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Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

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  1. Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Rogolix 02.09.12 - 15:58

    Wenn die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, ist das etwas anderes, aber auch bei uns hat man früher mit 14 Jahren nach 8 Jahren Hauptschule eine Lehre angefangen. Für viele Chaoten, die nicht still sitzen können, war das genau das Richtige. Heute werden sie halt mit Ritalin vollgepumpt, um nach 10 Jahren etwas Realschulähnliches als Abschluss zu haben und man muss jetzt wohl mind. 15 sein für eine Beschäftigung.
    Irgendwie werden Jugendliche immer mehr infantilisiert.

  2. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Salzbretzel 02.09.12 - 16:14

    Es mag ja sein das bei uns mit 14 Jahren die Lehre anfing. Aber ich gehe jetzt mal davon aus das die 40 Stunden Woche da schon aktuell war.
    Abgesehen davon sind für mich hier ehr folgende Punkte problematisch:
    > Die Minderjährigen würden von den Lehrern zur Fabrikarbeit gezwungen, weil sie sonst keine Abschlusszeugnisse erhalten.
    > In den beiden Fabriken arbeiten die Beschäftigten laut China Labor Watch meist elf Stunden am Tag
    > Sie verrichteten die gleiche Arbeit wie ihre erwachsenen Kollegen, erhielten aber nur 70 Prozent des Lohns.

    Erst muss man Arbeiten, dann den halben Tag und am Ende bekommt man weniger Lohn wie die anderen nur weil man ein Zwangsarbeiter aus der Schule ist.
    Ich denke da ist ein Unterschied zu deinem Beispiel mit der Lehre ab 14

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  3. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: MarioWario 02.09.12 - 16:24

    Rogolix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, ist das etwas anderes, aber auch
    > bei uns hat man früher mit 14 Jahren nach 8 Jahren Hauptschule eine Lehre
    > angefangen. Für viele Chaoten, die nicht still sitzen können, war das genau
    > das Richtige. Heute werden sie halt mit Ritalin vollgepumpt, um nach 10
    > Jahren etwas Realschulähnliches als Abschluss zu haben und man muss jetzt
    > wohl mind. 15 sein für eine Beschäftigung.
    > Irgendwie werden Jugendliche immer mehr infantilisiert.

    Es stimmt zwar das mit 20,5 Jahren der Mensch an seinem Leistungszenit steht und anschließend bestenfalls abbaut, aber das heißt noch nicht das man Menschen als disponibles Gut verbrauchen kann (klassische, faschistische Denkweise).

    Menschen sind gegenseitig verantwortlich füreinander und diese nicht auszubilden und ist teurer (siehe Afrika) als der kurzfristig erzielbare Profit.

    Die Vergiftungen in Samsung's und Apple's Fabrikationsstätten erinnern mich an die Zuständige im europäischen Frühkapitalismus - ich denke alle IT-nahen Branchen sollten sich um ein besseres Image und natürlich für die Verbesserung der Zustände einsetzen. Irgendwann kommt die Frage auf: Ist der Resourcenverbrauch zu rechtfertigen. Die IT-Guys könnten vielleicht sogar an den Punkt gelangen wo alles Zentralisiert wird und es nur noch eine einheitliche Computerherstellung gibt: Zentrales Kombinat China (ich denke die Chinesen hätten kein Problem mit der Abkehr vom Kapitalismus - die kennen beides).

  4. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: hubie 02.09.12 - 17:28

    ernsthaft? DIe Kinder haben keine Wahl, sie werden erpresst... was für ein Vergleich. Außerdem ist es was anderes, wenn Kinder eine Lehre machen - für sich - oder sie für einen Scharlatan zum BIlligstlohn malochen müssen...

