1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Conect für B-52: Boeing stattet…

Technische Updates

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 11:16

    Das Prinzip, ältere oder gar alte Geräte/Technik mit neuen Dingen aufzufrischen, würde fast überall funktionieren.

    Egal ob Glotze, Auto oder eben Flugzeug.

    Als ich 2006 mein derzeitiges Auto (Toyota Prius) kaufte, gab es z. B. kein iPhone. Das kam erst 2007 raus. 2010 kaufte ich mir von Toyota ein Upgrade für den Prius, um das iPhone vollständig in die Bordelektronik des Fahrzeugs einzubinden. Ich kann das iPhone in der alten Kiste also komplett (telefonieren, Musik) über den Fahrzeugbildschirm und über das Lenkrad bedienen. Das Upgrade wurde eingebaut und in einem Fach hinter einer Klappe unterm Radio im Armaturenbrett ist der Anschluß. Da drin verschwindet das Telefon unsichtbar.

    Das sollte auch mit anderen Neuerungen machbar sein. Es ist technisch kein Problem, ein altes Auto z. B. mit ABS nachzurüsten. Oder mit Airbags oder ESP. Dazu müßten Autos aber grundsätzlich so konstruiert werden, daß diese eine reguläre Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten (oder gar länger) haben. Wenn sich sämtliche Teile relativ leicht austauschen lassen, kann man die ausgetauschten Gruppen mit technisch aktuellen Gruppen ersetzen. Also eine Bordelektronik gegen eine solche mit ABS-, Airbag- und ESP-Elektronik und Anschlüsse für entsprechende Sensoren. Die Protokolle und Anschlüsse müßten dann natürlich einen Standard haben.

    Das gäbe einen recht lebhaften Markt für diese technischen Updates.

    Die Fernsehgeräte von Metz z. B. sind in dieser Art gebaut. Bei den Dingern lassen sich Hardwarekomponenten gegen aktuelle Teile leicht auswechseln und ist auch so vorgesehen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: Technische Updates

    Autor: gadthrawn 27.05.14 - 11:33

    >Das sollte auch mit anderen Neuerungen machbar sein. Es ist technisch kein Problem, ein altes Auto z. B. mit ABS nachzurüsten. Oder mit Airbags oder ESP.

    Praktisch: Ist das Auto alt genug, lohnen sich normale Reparaturen schon nicht mehr.

    Da geht eine Rep. schnell über den Restwert.

  3. Re: Technische Updates

    Autor: admin666 27.05.14 - 11:41

    Restwert ist ungleich dem Mehrwert an Leben.


    .... & rock´n´roll

  4. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 11:41

    Öhm... hast Du auch zu Ende gelesen, was ich geschrieben habe? Unmittelbar nach dem von Dir zitierten Teil folgt nämlich das:

    > Dazu müßten Autos aber grundsätzlich so konstruiert werden, daß diese eine
    > reguläre Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten (oder gar länger) haben.

    Aktuell haben deutsche Autos eine geplante Lebenserwartung von fünf bis sieben Jahren. Dann folgt oft ein kapitaler Schaden, der übermäßig teuer ist (vor allem bei VW, ich sage nur DSG, Turbo oder Einspritzanlage, was ich bei anderen Leuten da schon erlebt habe...).

    Um das mit dem technischen Updates sinnvoll zu realisieren, müßten erstens Standard her und zweitens Autos anders konstruiert werden. Und zwar mit einer wesentlich längeren Lebenserwartung und relativ leicht austauschbaren Komponenten.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Technische Updates

    Autor: burzum 27.05.14 - 11:48

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell haben deutsche Autos eine geplante Lebenserwartung von fünf bis
    > sieben Jahren.

