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wie viele wären wohl dafür

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  1. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: Jonny Dee 25.11.21 - 08:03

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So oder, mein Vorschlag, keine Impflicht, aber dafür auch keine Solidarität
    > mit (erkrankten) Impfgegnern.
    > [...]
    > Wer nicht geimpft werden möchte und an Covid/Corona erkrankt wird irgendwo
    > hin weggeschoben und soll sehen wo er bleibt. Das dürfte für diese Personen
    > wohl auch gar kein Problem sein, denn nach deren Lehrmeinung gibt es
    > Covid/Corona ja nicht bzw. ist nicht gefährlich.

    Diese menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" ist echt widerlich. Und diese Hetze auf sie ebenfalls. Das Verbrennen von Hexen im Mittelalter diente sicherlich auch dem Gemeinwohl. Der Schutz bzw. das Allgemeinwohl der Bevölkerung wog auch da höher als das Leben einer Hexe.

    Ich kann es einfach nicht fassen, was da derzeit bei so eimigen Leuten abgeht! Kapiert Ihr nicht, dass es Ängste sind, die die meisten nicht Geimpften von einer Impfung abhalten? Und die öffentliche Bezeichnung dieser Menschen als Covidioten, Schwurbler und Deppen macht das nicht besser, sondern verhärtet die Fronten. Ängsten kann man i.d.R. nicht mit (vermeintlich) rationalen Argumenten begegnen. Wenn jemand Höhenangst hat, dann kannst Du ihm noch so oft sagen, dass er ja gesichert ist und das Hochseil getrost überqueren kann, denn in den meisten Fällen wäre die Sicherung schließlich zuverlässig, das zeige die Statistik. Da hilft es dann auch nicht, jemanden, der sich nicht traut das Seil zu überqueren, als Idiot, Depp, Schwurbler oder Angsthase zu bezeichnen.

    Was oft vergessen wird ist, dass die Risikobewertung ein Durchschnittswert ist. Das Risiko von x% gilt also auch nur für einen Otto-normal-durchschnitts-menschen (den es eigentlich so gar nicht gibt), und nicht für ein ganz spezifisches Individuum. Hätte man alle Parameter um das Risiko für einen ganz bestimmten Menschen abzuschätzen, dann käme man ganz offensichtlich zu einem entweder höheren oder niedrigeren Wert als das Durchschnitssrisiko. Entsprechend kann man es Menschen nicht verübeln, dass sie das Risiko für sich selbst anders einschätzen.

    Es gibt auch Ärzte (darunter sogar Professoren), die vor einer Impfung warnen. Das sind ganz bestimmt keine Deppen. Aber wie auch immer, hört endlich auf zu hetzen und zu verachten, sondern zeigt Verständnis und Mitgefühl! Und freut Euch, dass Ihr Euch impfen konntet, weil ihr nicht zu denen gehört, die Angst davor haben. Ihr seid doch fein raus... Die nicht Geimpften müsen sonst nicht nur Angst vor der Impfung und Corona haben, sondern auch noch vor Euch!!! *kopfschüttel*



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.21 08:17 durch Jonny Dee.

  2. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: chrischros 25.11.21 - 08:54