  5. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Emulex 02.09.12 - 17:58

    Rogolix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, ist das etwas anderes, aber auch
    > bei uns hat man früher mit 14 Jahren nach 8 Jahren Hauptschule eine Lehre
    > angefangen. Für viele Chaoten, die nicht still sitzen können, war das genau
    > das Richtige. Heute werden sie halt mit Ritalin vollgepumpt, um nach 10
    > Jahren etwas Realschulähnliches als Abschluss zu haben und man muss jetzt
    > wohl mind. 15 sein für eine Beschäftigung.
    > Irgendwie werden Jugendliche immer mehr infantilisiert.

    Genau das hat mein Opa letztens an seinem Geburtstag erzählt und damals gabs noch keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Autos um zu seiner Arbeitsstelle zu kommen.
    Das ist die Generation die Deutschland zu dem gemacht hat was heute in der Lage ist jeden Vollpfosten mit durchzuschleifen...

  6. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Fotobar 02.09.12 - 18:45

    Rogolix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, ist das etwas anderes, aber auch
    > bei uns hat man früher mit 14 Jahren nach 8 Jahren Hauptschule eine Lehre
    > angefangen. Für viele Chaoten, die nicht still sitzen können, war das genau
    > das Richtige. Heute werden sie halt mit Ritalin vollgepumpt, um nach 10
    > Jahren etwas Realschulähnliches als Abschluss zu haben und man muss jetzt
    > wohl mind. 15 sein für eine Beschäftigung.
    > Irgendwie werden Jugendliche immer mehr infantilisiert.


    Nur weil es früher so war, und weil es jetzt so ist, heißt es noch lange nicht, dass es früher gut war....oder das es jetzt gut ist. Mal sehen, wie es in der Zukunft aussieht.

  7. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: x2k 02.09.12 - 21:52

    Und warum regt ihr euch so auf ?? Wer mit China arbeitet muss mit sowas rechnen, menschenrechte sind da eben so eine sache. Wem das nicht passt kann ja mal versuchen nach deutschen produkten zu fragen.

  8. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Technikfreak 02.09.12 - 22:14

    Rogolix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, ist das etwas anderes, aber auch
    > bei uns hat man früher mit 14 Jahren nach 8 Jahren Hauptschule eine Lehre
    > angefangen. Für viele Chaoten, die nicht still sitzen können, war das genau
    > das Richtige. Heute werden sie halt mit Ritalin vollgepumpt, um nach 10
    > Jahren etwas Realschulähnliches als Abschluss zu haben und man muss jetzt
    > wohl mind. 15 sein für eine Beschäftigung.
    > Irgendwie werden Jugendliche immer mehr infantilisiert.
    Und die Alten immer sensiler.
    Erstens war man früher 15 oder 16 Jahre alt und zweitens war man Geselle und
    danach 2 Jahre im Militär. Um genau zu sein, mit der Volljährigkeit (20 Jahre) wurde
    man dann auf die Gesellschaft losgelassen. Alles andere sind Sprüche.
    Nun, ob das gut war oder nicht, das mag dahingestellt. Und dass man heute den Jugendlichen Ritalin gibt, das hat damit nichts zu tun. Ich beschönige damit Ritalin überhaupt nicht, aber deswegen sind Zappelfilippe noch lange keine Chaoten.
    Es stimmt, dass zu Beginn der Industrialisierung im 18/19Jahrhunder KInderarbeit üblich gewesen ist, das heisst aber noch lange nicht, dass im 21igsten Jahrundert das so irgendwo weitergeführt werden soll.

  9. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Factum 03.09.12 - 08:55

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum regt ihr euch so auf ?? Wer mit China arbeitet muss mit sowas
    > rechnen, menschenrechte sind da eben so eine sache. Wem das nicht passt
    > kann ja mal versuchen nach deutschen produkten zu fragen.


    Dummes geschwätz..
    wenn wir mit deiner Einstellung weitermachen könnte jeder tun und lassen was er will..