    Hast Du eine seriöse Quelle die das belegen kann? Die Vermutung habe ich ja auch schon lange aber Beweise? Die Kosten für deutsche Autos und die dennoch häufigen und vorallem teuren Reparaturen verhindern bei mir erfolgreich das ich mir ein deutsches Auto kaufe. Auch der Bullshit das ein Reimport billiger ist spricht Bände für die Preispolitik.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  6. Re: Technische Updates

    Autor: as (Golem.de) 27.05.14 - 11:58

    Hallo,

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um das mit dem technischen Updates sinnvoll zu realisieren, müßten erstens
    > Standard her und zweitens Autos anders konstruiert werden. Und zwar mit
    > einer wesentlich längeren Lebenserwartung und relativ leicht austauschbaren
    > Komponenten.

    ich vermute mal, der Einstiegspreis würde dadurch steigen. Bei teureren Autos ist das ja durchaus der Fall. LKW, Transporter und Busse sind für den Einsatz über mindestens ein Jahrzehnt hin konstruiert und - wenn der Hersteller es richtig macht - für die Werkstätten wartungsfreundlich.

    Ein PKW-Kunde schaut auf sowas leider nicht und kann das vorher auch schlechter abschätzen als der Einkäufer, der 100 Busse einkauft.

    Ich bin nicht so der Auto-Kenner, aber ich denke mal diverse Oldtimer dürften genau so noch gebaut sein.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Okuna alias Openbook: @marble
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang
    ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )

    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  7. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 12:07

    Ich habe nach der Quelle gesucht, ich hab's vor etwa einem halben Jahr in einer durchaus seriösen Publikation gelesen. Aber gefunden habe ich es leider nicht mehr. Nur einen ähnlichen Artikel bei SPON: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-setzt-maximal-laufleistung-von-150-000-km-voraus-a-855355.html

    Es paßt auch zu den Erlebnissen von mir bekannten Leuten (Mitarbeiter, Verwandtschaft), die VW fahren. Das DSG geht so alle 40.000 bis spätestens 100.000 km als Totalschaden in die Binsen, der TDI-Turbolader nimmt Strecken < 15 km sehr übel und quittiert seinen Dienst dann nach 20.000 bis 50.000 km und die Einspritzanlage geht auch meist über den Jordan, wenn die 100.000 noch nicht erreicht sind. Dito Audi. Skoda und Seat sind robuster, da wird anscheinend modifiziert, bevor man das Zeug in die Karosserie setzt.

    Ich bin früher Opel gefahren. Die Kisten haben mich nie im Stich gelassen. Der kleine Meriva gilt allgemein als sehr zuverlässig (eigene Erfahrungen fehlen mir mit dem Meriva aber). Mein oller 90er Kadett mit der 1600er Maschine und seinen 75 PS stemmte etwa 750.000 km (!) ohne einen einzigen Ausfall. Der Rost raffte die Kiste schließlich dahin.

    Mit meinem Toyota bin ich sehr zufrieden. Es ist tatsächlich so. Einmal Reiskocher, immer Reiskocher. Der Prius ist für 1.000.000 km (!) ausgelegt und es gibt auch schon einige davon, die diese Schwelle überschritten haben. Ohne Ausfälle. Das Ding wird schließlich seit 17 Jahren auf dem Massenmarkt angeboten. Also mache ich mir über ein neues Auto keinen Kopp, acht Jahre sind für einen Toyota nichts. Interessant wird es erst, wenn das vollständig elektrifizierte Auto in normale Preisregionen gerutscht ist (mehr als 30.000 zahle ich nicht für ein Auto) und die Reichweite mindestens 500 km beträgt und der Ladevorgang weniger als 10 Minuten dauert. Auch da dürften die Japaner wieder die Ersten sein, siehe Toyota FCV. Der ist ab nächstem Jahr zu haben.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: Technische Updates

    Autor: savejeff 27.05.14 - 12:09

    Wenn man mal von Einnahmen und Einsparungen auf Seiten des Herstellers absieht ist der recht schnelle Verschleiß auch der Spritsparsamkeit geschuldet.

    Plastik ist leichter als Metall und Blech. Aluminium gefräster 4 Zylinder Motorblock mit Turbo Lader ist viel effizienter als ein gleichstarker V8 Bigblock.

    Man muss Kompromissen eingehen. haltbar oder effizient.