    Jonny Dee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So oder, mein Vorschlag, keine Impflicht, aber dafür auch keine
    > Solidarität
    > > mit (erkrankten) Impfgegnern.
    > > [...]
    > > Wer nicht geimpft werden möchte und an Covid/Corona erkrankt wird
    > irgendwo
    > > hin weggeschoben und soll sehen wo er bleibt. Das dürfte für diese
    > Personen
    > > wohl auch gar kein Problem sein, denn nach deren Lehrmeinung gibt es
    > > Covid/Corona ja nicht bzw. ist nicht gefährlich.
    >
    > Diese menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" ist echt widerlich.
    > Und diese Hetze auf sie ebenfalls. Das Verbrennen von Hexen im Mittelalter
    > diente sicherlich auch dem Gemeinwohl. Der Schutz bzw. das Allgemeinwohl
    > der Bevölkerung wog auch da höher als das Leben einer Hexe.
    >
    > Ich kann es einfach nicht fassen, was da derzeit bei so eimigen Leuten
    > abgeht! Kapiert Ihr nicht, dass es Ängste sind, die die meisten nicht
    > Geimpften von einer Impfung abhalten? Und die öffentliche Bezeichnung
    > dieser Menschen als Covidioten, Schwurbler und Deppen macht das nicht
    > besser, sondern verhärtet die Fronten. Ängsten kann man i.d.R. nicht mit
    > (vermeintlich) rationalen Argumenten begegnen. Wenn jemand Höhenangst hat,
    > dann kannst Du ihm noch so oft sagen, dass er ja gesichert ist und das
    > Hochseil getrost überqueren kann, denn in den meisten Fällen wäre die
    > Sicherung schließlich zuverlässig, das zeige die Statistik. Da hilft es
    > dann auch nicht, jemanden, der sich nicht traut das Seil zu überqueren, als
    > Idiot, Depp, Schwurbler oder Angsthase zu bezeichnen.
    >
    > Was oft vergessen wird ist, dass die Risikobewertung ein Durchschnittswert
    > ist. Das Risiko von x% gilt also auch nur für einen
    > Otto-normal-durchschnitts-menschen (den es eigentlich so gar nicht gibt),
    > und nicht für ein ganz spezifisches Individuum. Hätte man alle Parameter um
    > das Risiko für einen ganz bestimmten Menschen abzuschätzen, dann käme man
    > ganz offensichtlich zu einem entweder höheren oder niedrigeren Wert als das
    > Durchschnitssrisiko. Entsprechend kann man es Menschen nicht verübeln, dass
    > sie das Risiko für sich selbst anders einschätzen.
    >
    > Es gibt auch Ärzte (darunter sogar Professoren), die vor einer Impfung
    > warnen. Das sind ganz bestimmt keine Deppen. Aber wie auch immer, hört
    > endlich auf zu hetzen und zu verachten, sondern zeigt Verständnis und
    > Mitgefühl! Und freut Euch, dass Ihr Euch impfen konntet, weil ihr nicht zu
    > denen gehört, die Angst davor haben. Ihr seid doch fein raus... Die nicht
    > Geimpften müsen sonst nicht nur Angst vor der Impfung und Corona haben,
    > sondern auch noch vor Euch!!! *kopfschüttel*

    Ein Mensch mit Vernunft.. schöner Beitrag. Seite 1 las sich schon wie ein Lynchmob .. aber das hier war gut :-)

  3. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: MarcusK 25.11.21 - 08:56

    Jonny Dee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So oder, mein Vorschlag, keine Impflicht, aber dafür auch keine
    > Solidarität
    > > mit (erkrankten) Impfgegnern.
    > > [...]
    > > Wer nicht geimpft werden möchte und an Covid/Corona erkrankt wird
    > irgendwo
    > > hin weggeschoben und soll sehen wo er bleibt. Das dürfte für diese
    > Personen
    > > wohl auch gar kein Problem sein, denn nach deren Lehrmeinung gibt es
    > > Covid/Corona ja nicht bzw. ist nicht gefährlich.
    >
    > Diese menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" ist echt widerlich.
    > Und diese Hetze auf sie ebenfalls. Das Verbrennen von Hexen im Mittelalter
    > diente sicherlich auch dem Gemeinwohl. Der Schutz bzw. das Allgemeinwohl
    > der Bevölkerung wog auch da höher als das Leben einer Hexe.
    >
    > Ich kann es einfach nicht fassen, was da derzeit bei so eimigen Leuten
    > abgeht! Kapiert Ihr nicht, dass es Ängste sind, die die meisten nicht
    > Geimpften von einer Impfung abhalten? Und die öffentliche Bezeichnung
    > dieser Menschen als Covidioten, Schwurbler und Deppen macht das nicht
    > besser, sondern verhärtet die Fronten. Ängsten kann man i.d.R. nicht mit
    > (vermeintlich) rationalen Argumenten begegnen. Wenn jemand Höhenangst hat,
    > dann kannst Du ihm noch so oft sagen, dass er ja gesichert ist und das
    > Hochseil getrost überqueren kann, denn in den meisten Fällen wäre die
    > Sicherung schließlich zuverlässig, das zeige die Statistik. Da hilft es
    > dann auch nicht, jemanden, der sich nicht traut das Seil zu überqueren, als
    > Idiot, Depp, Schwurbler oder Angsthase zu bezeichnen.
    >
    > Was oft vergessen wird ist, dass die Risikobewertung ein Durchschnittswert
    > ist. Das Risiko von x% gilt also auch nur für einen
    > Otto-normal-durchschnitts-menschen (den es eigentlich so gar nicht gibt),
    > und nicht für ein ganz spezifisches Individuum. Hätte man alle Parameter um
    > das Risiko für einen ganz bestimmten Menschen abzuschätzen, dann käme man
    > ganz offensichtlich zu einem entweder höheren oder niedrigeren Wert als das
    > Durchschnitssrisiko. Entsprechend kann man es Menschen nicht verübeln, dass
    > sie das Risiko für sich selbst anders einschätzen.
    >
    > Es gibt auch Ärzte (darunter sogar Professoren), die vor einer Impfung
    > warnen. Das sind ganz bestimmt keine Deppen. Aber wie auch immer, hört
    > endlich auf zu hetzen und zu verachten, sondern zeigt Verständnis und
    > Mitgefühl! Und freut Euch, dass Ihr Euch impfen konntet, weil ihr nicht zu
    > denen gehört, die Angst davor haben. Ihr seid doch fein raus... Die nicht
    > Geimpften müsen sonst nicht nur Angst vor der Impfung und Corona haben,
    > sondern auch noch vor Euch!!! *kopfschüttel*

