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Gegenmaßnahmen?

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  1. Re: Eigensinnig?

    Autor: Eheran 10.08.20 - 15:00

    Gott wenn ich so einen Unsinn nur lese dreht sich mir der Magen schon um.
    Politik ist kein "ich bekomme genau was ich will". So funktionieren Kompromisse nicht. So funktioniert nur eine Diktatur.

  2. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: theFiend 10.08.20 - 15:11

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Gefühl habe ich nicht. Nun möchte ich einschränken, dass mein Blick auf
    > die Filmwelt wahrscheinlich eingeschränkt ist und ich haufenweise
    > Produktionen nicht kenne. Aber Festland-chinesische Produktionen so wie ich
    > sie kenne waren vor der Vereinigung mit HK stark auf Storytelling, tiefen
    > Geschichten und Charakteren gebaut. So wie die rote Laterne von Zhang Yimou
    > oder Lebewohl meine Konkubine. Hongkong-Filme (jedenfalls soweit ich sie
    > kenne) waren deutlich mehr action- oder comedy-orientiert. Bruce Lee,
    > Jackie Chan oder Stephen Chow sind die Proponenten die ich so kenne.

    Damit hast Du recht, das hat sich aber erst in den 70ern mit den Lee Filmen so herausgebildet. Die Festlandfilme ließen sich nicht so einfach international vertreiben, während man in HongKong sogar westliches Produktionsbudget eingesammelt hat. Viele der Darsteller, aber primär Regisseure, Filmcrews ect. haben sowohl in HongKong als auch in Festlandchina gearbeitet. Auch die Erzählweise, die Überbetonung und so weiter sind klar Chinesisch geprägt. Nur war auch immer klar, das es mit Dramas eher nicht den großen internationalen Erfolg geben würde. Die Actionfilme haben dabei teilweise international sehr gut abgeräumt... mit den Bruce Lee, Jacky Chan oder den Chow Yun-Fat (John Woo) Filmen.

    Klar kann man sagen das sich Festlandchina und HongKong Filme unterschieden haben, aber kaum würd ich den HongKong Filmen das Attribut "westlich" zuordnen, auch wenn HongKong zu der Zeit unter britischer Kontrolle stand.


    >
    > Meinen empfinden nach fusionierten die beiden Welten in den letzten Jahren
    > und moderne chinesische Filme zeigen Qualitäten die sich separat entwickelt
    > haben in einem Werk vereint.

  3. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: yoyoyo 10.08.20 - 16:20

    Sry, aber bei Thema wachsende Mittelschicht ... nie in der Geschichte der Menschheit sind 300-400 Millionen Menschen aus Armut in der Mittelschicht angekommen in so kurzer Zeit. Unser Wirtschaftswunder ist Kindergeburtstag dagegen.
    Das sind nicht alle, keine Frage, aber "Nana sind nicht alle" ist unangebracht.

  4. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: mnementh 10.08.20 - 17:58

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Klar kann man sagen das sich Festlandchina und HongKong Filme unterschieden
    > haben, aber kaum würd ich den HongKong Filmen das Attribut "westlich"
    > zuordnen, auch wenn HongKong zu der Zeit unter britischer Kontrolle stand.
    >
    Nee, westlich war das nicht. Ich wollte nur sagen dass die Filmindustrie in Festlandchina und Hongkong sich zumindest meinem Erleben nach unterschiedlich entwickelt hat.

  5. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: OutOfCoffee 10.08.20 - 19:44

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ubuntu_user schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > China hat:
    > > > - wachsende Mittelschicht
    > > > - neue Infrastruktur
    > > > - handlungsfähige Regierung (Ein-Kind-Politik, Windenergie, Rückgang
    > > > Luftverschmutzung)
    > > >
    > >
    > > Ahhhh ja.
    > > - Wachsende Mittelschicht
    > > Die sich hauptsächlich auf die Großstädte bezieht. Die Landbevölkerung
    > lebt
    > > überwiegend weiterhin in Armut.
    >
    > Natürlich in den Städten. Was meinst du denn wo bei uns die Mittelschicht
    > hauptsächlich herumhängt? Aufm Dorf?
    > Armut ist eine relative Sache, auch auf dem Dorf hast du inzwischen
    > medizinische Versorgung, Schulbildung für alle und zumindest eine
    > Bus-Anbindung.
    > Ja, der Unterschied Dorf-Stadt ist unter Umständen riesig.