    Selbst das neu FED der US Army (steht für irgendwas wie Fuel efficient D...) hat einen verbrauch von 7 mpg. ich glaub das sind irgendwas über 15-20 Litern. Hat ein V4 mit Turbo und Leichtbau, aber da es immer noch 9 Tonnen wiegt verbraucht es halt ne Menge. Dafür geht es aber nicht in den nächsten 10 Jahren kaputt

  9. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 12:24

    Ich denke nicht, daß der Preis deswegen steigen würde. So viel anders ist die Konstruktion nicht. Was anders ist, sind die Standards in Sachen Schnittstellen. Das wären nur die Stecker und das zugrundeliegende Protokoll (also Software). Anders ist auch, die Teile so einzubauen, daß diese leicht zugänglich und austauschbar sind. Was ja wirklich kein Problem darstellen sollte.

    Spekulatives Szenario: Man hat sich vor 30 Jahren ein solches aktualisierbares Auto gekauft. Jetzt ist die Zeit für eine komplette Runderneuerung gekommen, bisher hat man noch nichts gemacht. Also ist das große Programm fällig, das Auto ist schon lange nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Die Bremsscheiben sind sowieso fällig. Jetzt wird der Innenraum von Sitzen und Verkleidungen befreit. Die Innenausstattung wird bei der Gelegenheit auch gleich erneuert und aufgefrischt (Farben, Materialien, bessere Sitze, etc.).

    Die neuen Bremsscheiben haben ABS-Sensoren. die dazugehörigen Kabel werden auch gleich eingezogen (die Kiste ist gerade sowieso bis aufs Blech nackig) und an die erneuerte Bordelektronik angeschlossen. ESP und Airbag kommen nebst Sensoren auch gleich mit dazu. Die Armaturen werden ebenfalls auswechselt, jetzt ist ein Bildschirm mit dabei. Es gäbe auch die Lösung einen ganz neuen Armaturenbretts, aber das spart man sich. Lieber steckt man das Geld in einen neuen Antrieb. Es wird ein Hybridantrieb eingesetzt, der bisherige Motor macht langsam schlapp. Der Hybrid braucht auch nicht mehr Platz als ein herkömmlicher Antrieb (ist wirklich so). Der Tank kann verkleinert werden und der dadurch freigewordene Platz wird mit der Hybridbatterie gefüllt.

    Wie gesagt - technisch wäre das kein Problem und es würde sich ein lebhafter Markt rund um das aktualisierbare Auto bilden. Man muß ja nicht 30 Jahre warten, um das Auto zu aktualisieren, das kann man auch stückweise machen. Also nach zehn Jahren z. B. ABS und ESP dazu, dann mal den Innenraum erneuern lassen und später, wenn der Motor langsam den Geist aufgibt, einen Antrieb nach aktuellem Stand (Hybrid) einbauen lassen. Das würde sich auch lohnen, da ein solches Auto im Prinzip nie alt werden würde. Zumindest nicht so schnell.

    Eben wie bei meinem Prius. Das Auto kam vor dem ersten iPhone raus, ein von Toyota feilgebotenes Update der Elektronik (bestehend aus Hard- und Software) erlaubt es, das iPhone komplett ins Fahrzeug zu integrieren. Sowas finde ich gut und ist eben auch im größeren Maßstab realisierbar.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Re: Technische Updates

    Autor: Eheran 27.05.14 - 12:37

    >Das würde sich auch lohnen
    Nein, würde es nicht.
    Arbeit kostet hier viel - viel zu viel um soetwas zu machen.
    Davon abgesehen würdest du dann unglaublich viel Scheiße als Rattenschwanz hinten dran haben.
    Ist ja nicht so, dass das aktuell nicht gehen würde, nur genau deshalb macht soetwas fast niemand.

    Sinnvoller ist ein Recyceln des alten Autos sowieso, wenn du ohnehin einfach alles alte rausnimmst und neues rein machst...

  11. Re: Technische Updates

    Autor: DWolf 27.05.14 - 12:37

    Tag,
    meine beiden sind zwar noch nicht ganz Oldtimer, aber auf einem guten Weg. Beide 23 Jahre alte VWs. Einer bei 270k km, einer bei 170k km, beides Benziner.
    Vorallem noch aus der Zeit wo die geplante Obsoleszenz noch nicht so stark im Denken der Hersteller verankert war.
    Nicht einmal liegengeblieben, die Reparaturen alle im Minimalbereich und jeder Dorfschmied kann die Dinger heile machen. Der TÜV muss mittlerweile zwar Dinge aufschreiben, damit irgendwas auf der Mängelkarte steht, aber deswegen ne Plakette verwehrt hat er mir nie. Immer so Kinkerlitzchen wie "Plastikabdeckung der Batterie fehlt" "Rost in der Tür" wo keiner ist usw. Bisher immer durchgekommen.
    Mitunter fahren von denen viele im Bereich 500-700k km rum ohne nennenswerte Mängel.