    guten Kommentar.

    Aber woher kommt denn die Angst? Wenn sie von falsch-Informationen aus dem netzt kommt, muss ich dafür kein Verständnis haben. Und ich vermute das es bei einen großen Teil davon so ist.
    Ist war ein blöder Vergleich, aber es glauben ja auch noch Leute an die flache Erde oder lehnen die Evolution ab - muss man dafür dann auch Verständnis haben?

    Klar kann man einfach die "offiziellen" Zahlen anzweifeln, und sich selber etwas ausdenken. Ich kann auch nicht beweisen, das Nebenwirkungen verschwiegen werden oder sie häufiger sind.

    Wenn die Leute wirklich so eine große Angst vor einer Impfung haben, nehmen die dann nie Kopfschmerztabellen, die Pille oder andere Medikamente? Die Liste der Nebenwirkungen ist meist länger als die von den aktuellen Impfstoffen.

  4. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: terraformer 25.11.21 - 09:44

    Jonny Dee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" ist echt widerlich.
    > Und diese Hetze auf sie ebenfalls.

    Der Umgang mit den Ungeimpften (auch im Netz) zeigt auf traurige Art und Weise, wessen Geistes Kind so manche sind. Wobei einen Sündenbock zu haben, sicher einigen hilft besser mit der eigenen Situation zurecht zu kommen - nicht, dass es das rechtfertigt. Es ist nur eine Erklärung. "Sicherheit" ist ja auch ein wesentlicher Erklärungsfaktor, warum manche Menschen so an "Prinzipien" festhalten, obschon die jeweilige Situation ein anderes Verhalten nötig macht.

    > Das Verbrennen von Hexen im Mittelalter
    > diente sicherlich auch dem Gemeinwohl. Der Schutz bzw. das Allgemeinwohl
    > der Bevölkerung wog auch da höher als das Leben einer Hexe.

    Der Vergleich mit einer unaufgeklärten Gesellschaft, in der Bildung und Informationen rar waren, finde ich jetzt nicht sinnvoll.

    > Kapiert Ihr nicht, dass es Ängste sind, die die meisten nicht Geimpften
    > von einer Impfung abhalten? Und die öffentliche Bezeichnung
    > dieser Menschen als Covidioten, Schwurbler und Deppen macht das nicht
    > besser, sondern verhärtet die Fronten.

    Da stimme ich dir zu. Wobei man hinsichtlich der Aufklärung vielleicht unterscheiden müsste zwischen irrationalen und rationalen Ängsten. Wenn ich als Patient mit einer langjährigen kardiologischen Vorerkrankung Angst vor der Impfung habe, ist das IMHO etwas ganz anders, als wenn ein 30 Jahre alter, gesunder Sportler eine abstrakte Angst vor Nebenwirkungen hat.

    > Ängsten kann man i.d.R. nicht mit
    > (vermeintlich) rationalen Argumenten begegnen.

    Wie wahr. Für eine "Massenverhaltenstherapie" fehlen wohl aber die Möglichkeiten.

    > Wenn jemand Höhenangst hat,
    > dann kannst Du ihm noch so oft sagen, dass er ja gesichert ist und das
    > Hochseil getrost überqueren kann, denn in den meisten Fällen wäre die
    > Sicherung schließlich zuverlässig, das zeige die Statistik.