    Richtig, ich überspitze einige Dinge. Grundlegend geht es vielen im Vergleich zu Früher besser. Und solange die Leute merken, das es nach und nach besser geht, begehren Sie auch nicht groß gegen die anderen Repressalien und die Zensur der KP auf. Nach dem Motto, solange es mir besser geht lieber Mund halten und wegschauen.

    >
    > > - neue Infrastruktur
    > > Die dahingepfuscht ist und kaum fertiggestellt schon wieder halb
    > > auseinanderfällt, weil man sich um Qualität und Nachhaltigkeit einen
    > Dreck
    > > schert (ist ja wirtschaftlich nur Kontraproduktiv wenn alles so lange
    > > hällt).
    >
    > Jein, hängt davon ab worüber wir reden. Meines Wissens nach ist die
    > staatliche Infrastruktur ganz in Ordnung.
    > Bei privat betriebenen Dingen (Häuser usw.) sieht es anders aus.

    Richtig. Zumeist wenn es sich um offizielle Gebäude / Bauten handelt, wird beim Bau kontrolliert, ansonsten wird zumeist ziemlich "gepfuscht", so das selbst neu Gebaute Wohnblöcke nach Kurzer Zeit aussehen als ob die schon 60 Jahre hinter sich haben. Da brauch ich nur das neue Appartment meiner Schwiegereltern anschauen. Kaum neu Gebaut und Probleme an allen enden. Neu gebaut. Wenn man das hier sehen würde, würde man das als Abrissreif deklarieren.

    >
    > > - Handlungsfähige Regierung
    > > So kann man eine Diktatur auch nennen wo alles von oben herab bestimmt
    > wird
    > > und das Volk kein Mitspracherecht und keine Rechte hat
    >
    > Ich glaube das ist einfacher dargestellt als es in der Praxis dann ist.
    > Ganz ohne Mitspracherecht scheint es nicht zuzugehen, man kann in gewissem
    > Rahmen auch seine Meinung (ja sogar öffentlich) äußern und Kritik üben.
    > Es scheint ja auch eine Menge privater Unternehmen zu geben, wenn alles von
    > oben bestimmt wird dürfte das nicht der Fall sein.
    > Was man sicher nicht machen kann ist die führende Rolle der Partei in Frage
    > stellen.
    > Und ja es ist eine Ein-Parteien-Dikatur.
    > Allerdings sind glaube ich viele Aspekte etwas komplexer als wir es uns
    > vorstellen.
    > Ein schönes Beispiel ist das hier: de.wikipedia.org
    > Da wird klar das Kritik durchaus möglich ist, das die Öffentlichkeit
    > durchaus Druck ausüben kann und das auf diesen auch reagiert wird, das auch
    > gegen "eigene" Leute (sicher mit Abstufungen) vorgegangen wird.
    > Auch die kommunistische Partei ist nicht allmächtig.
    >

    Ja, da ist vereinfacht dargestellt. Das hier im Detail alles auszubreiten würde ganze Seiten füllen.
    In Großstädten fällt es der KP auch schwer Dinge einfach unter den Teppich zu kehren, dazu gibt es Dort viel zu viel Aufmerksamkeit und auch ausländische Presse die dann Wellen schlagen würde. Da wird sicherlich so getan als ob die Partei was machen würde um Ihr Gesicht zu wahren. In Städten die kein Mensch kennt oder kleineren Gegenden (klein ist in China relativ) werden dagegen Vorkommnisse wie Aufstände oder andere Dinge schnell unter den Teppich gekehrt oder aufsässige Leute aus dem Weg geschafft.

    > > - Ein Kind Politik
    > > Wurde mittlerweile abgeschaft und China hat mittlerweile massiv mit
    > einer
    > > überaltenden Geselschaft zu kämpfen und mit einem Überanteil an Männern
    > die
    > > keine Frau finden (oder eine entführen oder sich jemanden von den
    > > Philippinen oder sonstigen Nachbarländern suchen).
    >
    > Das mit dem Frauenmangel hängt allerdings nicht direkt mit der
    > Ein-Kind-Politik zusammen, sondern bestimmten wirtschaftlichen und
    > traditionellen Gegebenheiten (eine Frau geht in die Familie des Mannes über
    > nach der Hochzeit -> steht also nicht mehr als Arbeitskraft und
    > Altersversorgung zur Verfügung -> deswegen will man Jungs, Mädchen sind
    > "unnütze" Fresser).
    > Das Problem hat man in Indien auch und dort gibt und gab es keine
    > Einkind-Politik.
    > Genauso Japan, auch dort gibt und gab es diese Politik nicht.
    > Sicher hat es das Problem aber verschärft und war in gewisser Weise ohne
    > Maßnahmen dagegen auch absehbar.
    > Probleme wegen Überalterung haben sie nicht wirklich, sie haben nicht
    > genügend Arbeiter, ja, aber das liegt daran das sie die Hälfte der Welt
    > versorgen.
    > Würden sie sich auf ihr Land fokussieren würden sie problemlos hinkommen.
    >

    Richtig, der Frauenmangel ist nicht allein folge der Ein-Kind-Politik, jedoch verstärkt es den Effekt massiv. Durch die Ein-Kind-Politik wurden auch viele Mädchen (illegalerweise) abgetrieben oder ausgesetzt.