    Das Schöne, die Technische Aufrüstbarkeit ist bei denen vorhanden. Meine Kombi hat kein ABS oder Airbags, kann aber durch die Baureihe bis 1997 umgerüstet werden. Alles noch Plug'n'Play quasi. Das wäre ein schönes Beispiel dafür, gibts aber sicher von anderen Herstellern aus der Zeit ebenfalls.

    Was die Haltbarkeit angeht, so ist das Hauptproblem mMn. das Downsizing der Hersteller. Ein 1,2 L mit 120 PS o.ä. kann bei der Belastung nunmal nicht lange halten. Soll er ja auch gar nicht. Spritsparender sind sie deshalb trotzdem nicht wirklich und durchzugsstärker auch nicht.
    Aber das ist auch ein Zahn der Zeit, wo 90-115PS als "durchzugssschwach" angesehen werden, klar dass die Hersteller dann aus nem Mäusemotor soviel wie geht rausholen wollen um die Dinger loszuwerden.

  12. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 12:40

    Es kommt eben darauf an, wie gut sich die Komponenten austauschen lassen. Deshalb schrieb ich ja, daß die Teile gut zugänglich sein müssen und standardisiert sein sollen. Dann geht der Austausch sehr schnell und kann ggf. sogar selbst vorgenommen werden, als ob man eine Grafikkarte im PC auswechselt oder mehr RAM reinsteckt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  13. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 12:46

    *unterschreib*

    Alte Kisten lassen sich mit Hammer und Lötkolben reparieren. Das sehe ich bei meiner 32 Jahre alten Suzuki. Und früher war ein VW eben noch ein Volkswagen. Unverwüstlich und enorm langlebig. Ein Golf II ist ja kaum umzubringen.

    Die heutigen kleinen Rasenmähermotörchen mit ihren perversen Literleistungen können ja nicht halten. Nicht nur das, die kleinen Drehorgeln machen auch noch Krach, weil die Dinger ordentliche Drehzahlen brauchen, während ein großvolumiger Motor nicht nur leiser und langlebiger, sondern bei 100 km/h gerade mal knapp über Standgas dreht.

    Im Prinzip ist die Zeit für den Hubkolbenmotor im Auto längst abgelaufen. Es tut sich ja was am Horizont, es führt kein Weg am leisen E-Antrieb vorbei.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  14. Re: Technische Updates

    Autor: DWolf 27.05.14 - 13:11

    Mein Passat baut auf der Golf2 Basis auf ;)
    Das war noch die Zeit, wo sie das ganze Auto mit Wachs geflutet haben, bis sie gemerkt haben, dass das doof ist weil die dann nicht rosten. Das wurde beim Golf 3 "behoben".

    Was für Literleistungen haben die neuen Dinger, bin da nicht ganz im Bilde.
    Bin immer so bei 6-8 Litern, je nach Fahrweise. Würde mich mal interessieren.

    Ist aber auch interessant auf der Autobahn zu sehen, während viele alte Wagen unterwegs sind, sinds sogut wie immer die neumodischen Kisten mit TSI FSI oder wie es nicht heißt, die am Straßenrand stehen und auf die gelben Engel warten. Kann natürlich viele Gründe haben, aber auffällig find ich das schon.

    E-Antrieb halte ich immernoch für unausgereift. Ein flächendeckendes Netz an Akku-Austauschstellen und vorallem Normbauweise der Akkus. Ohne das bleibts bisher wenigen vorbehalten und/oder Kurzstrecke.

