1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Cloud-Hoster: OVH vermutet USV als…

nun wird es klarer

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. nun wird es klarer

    Autor: chefin 12.03.21 - 11:36

    Normalerweise bestehen Rechner aus praktisch nichtbrennbaren Materialien. Auch die Verkabelung im Gehäuse und Extern besteht aus brandhemmenden Materialien. Brandhemmend heist hier, das sie nur brennen solange Wärme zugeführt wird. Um Wärme zu erzeugen muss also irgendwas brennbares da sein.

    USV als Lithium-Akkus würde das erklären. Modern, langlebig, untauglich. Das weis jeder der schonmal versucht hat eine Bleibatterie anzuzünden.Normal spielt Gewicht keine Rolle, weil ein Betonboden locker auch mal 5t/m² aufnehmen kann. Wenn man aber in Schnellbauweise mit Containergerüsten aufbaut, ist die Statik nicht ausreichend tonnenweise Bleiakku zu halten.

    Das beim bauen gesparte Geld wurde also in Lithiumakkus gesteckt. Weil nur dort ist Brandlast...das aber gleich richtig heftig. so eine USV hat einiges mehr Power als ein tesla Akku und wer mal einen Tesla nach dem Brand anschaut, sieht, das die komplette Alukonstruktion zusammengeschmolzen ist. Statt 100KWh dann 500KWh vorstellen, dann müsste das rauskommen was man auf dem Bild sieht: die Blechwände werden weggeschmolzen. Das Gerüst aus Stahlträgern hält.

  2. Re: nun wird es klarer

    Autor: M.P. 12.03.21 - 11:56

    > Gewicht keine Rolle, weil ein Betonboden locker auch mal 5t/m² aufnehmen kann.

    Bauingenieur bist Du sicherlich nicht ...

    Betondecken in Wohngebäuden sind für eine Flächenlast von 100 ... 200 kg/m² ausgelegt ...

    https://www.bauexpertenforum.de/threads/verkehrslast-von-stahlbetondecke.63027/

    > Lotrechte Nutzlasten für Decken nach DIN EN 1991-1-1 (12.2010) und DIN EN 1991-1-1/NA (12.2010) (Auszug)

    > Kategorie Nutzung Beispiele Flächenlast qk (kN/m²) Einzellast Qk (kN)

    > A1 Spitzböden Dachraum bis 1,8 m lichter Höhe 1,0 kN/m² (102 kg/m²) 1,0 kN (102 kg)
    > A2 Wohn- und Aufenthaltsräume Räume und Flure in Wohngebäuden, Hotelzimmer 1,5 kN/m² (153 kg) 1,0 kN (102 kg)
    > A3 Wohn- und Aufenthaltsräume wie A2, aber ohne ausreichende Querverteilung 2,0 kN/m² (204 kg) 1,0 kN (102 kg)

  3. Re: nun wird es klarer

    Autor: Hotohori 12.03.21 - 12:05

    Ach, das war ein Wohngebäude?

  4. Re: nun wird es klarer

    Autor: Captain 12.03.21 - 12:08

    So nen Serverblade fackelt ganz gut, alleine die Platinen reichen da schon...

  5. Re: nun wird es klarer

    Autor: Kirschkuchen 12.03.21 - 12:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gewicht keine Rolle, weil ein Betonboden locker auch mal 5t/m² aufnehmen
    > kann.
    >
    > Bauingenieur bist Du sicherlich nicht ...
    >
    > Betondecken in Wohngebäuden sind für eine Flächenlast von 100 ... 200 kg/m²
    > ausgelegt ...

    Was jetzt, Boden oder Decke?

  6. Re: nun wird es klarer

    Autor: Kleba 12.03.21 - 12:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das beim bauen gesparte Geld wurde also in Lithiumakkus gesteckt.

    Hast du andere Quellen als Golem? Wo steht denn, dass die USV mit Lithium-Akkus verwendet wurde?

  7. Re: nun wird es klarer

    Autor: besserwizzla 12.03.21 - 13:26

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du andere Quellen als Golem? Wo steht denn, dass die USV mit
    > Lithium-Akkus verwendet wurde?

    ganz ehrlich, APC und Konsorten haben solche Dinger zwar im Portfolio, aber ich habe selber noch keinen Kunden der von Pb auf Li gewechselt hat.

    Warum man bei OHV nicht kleinere USVen zur kurzzeitigen Überbrückung hat, bis der DieselGenerator in einem extra Container angesprungen ist, erschließt sich mir auch nicht.

  8. Re: nun wird es klarer

    Autor: Gunslinger Gary 12.03.21 - 13:36

    Na ja, es ist ja nicht als Fakt geschrieben, sondern eher als Erklärung was dazu hätte führen können.

