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professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

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  1. professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: Heinzel 10.05.16 - 20:39

    Rein persönliche Erfahrung... mit angeblichen Testsiegern schon oft auf die Nase gefallen. Manchmal hatten die Tester einfach Glück mit ihrem Gerät... von Qualitätsschwankungen bei der Produktion oder gar Serienfehlern wissen wir nichts. Manche Dinge erfährt man auch nur aus Rezensionen.

    Dann geht eine Rezension immer nur um ein Gerät. Ein Produkttest mit X Geräten kann allein schon aus Platzgründen (wenige Seiten pro Test im Testheft) gar nicht auf alle Einzelheiten jedes Geräts eingehen.

  2. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: Moe479 10.05.16 - 20:57

    Das stimmt natürlich, für die Ermittlung der 'Montagsproduktionsrate' erfordert es üblicher Weise mindestens 1000 Stück Testexemplare, auch um Ausreißer rein statistisch zu drücken.

  3. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: TenogradR5 10.05.16 - 21:09

    Fahre sehr gut mit den Rezensionen. Die Sternebewertung sagt es nie viel aus oder Noten etc. Aber die Begründungen können sich dann manchmal sehen lassen und privat sehr enttäuschte Nutzer weisen einen hier und da auch auf schlechten Support oder Mängel an Geräten hin, die ich dann auch hier und da feststelle, wenn ich das Gerät dann kaufe. Auf Testwertungen gebe ich hingegen nichts. Bringt mich fast nie weiter.

  4. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: motzerator 10.05.16 - 21:48

    Moe479 schrieb:
    -----------------------------
    > Das stimmt natürlich, für die Ermittlung der 'Montagsproduktionsrate'
    > erfordert es üblicher Weise mindestens 1000 Stück Testexemplare,
    > auch um Ausreißer rein statistisch zu drücken.

    Genau das kann Amazon doch bieten. Einfach mal nur die 1-Stern Bewertungen lesen. Das finde ich immer sehr hilfreich. Wenn dort keine esoterischen Gründe für die Ablehnung angegeben sind sondern viel von Defekten geschrieben steht, dann hat das Produkt eine hohe Rate an "Montagsgeräten", dann lässt man besser die Finger davon. Auch wenn es eine 4 Sterne Bewertung hat.

    Die Frage: Was stört die Leute, die das Produkt als Fehlkauf bezeichnen, ist oft sehr hilfreich. Quasi eine Worst Case Analyse.

  5. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: vMief 10.05.16 - 21:55

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das kann Amazon doch bieten. Einfach mal nur die 1-Stern Bewertungen
    > lesen. Das finde ich immer sehr hilfreich. Wenn dort keine esoterischen
    > Gründe für die Ablehnung angegeben sind sondern viel von Defekten
    > geschrieben steht, dann hat das Produkt eine hohe Rate an "Montagsgeräten",
    > dann lässt man besser die Finger davon. Auch wenn es eine 4 Sterne
    > Bewertung hat.
    Genau das mache ich häufig. Und zusätzlich sollte man bei denen noch auf das Datum schauen, denn ab und zu gibt es einfach mal eine schlechte Charge. Wenn die schlechten Bewertungen schon älter sind, kaufe ich ein Produkt eher, als wenn die noch recht neu sind. Vorausgesetzt natürlich, dass die Rezensenten ähnliche Probleme hatten.

  6. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: Dadie 11.05.16 - 00:50

    Hinzu kommen, dass diese professionellen Warentests teilweise absurde Kriterien haben. Ich hatte mal so ein Stiftungwarentest-Heft in der Hand und hab mir einen "Artikel" über Toaster durchgelesen.

    Die Toast-Funktion und Robustheit des Geräts wurden quasi nur "nebenbei" geprüft, über "Testsieger" bzw. "gute Note" entscheideten eigentlich nur (in meinen Augen) unnötige beiläufige Kriterien wie ob die Anleitung in Deutsch vorhanden ist.

  7. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: most 11.05.16 - 07:41

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Toast-Funktion und Robustheit des Geräts wurden quasi nur "nebenbei"
    > geprüft, über "Testsieger" bzw. "gute Note" entscheideten eigentlich nur
    > (in meinen Augen) unnötige beiläufige Kriterien wie ob die Anleitung in
    > Deutsch vorhanden ist.

    Eben und da merkt man das Dilema solcher Tests. Für welche Zielgruppe wird gestestet? Schlechte Anleitung, gar keine Anleitung bzw. nur im Netz verfügbar, kleines Display, usw. das sind Dinge, die mich als jungen Menschen ggf. noch gar nicht stören.
    Für alte Leute ist das Gerät aber ggf. vollkommen unnutzbar.