    Wenn das vorhanden ist, würd ich auch nen Umbau erwägen. (Allein weil mir die Karossen heute nichtmehr gefallen, alles Einheitsbrei)

  15. Re: Technische Updates

    Autor: jo-1 27.05.14 - 13:13

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Öhm... hast Du auch zu Ende gelesen, was ich geschrieben habe? Unmittelbar
    > nach dem von Dir zitierten Teil folgt nämlich das:
    >
    > > Dazu müßten Autos aber grundsätzlich so konstruiert werden, daß diese
    > eine
    > > reguläre Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten (oder gar länger)
    > haben.
    >
    > Aktuell haben deutsche Autos eine geplante Lebenserwartung von fünf bis
    > sieben Jahren. Dann folgt oft ein kapitaler Schaden, der übermäßig teuer
    > ist

    ausser man fährt eine Marke, die sich auf die Fahnen geschrieben hat Autos zu bauen, die sehr gut gewartet werden können und so gut wie ewig halten - ausser man setzt sie in den Graben - was leider zuweilen bei ungeübten Piloten vorkommt.

    http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/overview/principleporsche/

    genau so was hab ich mir gekauft und das EiPhön dockt über den tune2air Adapter von ViseeO am PCM an - mit Playlisten und voll vernetzt - sehr cool.

    Bei manchen Fahrzeugen lohnt sich eben die Reparatur immer weil diese Fahrzeuge neben dem reinen Nutzwert auch Emotionen transportieren - ist wie beim Familienhund - der kommt auch zum Tierarzt und wird nicht gleich zur Tierkörperverwertung gebracht.

    Ich bin auch bei so manchem Auto sehr froh dass es wieder aus dem Strassenverkehr verschwindet - da fallen mir einige ein, die wirklich hässlich sind.

  16. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 13:27

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich habe ein sehr nüchternes Verhältnis zum Auto (zu technischem Zeug allgemein), daher ist es mir egal, wie ein Auto aussieht. So ein Ding muß nur meine Anforderungen erfüllen, nicht mehr, nicht weniger. Emotionen verbinde ich nicht auf technische Geräte. Und ein Auto ist im Grunde (und in meinen Augen) nichts anderes.

    Daß man ein Handy in einem neuen Auto andocken kann, ist selbstverständlich. Binde mal ein iPhone in einem acht Jahre alten Porsche an, um das Handy dann vollumfänglich übers Lenkrad, den Fahrzeugbildschirm oder gar per Sprache (mache ich nicht, ich rede nicht mit Maschinen) zu bedienen. Da wird nix gehen. Bei meinem acht Jahre alten Prius geht das, aufgrund Toyotas Update. Damit kann man ein Auto, das vor elf Jahren auf den Markt kam (Prius II, 2003 bis 2010/2011) auf den aktuellen Stand der Kommunikationstechnik bringen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  17. Re: Technische Updates

    Autor: Phreeze 27.05.14 - 13:30

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nach der Quelle gesucht, ich hab's vor etwa einem halben Jahr in
    > einer durchaus seriösen Publikation gelesen. Aber gefunden habe ich es
    > leider nicht mehr. Nur einen ähnlichen Artikel bei SPON: www.spiegel.de
    >
    > Es paßt auch zu den Erlebnissen von mir bekannten Leuten (Mitarbeiter,
    > Verwandtschaft), die VW fahren. Das DSG geht so alle 40.000 bis spätestens
    > 100.000 km als Totalschaden in die Binsen, der TDI-Turbolader nimmt
    > Strecken < 15 km sehr übel und quittiert seinen Dienst dann nach 20.000 bis
    > 50.000 km und die Einspritzanlage geht auch meist über den Jordan, wenn die
    > 100.000 noch nicht erreicht sind. Dito Audi. Skoda und Seat sind robuster,
    > da wird anscheinend modifiziert, bevor man das Zeug in die Karosserie
    > setzt.
    >
    > Ich bin früher Opel gefahren. Die Kisten haben mich nie im Stich gelassen.
    > Der kleine Meriva gilt allgemein als sehr zuverlässig (eigene Erfahrungen
    > fehlen mir mit dem Meriva aber). Mein oller 90er Kadett mit der 1600er
    > Maschine und seinen 75 PS stemmte etwa 750.000 km (!) ohne einen einzigen
    > Ausfall. Der Rost raffte die Kiste schließlich dahin.
    >
    > Mit meinem Toyota bin ich sehr zufrieden. Es ist tatsächlich so. Einmal
    > Reiskocher, immer Reiskocher. Der Prius ist für 1.000.000 km (!) ausgelegt
    > und es gibt auch schon einige davon, die diese Schwelle überschritten
    > haben. Ohne Ausfälle. Das Ding wird schließlich seit 17 Jahren auf dem
    > Massenmarkt angeboten. Also mache ich mir über ein neues Auto keinen Kopp,
    > acht Jahre sind für einen Toyota nichts. Interessant wird es erst, wenn das
    > vollständig elektrifizierte Auto in normale Preisregionen gerutscht ist
    > (mehr als 30.000 zahle ich nicht für ein Auto) und die Reichweite
    > mindestens 500 km beträgt und der Ladevorgang weniger als 10 Minuten
    > dauert. Auch da dürften die Japaner wieder die Ersten sein, siehe Toyota
    > FCV. Der ist ab nächstem Jahr zu haben.

