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Damit wird die Tracing-App also NICHT Open Source

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  1. Damit wird die Tracing-App also NICHT Open Source

    Autor: RexRex 21.05.20 - 10:16

    Schade. Es hieß immer, dass die Tracing-App im Quellcode veröffentlicht werden soll.

    Jetzt steht aber fest, dass ein guter Teil des Codes im proprietären Code von iOS bzw. den Google Play Services steckt. Damit ist die Tracing-App, anders als versprochen, also nicht Open Source.

    Auch die Vorgaben vom Chaos Computer Club werden damit nicht eingehalten und auf meinem Google-freien Android-Smartphone wird die App also auch nicht funktionieren. Mal sehen, wie sich das im Alltag auswirken wird wenn man ohne installierte App eventuell bald in der Öffentlichkeit benachteiligt wird...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.20 10:16 durch RexRex.

  2. Re: Damit wird die Tracing-App also NICHT Open Source

    Autor: smonkey 21.05.20 - 13:05

    Warum nicht? Weil die App auf eine API des OS zurückgreift? Welche App macht das nicht? Deshalb, kann die App selbst dennoch quelloffen sein. Ich habe zwar noch keine API Beschreibung gesehen, aber so wie es sich im Artikel liest stellt die API ja nur die BLE Metadaten bereit. Den Rest macht dann die App.

  3. Re: Damit wird die Tracing-App also NICHT Open Source

    Autor: RexRex 21.05.20 - 17:53

    Nö, ein guter Teil der Logik steckt in der closed source Komponente: Siehe github issue 52

    "Closed-source:

    - identity key generation
    - identity key storage
    - broadcasting and scanning for identity keys using Bluetooth Low Energy
    - calculating exposure risk


    Open-source:

    - fetching identity keys uploaded by covid-positive participants from the server and feeding them to closed-source part using API
    - getting identity keys from closed-source part using API and uploading them to the server (after permission from covid-positive person)
    - fetching exposure configuration provided by RKI and configuring closed-source exposure risk calculator using API
    - graphical user interface"

    Meiner Definition nach ist die App damit nicht open source.

    Schade, dass man davon in den üblichen IT-News nichts hört.

  4. Re: Damit wird die Tracing-App also NICHT Open Source

    Autor: smonkey 21.05.20 - 20:07

    Du meinst dann sicher #52?

    Tatsächlich. Das Issue steht damit teilweise im Widerspruch zum Golem Artikel wo es heißt:

    > Trotz der zahlreichen Einschränkungen bleiben den Gesundheitsbehörden noch einige Möglichkeiten, die Bluetooth-Daten nach ihren eigenen Wünschen auszuwerten. Das betrifft etwa die Frage, ab welcher Schwelle eine Begegnung als Kontakt im Sinne einer epidemiologischen Exposition eingestuft wird. Dazu liefert die API verschiedene Parameter wie die Signalstärke oder die Dauer eines Kontaktes.

    Gerade die Generierung der Tracking ID erachte ich sicherheitsrelevant. Was ich mir durchaus im quelloffen Teil, also der App wünschen würde. Oder eben, zumindest durch Offenlegung der API.

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