    Das System, viele Endkunden direkt im Anwendungsfall zu Hause testen zu lassen ist wesentlich zielführender. Die Gerätesicherheit sollte durch CE eigentlich gewährleistet sein

  8. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: AllDayPiano 11.05.16 - 07:59

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzu kommen, dass diese professionellen Warentests teilweise absurde
    > Kriterien haben. Ich hatte mal so ein Stiftungwarentest-Heft in der Hand
    > und hab mir einen "Artikel" über Toaster durchgelesen.
    >
    > Die Toast-Funktion und Robustheit des Geräts wurden quasi nur "nebenbei"
    > geprüft, über "Testsieger" bzw. "gute Note" entscheideten eigentlich nur
    > (in meinen Augen) unnötige beiläufige Kriterien wie ob die Anleitung in
    > Deutsch vorhanden ist.

    Was heißt nebenbei? Im Artikel stand bestimmt, wie viele Zyklen der Toaster erleiden musste. Dass man keine 3-Seitige Abhandlung über die genaue Messanordnung abdruckt, sollte auch irgendwo klar sein, wenn man die Zielgruppe dieser Magazine betrachtet. Aber falls es Dich interessiert: In den Laboren wird sehr viel Aktuatoren auf Itemprofilen gearbeitet.

  9. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: AllDayPiano 11.05.16 - 08:02

    TenogradR5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fahre sehr gut mit den Rezensionen. Die Sternebewertung sagt es nie viel
    > aus oder Noten etc. Aber die Begründungen können sich dann manchmal sehen
    > lassen und privat sehr enttäuschte Nutzer weisen einen hier und da auch
    > auf schlechten Support oder Mängel an Geräten hin, die ich dann auch hier
    > und da feststelle, wenn ich das Gerät dann kaufe. Auf Testwertungen gebe
    > ich hingegen nichts. Bringt mich fast nie weiter.

    Genau so gesehen beim Sony Z5? Mini mit Glasgehäuse. Massenhaft Menschen, die sich darüber beklagen, dass das Glas aus dem Nichts gesprungen war. Und zwar derart viele Bewertungen, dass ich die Finger davon gelassen habe.

    Ich habe den Sony Support angeschrieben, und nachgefragt aber außer dem üblichen "Das stimmt alles nicht, 10% der Käufer lügen" kam nicht viel bei rum.

    Noch interessanter waren nebenbei die Kommentare der Fanboys: "Kann gar nicht sein, das ist runtergefallen *heul* *kreisch*". Ich kram Mittags mal den Link aus. Das ist ein Paradebeispiel für die Diskussion um die Bewertungen bei Amazon.

  10. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: robinx999 11.05.16 - 08:07

    > Die Toast-Funktion und Robustheit des Geräts wurden quasi nur "nebenbei"
    > geprüft, über "Testsieger" bzw. "gute Note" entscheideten eigentlich nur
    > (in meinen Augen) unnötige beiläufige Kriterien wie ob die Anleitung in
    > Deutsch vorhanden ist.

    Auf Anleitungen wird dort teilweise sehr viel Wert gelegt. Vor allem wird sich exakt an die Anleitung gehalten, was dann dazu führt das so etwas als Ergebnis raus kommt:
    https://www.test.de/Pommes-Frites-Die-koennen-Sie-essen-1078025-2078162/
    ---
    Die Pommes frites von Demeter und Rewe/Füllhorn wurden so dunkel, dass sie nach dem Backen nicht mehr verzehrbar waren.
    ---
    Das diese Pommes durchaus lecker sein können wenn man sie 2-3 Minuten weniger (wie angegeben) im Backofen lässt, dass ist dann nicht mehr so relevant.

  11. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: most 11.05.16 - 08:30

    Ein Pommes Test ist auch vollkommener Mumpitz. Da kann doch jeder selbst in den Laden gehen und ohne großes Risko selbst die für sich besten Sorten durchtesten.

    Interessant sind maximal die Schadstoffmengen, Quecksilber und Pflanzenschutzmittel will ich tatsächlich nicht drin haben.

    Beim Arcylamid, das während der Zubereitung entsteht, ist das aber schon wieder so eine Sache. Ich esse alle 3-4 Monate mal eine Tüte Pommes und sonst nie.
    Kommt es dann darauf an, ob die Backofenpommes 1000 Mikrogramm oder 250 Mikrogramm haben?

    Wie gefährlich wäre dazu die Zigarette danach (zum Glück rauche ich nicht mehr)?
    Genauso schlimm? Faktor 100 schlimmer? Weniger schädlich?

  12. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: robinx999 11.05.16 - 09:12

    Klar kann sie jeder selber Testen. Wobei der Vergleich natürlich auch nicht um bedingt Trivial ist doch eher Unwahrscheinlich das man Unterschiedliche Pommes zubereitet und vergleicht, wenn man eine Woche später andere Zubereitet wird es schon schwierig direkt zu vergleichen, aber klar man kann auch einfach bei denen bleiben die einem Schmecken bzw. Preislich Akzeptabel sind.

    Aber mir geht es halt um das Probleme das man sich Exakt an die Anleitung hält und sie somit Praktisch als Ungenießbar abtut, da sie Praktisch verbrannt sind. Anstatt einfach mal die Backzeit zu verringern, wie es die meisten Menschen tun dürften und somit nicht so viel wert auf die Anleitung legen.