    Da stimme ich dir zu. Dein Vergleich hinkt aber wesentlich. In dem Fall ist es eher so:
    Die meisten Leute haben keine echte Höhenangst mit Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schwindel. Die meisten stehen vor dem Hochseil und sagen(!) ganz ruhig (oder bockig) "ne, da gehe ich nicht rüber, könnte mir ja was passieren".
    Und denen wird eben nicht nur gesagt "das ist total sicher". Nein, sie haben selbst "mit eigenen Augen" im letzten Jahr Millionen(!) Menschen ganz entspannt über das Hochseil laufen sehen. Einer von mehreren Millionen stürzte - aus Perspektive des "Höhenangst habenden Menschen" - aus nicht ersichtlichen Gründen ab.

    > Da hilft es dann auch nicht, jemanden, der sich nicht traut das Seil zu überqueren, als
    > Idiot, Depp, Schwurbler oder Angsthase zu bezeichnen.

    Im vorliegenden Fall wird es eher das Gegenteil erreichen. Die Leute werden dann aus Trotz nicht mitmachen.

    > Was oft vergessen wird ist, dass die Risikobewertung ein Durchschnittswert ist.

    Das ist leider so, weswegen ich auch gegen eine Impfpflicht bin.
    Ungeimpfte (und Geimpfte), die sich nicht an die Schutzmaßnahmen halten, sind ein Problem, wenn sie nahe Kontakte mit anderen Menschen haben. Krankenhaus, Pflege, Polizei, Schule, Kita usw. usf. Ein ungeimpfter Eremit schadet niemandem und trägt auch nichts zur Pandemie bei.

    > Hätte man alle Parameter um das Risiko für einen ganz bestimmten Menschen abzuschätzen,
    > dann käme man ganz offensichtlich zu einem entweder höheren oder niedrigeren Wert als das
    > Durchschnitssrisiko.

    Der Mittelwert wird bei einer Normalverteilung - je nach Intervallbreite - regelmäßig erreicht ;-)
    Aber dein Punkt ist ja richtig. Deswegen bin ich auch gegen eine Impfpflicht.

    > Entsprechend kann man es Menschen nicht verübeln, dass
    > sie das Risiko für sich selbst anders einschätzen.

    Du unterstellst, dass die Mehrheit der Menschen zu einer adäquaten Risikoeinschätzung in der Lage ist. Dem ist AFAIK jedoch nicht so.

    > Es gibt auch Ärzte (darunter sogar Professoren), die vor einer Impfung warnen.
    > Das sind ganz bestimmt keine Deppen.

    Es gibt sicher auch unter Ärzten, Profs usw. Deppen. Sie AfD-Politiker ;-)
    Zumal es bei Ärzten ja auch einige Homöopathie-Vertreter gibt. Evidenzbasierte Medizin und homöopathische Lehre stehen sich jedoch diametral entgegen, gehen sldo nicht zusammen - und bitte nicht mit Naturheilkunde verwechseln.

    > Ihr seid doch fein raus...

    Die Geimpften sind leider nicht fein raus, siehe nachlassender Impfschutz. Der ist ja auch nur im statistischen Mittel nach 4-6 Monaten "nicht mehr ausreichend". Manche sind nach 2 Monaten schon wieder gefährdet, andere nach 7 Monaten noch "sicher". Nur weiß ich weder ob ich "noch sicher" bin noch weiß ich, ob die mir gegenüber stehende Person "sicher" ist. Daher betrachte ich alle Kontaktpersonen als ungeimpft.

  5. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: terraformer 25.11.21 - 10:02

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Leute wirklich so eine große Angst vor einer Impfung haben, nehmen
    > die dann nie Kopfschmerztabellen, die Pille oder andere Medikamente? Die
    > Liste der Nebenwirkungen ist meist länger als die von den aktuellen
    > Impfstoffen.

    Realistische Risikobewertung ist halt für viele ein Problem. Siehe Angst vorm Fliegen und keine Angst beim Autofahren. Aber Mensch unterliegt halt der irrationalen Vorstellung der eigenen Kontrolle. "Ich fahre ja selbst, deswegen passiert mir auch nichts." Dass dies auch die verunglückten Autofahrer vorher dachten, wird dabei ignoriert.

    Der Vergleich mit der Pille sollte zumindest Frauen eingängig sein, könnte man denken. Aber die Bewertung des Risikos bzw. die Kosten-Nutzen-Rechnung ist wohl multiplikativ.
    Risiko Pille * (1-subjektiver Nutzen Pille) = nahe Null
    Risiko Impfung * (1-subjektiver Nutzen Impfung) = deutlich über Null

  6. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: PrinzessinArabella 25.11.21 - 10:16

    FeuerTeuer1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BoozeLightyear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bischen weniger MiMiMi und ich-Fixiertheit und dafür mehr
    > Gemeinschafstsolidarität wünscht sich ein Großteil der Bevölkerung von
    > Leuten wie Dir. Wir jetzt echt schon sau viel ertragen, aber kein Bock mehr
    > haben, dass wegen ein paar Hampelmännern und Mimosen alles zum vierten Mal
    > stillgelegt wird.