    Was regt ihr euch so auf wenn in manchen ländern Frauen und Kinder hingerichtet werden....
    Was regt ihr euch so auf wenn in Samsungs fabriken kinder mit hochgiftigen stoffen arbeiten und es noch nichtmal wissen....

    Ignorieren ist das nutzloseste was man tun kann...
    solche Sachen müssen in den Medien so hoch aufgekocht werden das wirklich jeder von der Dreckigen Seite weis und den scheiß nicht mehr kauft, auf die Straße gehen und demonstrieren, das ist der Sinn...
    Erst wenn die ganze Welt auf einen Herab blickt sind solche Menschen bereit etwas zu ändern...

  10. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: SoniX 03.09.12 - 10:47

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es mag ja sein das bei uns mit 14 Jahren die Lehre anfing. Aber ich gehe
    > jetzt mal davon aus das die 40 Stunden Woche da schon aktuell war.

    Wie meinst du das mit der 40 Stunden Woche?

    > Abgesehen davon sind für mich hier ehr folgende Punkte problematisch:
    > > Die Minderjährigen würden von den Lehrern zur Fabrikarbeit gezwungen,
    > weil sie sonst keine Abschlusszeugnisse erhalten.

    Wer weiß, vielleicht ist das auch freiwillig? Vll wissen die Schüler das dort und nehmen es wg. des Schulabschlusses in Kauf?

    > > In den beiden Fabriken arbeiten die Beschäftigten laut China Labor Watch
    > meist elf Stunden am Tag

    Andere Länder, andere Sitten. In Spanien gibts zu Mittag Siesta. Da wird jede Arbeit liegengelassen und das ganze Land tut mal 4 Stunden garnichts. Da kann man auch nicht sagen, dass wir es so schlecht haben, weil wir ja nur ne Stunde Mittags haben. Ist eben anders.

    Aber nun verstehe ich das mit den 40 Stunden ;-)

    > > Sie verrichteten die gleiche Arbeit wie ihre erwachsenen Kollegen,
    > erhielten aber nur 70 Prozent des Lohns.

    Mein Lehrgeld betrug nichtmal 300Euro, geleistet habe ich auch das Gleiche wie alle anderen, wenn nicht sogar mehr; die haben dafür aber 1200 aufwärts bekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;-)

    > Erst muss man Arbeiten, dann den halben Tag und am Ende bekommt man weniger
    > Lohn wie die anderen nur weil man ein Zwangsarbeiter aus der Schule ist.
    > Ich denke da ist ein Unterschied zu deinem Beispiel mit der Lehre ab 14

    "dann den halben Tag"?

    Ich sehe da ehrlich gesagt nicht wirklich einen Unterschied.
    Die arbeiten eben für den Schulabschluss. Ich arbeitete für meinen Lehrabschluss.

  11. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: JanZmus 03.09.12 - 10:49

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das hat mein Opa letztens an seinem Geburtstag erzählt und damals
    > gabs noch keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Autos um zu seiner
    > Arbeitsstelle zu kommen.
    > Das ist die Generation die Deutschland zu dem gemacht hat was heute in der
    > Lage ist jeden Vollpfosten mit durchzuschleifen...

    Ja, das stimmt in dem Fall für Deutschland. Daber das stimmt in keinster Weise in Samsungs Fall für China, oder glaubt irgendjemand, dass 14 jährige Zwangsarbeiter China zu einem selbstbewussten Staat machen werden?

  12. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: SoniX 03.09.12 - 10:50

    hubie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ernsthaft? DIe Kinder haben keine Wahl, sie werden erpresst...

    Wieso?
    Sie müssen für Ihren Schulabschluss eben arbeiten. Wenn sie das nicht tun, gibts keinen Abschluss.
    Ich habe für meinen Lehrabschluss auch arbeiten müssen. Wenn ich das nicht getan hätte, hätte ich keinen Abschluss bekommen.

    Erpressung sieht anders aus....

