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Hindernisse einbauen

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  1. Hindernisse einbauen

    Autor: MüllerWilly 22.07.16 - 19:19

    Hier ist man als Hersteller gut bedient, wenn man für solche Fälle "Hindernisse" in die Software einbaut.

    Popups, Sicherheitswarnungen, usw.

    Oder noch besser: Die Software mit "Auto Update" versehen und jede Version ist immer nur 3 Monate lang gültig. Somit weiß man immer, wie viele Lizenzen genutzt werden, und wenn nicht mehr gezahlt wird, wird das Auto-Update abgeschaltet und dann kann der Kunde die Software noch 3 Monate lang nutzen.

  2. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Seismoid 23.07.16 - 11:24

    Dann packe ich die Software in eine VM ohne ntp bzw. mit automatisch zurückgesetzter Systemzeit bei jedem Start. Wie misst die Test-Version dann, ob sie noch gültig ist?

  3. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: G4ME 23.07.16 - 12:10

    Dann nimmst du eben die echte Laufzeit des Programms...

  4. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Blar 23.07.16 - 12:16

    Das ist kein Problem, was technisch zu lösen ist.

    --
    Meine Seite http://www.blar.de/ und mein Blog http://blar.wordpress.com/

  5. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Lagganmhouillin 23.07.16 - 13:06

    G4ME schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann nimmst du eben die echte Laufzeit des Programms...

    Auch kein Problem. Zieh ich mir vorher ein Backup der Disk oder erstelle einen Savepoint, auf den ich dann immer zurücksetzen kann.

  6. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: unbekannt. 23.07.16 - 14:08

    Das Programm müsste lediglich beim Start eine Verbindung zu einer festgelegten Liste von NTP-Servern aufbauen, und die Uhrzeit zusammen mit dem Lizenzkey an den Hersteller übermitteln (Natürlich über HTTPS). Ist die Lizenz abgelaufen, oder die Server sind nicht erreichbar, müsste das Programm seinen Dienst quittieren.
    Internetzwang ist zwar nicht schön, aber so würde es zumindest funktionieren.

  7. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Nico82x 24.07.16 - 11:22

    unbekannt. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Programm müsste lediglich beim Start eine Verbindung zu einer
    > festgelegten Liste von NTP-Servern aufbauen, und die Uhrzeit zusammen mit
    > dem Lizenzkey an den Hersteller übermitteln (Natürlich über HTTPS). Ist die
    > Lizenz abgelaufen, oder die Server sind nicht erreichbar, müsste das
    > Programm seinen Dienst quittieren.
    > Internetzwang ist zwar nicht schön, aber so würde es zumindest
    > funktionieren.

    Nein würde es nicht. Die Routen kann man lokal ziemlich einfach umbiegen und schon gibt es valide (aber gefälschte) Antworten. Wie schon gesagt: das ist kein Problem, was technisch zu lösen ist. Entsprechende Code-Fragmente können immer reverse engineered entfernt werden.

  8. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Arkarit 24.07.16 - 16:03

    MüllerWilly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist man als Hersteller gut bedient, wenn man für solche Fälle
    > "Hindernisse" in die Software einbaut. ...

    Eigentlich nicht. Protokollieren ist die weitaus bessere Wahl.

    Im Vergleich zu "Kunden", die dann nach dem Inkrafttreten der Hindernisse zur Konkurrenz oder zu Cracks wechseln, macht eine 600 Millionen-Dollar-Klage doch entschieden mehr Spaß. Ich wünsche den Kollegen viel Glück.

  9. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: LH 24.07.16 - 17:52

    Nico82x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein würde es nicht. Die Routen kann man lokal ziemlich einfach umbiegen
    > und schon gibt es valide (aber gefälschte) Antworten.

    Nicht bei HTTPS (was der Vorposter erwähnt hat) mit fester Prüfung des Zertifikats.
    Um dies zu umgehen, müsste man dann schon die Software manipulieren. Dann ist es aber, wenn es auffliegt, klar Vorsatz.