    Nicht zuletzt die Krankenhäuser. Und das ohne Not

    ++1

  7. Re: Warum nicht beides

    Autor: terraformer 25.11.21 - 10:37

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das "Unbekannte", was auch immer das nun gewesen sein soll, bringt das
    > medizinische Personal und System typischer Weise nicht bis an den Anschlag.
    > Nach zwei Jahren Covid/Corona sollte man da gelernt haben...

    Schau mal hier:
    https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/deutschland-grippe-legt-krankenhaeuser-und-aemter-lahm-a-1198398.html

    Auch wenn das nicht so weiträumig und andauernd war wie jetzt bei Corona, war das *für die Mediziner in dem Bereich* schon früher ein erhebliches Problem. Und wie du diversen Podcasts und Interviews entnehmen kannst, berichten die Klinikleiter und Mediziner dort davon, dass die systematischen, schon lange *bestehenden* Probleme, durch Corona verschärft wurden. Also doch, auch schon vorher wurde das medizinische Personal bis zum Anschlag gebracht.

  8. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: JanZmus 25.11.21 - 10:43

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was tun die Leute eigentlich, wenn so eine richtig aggressive Mutante
    > auftaucht, bei der die Impfung zu 100% schützt, aber bei Nicht-Impfung zu
    > 99% tötet?

    Come on... das ist doch wohl sonnenklar. Dann werden die Leute doch wirklich "tot auf der Strasse" liegen. Ich schätze, dann wird es eine Impfquote an die 99% geben.

  9. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: chefin 25.11.21 - 13:31

    BoozeLightyear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum müssen Mitarbeiter im Homeoffice sich Impfen lassen oder ihre
    > Entscheidung begründen?
    > Für Zugang zum Büro könnte ich das erste noch verstehen, das zweite aber
    > auch dann nicht.
    >
    > Ein weiterer Punk ist, wenn man solche Zwänge ersteinmal anfängt
    > hinzunehmen, diesmal ist es eine zweifelhafte Impfung, nächstes mal eine
    > verurteilte sexuelle Orientierung (da ist man ja garnicht einmal soweit von
    > weg, in manchen Staaten glaubt man immernoch Homosexualität sei etwas
    > ansteckendes)
    >
    > Schutzmaßnahmen zu fahren ist eine Sache, aber Mitarbeiter zu medizinischen
    > Entscheidungen gegen ihren Willen zu zwingen ist ein absolutes No-Go.

    Da hast du recht. Auch ich finde es unnatürlichen Zwang das ich zum TÜV muss mit dem Auto und mein Auto nur wegen blöder Bremsen die nicht richtig funktionieren nicht mehr fahren darf. Mein SUV mit 14 Airbags schützt mich hervorragend auch wenns mal knallt. Dazu kommt ich fahre ja auch vorsichtig und nicht unnötigerweise schnell. Die Bremsen brauche ich also nicht unbedingt. Die dienen eigentlich hauptsächlich dazu andere zu schützen. Man sollte weder Impfplicht einführen noch TÜV beibehalten. In Afrika gibts keinen TÜV in den meisten Ländern, und dort gibt es viel weniger Unfalltote.

    Soweit dazu...ich hoffe mal jeder versteht es. So wenig Bremsen unnötig sind, obwohl sie ja primär andere schützen bei heutigen Autos, so wichtig ist Impfen weil ich damit hauptsächlich andere schütze. Man mag mit Homeoffice noch ausweichen können. Aber man läuft doch nur dem Problem davon. Dazu kommt, das 75% der Menschen eben NICHT via Internet ihre Arbeit machen können. Oder soll das Müllauto vorfahren und jeder muss seine Tonne selbst da reinkippen. Brötchen backt man auch selbst, nachdem man das Erklärvideo angeschaut hat...aber natürlich kostet es das selbe. Der Bäcker im Homeoffice muss ja auch geld verdienen, auch wenn er nur via Webcam zuschaut und Hilfestellung gibt.

    Homeoffice ist ein kleines Hilfsmittel die Situation zu entspannen und den nicht geimpften etwas Luft zu schaffen sich impfen zu lassen. Und sowas dann mit obogen Argumenten zu dramatisieren, zeigt mir nur eines: es gibt keinen Grund sich nicht impfen zu lassen, den sonst würde man es nicht nötig haben, mit Homosexualität und sexueller Ausrichtung zu argumentieren. Das ist genauso wie mein obiges Bremsen beim Tüv Beispiel. Einfach nur auf Konfrontation gebürstet ohne die geringsten realen Argumente. Und da wir Ungeimpfte die erkranken und deswegen meist einen stärkeren und damit kostenintensiven Verlauf haben, in der Gemeinschaft mitfinanzieren, erwarte ich dann auch, das sie Schadensbegrenzung machen.

    Sonst könnten wir ja auch mal über Krankenkassenbeiträge wie Autoversicherungen nachdenken. Jeder Zahlt nach seinem Risiko, das er entsprechend darzulegen hat. Bzw er zahlt Höchstbetrag, wenn er nichts sagen will und kann seine risikomindernden Faktoren nennen und Geld sparen. Aber ich glaube das wäre genauso unsozial wie sich nicht impfen zu lassen. Deswegen denken wir am besten garnicht weiter drüber nach. Wir zahlen Einheitspreis je nach Verdienst und lassen uns Impfen.

  10. Re: Warum nicht beides

    Autor: forenuser 25.11.21 - 22:29

    terraformer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber das "Unbekannte", was auch immer das nun gewesen sein soll, bringt
    > das
    > > medizinische Personal und System typischer Weise nicht bis an den
    > Anschlag.
    > > Nach zwei Jahren Covid/Corona sollte man da gelernt haben...
    >
    > Schau mal hier:
    > www.spiegel.de
    >
    > Auch wenn das nicht so weiträumig und andauernd war wie jetzt bei Corona,
    > war das *für die Mediziner in dem Bereich* schon früher ein erhebliches
    > Problem. Und wie du diversen Podcasts und Interviews entnehmen kannst,
    > berichten die Klinikleiter und Mediziner dort davon, dass die
    > systematischen, schon lange *bestehenden* Probleme, durch Corona verschärft
    > wurden. Also doch, auch schon vorher wurde das medizinische Personal bis
    > zum Anschlag gebracht.

    Weshalb ja auch seit Ewigkeiten die (jährliche) Grippeimpfung empfohlen wird.
    Aber der Unterschied zwischen "der" Grippe und Covid/Corona und ist eben, das Erstere eine relativ kurzzeitige saisonale Angelegenheit ist. Cov/Cor leider nicht...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  11. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: forenuser 25.11.21 - 22:50

    Die Impfverweigerer zeigen keine Gnade mit Ihren Mitmenschen, warum also sollte ich Gnade mit den Impfverweigerer haben? Was diese in meinem Text sehen ist das eigene Spiegelbild.

    Wer startet den Demos mit Beschimpfungen oder Personenbildern am Galgen oder in Knastuniformen? Wer schwafelt denn von Gate'schen Nanobots und Pharmaziemafia?

    Wäre vielleicht hilfreich gewesen hätte dieser Personenkreis selber mal um einen gemäßigten Ton bemüht. Aber nein, wüst austeilen, selber aber mit Samthandschuhen angefasst werden wollen... Schon klar...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  12. Re: Warum nicht beides

    Autor: terraformer 25.11.21 - 22:53

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weshalb ja auch seit Ewigkeiten die (jährliche) Grippeimpfung empfohlen
    > wird.
    > Aber der Unterschied zwischen "der" Grippe und Covid/Corona und ist eben,
    > das Erstere eine relativ kurzzeitige saisonale Angelegenheit ist. Cov/Cor
    > leider nicht...

    Es ging mir um deine Aussage, dass "medizinische(s) Personal und System typischer Weise nicht bis an den Anschlag" gerät. Im Sinne einer guten medizinischen Versorgung sollte das System auch kurzzeitig nicht so an seine Grenzen geraten, wie es anscheinend bereits vor Corona in manchen Bundesländern "typischerweise" bei Influenza passiert zu sein scheint.

  13. Re: Warum nicht beides

    Autor: forenuser 25.11.21 - 22:59

    Ein kurzzeitiger Anschlag ist mit Sicherheit nicht schön, aber, wenn Krankenhäuser wirtschaftlich betrieben werden sollen, "normal". Dabei ist es relativ egal, ob das durch jährlich wiederkehrende Grippeausbrüche geschieht, oder durch einen lokale Katastrophe in denen Patienten auf verschiedene Krankenhäuser verteilen muss, weil Kapazitätsgrenzen erreicht sind.

