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Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

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  1. Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: twothe 23.07.20 - 19:15

    Erst mit dem Scheinselbstständigkeitsgesetz alle Freelancer in die Bredouille bringen, und sie dann in der Corona-Epidemie komplett alleine lassen. Auf einer deinen Seite krähen sie alle nach Fachkräften und der Staat versucht jeden zu unterstützen der nicht in Deutschland lebt, für die tatsächlich vorhandenen Fachkräfte wird nicht mal ein müder Euro umgedreht.

    Der Angebotsmarkt in Köln ist zur Zeit leer. Und damit meine ich: es gibt exakt genau 0 Angebote für Freelancer, Stand heute. ANÜ Stellen gibt es diverse, weil man so die unsinnigen Regeln des Staates umgehen kann. Wer da demnächst noch seine Miete zahlen will, dem bleibt irgendwann nichts mehr anderes übrig als den Freelancer-Job aufzugeben und in eine Festanstellung zu wechseln. Damit fallen dann noch mehr Fachkräfte weg, und dann wird sich die Politik in 1-2 Jahren wieder wundern wo die wohl alle hin sind.

  2. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 23.07.20 - 19:22

    Aeh wie bitte?

    Du wirst doch nicht Selbststaendig und hast quasi 0 Fix kosten, verdienst richtig gut, hast Ruecklagen zu bilden und bettelst dann Staatshilfe?

    Welchen Mehrwert haette das denn bitte fuer die Gesellschaft?

    Ein IT Freelancer wird doch morgen nicht Gemuese schaelen, son bloedsinn... der wird halt als IT Experte festangestellt.

  3. Freie Menschen = Unerwünscht !

    Autor: CraWler 23.07.20 - 19:31

    Denn Sie stehen in ihrem Alltagsleben frei für sich und nicht unter der Kontrolle einer Hirarchie, nicht unter der Aufsicht von Vorgesetzten.

    Zumal, im Gegensatz zu Tönnies und co haben Freelancer auch nicht das Geld um sich einen Politiker für 10.000 Euro im Monat zu kaufen. Wieso sollte da die Politik ein Interesse haben etwas von den Steuermilliarden die derzeit für Banken und Konzernrettungen so rausgehen für Freelancer auszugeben ? Pah, nie im Leben wird das passieren.

    Politik und Staat vertreten eben in erster Lienie die Interessen von Elitären Kreisen und von sonst niemandem.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler !

  4. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: twothe 23.07.20 - 19:32

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aeh wie bitte?
    >
    > Du wirst doch nicht Selbststaendig und hast quasi 0 Fix kosten, verdienst
    > richtig gut, hast Ruecklagen zu bilden und bettelst dann Staatshilfe?

    Du meinst die 0 Fixkosten wie Miete, Essen, Strom, extra Freelancer-Versicherung, extra teure Krankenversicherung, so wie Gespräche und Fahrtkosten zu diesen, die dir keiner zahlt?

    > Welchen Mehrwert haette das denn bitte fuer die Gesellschaft?

    Wenn Freelancer keinen Mehrwert haben, warum wollen die Firmen dann ständig so dringend welche? Ach ja, weil Freelancer durch ihr ständiges Firmen-hopping und der Notwendigkeit sich selbst weiter zu bilden extrem breites Fachwissen mitbringen, das man intern gar nicht aufbauen kann.

  5. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 23.07.20 - 19:35

    Als Freelancer hast du ja mal Rueckstellungen zu bilden wie jeder andere Unternehmer auch.

    Und ja es macht mal einen himmelsweiten Unterschied ob meine Fixkosten meines Unternehmens problemlos bei quasi 0 Euro liegen.

    Der Staat ist sicherlich nicht dafuer verantwortlich, dass du als Freelancer richtig gutes Geld verdienst und du dir dann deine Miete nicht leisten kannst weil du dein Geld raushaust anstatt Ruecklagen zu bilden wie jeder andere auch.

    Und im Gegensatz zu einem wirklichen Unternehmer, dann wirst du halt dann Arbeitslos; Ja und?

    Und Freelancer, Freelancer sind total gesucht weil dadurch, dass jeder Freelancer wird, du einfach die Leute nicht mehr findest auf der einen Seite und auf der Anderen Seite Freelancer sich das natuerlich vergolden lassen, dass sie nach 6 Monaten wieder weg sind. Win - Win.

  6. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: derLaie 23.07.20 - 19:43

    Naja naja, die Firma ist genauso verpflichtet Rücklagen zu bilden und trotzdem profitieren sie von Kurzarbeit?! Die Rücklagen bildet in dem Fall nur der Chef privat und an das Geld kommt keiner ran. Wenn wir Freelancer als Unternehmer sehen die bei sich selbst angestellt sind, verdienen die mMn genauso Kurzarbeitergeld. Die Nachweise über das Durchschnittseinkommen müssen halt stimmen und überprüft werden. Wenn da was nicht stimmt -> Rückzahlung! Verstehe nicht wo da überhaupt das Problem ist.

    PS. Freelancern stehen glaub ich diese 5000 Euro Unterstützung zu die jeder bekommen hat. Zumindest wenn man laufende Kosten hat.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.20 19:46 durch derLaie.

  7. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 23.07.20 - 19:49

    Als Freelancer verdienst du aber soviel Geld wegen deinem Risiko. