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Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

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  1. Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: a.hofmann 19.05.16 - 19:31

    Ich administriere seit 2008 ein relativ großes Browsergame, das über die Jahre Servertechnisch auf verschiedene Arten betrieben wurde (Managed Hosting bei Hosteurope für viel Geld, Root Server bei Manitu/Hetzner, Virtual Server bei Profitbricks und Hosteurope) und immer wieder haben wir geschaut ob uns AWS etwas bringen würde. Und wir waren immer wieder schockiert von den horrenden Preisen und dem Problem der "lauten Nachbarn" und schlechter I/O Performance. Wieso sollte man sich eine t2.large instanz für 80 ¤ und nochmal das gleiche für 1000 GB Traffic ans Bein hängen wenn man das bei jedem großen deutschen Hoster für 30 Kröten hintergeworfen bekommt? Und der Vergleich hinkt ja noch stark, Storage ist ja noch nicht mal dabei, von Redudanz ganz zu schweigen. Und dann ist das ja nur für eine Spielwelt. Wenn man das mal durchrechnet, könnten wir uns bei jedem deutschen Provider mit 3 bis 7 mal soviel Performance und/oder Service eindecken, wie mit dem AWS Zeug.
    Der größte Killer an der ganzen Sache ist für uns eindeutig der Traffic, der bei deutschen Providern nicht mal groß erwähnt wird, weil er bis in den 10 TB Bereich schlicht schon im Produkt eingepreist ist.
    Gibt es wirklich (deutsche) Dienste, die im großen Stil AWS benutzen? Hat hier jemand damit Erfahrungen? Mich würde echt interessieren welche Vorteile das hat. Gerne auch privat per E-Mail: golemaws.10.spamgourmet.com

  2. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: Drag_and_Drop 19.05.16 - 20:36

    Naja, du bezahlst AWS nicht nur für die reine leistung, du bezahlst vor allem für die Umgebung, die redundanz und das Know how.
    Klar geht das ganze günstiger, ich bin mit meinen Privaten Servern auch bei Hetzner, nur nicht in dem Scale den du bei AWS fahren kannst.
    Die meisten hoster bieten nicht annähernd den Grad der Automatisierung den du in der AWS bekommst.

    2. EC2 ist gar nicht dafür gedacht, soviel traffic zu haben. Wenn du AWS wirklich nutzen möchtest müssen deine Daten logischwerweise auch alle zu S3 und Coudfront migriert werden, der server Storage ist rein für Applikationen gedacht, nicht zum speichern von daten.

  3. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: smirg0l 19.05.16 - 22:27

    Wenn man vorübergehend nahezu beliebig skalierende Hardware braucht, ist das aus meiner Sicht eine gute Lösung. Die Flexibilität hat natürlich ihren Preis.

    Beispiel Aktionswebseite, wo völlig unklar ist, wie viele Visits man haben wird und/oder Peaks abzusehen sind.

    So ne EC2 Instanz ist, mit recht kurzer Downtime, schnell skaliert. Mit ohne Downtime geht auch, ist aber natürlich wieder teurer. :)

  4. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: Schattenwerk 19.05.16 - 23:09

    Die Sache ist ganz einfach:

    Was machst du, wenn du spontan einen hohen Peak abfedern musst? Irgendeine Aktion? Werbung? etc.

    Du musst neue Server bestellen, die müssen kommen, das dauert und kostet dich i.d.R. auch noch eine Bereitstellungsgebühr.

    Bei AWS "drückt du aufs Knöpfchen". Hast innerhalb von Sekunden neue Instanzen da, die automatisch eingerichtet werden. Wenn du willst sogar automatisiert.

    Deine Load-Balancer merken: "Oha, das wird eng, die Server brauchen immer länger zum antworten". Dann werden halt neue EC-Instanzen gespawnt, automatisiert. Skalierung ohne Probleme.

    Du brauchst zum experimentieren mal einige Systeme? Ein Memcache-Server? Kein Ding. Anmieten, Test-Cases fahren, weg hauen.

    Habe ich einmal 2 GB Daten, die schnell analysiert werden müssen? Kein Thema: MPI-Setup mit 200 EC Instanzen, gib ihm, sind die Daten in paar Stunden durch als z.B. einige Tage intern auf lokaler Hardware.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass für 95% der Leute eine Lösung bei Amazon nie günstiger ist und eigentlich auch nie notwendig. Zu Amazon würde ich greifen wenn du extrem flexibel sein willst und/oder musst. Das ist der eigentliche Vorteil von Amazon und diese Flexibilität kostet. Wenn es jedoch umsatzkritische Bereiche sind, dann ist ein mehr an Kosten jedoch manchmal sehr gut vertretbar.

    Stell dir vor dir geht nach einem Werbespot zur Primetime dein Shop offline weil dein Server überlastet ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.16 23:10 durch Schattenwerk.

  5. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: picaschaf 20.05.16 - 00:20

    Du bist, denke ich, der falsche Kunde für AWS. Würde das Browsergame von heute auf morgen explodieren und müsste plötzlich statt 100 Spielern 1.000.000 bewältigen, dann wärst du in der AWS Zielgruppe.

    Wir nutzen AWS zB. für unsere größeren Buildsysteme. Der Konsistenz wegen machen wir bei bestimmten Änderungen komplette Rebuilds (ua. bei Qt und Embedded Linux Systemimages) die auf einem handelsüblichen Notebook gut und gerne mal 10-14 Stunden laufen würden. Davon passieren zu Spitzenzeiten 2.500 pro Tag. (aktuell 104 verschiedene Boards, 20-30 Commits pro Tag, hin und wieder wird ein RFS ausgetauscht, ...). Auf einem "normalen" System wären das 25.000 Stunden pro Tag ... nicht so prickelnd. Auf einer einzelnen x1.32xlarge Instanz (128 Kerne, 2 TiB RAM) laufen 4 komplette Qt Builds in 3-4 Minuten durch. Das sind 60 komplette Rebuilds pro Stunde pro Instanz, wobei eine 13 USD pro Stunde kostet.

    In nicht einmal 2 Stunden weiß ich ob eine Änderung auf den meisten Geräten in freier Wildbahn ein Problem auslöst. Außerdem kann ich einen Kolloss wie Qt oder den Kernel wie eine Hello World Anwendung behandeln und enorm produktiv debuggen. Auch Fuzzy Testing ist ein Segen mit solch einer Hardware.

    Tja und selbst kaufen? Würde sich vielleicht irgendwann mal lohnen. Aber erstmal 200k EUR ++ investieren? Das finanziert niemand vor und kein Kunde würde die dann notwendigen Preise bezahlen.

    Wenn nun von einem Tag auf den anderen 100 Boards zurück gehen oder 500 dazukommen entsteht weder eine Finanzierungslücke, noch ein Engpass. Es wird nur das bezahlt was genutzt wird und es gibt keine Mindestkapazitäten oä.

  6. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: flauschi123 20.05.16 - 05:17

    Auch wenn das jetzt wehtun mag ...

    Wenn man auf AWS serverless entwickelt (zB S3, API Gateway, Lambda, IoT, SQS/SNS, DynamoDB, Kinesis etc.), dann braucht man im "besten" Fall weniger oder sogar gar keine Admins mehr. Und dann setze das Gesparte in Korrelation mit den hoeheren Infrastrukturkosten.

    Bei konventionelleren Ansaetzen sind es z.B. die geringeren Setupaufwaende z.B. fuer EMR, wo nach Batchende der Cluster autom. deprovisioniert wird. Gern genutzt bei Forschungsprojekten.

    Durch den hohen Integrationsgrad der Dienste, kann die Entwicklerproduktivitaet auch deutlich gesteigert werden - wenn man AWS-nativ entwickelt. Infrastrukturkosten sind nicht alles.

    Wenn man natuerlich einfach nur eine konventionelle Loesung auf Amazon hosten moechte, dann bringt es nur in bedingt etwas.
    Allerdings wird ein grosses Unternehmen auch kaum bein Krauter hosten lassen. Bei AWS hast Du z.B. per default ein private network (VPC) und availability zones mit autom. Datenreplizierung (z.B. bei S3, RDS, DynamoDB). Dann noch Cross-regional services via CloudFront. Die Liste geht fast endlos weiter ...

    Die Frage ist weniger wieso man auf AWS (oder Google Cloud & Azure) hosten laesst, sondern eher bei welchen wenigen Use-Cases es sich wirklich nicht lohnt.
    Schau Dir z.B. mal Netflix an - die hosten auch auf AWS und die haben richtig viel Traffic (und einen entspechenden Sondervertrag mit AWS). Apple hostet auch auf AWS und Google.

  7. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: theq86 20.05.16 - 08:23

    Ich verwende AWS sogar privat. Natürlich könnte ich mir für weniger Geld einen Hetzner-vServer holen, hatte ich auch lange Zeit. Aber als IT-Depp (O-Ton meiner Freundin :-D ) will ich ja auch n bissl basteln und meine eigene Infrastruktur zusammenstellen.