  10. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Anonymer Nutzer 24.07.16 - 20:41

    Lagganmhouillin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Dann nimmst du eben die echte Laufzeit des Programms...
    >
    > Auch kein Problem. Zieh ich mir vorher ein Backup der Disk oder erstelle
    > einen Savepoint, auf den ich dann immer zurücksetzen kann.

    Dan verweigert die Software einfach den Start, wenn kein Zugriff auf den Flexwrap-Server erfolgen kann. Ganz einfach.

  11. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Blar 24.07.16 - 20:44

    Dies kann ein Hersteller vielleicht bei Privatkunden abziehen, dass wenn keine Internetverbindung besteht die Software nicht funktioniert.

    --
    Meine Seite http://www.blar.de/ und mein Blog http://blar.wordpress.com/

  12. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Anonymer Nutzer 24.07.16 - 20:50

    Blar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies kann ein Hersteller vielleicht bei Privatkunden abziehen, dass wenn
    > keine Internetverbindung besteht die Software nicht funktioniert.

    Wieso sollte er das nicht bei Unternehmen "abziehen" können? Gibt es zuhauf bei Branchensoftware.

  13. Re: Wenn man keine Lizenzverträge verkaufen möchte kann man das machen.

    Autor: Atalanttore 24.07.16 - 22:01

    MüllerWilly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist man als Hersteller gut bedient, wenn man für solche Fälle
    > "Hindernisse" in die Software einbaut.
    >
    > Popups, Sicherheitswarnungen, usw.
    >
    > Oder noch besser: Die Software mit "Auto Update" versehen und jede Version
    > ist immer nur 3 Monate lang gültig. Somit weiß man immer, wie viele
    > Lizenzen genutzt werden, und wenn nicht mehr gezahlt wird, wird das
    > Auto-Update abgeschaltet und dann kann der Kunde die Software noch 3 Monate
    > lang nutzen.

    Mit derlei Schikanen wird man vielleicht mit der Bundeswehr Lizenzverträge abschließen können, aber sicher nicht mit der US-Marine. Das US-Militär hat genügend Geld und Softwareentwickler, um eigene Programme entwickeln zu können.

  14. Re: Wenn man keine Lizenzverträge verkaufen möchte kann man das machen.

    Autor: Anonymer Nutzer 24.07.16 - 22:15

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mit derlei Schikanen wird man vielleicht mit der Bundeswehr Lizenzverträge
    > abschließen können, aber sicher nicht mit der US-Marine. Das US-Militär hat
    > genügend Geld und Softwareentwickler, um eigene Programme entwickeln zu
    > können.

    Anscheind ja wohl nicht, sonst hätte das US-Militär die Software ja einfach programmiert, als sie sich zu kaufen und vertragswidrig die Softwarenutzung fortzuführen.

  15. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: Spawn182 24.07.16 - 23:22

    MüllerWilly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist man als Hersteller gut bedient, wenn man für solche Fälle
    > "Hindernisse" in die Software einbaut.
    >
    > Popups, Sicherheitswarnungen, usw.
    >
    > Oder noch besser: Die Software mit "Auto Update" versehen und jede Version
    > ist immer nur 3 Monate lang gültig. Somit weiß man immer, wie viele
    > Lizenzen genutzt werden, und wenn nicht mehr gezahlt wird, wird das
    > Auto-Update abgeschaltet und dann kann der Kunde die Software noch 3 Monate
    > lang nutzen.

    Warum sollte der Hersteller Hindernisse einbauen? Im Endkundenbereich ist das sinnvoll und lohnt sich da eventuell bei der Zahl der verteilten Kopien auch.
    In vielen Fällen reicht schlicht ein Vertrag, der eben besagt wir erlauben 38 Installationen zu Testzwecken. Befolgst du das dann als Partner nicht, bist also "out of compliance", dann werden eben rechtliche Schritte eingeleitet. Um die Einhaltung zu prüfen hatte die Firma wohl auch eine Art Audit Server "vor" Ort laufen. Aus meiner Sicht alles richtig gemacht und auch professionell.

  16. Re: Hindernisse einbauen

    Autor: bofhl 25.07.16 - 14:40

    Aber nicht in Militär-tauglicher Software! Und um solche dürfte es sich gehandelt haben...

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