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F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: tingelchen 22.11.13 - 14:28
Erinnert doch sehr an das Konzept von F2P Games. Wo man entweder für echtes Geld direkt Boni kaufen kann, oder aber die virtuelle Spielwährung kauft und davon dann die Boni. Nur das man sich die Boni auch durch Spielen kaufen kann. Viele Games fahren hier zweigleisig.
Ich frage mich nur, in wie fern, Amazon sich davon einen Vorteil erhofft. Da 1 Coin einem EU Cent entspricht braucht man entsprechend bei einem Buch für 9,95¤ also 995 Coins. Wenn ich nun 1000 Coins kaufe und gebe dafür 9,50¤ aus, hat mich das Buch als Kunde im schlimmsten Falle 9,55¤ gekostet, da 5 Coins übrig bleiben, mit denen man nichts anfangen kann. Für Amazon bedeutet dies 40 EU Cent Verlust.
D.h. also, dass das Buch keine 995 Coins kosten darf, sondern teurer sein muss. -
Re: F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: Peter2 22.11.13 - 15:01
Es geht doch gar nicht um Bücher. Die dürften die in Deutschland wegen der Preisbindung eh nicht über Coins (Rabatte!) verkaufen.
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Re: F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: fehlermelder 22.11.13 - 15:08
einmal gekauft kannst du die coins nur beim anbieter ausgeben, die erhalten das geld teilweise lange vor dem eigentlichen kauf (können es zinsbringend anlegen oder so, bei millionen kleiner beträge rentiert sich das bestimmt) und da die pseudo-währung nie genau aufgeht beim ausgeben kauft der kunde immer wieder nach.
gilt für alle diese angebote.
edit: wollte noch erwähnen, dass sich durch die umrechnungskurse das gefühl, wieviel zahle ich eigentlich, beim kunden verzerrt. sind doch nur 5 rabattpunke etc.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 15:12 durch fehlermelder. -
Re: F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: tingelchen 22.11.13 - 15:37
Dann ersetze "Buch" durch einen Artikel deiner Wahl ;) War ja nur ein Beispiel.
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Re: F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: tingelchen 22.11.13 - 15:42
Nun das ist richtig. Man kauft sich die Coins auf einmal. Zumindest werden das einige der Kunden so machen. D.h. dann aber auch das diese Kunden erst dann wieder Coins nachkaufen werden, bis ihr Depot aufgebraucht ist.
Woraus sich Ausgabenspitzen mit 0 Zahlungen als Lückenfüller ergeben. Entgegen zu mehr kleineren aber stetigeren Zahlungen.
Da dies hauptsächlich nur Kindle Benutzer angeht, hat man da ja eh eine Kundenbindung. Oder hab ich da was falsch verstanden? -
Re: F2P Gameing Konzept - Rentabel?
Autor: fehlermelder 22.11.13 - 16:00
nunja, sagen wir mal ich kaufe im dezember für 100¤ Coins, weil es da einen super Rabatt gibt, der Amazon eigentlich nichtmal ein müdes Lächeln kostet. Also hat Amazon meine 100¤ fest in der Tasche.
Einschub: wahrscheinlich werden Rabattaktionen sich vor Quartalsende häufen ;)
Die können sie sofort wieder anlegen, wie auch immer, am besten gewinnbringend. Sagen wir nach 3 Monaten, Ende Februar, ist mein Guthaben aufgebraucht. Inzwischen hat Amazon 100¤+Zinsen+Zinseszinsen.
Kaufe ich dagegen 3 Monate am Stück für kleinere Beträge, gibt es weniger Zinsen
bspw.: (edit natürlich gibts auch immer noch normale Zinsen vom Vormonat, hab ich vergessen aufzulisten)
1. Monat: 20¤+Zinsen
2. Monat: Zinseszinsen vom Vormonat + (30¤ + Zinsen)
Beim ersten Modell wären schon nach 2. Monat Zinseszinsen für die vollen 100¤ angefallen.
Wie gesagt, lohnt sich wohl nur im großen Maßstab und sie werden wohl kaum ein Sparbuch damit führen (bei DEM Leitzins). Ich hab auch ehrlich gesagt nicht viel Ahnung von BWL, das wären halt meine Vermutungen!!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 16:05 durch fehlermelder.