    die allerersten DGS und die popeligen 1.4 liter (lol...) mit Turbo oder Turbo/Kompressor waren anfällig..
    Mein 2001er A4 2.5 TDI lief 200000km als ich ihn verkauft hab, der A3 3.2 mit anfälligem VR6 lief auch über 125000km ohne einziges Problem...
    Aber cool mal wieder von B52 Bomber auf Autos (und die User mit ihren Problemchen) zu kommen

  18. Re: Technische Updates

    Autor: jo-1 27.05.14 - 14:00

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich habe ein sehr nüchternes
    > Verhältnis zum Auto (zu technischem Zeug allgemein), daher ist es mir egal,
    > wie ein Auto aussieht. So ein Ding muß nur meine Anforderungen erfüllen,
    > nicht mehr, nicht weniger. Emotionen verbinde ich nicht auf technische
    > Geräte. Und ein Auto ist im Grunde (und in meinen Augen) nichts anderes.

    das liest sich aber anders weiter unten im Text bei Dir ;-)

    >
    > Daß man ein Handy in einem neuen Auto andocken kann, ist
    > selbstverständlich. Binde mal ein iPhone in einem acht Jahre alten Porsche
    > an, um das Handy dann vollumfänglich übers Lenkrad, den Fahrzeugbildschirm
    > oder gar per Sprache (mache ich nicht, ich rede nicht mit Maschinen) zu
    > bedienen. Da wird nix gehen. Bei meinem acht Jahre alten Prius geht das,
    > aufgrund Toyotas Update.

    warum sollte ich das machen wollen?

    Wenn ich fahre hab ich keine Zeit und Bandbreite im Hirn um noch andre Dinge zu machen *teuflischgrins

    > Damit kann man ein Auto, das vor elf Jahren auf
    > den Markt kam (Prius II, 2003 bis 2010/2011) auf den aktuellen Stand der
    > Kommunikationstechnik bringen.

    und wozu? es bleibt ein langweiliger Prius mit ohne Fahrleistungen ohne jegliche Emotion und nüchtern betrachtet ein schlechtes Auto - weder besonders viel Platz - noch besonders viel Leistung noch besonders sparsam noch irgendwie besonders.


    Mein Fiesta 1,6 D im Jahr 1985 brauchte nur knapp 4 l Diesel / 100 km - das ist nun fast 30 Jahre her - ich hatte öfters nen Prius als Mietwagen und lag zwischen 7 und 11 l / 100 km bei meinem Bewegungsprofil - vornehmlich Autobahn - mein ehemaliges Firmenfahrzeug A5 Quattro Turbo lag da ähnlich - allerdings mit weit mehr Lesung - Spritverbräuche alle dokumentiert.

    Es gibt Familenplanwagen - die sind gross - packen viel Last UND sind sparsam und auch noch zuweilen gefällig im Design. Der Prius ist im Fahrverhalten schlechter als ein VW Passat, hat weniger Platz und braucht auf der Autobahn mehr Sprit (hatte mal als Firmenwagen nen 105 PS Passat Diesel. den ich bei gleicher Fahrweise unter 6 L / 100 km über 25 Tkm bewegt habe - abgesehen von der düftigen Motorisierung war ich voll umfänglich begeistert.