    Beispielsweise DNS: Ich hatte bei meiner Hetznermaschine einen DNS-Server eingerichtet. Damit ich den für meine Domains verwenden kann sollte er redundant sein. Zudem will die denic das auch so, wenn sie eigene DNS Server in ihre Zonendateien aufnimmt. Lösung: Entweder 2 Server, oder billig und richtig dreckig: Bei Hetzner ne 2. IP für den Server anfordern und einen redundanten Server faken.

    Hätte ich dann 2 Hetzner-Server wäre der Preisvorteil zu AWS auch hinüber. Bei AWS habe ich aber 4 DNS Server, die meine Zonen hosten. Und zwar für den Preis eines guten Brötchens. Dazu noch eine private EC2-Instanz und ich zahl das selbe wie bei Hetzner mit 2 Servern, bei denen die DNS Server auch noch nicht dediziert sind.

    Zumal, wenn ich von AWS die Nase voll habe stoppe ich einfach die Instanzen, lösche meinen Account und weg bin ich. Bei Hetzner muss ich erst schriftlich kündigen und die Vertragszeit auslaufen lassen (auch wenns bei vServern nur n Monat ist)

    Ach ja, das erste Jahr ist sogar größtenteils kostenlos. Wär ich ein Arschloch würde ich dann jedes Jahr nen neuen Account machen. Und gegen kostenlos kann dann doch kein Hoster mehr antreten. Ich denke denke das würde Amazon nicht mal stören, denn die verdienen eh den Löwenanteil B2B



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.16 08:29 durch theq86.

  8. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: Der Spatz 20.05.16 - 13:06

    Ja, zur Zeit laufen da mehrere Bamboo Clients. Die Kollegen Entwickler erstellen da gerne mal einen Server aus Ihren Branches, auf die ich dann unsere mehrstündigen Regression-Tests zum Code-Quälen los jage (sobald sie das OK geben und ihre JUNIT Tests nichts gezeigt haben). Feature Tests natürlich auch noch (die sind aber schneller durchgenudelt).
    Und ab und an darf ich auch mal kurz unsere Produktions-Server clonen und versuchen die aus dem Tritt zu bekommen (Natürlich den Clone und nicht unsere Produktion selber) :-)

  9. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: abcdewi 20.05.16 - 14:09

    Dafür kann man sich den einen oder anderen Serveradmin sparen, die kosten um einiges mehr als die Server.

  10. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: a.hofmann 20.05.16 - 14:56

    Danke für die vielen unterschiedlichen Antworten! Das hat mir sehr weitergeholfen. Da unsere 200k Zeilen Code in PHP geschrieben sind, haben wir tatsächlich fast keinen Buildprozess, auf die Idee dass kompilieren ja gerade bei TDD, Continous Delivery usw. fett Ressourcen braucht, bin ich tatsächlich nicht gekommen.

    Auch das man bei AWS fast sofort ein CDN benutzt war mir nicht klar, ergibt aber bei den Preisen natürlich Sinn. Interessant bei der ganzen Sache ist auch das Amazon da im Grunde einen großen Pool an ineinander verzahnte Tools gebaut hat, mit denen man sich dann theoretisch einen ganzen Haufen Mitarbeiterwissen sparen kann und einfach "nur" die Produktentwickler braucht. Wobei sich für mich als "Steinzeit" LAMP-Stack Entwickler natürlich schon die Frage stellt ob es nicht mehr Arbeit ist sich ins AWS Universum reinzuarbeiten als beim LEMP (Linux, Nginx, MySQL, PHP) solange zu bleiben bis Facebook PHP den Rücken kehrt oder Ubuntu Linux ganz kaputt gebastelt hat ;)

  11. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: theonlyone 20.05.16 - 16:39

    a.hofmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei sich für mich als "Steinzeit" LAMP-Stack Entwickler
    > natürlich schon die Frage stellt ob es nicht mehr Arbeit ist sich ins AWS
    > Universum reinzuarbeiten als beim LEMP (Linux, Nginx, MySQL, PHP) solange
    > zu bleiben bis Facebook PHP den Rücken kehrt oder Ubuntu Linux ganz kaputt
    > gebastelt hat ;)

    Die Frage wann es "wirtschaftlich" Sinn ergibt sollte der VWL-ler der Wahl machen <insert fähigen Manager> , der Entwickler gibt sich dann letztlich damit ab was gefordert wird und sollte eben fähig sein sich einzuarbeiten.

    Kurzum, wenn die Geschäftsleitung sagt wir machen jetzt alles in AWS, dann machen wir alles in AWS und wer damit nicht klarkommt, wird geschult.

    Existiert kein Mehrwert, wird es auch nicht gemacht.

    ----

    Nur blöd wenn man keine fähigen manager hat und die Entscheidungen eher nach Lust und Bauchgefühl getroffen werden (oder aktueller Stimmungslage , oder noch besser es Aufgeschwätzt wurde von diversen Vertriebslern).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.16 16:40 durch theonlyone.