    > was für ein
    > Vergleich. Außerdem ist es was anderes, wenn Kinder eine Lehre machen - für
    > sich - oder sie für einen Scharlatan zum BIlligstlohn malochen müssen...

    Vll tun sies ja freiwillig?

    Ich habe auch zum Billigstlohn gearbeitet. Mehr getan als alle anderen, aber nichtmal ein Viertel des Gehaltes kassiert. Wieso schreit da keiner?

  13. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Salzbretzel 03.09.12 - 11:13

    edit: verdammter Doppelpost >..>



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.12 11:14 durch Salzbretzel.

  14. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Salzbretzel 03.09.12 - 11:13

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "dann den halben Tag"?
    11 Stunden am Tag. Der Tag hat 24 Stunden, wir haben dann fast den halben Tag auf der Arbeit verbracht.
    > Ich sehe da ehrlich gesagt nicht wirklich einen Unterschied.
    Ich bin mir sicher das man bei 11 Stunden am Tag Platinen zusammenschrauben sehr viel für die Schule lernen kann. Ich kann mir einen Haiku über Sklaverei vorstellen.

    >Vll wissen die Schüler das dort und nehmen es wg. des Schulabschlusses in Kauf?
    Ich bin mir nicht sicher - Sarkasmus?
    Ich bin mir ziemlich sicher das die Schüler lieber Ihren Abschluss gerne bekommen würden um dann zum vollen Lohn in der Firma zu arbeiten - wenn Sie sich für die Firma entscheiden.
    Ich würde davon ausgehen das die Menschen keine andere Wahl haben als an dem Ort wo die Eltern leben zu lernen. Wenn die Menschen keine Wahl haben, kann man etwas nicht in Kauf nehmen. Ich kann in Kauf nehmen angefahren zu werden wenn ich unbekleidet auf der Autobahn tanze. Wenn ich aber auf der Autobahn tanze weil ich sonst keinen Abschluss, keine Ausbildung, keinen Job, keine Frau und keine Kinder bekomme so habe ich im besten Fall die Wahl mich für ein kurzes Leben im Elend zu entscheiden.

    > Die arbeiten eben für den Schulabschluss. Ich arbeitete für meinen
    > Lehrabschluss.
    Nein, versuche es nicht zu verdrehen. Sie lernen und üben für den Schulabschluss, sie arbeiten um die erbrachte Leistung für den Schulabschluss belohnen zu lassen.
    Und das machen Sie auch nicht weil ein Praktikum vorgeschrieben wäre - sie machen es weil die Lehrer einen Vertrag eingegangen sind um billig Schüler zu liefern und dann Geld dafür zu erhalten.
    Das ist ein Unterschied zu deiner Lehre.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  15. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: JanZmus 03.09.12 - 11:14

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Abgesehen davon sind für mich hier ehr folgende Punkte problematisch:
    > > > Die Minderjährigen würden von den Lehrern zur Fabrikarbeit gezwungen,
    > > weil sie sonst keine Abschlusszeugnisse erhalten.
    >
    > Wer weiß, vielleicht ist das auch freiwillig? Vll wissen die Schüler das
    > dort und nehmen es wg. des Schulabschlusses in Kauf?

    Was ist denn daran jetzt freiwillig? Das ist doch dann erpresst.

    > > > Sie verrichteten die gleiche Arbeit wie ihre erwachsenen Kollegen,
    > > erhielten aber nur 70 Prozent des Lohns.
    >
    > Mein Lehrgeld betrug nichtmal 300Euro, geleistet habe ich auch das Gleiche
    > wie alle anderen, wenn nicht sogar mehr; die haben dafür aber 1200 aufwärts
    > bekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;-)

    Das ist richtig, aber du hattest ja anschließend auch einen Abschluss in der Tasche, die, um die es hier geht, sicher nicht.

  16. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.12 - 11:30

    ich bin immer noch erschrocken wie wenig Bildung etliche hier während ihrer Lehre abbekommen haben.