    Das Problem der überalternden Gesellschaft ist erst am Anfang und baut sich nach und nach auf. Um dem entgegen zu wirken wurde die Ein-Kind-Politik mittlerweile wieder abgeschaft, nur das sich die Chinesische Bevölkerung mittlerweile daran gewöhnt hat und die Geburtenzahlen weiterhin stagnieren. Und da es in China praktisch keine wirkliche Altersversorgung gibt muss sich mehr oder weniger jetzt das einzige Kind im Alter um die Eltern kümmern. Wenn man dann noch ein Mädchen hat, das dann mehr oder weniger in die Familien des Mannes übergeht...

    > > - Sinkende Luftverschmutzung
    > > Ja, jetzt wo wegen Chorona die Weltwirtschaft am Boden liegt und die
    > ganzen
    > > Fabriken stillstehe, kaum mehr Flüge gehen, geht natürlich die
    > > Luftverschmutzing zurück.
    >
    > Wir reden hier über China, oder?
    > In China steht schon lange nichts mehr still und stand auch nur relativ
    > kurz.
    > Corona ist für die im Prinzip gegessen.

    Ja wir reden über China. Der Vorposter redete von besserer Luft in China. Davon habe ich bisher nichts bemerkt und ich bin fast jedes Jahr dort. Währen der Hauptzeit von Corona ist die Luftverschumutzung in China massiv zurück gegangen und nimmt jetzt wieder zu. Da China stark vom Export geprägt ist, und die Wirtschaft weltweit auf dem Boden liegt (ja in China selbst mag das nicht mehr der Fall sein), wird auch aktuell nicht so viel exportiert und die Fabriken laufen noch lange nicht mit Ihren früheren Kapazitäten. Der Flugverkehr ist auch weiterhin stark eingeschränkt.
    Ja, in touristischen Großstädten wie Peking und Shanghai mag sich generell die Luft verbessert haben, das liegt aber zu einem großen Teil auch daran, das ein Großteil der Schwerindustrie von Peking und Shanghai weg in die Nachbarregionen verlegt wurde. Für den Touristen der nur die Touristenspots wie Beijing, Shanghai und Konsorten besichtigt, mag das so aussehen als ob sich die Luft verbessern würde, während die Nachbarregionen weiter im Smog versinken. Das durfte ich selbst erst letztes Jahr erleben als ich 3 Wochen im Winter in Shijiazhuang war 3 Wochen in der man kaum ohne Maske die Wohnung verlassen konnte.

  6. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: theFiend 10.08.20 - 19:57

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nee, westlich war das nicht. Ich wollte nur sagen dass die Filmindustrie in
    > Festlandchina und Hongkong sich zumindest meinem Erleben nach
    > unterschiedlich entwickelt hat.

    Joa, nicht verwunderlich, wenn man sich anschaut wie unterschiedlich europäische Filmproduktionen sind, bei so viel weniger Menschen und Fläche ;)

  7. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: isaccdr 10.08.20 - 20:47

    OutOfCoffee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja wir reden über China. Der Vorposter redete von besserer Luft in China.
    > Davon habe ich bisher nichts bemerkt und ich bin fast jedes Jahr dort.
    > Währen der Hauptzeit von Corona ist die Luftverschumutzung in China massiv
    > zurück gegangen und nimmt jetzt wieder zu. Da China stark vom Export
    > geprägt ist, und die Wirtschaft weltweit auf dem Boden liegt (ja in China
    > selbst mag das nicht mehr der Fall sein), wird auch aktuell nicht so viel
    > exportiert und die Fabriken laufen noch lange nicht mit Ihren früheren
    > Kapazitäten. Der Flugverkehr ist auch weiterhin stark eingeschränkt.
    > Ja, in touristischen Großstädten wie Peking und Shanghai mag sich generell
    > die Luft verbessert haben, das liegt aber zu einem großen Teil auch daran,
    > das ein Großteil der Schwerindustrie von Peking und Shanghai weg in die
    > Nachbarregionen verlegt wurde. Für den Touristen der nur die Touristenspots
    > wie Beijing, Shanghai und Konsorten besichtigt, mag das so aussehen als ob
    > sich die Luft verbessern würde, während die Nachbarregionen weiter im Smog
    > versinken. Das durfte ich selbst erst letztes Jahr erleben als ich 3 Wochen
    > im Winter in Shijiazhuang war 3 Wochen in der man kaum ohne Maske die
    > Wohnung verlassen konnte.

