist natürlich nur das bekannteste Beispiel. Was ich mit meinem Kommentar sagen wollte ist, dass ich glaube dass es sich mittlerweile gut vermarkten ließe, dass man nicht in China/ sonstwo unter ähnlichen Bedingungen produziert. Statt in Schriftgröße 3 made in China drauf zu schreiben eben vorne ein riesiges USA/Deutschland Logo drauf packen und sagen: 15$ extra sichern unsere Wirtschaft.

    Ähnlich wie dieser Typ von Liqui Moly aus der Werbung (Ich weiß der ist auch wieder weg damit wegen dem Stern vor etwa 2 Wochen). Ob die Deutschen sich damit identifizieren könnten weiß ich nicht aber zumindest den Amerikanern mangelt es ja nicht an Nationalgefühl und Stolz.

  8. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: beaver 09.06.12 - 22:37

    Jaja, andere sind genauso böse usw, bla bla.

    Apple verdient mit Abstand am meisten an diesen Zuständen. Normalerweise sind bei solchen Firmen die Arbeitszustände sehr gut, aber Apple verkauft den selben (teilweise schlimmeren) Schrott für viel mehr Geld.
    Schaut euch mal Porsche vs. Fiat an. Da meckert keiner, weil Porsche wenigstens Qualität verbaut und seine Angestellten/Zulieferer sehr gut bezahlt. Das ist auch richtig bei solchen Preisen.

    Bei Apple ist das nicht so, und deswegen kann man Apple allermindestens sehr wohl als bestes Beispiel und Nummer Eins auf der Liste nehmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.12 22:44 durch beaver.

  9. Die Gier ist unermeßlich

    Autor: fiesemoepps 09.06.12 - 23:07

    und auch Steve war nicht besser. Wegen 15 Dollar, wo Apple doch eh den größten Teil als Gewinn verbucht.

  10. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: fiesemoepps 09.06.12 - 23:08

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lalalalala schrieb:
    > >
    > > Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa
    >
    > Apple wird gern rangezogen bei Foxconn, aber Foxconn fertigt quasi für alle
    > irgendwas. Hier kannst du dir die Kundenliste anschauen:
    > en.wikipedia.org#Major_customers
    >
    > Wenn du von allen diesen Herstellern kein Handy kaufen willst, bleibt nicht
    > viel - ausser den ebenfalls chinesischen Huwai oder ZTE die noch weniger
    > ihren Arbeitern bezahlen.
    >
    > Und wenn du so konsequent auf Arbeitsbedingungen achtest: Von wem ist denn
    > dein Laptop/PC hergestellt? Einziger Anbieter der mir im Laptopbereich noch
    > einfällt der annehmbar wäre, wäre Asus - die haben ihre eigene Fertigung in
    > Pegasus ausgeglieder die aber ähnlich wie Foxconn operieren.

    aber apple thinkt doch different und ist so doll.

  11. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: linuxuser1 09.06.12 - 23:08

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja, andere sind genauso böse usw, bla bla.
    >
    > Apple verdient mit Abstand am meisten an diesen Zuständen. Normalerweise
    > sind bei solchen Firmen die Arbeitszustände sehr gut, aber Apple verkauft
    > den selben (teilweise schlimmeren) Schrott für viel mehr Geld.
    > Schaut euch mal Porsche vs. Fiat an. Da meckert keiner, weil Porsche
    > wenigstens Qualität verbaut und seine Angestellten/Zulieferer sehr gut
    > bezahlt. Das ist auch richtig bei solchen Preisen.
    >
    > Bei Apple ist das nicht so, und deswegen kann man Apple allermindestens
    > sehr wohl als bestes Beispiel und Nummer Eins auf der Liste nehmen.


    Was ist denn das wieder für eine dämliche Aussage? An den Zuständen verdienen alle gleich viel. Wenn ein Apple iPhone 15¤ teurer wird, dann wird ein Motorola Handy auch 15¤ teurer. Das Apple am meisten an seinen Geräten verdient liegt einfach am Erfolg. Wenn ein Kunde bereit ist das Geld für ein Gerät zu bezahlen, dann ist es das Wert. So einfach ist das.

  12. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: deutscher_michel 09.06.12 - 23:45

    Och bei knapp 80 Milliarden auf der hohen Kante spielt das keine Rolle.. zumindest würde es Apple nicht wirklich weh tun.

    Ich bin gespannt ob ich den Wandeln vom Menschen-feindlichen Profit-Maximierungswahn zu sozialer Marktwirtschaft noch erleben werde.. wir haben uns eigentlich in den letzten 2000 Jahren so gut wie gar nicht voran bewegt.. es ist IMMER das Gleiche.. nur in "modern"

  13. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: deutscher_michel 09.06.12 - 23:49

    nicht verstanden? Lies es noch mal.. und dann vergleich die Herstellungskosten mit den Endpreisen.. ist gar nicht so schwer und kompliziert.. Du schaffst das!

  14. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: JensM 10.06.12 - 02:52

    Geistesgegenwart schrieb:
    > Ich versteh aber nicht warum andere Hersteller nicht in entwickelten
    > Ländern fertigen.

    Machen sie doch, mein altes Vaio wurde in Japan zusammengeschraubt. Übersteigt dann halt auch das moderne_Appleuser-Budget. Vorbei sind die Zeiten wo ein Powerbook 2-3x soviel wie ein PC-Notebook kostete.