    Ich habe einen handwerklichen Job erlernt bevor ich anfing mich weiterzubilden. Habe sogar etliche Jahre Vollzeit als Fachkraft gearbeitet und weil Saisonarbeit bei 40 Std./Woche bis zu 160 Überstunden gemacht. Wurde dafür dann aber auch entsprechend entlohnt. (Heute würden die meisten vor Neid erblassen, was meine damalige Entlohnung betrifft und würde es so auch nicht mehr geben!)

    Die Verhältnisse zu dem was hier beschrieben steht - und auch jeder der seinen Urlaub nicht nur in Hotels oder im Ballermann verbrachte auch erleben kann - sind völlig andere. Da hätten die meisten von Euch Klugscheissern das große Jammern bekommen.

    Es ist einfach nur erbärmlich wie ihr Waschlappen euch über solche Verhältnisse, wie jene die hier angesprochen wurden, auch noch lustig macht.

    Ihr solltet Euch wirklich schärmen.

  17. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: SoniX 03.09.12 - 11:43

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Wer weiß, vielleicht ist das auch freiwillig? Vll wissen die Schüler das
    > > dort und nehmen es wg. des Schulabschlusses in Kauf?
    >
    > Was ist denn daran jetzt freiwillig? Das ist doch dann erpresst.

    "Bei der Erpressung versucht ein Erpresser, sich selbst oder Dritte rechtswidrig durch Gewalt oder durch Androhung eines empfindlichen Übels zu Lasten eines anderen zu bereichern."

    Sonst wäre auch jeder Arbeitsvertrag auch Erpressung. Keiner arbeitet freiwillig, man arbeitet für den Lohn.

    > > Mein Lehrgeld betrug nichtmal 300Euro, geleistet habe ich auch das
    > Gleiche
    > > wie alle anderen, wenn nicht sogar mehr; die haben dafür aber 1200
    > aufwärts
    > > bekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;-)
    >
    > Das ist richtig, aber du hattest ja anschließend auch einen Abschluss in
    > der Tasche, die, um die es hier geht, sicher nicht.

    Wieso meinst du das? Davon steht nichts im Artikel.
    Es steht, dass sie die arbeit ableisten müssen um Ihren Abschluss zu bekommen.

    Wir können das natürlich noch weiter aufkochen bis Samsung alle unter 16 (?) entlässt. Und dann? Dann haben sie nichtmal nen Abschluss...

  18. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: SoniX 03.09.12 - 11:46

    Meinst du mich? Ich mache mich doch garnicht lustig....

  19. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.12 - 17:31

    Nein oder weiss ich jetzt nicht.

    Ich meine jene die Kinderarbeit dort mit Arbeiten oder gar Lehre hier vergleichen. Die waren noch nie in der sogenannten dritten Welt oder in Vierteln wo die Armut offensichtlich auf der Straße liegt.

    ---
    korrektur: Ja, dich ebenso.
    "Ich sehe da ehrlich gesagt nicht wirklich einen Unterschied.
    Die arbeiten eben für den Schulabschluss. Ich arbeitete für meinen Lehrabschluss."

    Dir fehlt es sicherlich nur an Lebenerfahrung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.12 17:35 durch firehorse.

  20. Re: Wo ist das prinzipielle Problem an Minderjährigenarbeit?

    Autor: Technikfreak 03.09.12 - 19:42

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein oder weiss ich jetzt nicht.
    >
    > Ich meine jene die Kinderarbeit dort mit Arbeiten oder gar Lehre hier
    > vergleichen. Die waren noch nie in der sogenannten dritten Welt oder in
    > Vierteln wo die Armut offensichtlich auf der Straße liegt.
    +1
    ganz genau, jene Kinder machen es, damit die Familie eine Handvoll Reis jeden Tag auf dem Kleinkocher oder Feuer erwärmen kann und nicht damit sie eine Lehre für's Leben bekommen.

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