    Elektronik-Schnickschnal brauch ich nur zum Musik hören - und ein Naiv sollte das Auto auch haben - der ganze andre Schnickschnack ist mir einerlei - ziehe ich keinen Nutzen draus - auch das Thema Spracheingabe ist nett aber nicht kriegsentscheidend - Hauptsache Heckantrieb, Genügend Leistung und geringer Verbrauch bei flotter Gangart und grosse Reichweite mit dem Nutzfahrzeug.

    Das Spaßfahrzeug ist dann so wie es eben Spaß macht - muss jeder für sich selber entscheiden.

    Ich fahre als Firmen-PKW derzeit einen 120d - der ist als Nutzfahrzeug nahezu perfekt und richtig flott mit grosser Reichweite und geringem Verbrauch und souveränem Fahrverhalten auch über 200 km/h - nur auf engen Landstrassen merkt man, dass heute kein Hersteller ausser Porsche noch fahraktive PKWs in Deutschalnd herstellt - leider :-(

    Der Elektronik-Schickschnack ist nicht notwendig um ein Auto aktuell zu halten - würde auch ne 68er Corvette fahren ohne jegliche Elektronik - das waren wirklich schöne und perfekt gebaute Autos - für mich jedenfalls - und Panasonic stellt nette Doppe-DIN Radios mit jeglichem Schnickschnack für fast kein Geld her

  19. Re: Technische Updates

    Autor: Replay 27.05.14 - 14:24

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Daß man ein Handy in einem neuen Auto andocken kann, ist
    > > selbstverständlich. Binde mal ein iPhone in einem acht Jahre alten
    > Porsche
    > > an, um das Handy dann vollumfänglich übers Lenkrad, den
    > Fahrzeugbildschirm
    > > oder gar per Sprache (mache ich nicht, ich rede nicht mit Maschinen) zu
    > > bedienen. Da wird nix gehen. Bei meinem acht Jahre alten Prius geht das,
    > > aufgrund Toyotas Update.
    >
    > warum sollte ich das machen wollen?
    >
    > Wenn ich fahre hab ich keine Zeit und Bandbreite im Hirn um noch andre
    > Dinge zu machen *teuflischgrins

    Ich schon *entspanntschau* ;-)

    >
    > > Damit kann man ein Auto, das vor elf Jahren auf
    > > den Markt kam (Prius II, 2003 bis 2010/2011) auf den aktuellen Stand der
    > > Kommunikationstechnik bringen.
    >
    > und wozu? es bleibt ein langweiliger Prius mit ohne Fahrleistungen ohne
    > jegliche Emotion und nüchtern betrachtet ein schlechtes Auto - weder
    > besonders viel Platz - noch besonders viel Leistung noch besonders sparsam
    > noch irgendwie besonders.

    Das liegt alles im Auge des Betrachters und ist rein vom persönlichem Anspruch abhängig. Groß genug ist die Karre, um vier Personen nebst Gepäck komfortabel von A nach B zu bringen. Pennen kann man da drin auch, wenn man den Rücksitz umlegt und die Vordersitze ganz nach vorne schiebt. Dann guckt man durch die Heckscheibe in den Sternenhimmel ^^ Sparsam ist die Karre durchaus. Ich fahre mit 4,3 Litern, der Werksangabe, durch die Gegend. Bei normaler Fahrweise. Schleichen bringt nichts, da steigt der Verbrauch sogar.

    > Mein Fiesta 1,6 D im Jahr 1985 brauchte nur knapp 4 l Diesel / 100 km - das
    > ist nun fast 30 Jahre her -

    Und mein Fahrrad braucht ein Butterbrot auf 30 km. Und ein Pferd einen Eimer Hafer auf 50 km. Der Vergleich ist genauso hirnlos wie der mit dem 30 Jahre alten Fiesta.

    > ich hatte öfters nen Prius als Mietwagen und
    > lag zwischen 7 und 11 l / 100 km bei meinem Bewegungsprofil - vornehmlich
    > Autobahn - mein ehemaliges Firmenfahrzeug A5 Quattro Turbo lag da ähnlich -
    > allerdings mit weit mehr Lesung - Spritverbräuche alle dokumentiert.