    Man könnte den ersteren Fall aber, da sind wir wieder, durch Impfen minimieren können,

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  14. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: terraformer 25.11.21 - 23:07

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Impfverweigerer zeigen keine Gnade mit Ihren Mitmenschen, warum also
    > sollte ich Gnade mit den Impfverweigerer haben? Was diese in meinem Text
    > sehen ist das eigene Spiegelbild.

    Das alte Testament ist nicht mehr so richtig modern. Nur weil andere keine guten Manieren haben, würde ich meine jedenfalls nicht gleich über Bord werfen.

    > Wer startet den Demos mit Beschimpfungen oder Personenbildern am Galgen
    > oder in Knastuniformen? Wer schwafelt denn von Gate'schen Nanobots und
    > Pharmaziemafia?

    Sind alle Ungeimpften für dich eigentlich Impfverweigerer?
    Bei deinem Galgenbeispiel fällt mir nur Pegida ein. Da können wir aber froh sein, dass Ungeimpfte nicht alle Pegida-Anhänger sind, ansonsten wäre die Wahl ganz anders ausgegangen.

    > Wäre vielleicht hilfreich gewesen hätte dieser Personenkreis selber mal um
    > einen gemäßigten Ton bemüht. Aber nein, wüst austeilen, selber aber mit
    > Samthandschuhen angefasst werden wollen... Schon klar...

    Wer will mit Samthandschuhen angefasst werden? Jetzt mal von Andy Grote (SPD in HH) und seinem "kleinen Freund" abgesehen? ;-)

  15. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: forenuser 26.11.21 - 07:52

    terraformer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Impfverweigerer zeigen keine Gnade mit Ihren Mitmenschen, warum also
    > > sollte ich Gnade mit den Impfverweigerer haben? Was diese in meinem Text
    > > sehen ist das eigene Spiegelbild.
    >
    > Das alte Testament ist nicht mehr so richtig modern. Nur weil andere keine
    > guten Manieren haben, würde ich meine jedenfalls nicht gleich über Bord
    > werfen.

    Es geht nicht um gutes Benehmen, um Manieren. Es geht um die Bekämpfung einer Pandemie!

    > > Wer startet den Demos mit Beschimpfungen oder Personenbildern am Galgen
    > > oder in Knastuniformen? Wer schwafelt denn von Gate'schen Nanobots und
    > > Pharmaziemafia?
    >
    > Sind alle Ungeimpften für dich eigentlich Impfverweigerer?

    Nein, ich hatte schon vom 24.11.21, 17:17 Uhr unterschieden zwischen Jenen, die sich aus medizinischen Gründen nicht Impfen lassen dürfen/können/sollten und jene die nicht wollen.

    Bei deinem Galgenbeispiel fällt mir nur Pegida ein. Da können wir aber froh
    > sein, dass Ungeimpfte nicht alle Pegida-Anhänger sind, ansonsten wäre die
    > Wahl ganz anders ausgegangen.

    Wer mit Hunden schläft wacht mit Flöhen auf.

    > > Wäre vielleicht hilfreich gewesen hätte dieser Personenkreis selber mal
    > um
    > > einen gemäßigten Ton bemüht. Aber nein, wüst austeilen, selber aber mit
    > > Samthandschuhen angefasst werden wollen... Schon klar...
    >
    > Wer will mit Samthandschuhen angefasst werden? Jetzt mal von Andy Grote
    > (SPD in HH) und seinem "kleinen Freund" abgesehen? ;-)

    Na, wenigstens einer hier im Forum wirft mir eine widerliche, menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" vor, wohingegen "die" Ungeimpften sich einen Kehrricht um andere kümmern

    Aber ja, ob J.D. selber ungeimpft ist entzieht sich meiner Kenntnis.
    Und was Grote betrifft, der ist Dithmarscher...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  16. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: forenuser 26.11.21 - 08:02

    Jonny Dee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So oder, mein Vorschlag, keine Impflicht, aber dafür auch keine
    > Solidarität
    > > mit (erkrankten) Impfgegnern.
    > > [...]
    > > Wer nicht geimpft werden möchte und an Covid/Corona erkrankt wird
    > irgendwo
    > > hin weggeschoben und soll sehen wo er bleibt. Das dürfte für diese
    > Personen
    > > wohl auch gar kein Problem sein, denn nach deren Lehrmeinung gibt es
    > > Covid/Corona ja nicht bzw. ist nicht gefährlich.