  13. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: chefin 11.05.16 - 09:14

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Pommes Test ist auch vollkommener Mumpitz. Da kann doch jeder selbst in
    > den Laden gehen und ohne großes Risko selbst die für sich besten Sorten
    > durchtesten.
    >
    > Interessant sind maximal die Schadstoffmengen, Quecksilber und
    > Pflanzenschutzmittel will ich tatsächlich nicht drin haben.
    >
    > Beim Arcylamid, das während der Zubereitung entsteht, ist das aber schon
    > wieder so eine Sache. Ich esse alle 3-4 Monate mal eine Tüte Pommes und
    > sonst nie.
    > Kommt es dann darauf an, ob die Backofenpommes 1000 Mikrogramm oder 250
    > Mikrogramm haben?
    >
    > Wie gefährlich wäre dazu die Zigarette danach (zum Glück rauche ich nicht
    > mehr)?
    > Genauso schlimm? Faktor 100 schlimmer? Weniger schädlich?

    Deswegen sollte man doch auch ein Auge auf Profis werfen. So wie du gerade Wissenschaftlichen Blödsinn verzapfst und versuchst damit Pommes zu verdammen, so gehts dir in allen Kundenbewertungen von irgendwas im Netz. Acrylamid ist in jeder Form von erhitzer Stärke vorhanden. Und dazu gehört weit mehr als Pommes. Brot, Brötchen, Pizzateig, Kartoffelchips, Knäckebrot. Pommes sind die einzigen Produkte die wir direkt vor Ort kurz vor dem Verzehr erhitzen und das Arcylamid dabei erzeugen. Deswegen geistern die nun durch die Presse, weil man mit geringerer Temperatur den Effekt stark abmildern könnte. Brot kann man nicht bei 150grad backen, kannst es ja mal versuchen, wird dir nicht schmecken. All diese fertigen Produkte können wir nicht beeinflussen, also schweigt man dazu. Die Presse hat nun etwas hochgekocht ohne die Hintergründe ausreichend zu beleuchten und dann nehmen es Endverbraucher wie du und machen daraus ein Qualitätsurteil.

    Pommes sind dann am besten, wenn sie einen relativ hohen Arcylamidgehalt haben. Dann sind sie aussen cross und fest, innen weich aber durchgebacken. Also optimal eben, keine Nägel die man einschlagen könnte und kein Brei ohne Kruste. Ob Acrylamid eine Wirkung auf den Mensch hat weis man nicht, was heist, die wahrscheinlichkeit da was zu finden ist gering, sonst wäre längst was gefunden worden. soviel wie wir untersuchen.

    Natürlich...hier haben auch profis etwas hochgekocht, was blödsinn ist. Man muss also sich die Mühe machen, verschiedene Meinungen anzuhören und sich ein Bild zu machen. Nur so bekommt man eine fundierte Meinung zusammen. Und das ist die Mischung aus Kundenbewertungen, Profiberichten und eigener Kompetenz (die man sich allerdings aneignen muss und das kostet Zeit)

  14. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: Pflechtfild 11.05.16 - 09:39

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzu kommen, dass diese professionellen Warentests teilweise absurde
    > Kriterien haben. Ich hatte mal so ein Stiftungwarentest-Heft in der Hand
    > und hab mir einen "Artikel" über Toaster durchgelesen.
    >
    > Die Toast-Funktion und Robustheit des Geräts wurden quasi nur "nebenbei"
    > geprüft, über "Testsieger" bzw. "gute Note" entscheideten eigentlich nur
    > (in meinen Augen) unnötige beiläufige Kriterien wie ob die Anleitung in
    > Deutsch vorhanden ist.

    Ha! Vor vielen Jahren haben mich Tests von Kameraobjektiven interessiert. Da konnte auch die mieseste Scherbe, wahrheitsgemäß auch so im Test benannt, immer noch eine sehr gute Endnote erreichen, wenn, ja wenn, - das Handbuch eine gute Note erhielt...
    Ich wollte schon fragen, ob das heute besser geworden sei, als ich die Anmerkungen zu Toastern las. :))

  15. Re: professionelle Warentests sagen wenig über Produktqualität

    Autor: nicoledos 11.05.16 - 15:30

    Schwierig bei professionellen Produkttests ist auch die Gewichtung von den Kriterien.

    Für mich sind zum Teil bewertete Punkte nicht relevant, was die absolute Bewertung im positiven, wie auch negativen komplett verfälschen kann. Andere, mir wichtige Punkte werden überhaupt nicht getestet oder sind unter gewichtet. Reale Bewertungen von Benutzern können viel Aussagekräftiger sein.

    Sehr belustigend sind unterschiedliche Testergebnisse bei nahezu identischen Produkten, die zwar von unterschiedlichen Marken angeboten aber tatsächlich gemeinsam entwickelt und beim gleichen Hersteller vom Band laufen.

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