    Das halte ich für eine glatte Lüge. Egal wie man den Prius drischt - 7 bis 11 Liter? Niemals. Und warum kommen die Deutschen reflexartig mit der Autobahn? Besteht die Welt nur aus Autobahnen? Nein. Und nur in zwei Ländern darf man bolzen. Im rückständigen Deutschland. Und in Nordkorea. Der Rest der Straßen auf diesem Planeten sind in der Geschwindigkeit begrenzt. Daher interessiert es mich nicht die Bohne, wie schnell ein Auto fahren kann. Und wie entspannt z. B. in Süditalien oder in Spanien auf der Autobahn gefahren wird. Herrlich.

    > Es gibt Familenplanwagen - die sind gross - packen viel Last UND sind
    > sparsam und auch noch zuweilen gefällig im Design. Der Prius ist im
    > Fahrverhalten schlechter als ein VW Passat, hat weniger Platz und braucht
    > auf der Autobahn mehr Sprit (hatte mal als Firmenwagen nen 105 PS Passat
    > Diesel. den ich bei gleicher Fahrweise unter 6 L / 100 km über 25 Tkm
    > bewegt habe - abgesehen von der düftigen Motorisierung war ich voll
    > umfänglich begeistert.

    Autobahn, Autobahn, blablabla. Laaangweilig. Siehe oben. Allerdings ist das Lied von Kraftwerk ganz gut.

    Auf den Rest brauche ich nicht einzugehen, das ist für mich nur einen auf dicke Eier machen. Thema für mich durch.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  20. Re: Technische Updates

    Autor: burzum 27.05.14 - 14:41

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nach der Quelle gesucht, ich hab's vor etwa einem halben Jahr in
    > einer durchaus seriösen Publikation gelesen. Aber gefunden habe ich es
    > leider nicht mehr. Nur einen ähnlichen Artikel bei SPON: www.spiegel.de

    Danke! Deutsche Wertarbeit...150.000km muahaha...

    > Mit meinem Toyota bin ich sehr zufrieden. Es ist tatsächlich so. Einmal
    > Reiskocher, immer Reiskocher. Der Prius ist für 1.000.000 km (!) ausgelegt

    Sehr schön, so stelle ich mir das vor.

    > und es gibt auch schon einige davon, die diese Schwelle überschritten
    > haben. Ohne Ausfälle. Das Ding wird schließlich seit 17 Jahren auf dem
    > Massenmarkt angeboten. Also mache ich mir über ein neues Auto keinen Kopp,
    > acht Jahre sind für einen Toyota nichts. Interessant wird es erst, wenn das
    > vollständig elektrifizierte Auto in normale Preisregionen gerutscht ist
    > (mehr als 30.000 zahle ich nicht für ein Auto)

    Ich brauchte was fürs Gelände, Diesel, Allrad, Anhängerkupplung - alles andere Egal (Pferdehänger + Feldwege) und bin bei einem Mitsubishi outlander DI-D gelandet, gebraucht für ~15.000 Euro mit nur 42.000km runter. Neuwagen würde ich nie kaufen, der Verlust ist so immens. In sehr vielen Tests wurde das Fahrzeug als zuverlässig angeben. Noch kann ich nichts dazu sagen bin aber so weit zufrieden und hoffe das die Tester recht hatten. ;) Eigentlich sollte es ein alter Landrover Defender werden aber da war der Verbrauch einfach nicht mehr lustig. :)

    Autos sind ja meine Lieblinshaßobjekte: Militärfahrzeuge sind robust und auf einfache Wartung ausgelegt, bei einem Leo ist der Motor in 30min gewechselt, bei manchen verdammten Autos brauchst Du die Zeit heute schon um eine beschissene Birne im Scheinwerfer zu wechseln weil der komplett unzugänglich verbaut wurde...

    Früher gab es immer diese Software vs Auto Witze, heute würde ich sagen man würde mich rausschmeißen wenn die Software so eine Qualität hätte wie manches Auto. :P

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. PM-International AG&#39;, Speyer
  3. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de