    (...)

    > Ich kann es einfach nicht fassen, was da derzeit bei so eimigen Leuten
    > abgeht! Kapiert Ihr nicht, dass es Ängste sind, die die meisten nicht
    > Geimpften von einer Impfung abhalten?

    Spätestens wenn die Impfverweigerer an Cov/Cor erkrankt auf der Intensivstation liegen bekommen sie Spritzen.

    Aber was ist mit den Ängsten der Anderen
    - vor einen neuen Lockdown?
    - vor wirtschaftlichen Ruin?
    - vor eingeschränkter Notfallversorgung da Betten von Trypanophobiern belegt sind?
    - vor der Aussicht, dass es nun ein Organ aber keine Betten und/oder Personal gibt?
    - ...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
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  17. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: terraformer 26.11.21 - 09:08

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht um gutes Benehmen, um Manieren. Es geht um die Bekämpfung
    > einer Pandemie!

    Das Eine sollte IMHO mit dem Anderen nichts zu tun haben. Nur weil Pandemie herrscht, sollten Menschen mit gutem Benehmen, dieses nicht vergessen. Dass es vor, während und nach der Pandemie viele ohne Benehmen gab, gibt und geben wird, ist klar. Falls du in die Kategorie "grundsätzlich kein Benehmen" gehörst, dann ist dein Verhalten ja aber stringent.

    > Nein, ich hatte schon vom 24.11.21, 17:17 Uhr unterschieden zwischen Jenen,
    > die sich aus medizinischen Gründen nicht Impfen lassen
    > dürfen/können/sollten und jene die nicht wollen.

    Dann präzisiere ich mal:
    Von den medizinisch zulässigen Gründen abgesehen wirfst du alle anderen in einen Topf. Also Nano-Chip Verschwörer, grundsätzliche Impfverweigerer iSv "böse Schulmedizin" und diejenigen, die diffuse Ängste/Sorgen wegen des Impfstoffes haben.

    Diese Denkweise ist IMO Teil des Problems und nicht der Lösung, da sie den großen Anteil der "Unsicheren" eher von Impfungen abhält, als sie zu überzeugen, siehe Reaktanz.

    > Na, wenigstens einer hier im Forum wirft mir eine widerliche,
    > menschenverachtende Sicht auf die "Ungeimpften" vor, wohingegen "die"
    > Ungeimpften sich einen Kehrricht um andere kümmern

    Was hat dein mutmaßlich *vorsätzlich* menschenverachtendes Gebaren hier im Forum mit irrationalen Ängsten eines Teils der Ungeimpften zu tun? Soweit ich das der Presse entnehmen kann - ich habe keine Berührungspunkte mit dieser Personengruppe -, ist der Großteil eine "unsichere, heterogene Menge". Von politisch links bis rechts, von niedrigem bis hohem Bildungsstand sei alles dabei.
    Dieser mutmaßlich stillen Mehrheit an Ungeimpften zu unterstellen, sie kümmerten sich einen "Kehricht" um andere, halte ich für ignorant und kontraproduktiv.

    Dass es Leute gibt, die Corona-Partys feiern, weil sie die Gefahr verharmlosen oder sich nicht an die Maßnahmen zur Eindämmung halten, steht für mich zumindest außer Frage. Diese gefährden nachvollziehbar die anderen. Dagegen sollte man konsequent vorgehen. Aber zähl mal nach: Das waren keine 15 Mio Menschen.

    > Und was Grote betrifft, der ist Dithmarscher...

    Was für ein Vorurteil soll das beschreiben? Ich bin nicht aus der Region und kann mir unter "der ist Dithmarscher" nichts vorstellen.

  18. Re: wie viele wären wohl dafür

    Autor: terraformer 26.11.21 - 09:39

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spätestens wenn die Impfverweigerer an Cov/Cor erkrankt auf der
    > Intensivstation liegen bekommen sie Spritzen.

    Die wenigstens werden Angst vor Spritzen haben, sondern eine irrationale Angst vor Langzeitfolgen und Nebenwirkungen. Möglicherweise ist das ein Langzeiteffekt der blühenden Homöopathie in Deutschland. Was soll Ottonormalverbraucherin auch denken, wenn sogar Krankenkassen Homöopathie als wirksam beschreiben. Zwischen Homöopathie-Anhängern und Impfverweigerern gibt es wohl eine recht große Überschneidung.

    Und wieso stellst du eigentlich auf Trypanophobie und nicht Vaccinophobie ab?

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