    Apple spart zumindest bei Notebooks überall. Seit Jahren schlechte Displays, alles aus China, mega schwer, mega heiß, mega laut. Es geht bei Computern fast immer nur um eins. Günstig.

    Bei Smartphones wird das in ein paar Jahren auch so sein.

  15. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: abcdewi 10.06.12 - 04:01

    Es geht ja nicht nur um Herstellungskosten. Wenn man selbst irgendwas herstellt, muss man die Mitarbeiter einstellen, schulen und auch immer genug auslasten, sonst lohnt sich das nicht. Man rechnet nicht nur wie viel es kostet ein Gerät herzustellen sondern auch die Kosten, die anfallen wenn man nichts herstellt. Man kann die Leute ja nicht einfach so mal eben kündigen auch in den USA nicht und in der EU ist das noch schwieriger. Deswegen boomt in Deutschland auch die Leiharbeit. Und das ist auch der Grund, warum fast keine Firma seine Elektrogeräte selbst herstellt. In der Textilbranche sieht es genau so aus. Und es geht auch nicht nur um den Faktor Mensch. Wenn ich z.B. Maschinen kaufe um Smartphones zu bauen, muss ich sie auch möglichst zu 100% auslasten und das geht viel einfacher, wenn ich für viele Hersteller Smartphones baue. Ein Auftragshersteller wie Foxconn kann daher "von Natur aus" am wirtschaftlichsten herstellen.

    Ich sehe das so, es hat nichts damit zu tun wo man seine Sachen herstellen lässt, sondern von wem. In China werden die Löhne langsam steigen und da ist es gar nicht ausgeschlossen, dass Foxconn auch in den USA oder EU Fabriken bauen lässt. Foxconn baut bereits iPhones in Brasilien.

  16. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Anonymer Nutzer 10.06.12 - 09:19

    Lalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich mit meinem Kommentar
    > sagen wollte ist, dass ich glaube dass es sich mittlerweile gut vermarkten
    > ließe, dass man nicht in China/ sonstwo unter ähnlichen Bedingungen
    > produziert. Statt in Schriftgröße 3 made in China drauf zu schreiben eben
    > vorne ein riesiges USA/Deutschland Logo drauf packen und sagen: 15$ extra
    > sichern unsere Wirtschaft.

    Das Problem daran wird sein, das da zuwenige (vorallem in dem Handy / PC / ... Sektor) Wert drauf legen werden. Frag doch mal den nächsten Typ der mit seinem Handy in der U-Bahn Sido zum besten für das ganze Abteil gibt, ob er 15$ / ¤ / whatever zahlen würde damit es in einem westlichen Land gefertigt wird.

    In anderen Branchen ist das denke ich weniger das Problem, aber im "Elektro-Segment" wirds schwer.

  17. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: D-G 10.06.12 - 09:34

    Wo und von wem wurde denn Dein HTC Legend gefertigt? Von glücklichen Arbeiterinnen und Arbeitern in Deutschland?

  18. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: nf1n1ty 10.06.12 - 10:13

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe eher darauf, dass sich in den USA vielleicht da was aendert, im
    > moment machen die Politiker extremst Stimmung gegen total unamerikanische
    > Firmen die amerikanische Jobs nicht-createn, wuerde mich absolut nicht
    > wundern wenn's da ploetzlich irgendwelche Gesetze gaeben wuerde, die
    > kurzerhand den Gewinn durch outsourcing via IRS abschoepfen...

    Bei dem ganzen Sturm gegen "unamerikanische" Unternehmen geht es doch nur um Populismus. Dass letztendlich irgendwelche Steuern oder sonstige Abgaben für die "big corporations" fällig werden, halte ich für sehr unwahrscheinlich...nicht bei der jetzigen politischen Situation.

    Dafür ist die politische Kaste in den USA zu sehr aus der freien Wirtschaft mitfinanziert.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  19. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: Maturion 10.06.12 - 10:38

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lalalalala schrieb:
    > >
    > > Liebe Apple Manager: An dem Tag, an dem das iPhone in den USA/Westeuropa
    >
    > Apple wird gern rangezogen bei Foxconn, aber Foxconn fertigt quasi für alle
    > irgendwas. Hier kannst du dir die Kundenliste anschauen:
    > en.wikipedia.org#Major_customers
    >
    > Wenn du von allen diesen Herstellern kein Handy kaufen willst, bleibt nicht
    > viel - ausser den ebenfalls chinesischen Huwai oder ZTE die noch weniger
    > ihren Arbeitern bezahlen.
    >
    > Und wenn du so konsequent auf Arbeitsbedingungen achtest: Von wem ist denn
    > dein Laptop/PC hergestellt? Einziger Anbieter der mir im Laptopbereich noch
    > einfällt der annehmbar wäre, wäre Asus - die haben ihre eigene Fertigung in
    > Pegasus ausgeglieder die aber ähnlich wie Foxconn operieren.

    Fujtisu. Fujtsu stellt seine Laptops und PCs für den europäischen Markt in Deutschland her.

  20. Re: iPhones aus den USA kosten 15 Dollar mehr

    Autor: cry88 10.06.12 - 10:42

    Woher hast du das mit den 15 Euro mehr? Damit Leute hier für solche Bedingungen arbeiten wurden muss es mindestens 2k pro Monat geben plus 1k für Überstunden und 800 für die Unterkunft aufm Gelände. Das gegen wieviel verdient ein Foxconn Mitarbeiter?

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