    Ja es ist halt ziemlich schwierig über Luftverschmutzung in China als ganzes zu reden. China ist von der Fläche her so groß wie Europa und klimatisch sehr unterschiedlich (Küste, Berge, Wüste, tropische Regenwälder, usw.). Während sich in Beijing und Umgebung vor allem sehr viel Schwerindustrie angesiedelt hat und daher immer eine gewisse "Diesigkeit" in der Luft liegt, hast du in Shenzhen so gut wie jeden Tag strahlend blauen Himmel. Das sind aber halt auch 2000 km Luftlinie, nur um das mal ins Verhältnis zu setzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.20 20:48 durch isaccdr.

  8. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: OutOfCoffee 11.08.20 - 08:56

    Pflechtfild schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    >
    > > - neue Infrastruktur
    > > Die dahingepfuscht ist und kaum fertiggestellt schon wieder halb
    > > auseinanderfällt, weil man sich um Qualität und Nachhaltigkeit einen
    > Dreck
    > > schert (ist ja wirtschaftlich nur Kontraproduktiv wenn alles so lange
    > > hällt).
    >
    > Das ist der Beweis dafür, ohne jegliche Erfahrung daherzuplappern.
    >
    > Allein die Bahnhöfe sind ultramodern, deren ICEs schleichen nicht wie bei
    > uns vor sich hin, sondern fahren mit in etwa mit TGE (France)
    > Geschwindigkeit. Dort sind die Züge übrigens pünktlich. Wie einst in
    > Preußen.
    > Ach ja, 5G haben die meisten Bahnhöfe inzwischen auch. Nicht im Plan,
    > sondern real.

    Ohne Erfahrung? Ich habe mehrere Jahre in China gelebt und gearbeitet und bin dort praktisch jedes Jahr.

    Was Du sagst mag für staatliche Infrastruktur und Prestige Projekte gelten wo beim Bau auch wesentlich strenger Kontroliert wird, alles andere ist vielfach großer Murks der bei Fertigstellung schon wieder halb am auseinanderfallen ist.

  9. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: isaccdr 11.08.20 - 09:21

    OutOfCoffee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pflechtfild schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OutOfCoffee schrieb:
    > >
    > > > - neue Infrastruktur
    > > > Die dahingepfuscht ist und kaum fertiggestellt schon wieder halb
    > > > auseinanderfällt, weil man sich um Qualität und Nachhaltigkeit einen
    > > Dreck
    > > > schert (ist ja wirtschaftlich nur Kontraproduktiv wenn alles so lange
    > > > hällt).
    > >
    > > Das ist der Beweis dafür, ohne jegliche Erfahrung daherzuplappern.
    > >
    > > Allein die Bahnhöfe sind ultramodern, deren ICEs schleichen nicht wie
    > bei
    > > uns vor sich hin, sondern fahren mit in etwa mit TGE (France)
    > > Geschwindigkeit. Dort sind die Züge übrigens pünktlich. Wie einst in
    > > Preußen.
    > > Ach ja, 5G haben die meisten Bahnhöfe inzwischen auch. Nicht im Plan,
    > > sondern real.
    >
    > Ohne Erfahrung? Ich habe mehrere Jahre in China gelebt und gearbeitet und
    > bin dort praktisch jedes Jahr.
    >
    > Was Du sagst mag für staatliche Infrastruktur und Prestige Projekte gelten
    > wo beim Bau auch wesentlich strenger Kontroliert wird, alles andere ist
    > vielfach großer Murks der bei Fertigstellung schon wieder halb am
    > auseinanderfallen ist.

    Über was sprichst du denn dann genau? Das meiste ist öffentliche Infrastruktur. Und Häuser/Wohnungen sind gewiss nicht in der gleichen Qualität wie in DE, aber das was du beschreibst trifft da wahrlich nicht zu. Meine Familie hat viele Wohnungen in China, manche davon haben auch schon ihre 30 Jahre auf dem Buckel, was man ihnen gar nicht anmerkt, weil sie schönen Wohngegenden liegen. Klar, viele Häuser sind nicht ordentlich verputzt/verklinkert. Das sieht nicht so toll aus, aber die fallen deswegen nicht halb auseinander.

