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Und wieder ein Ausbeuterbetrieb weniger in Deutschland

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Und wieder ein Ausbeuterbetrieb weniger in Deutschland

    Autor: Moepalot 25.10.12 - 08:58

    Naja als ehemaliger Mitarbeiter muss ich leider sagen....


    Wer seine Mitarbeiter derart ausbeutet hat es nicht anders verdient !

    Schadenfreude ist doch die schönste.

    Die Mitarbeiter wirds nicht weiter treffen die meisten von Ihnen wurden eh mit 6 Monats Verträgen bei der Stange gehalten und nach 2 Jahren ohne Angabe von Gründen nicht verlängert da man dann ja ein unbefristetes Verhältniss anbieten müsste.

    Meine einzige Hoffnung ist dadurch das K&M eine AG ist die Inhaber und ganz speziell der Prokurist Herr Namdar (aus dem Impressum zu entnehmen) nach der Aktion mit leeren Konten dastehen.

    Warum so gehässig ? Als ich dort gearbeitet habe war mein wöchentliches Minnimum 49,5 Stunden, Normalfall war eher so um die 55-60 Stunden auf 6 Tage verteilt. Urlaub gabs den gesetzlichen Standard und am Ende des Monats waren 1200 Flocken (inklusive Provision) auf dem Konto....

    Ich hab gekündigt und während der neuen Jobsuche an ner Tanke gearbeitet 40 Stunden 5 Tage Woche bezahlte Überstunden und deutlich mehr Gehalt für einen Job der 0 Qualifikationen erforderte.


    Man hat in dieser Firma angefangen und war durchaus motiviert beim Vorstellungsgespräch wurde was von tollen Provisionen gefaselt und guten Arbeitsbedingungen die Realität sah so aus das man sich für seine Kunden den Arsch aufgerissen hat und es dafür nicht einen Funken an Annerkennung seitens der Zentrale gab.
    Wenn man nach mehr Gehalt gefragt hat wurde einem einfach nur gesagt das man für einen Verkäufer doch gut verdiene... Es wurden aber meist keine Verkäufer eingestellt sondern Techniker mit gutem Fachwissen von der Materie oftmals Enthusiasten welche diese Begeisterung zumindest in unserer Filiale auch an den Kunden weitergegeben haben.

    Schade ist es lediglich weil man nun eben zum Arlt muss um sich Ware vor dem Kauf genauer anzusehen um die Firma als solches mit Sicherheit nicht.


    Zusammenfassend schlichtweg ein Ausbeuterbetrieb mit einer Führungsetage die oftmals schlichtweg realitätsferne forderungen an Ihre Filialen gestellt hat.

    K$M+N wollte am Ende gerne mehr Notebooks verkaufen und richtete sich eher an den "dummen" casual Kunden wenden nur doof halt das der nicht bereit ist für so etwas wie Beratung zu bezahlen und man an einem Notebook auch keien Reparaturen durchführen kann und dadurch eben weniger Geld durch Serviceleistungen reinkommt und ganz Nebenbei an Notebooks selber auch nichts zu verdienen ist.


    Hach ja diese Nachricht rettet mir meinen Tag und wahrscheinlich sogar die ganze nächste Woche :D


    Ich sag nur Älabätsch Älabätsch nänänänänäää
    http://www.youtube.com/watch?v=_YazOuCgZuI

    Grüße

    Lord Moepalot

  2. Re: Und wieder ein Ausbeuterbetrieb weniger in Deutschland

    Autor: Moriv 25.10.12 - 11:41

    Moepalot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja als ehemaliger Mitarbeiter muss ich leider sagen....

    Ich selbst war zwar nicht für K&M tätig aber habe fast 3 Jahre bei einem anderen deutschen IT Versandhändler verbracht und bin dort zum Glück auch weg!

    > Warum so gehässig ? Als ich dort gearbeitet habe war mein wöchentliches
    > Minnimum 49,5 Stunden, Normalfall war eher so um die 55-60 Stunden auf 6
    > Tage verteilt. Urlaub gabs den gesetzlichen Standard und am Ende des Monats
    > waren 1200 Flocken (inklusive Provision) auf dem Konto....

    Zwar hatte ich nur eine 40 Stunden Wocher aber mehr Kohle war am Ende des Monats auch nicht auf dem Konto. Scheint also normal zu sein IT Vertriebler mit 1800 Eu Brutto abzufertigen.


    > Man hat in dieser Firma angefangen und war durchaus motiviert beim
    > Vorstellungsgespräch wurde was von tollen Provisionen gefaselt und guten
    > Arbeitsbedingungen die Realität sah so aus das man sich für seine Kunden
    > den Arsch aufgerissen hat und es dafür nicht einen Funken an Annerkennung
    > seitens der Zentrale gab.
    > Wenn man nach mehr Gehalt gefragt hat wurde einem einfach nur gesagt das
    > man für einen Verkäufer doch gut verdiene... Es wurden aber meist keine
    > Verkäufer eingestellt sondern Techniker mit gutem Fachwissen von der
    > Materie oftmals Enthusiasten welche diese Begeisterung zumindest in unserer
    > Filiale auch an den Kunden weitergegeben haben.

    Dies ist mir fast genauso passiert. Im Bewerbungsgespräch wurden damals von SUPER Provisionen gesprochen und als ich dann nach der Einstellung das erste mal die Provi Tabelle gesehen habe, bin ich vor Lachen vom Stuhl gefahlen. Beispiel: 10.000 Euro Gewinn reingespült und dafür gab es dann 100Eu Brutto oben drauf ;-) Ganz tolles Kino!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.12 11:43 durch Moriv.

  3. Re: Und wieder ein Ausbeuterbetrieb weniger in Deutschland

    Autor: TheOnlyDocc 18.11.12 - 21:47

    Bin ebenfalls ein ehemaliger Mitarbeiter und kann das mit den Wöchentlichen Arbeitsstunden nur bestätigen.
    Und wenn man mal fragte wie die abgegolten werden wurde man auf die ja ach so hohe Provision hingewiesen. Auch die Monatliche inventur war immer ein grund sich zu freuen.
    Bin nur froh das ich mir das nicht mehr geben muß!
    Aber sie finden immer wieder motivierte enthusiasten die sich das blaue vom himmel versprechen lassen.
    Ich werde bestimmt keine Träne vergießen wenn es den Verein nicht mehr gibt !!!!!!

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