  12. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: a.hofmann 20.05.16 - 17:40

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur blöd wenn man keine fähigen manager hat und die Entscheidungen eher
    > nach Lust und Bauchgefühl getroffen werden (oder aktueller Stimmungslage ,
    > oder noch besser es Aufgeschwätzt wurde von diversen Vertriebslern).

    Die meisten Firmen aus meiner Branche sind so klein, dass sie nicht mal die Voraussetzungen einer terroristischen Zelle (drei Leute sollten es schon sein ;)) erfuellen. Von daher sind so Begriffe wie Manager, VWL und Vertrieb eher Fremdwoerter und solche Entscheidungen werden vom Programmierer/Serveradmin und Chef, oh, ich meinte natuerlich dem BizDevOps Team beim Standup Kanban Meeting getroffen ;)

  13. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: Niantic 20.05.16 - 18:55

    a.hofmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich administriere seit 2008 ein relativ großes Browsergame, das über die
    > Jahre Servertechnisch auf verschiedene Arten betrieben wurde (Managed
    > Hosting bei Hosteurope für viel Geld, Root Server bei Manitu/Hetzner,
    > Virtual Server bei Profitbricks und Hosteurope) und immer wieder haben wir
    > geschaut ob uns AWS etwas bringen würde. Und wir waren immer wieder
    > schockiert von den horrenden Preisen und dem Problem der "lauten Nachbarn"
    > und schlechter I/O Performance. Wieso sollte man sich eine t2.large instanz
    > für 80 ¤ und nochmal das gleiche für 1000 GB Traffic ans Bein hängen wenn
    > man das bei jedem großen deutschen Hoster für 30 Kröten hintergeworfen
    > bekommt? Und der Vergleich hinkt ja noch stark, Storage ist ja noch nicht
    > mal dabei, von Redudanz ganz zu schweigen. Und dann ist das ja nur für eine
    > Spielwelt. Wenn man das mal durchrechnet, könnten wir uns bei jedem
    > deutschen Provider mit 3 bis 7 mal soviel Performance und/oder Service
    > eindecken, wie mit dem AWS Zeug.
    > Der größte Killer an der ganzen Sache ist für uns eindeutig der Traffic,
    > der bei deutschen Providern nicht mal groß erwähnt wird, weil er bis in den
    > 10 TB Bereich schlicht schon im Produkt eingepreist ist.
    > Gibt es wirklich (deutsche) Dienste, die im großen Stil AWS benutzen? Hat
    > hier jemand damit Erfahrungen? Mich würde echt interessieren welche
    > Vorteile das hat. Gerne auch privat per E-Mail: golemaws.10.spamgourmet.com


    Aws benutzt du wenn du starke schwankungen in deiner auslastung hast. Zb als stadionbetreiber, 90% der zeit hast du da so gut wie keinen traffic, aber sobald es spieltickets gibt hast du nen riesenansturm für 1-3 tage. Mit aws ist das kein problem, kannst ondemand instanzen hochfahren. Bei deinem browsergame würde das auch nur begrenzt sinn machen, allerdings stell dir das ganze so vor: deine hauptlast ist wohl zwischen 18-24 uhr. Den rest des tages hast du wenig bis mittel aufkommen. Gehen wir davon aus dass storage und datenbank bei dir in den respektiven aws-diensten liegen kannst du von 0-18 uhr eine micro instance fahren, und 18-24 ubr auf large gehen.

    Was reale firmen angeht - ich habe bis 2013 bei Identitec in den usa gearbeitet(dank obama out of business). Wir hatten aws in betrieb. Einsatzszenario: legitimationsüberprüfungen bei zahlungsvorgängen mit zahlkarten in echtzeit.(identity theft prevention) Dabei hatte die infrastruktur tageszeitabhängig mit ein paar hundert tausend zu analysierenden transaktionen und bis zu 10 millionen transaktionen pro stunde zu verarbeiten. Alles muss in echtzeit sein, weil die transaktionen im zweifelsfall noch an der kasse abgelehnt werden müssen. Mit aws konnten wir automatisch bei bedarf(load threshold) neue instanzen hinter unserem load balancer hochfahren. Aufgrund der höhe der schwankungen war das mehrere millionen dollar im jahr billiger als die it "selbst" zu hosten. Imho war das aber ein sicherheitstechnischer alptraum

  14. Re: Nutzt hier jemand AWS? Als Serveradmin versteh ich es nicht

    Autor: Interface 05.01.19 - 00:15

    Hi,

    Nutz hier jemand auch AWS zur Datenanalyse?

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