  10. Re: Gegenmaßnahmen?

    Autor: OutOfCoffee 11.08.20 - 10:38

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Pflechtfild schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > OutOfCoffee schrieb:
    > > >
    > > > > - neue Infrastruktur
    > > > > Die dahingepfuscht ist und kaum fertiggestellt schon wieder halb
    > > > > auseinanderfällt, weil man sich um Qualität und Nachhaltigkeit einen
    > > > Dreck
    > > > > schert (ist ja wirtschaftlich nur Kontraproduktiv wenn alles so
    > lange
    > > > > hällt).
    > > >
    > > > Das ist der Beweis dafür, ohne jegliche Erfahrung daherzuplappern.
    > > >
    > > > Allein die Bahnhöfe sind ultramodern, deren ICEs schleichen nicht wie
    > > bei
    > > > uns vor sich hin, sondern fahren mit in etwa mit TGE (France)
    > > > Geschwindigkeit. Dort sind die Züge übrigens pünktlich. Wie einst in
    > > > Preußen.
    > > > Ach ja, 5G haben die meisten Bahnhöfe inzwischen auch. Nicht im Plan,
    > > > sondern real.
    > >
    > > Ohne Erfahrung? Ich habe mehrere Jahre in China gelebt und gearbeitet
    > und
    > > bin dort praktisch jedes Jahr.
    > >
    > > Was Du sagst mag für staatliche Infrastruktur und Prestige Projekte
    > gelten
    > > wo beim Bau auch wesentlich strenger Kontroliert wird, alles andere ist
    > > vielfach großer Murks der bei Fertigstellung schon wieder halb am
    > > auseinanderfallen ist.
    >
    > Über was sprichst du denn dann genau? Das meiste ist öffentliche
    > Infrastruktur. Und Häuser/Wohnungen sind gewiss nicht in der gleichen
    > Qualität wie in DE, aber das was du beschreibst trifft da wahrlich nicht
    > zu. Meine Familie hat viele Wohnungen in China, manche davon haben auch
    > schon ihre 30 Jahre auf dem Buckel, was man ihnen gar nicht anmerkt, weil
    > sie schönen Wohngegenden liegen. Klar, viele Häuser sind nicht ordentlich
    > verputzt/verklinkert. Das sieht nicht so toll aus, aber die fallen deswegen
    > nicht halb auseinander.

    Nicht in der gleichen Qualität wie in Deutschland? Das ist noch arg untertrieben. Kommt natürlich auch darauf an wo in China (Stadt / Stadtteil) und mit welchem Standard man vergleicht. Gut, halb auseinanderfalten mag übertrieben sein, aber die Qualität ist unter aller Sau.
    Beispielsweise die Wohnung von meinen Schwiegereltern (Hochhaus mit 25 Stockwerken am Stadtrand von Shijiazhunang / Hebei): Erst vor ca. 3 Jahren "fertiggestellt" (was man auch immer unter fertiggestellt in China versteht). Das fängt an bei nicht verputzten Wänden. Putz der bereits wieder von den Wänden fällt, Heizung die in der Wohnanlage nur lauwarm ist und sich nicht regeln lässt trotz an der Wand befindlichen Reglern dafür. Türrahmen / Fenster die völlig schief sind und und sich nicht gescheit schließen lassen, Toilettenabfluss der dauernd verstopft weil die Installation scheiße ist. Aufzug der öfters ausfällt. Bauschutt der überall noch rumliegt und sich keiner in der Verantwortung sieht den weg zu schaffen. Wartung der der Gebäude wird praktisch auch nicht betrieben. Die Fenster in der gesammten Wohnanlage sind verdreckt das man kaum durchsehen kann. Teilweise Fenster die Kaputt sind wo sich aber keiner verpflichtet fühlt die zu reparieren. Um irgendwelche löcher zu stopfen wird irgendwelcher Abfall verwendet der dann mit Putz verkleistert wird, usw...
    Von den ganzen Geisterstädten oder Shopingmals die fertiggestellt sind und nun seit Ewigkeiten leerstehen und verfallen will ich garnicht erst anfangen. Gut es sieht nicht überall so aus, aber das gehört bei weitem nicht zur Ausnahme sondern ist eher gelebte Realität. Um Wartung und Instandhaltung wird sich kaum gekümmert. In meinen damaligen beiden Wohnungen in Beijing war es nicht viel besser, wobei da noch eher darauf geschaut wurde, da es Wohnblöck / ein Stadteil wahr wo vermehrt Ausländer gewohnt haben.

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