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Kurz gesagt ...

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  1. Kurz gesagt ...

    Autor: mattgs 05.03.20 - 14:16

    Person, die Produkt A verkauft, sagt, Produkt A wäre toll und jeder, der Produkt A nutzt, würde nie mehr zu Produkt B zurückkehren. Ich glaube, dafür gibt es einen Namen, aber er fällt mir gerade nicht ein ...

  2. Re: Kurz gesagt ...

    Autor: MentalFloss 05.03.20 - 15:35

    mattgs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Person, die Produkt A verkauft, sagt, Produkt A wäre toll und jeder, der
    > Produkt A nutzt, würde nie mehr zu Produkt B zurückkehren. Ich glaube,
    > dafür gibt es einen Namen, aber er fällt mir gerade nicht ein ...

    Die implizierte Unterstellung würde nur funktionieren, wenn die Person, die Produkt A verkauft, auch nur Produkt A verkaufen könnte. Das ist nur bei den wenigsten Leuten, die Agilität propagieren, der Fall.

    Ich habe von 100% Wasserfall und V-Modell bis hin zu 100% Agile alles gemacht, beherrsche das auch alles (soweit man ein Lottospiel wie ein Wasserfallprojekt beherrschen kann), kann sogar Zertifikate zu beidem vorweisen, wenn das einem Kunden wichtig ist, und war bei beidem "erfolgreich" (je nachdem, wie man "erfolgreich" definiert - bei Wasserfallprojekten hatte man meistens gefühlt Erfolg, wenn es am Ende ein wie auch immer geartetes Produkt gab). Ich könnte mit allen Methoden mit gleichem Aufwand das gleiche Geld verdienen.

    Trotzdem werde ich nie wieder in einem Wasserfall- oder V-Modell-Projekt mit Komponenten- und Dev/Ops-Silos arbeiten.

    Dass es Leute gibt, die das noch immer tun, mit dem Argument "Ich brauche halt Geld", kann ich nicht nachvollziehen. Für Leute, die dringend Geld brauchen, gibt es angenehmere Jobs, von Kanalreinigung bis zu Tote putzen im Leichenschauhaus (angeblich bezahlen die wohl wirklich sehr gut).

    Klar, es gibt Entwickler, die den Wasserfall und das Über-den-Zaun-sch(m)eißen von Code geradezu genießen. Die können während der Entwicklungsphase bewusst Fehler einbauen, die erst zwei Monate vor Projektende gefunden werden. Dann können diese Entwickler damit glänzen, dass sie in teuren Überstunden diese Fehler aus dem Code rauspopeln, und sie werden als Helden gefeiert. Jetzt wird jemand denken, das wäre alles ein Witz - so lief ein Projekt nach dem anderen ab. Nur bei der Frage, ob es bei den Entwicklern Absicht oder Dummheit war, stehe ich auf der Kippe. Die Helden-Anbetung zum Projektende fand aber immer statt. Das ist für einige natürlich echt geil.

  3. Re: Kurz gesagt ...

    Autor: mattgs 05.03.20 - 15:43

    Die implizierte Unterstellung lautet: "ich werbe für ein Produkt, das ich verkaufe". Morgen vielleicht ein anderer Artikel über ein anderes Produkt aus dem Portfolio. Aber da DevOps eben gerade der aktuelle Hype ist, ist ein Investment in diese Richtung vermutlich lohnender. Diese ständige EXPLIZITE Unterstellung, alles, was nicht DevOps und/oder agil ist, wäre nur hingerotzter Schrott, das geht mir gehörig auf den Senkel. Aber wer etwas verkaufen will, muss halt plakativ sein.

  4. Re: Kurz gesagt ...

    Autor: dermamuschka 06.03.20 - 04:46

    Jo, verstehe auch nicht, für mich ist das offensichtliche Akquise.
    Euer Großkonzern ist träge? Hier ein paar Probleme, die für jeden in der Arbeitswelt irgendwie relatable sind... Uuund sehet her, hier kommt auch schon die einzig wahre Lösung!

    Verschiedene Probleme benötigen verschiedene Lösungen. Es wäre toll, wenn man immer nach Schema F vorgehen kann, aber so einfach ist die Welt nicht gestrickt.
    Ich vermisse in diesen Artikeln diese Ausgewogenheit.

    Trotzdem fand ich den Artikel allerdings sehr spannend zu lesen und gut geschrieben



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.20 04:50 durch dermamuschka.

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