    Die USV macht schon Sinn, wenn es so ist wie angenommen. Ich denke, da müssen wir noch ein wenig warten, bis wir mehr Informationen erhalten.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  9. Re: nun wird es klarer

    Autor: M.P. 12.03.21 - 14:10

    Ich bin mir relativ sicher, dass es kein einziges mehrstöckiges Gebäude gibt, (auch kein Rechenzentrum), bei dem die Decken 5 Tonnen / m² Tragkraft haben ...

    Selbst "Batteriekeller" eines "Fernmeldeamtes" wird man keine 5 Tonnen / m² kalkulieren ...

  10. Re: nun wird es klarer

    Autor: M.P. 12.03.21 - 14:12

    Wenn Du Draufstehst ist es Boden, wenn Du Drunterstehst, ist es Decke. Die Rolle ändert sich, wenn Du eine Treppe weiter nach oben steigst ...

  11. Re: nun wird es klarer

    Autor: hibiscus.coffee 12.03.21 - 14:40

    Auf Golem wird immer jeder zum Experten sobald es ein Problem gibt.

  12. Re: nun wird es klarer

    Autor: MarcusK 12.03.21 - 15:17

    besserwizzla schrieb:

    > Warum man bei OHV nicht kleinere USVen zur kurzzeitigen Überbrückung hat,
    > bis der DieselGenerator in einem extra Container angesprungen ist,
    > erschließt sich mir auch nicht.
    haben sie vermutlich, aber bei so einem Container voller Server ist auch eine Kleine USV recht groß.

  13. Re: nun wird es klarer

    Autor: Michagnom 12.03.21 - 16:50

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du Draufstehst ist es Boden, wenn Du Drunterstehst, ist es Decke. Die
    > Rolle ändert sich, wenn Du eine Treppe weiter nach oben steigst ...
    Oder das Haus umkippt!

  14. Re: nun wird es klarer

    Autor: Mailerdeamon 12.03.21 - 18:20

    besserwizzla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hast du andere Quellen als Golem? Wo steht denn, dass die USV mit
    > > Lithium-Akkus verwendet wurde?
    >
    > ganz ehrlich, APC und Konsorten haben solche Dinger zwar im Portfolio, aber
    > ich habe selber noch keinen Kunden der von Pb auf Li gewechselt hat.

    Tja, dann bist du vielleicht nicht viel rumgekommen.

    >
    > Warum man bei OHV nicht kleinere USVen zur kurzzeitigen Überbrückung hat,
    > bis der DieselGenerator in einem extra Container angesprungen ist,
    > erschließt sich mir auch nicht.

    Wer sagt denn das das nicht der Fall ist?
    Woher weißt du wie groß die Akkus der USVs waren?
    Fragen über Fragen.

  15. Re: nun wird es klarer

    Autor: Mailerdeamon 12.03.21 - 19:04

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normalerweise bestehen Rechner aus praktisch nichtbrennbaren Materialien.

    Ah ja, der Herr Brandschutzexperte spricht.
    Also so ein Rechner besteht aus durchaus brennbarem Material, u.a. Epoxidharz und Aluminium - u.a. deswegen hat man einen Kohlendioxid-Löscher im Serverraum, weil der auch Metallbrände bekämpfen kann (neben dessen das man die Geräte damit natürlich auch nicht killt).
    Natürlich brennt der Kram nicht von sich aus/braucht es hohe Temperaturen bis es beginnt zu brennen, aber da reicht ein andauernder Lichtbogen um die Temperatur zu erreichen.

    > Auch die Verkabelung im Gehäuse und Extern besteht aus brandhemmenden
    > Materialien. Brandhemmend heist hier, das sie nur brennen solange Wärme
    > zugeführt wird. Um Wärme zu erzeugen muss also irgendwas brennbares da
    > sein.

    Nein, heißt es nicht.
    Brandhemmend heißt das es bestimmten Temperaturen für eine bestimmte Temperatur stand hält.
    Auch die Kabel brennen wenn ich sie einer ausreichend hohen Temperatur aussetze, vielleicht der Stoff nicht selbst, aber die Tropfen die entstehen oder die Gase und was dann brennt ist dann letztendlich unerheblich.
    Benzin brennt auch nicht, da kann ich ein Streichholz reinwerfen, das geht einfach aus.
    Brennen tuen aber sehr gut die Gase die beim Erwärmen entstehen.
    Sowas kann man auch schön sehen wenn ein E-Auto brennt, in der Regel brennt da nämlich nicht der Akku, sondern irgendetwas in der Stromversorgung.
    Deiner Logik folgend dürfte bei einem E-Auto nichts im Antrieb brennen, denn alles dort ist mit den erwähnten feuerhemmenden Kabeln ausgesattet und auch ansonsten sind es nur Teile die du so auch im Computer findest und siehe da es brennt doch, nicht häufig, aber es kommt vor.
    Einfach weil da Strom fließt und ein Kabel beschädigt ist, ein Kontakt korrodiert ist oder nicht ordentlich befestigt wurde.
    Der häufigste Grund von Wohnungsbränden sind im übrigen Defekte in der Elektroinstallation oder in elektrischen Verbrauchern und das schon lange bevor Lithium-Ionen-Akkus verbreitet in unseren Häusern waren. Und das obwohl auch dort brandhemmende Materialien genutzt werden.

    >
    > USV als Lithium-Akkus würde das erklären. Modern, langlebig, untauglich.
    Was soll daran untauglich sein?
    Angesichts dessen das davon riesen Mengen durch die Gegend geistern in Form von Laptops, Smartphones und ähnlichem passiert erstaunlich wenig, zumal mit oben genannten Geräten alles andere als pfleglich umgegangen wird, im Gegensatz zu einer USV die regelmäßig gewartet wird und in einem klimatisierten Raum steht.
    Wenn nicht dort, was wäre denn für dich ein geeigneter Raum für Lithium-Ionen-Akkus?
    Vermutlich hast du dein Handy und deinen Laptop an einer Bleibatterie in deinem Rucksack angeschlossen?

    > Das weis jeder der schonmal versucht hat eine Bleibatterie
    > anzuzünden.Normal spielt Gewicht keine Rolle, weil ein Betonboden locker
    > auch mal 5t/m² aufnehmen kann.

    Kaum, wir reden hier über einen Serverraum, nicht über einen Bunker oder ein Parkhaus, wobei selbst letzteres vermutlich keine solche Bodenbelastung aushält.
    Mal davon ab installiert man in der Regel in den Serverräumen nur kleine USV die ausreichen die Zeit bis zum anlaufen von Notstromaggregaten zu überbrücken oder das kontrollierte herunterfahren zu ermöglichen.
    Schon die Konstruktion des Rechenzentrums legt nahe das der Betreiber sehr auf die Kosten geachtet hat, es ist daher eher unwahrscheinlich das da riesige Lithium-Ionen-Batterien installiert waren, die kosten nämlich entsprechend, vor allem bei Dimensionen die ein Rechenzentrum am laufen halten würde, das macht niemand der auch nur ansatzweise einen Taschenrechner bedienen kann.


    > Wenn man aber in Schnellbauweise mit
    > Containergerüsten aufbaut, ist die Statik nicht ausreichend tonnenweise
    > Bleiakku zu halten.

    Nö, ist auch nicht nötig, dafür gibt es Notstromaggregate.

    >
    > Das beim bauen gesparte Geld wurde also in Lithiumakkus gesteckt.

    Aber klar doch.
    Ich spare Geld beim Gebäude um es dann doppelt und dreifach für Lithium-Ionen-Akkus in Größenordnungen zu verschwenden, du merkst schon das das nicht zusammen passt?

    >Weil nur
    > dort ist Brandlast...das aber gleich richtig heftig. so eine USV hat
    > einiges mehr Power als ein tesla Akku und wer mal einen Tesla nach dem
    > Brand anschaut, sieht, das die komplette Alukonstruktion
    > zusammengeschmolzen ist.

    Das gleiche bekomme ich auch mit Benzin hin.
    Ach was sage ich, dafür brauche ich überhaupt keinen Akku oder Benzin, da reicht mir ein Lichtbogen und das Fahrzeug für.
    Die meisten E-Autos brennen nicht wegen des Akkus, ja der bleibt sogar häufig als einziges in Takt. Die brennen wegen technischer Defekte irgendwo in der Verkabelung und ja auch mit 400 Volt (zum Beispiel Boardspannung in der Zoe), ja sogar mit nur 230 Volt kann ich schöne Lichtbögen bauen und die sind verdammt heiß, wir reden hier von über 1000 Grad, da brennt auch dein schwerentflambarer Kunststoff.


    >Statt 100KWh dann 500KWh vorstellen, dann müsste
    > das rauskommen was man auf dem Bild sieht: die Blechwände werden
    > weggeschmolzen. Das Gerüst aus Stahlträgern hält.

    ? Blechwände sind geschmolzen, wobei du nicht mal weißt aus was die waren.
    Das Gerüst steht noch, ob das aber auch nur noch gerade so steht und ob es sich verformt hat kannst du anhand der Bilder wohl eher schwer einschätzen.
    Nach den Bildern zu urteilen kann ich nur sagen das da etwas gbrannt hat, weder wie heiß das war, noch was es war.
    Aber du scheinst ja Experte zu sein, der nicht nur anhand von ein paar Bildern sagen kann aus welchem Material die Container waren/die Teile die geschmolzen sind, nein du kannst damit auch sagen wie heiß es war und sogar was die Brandursache war, nicht schlecht.

  16. Re: nun wird es klarer

    Autor: grapefrui t8.x 14.03.21 - 12:52

    Naja ist halt ein Dieselmotor, der hat bestimmt kein Euro 4... OVH wollte bestimmt noch auf Benzin oder Wasserstoff wechseln.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Lübbenau
  3. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin
  4. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme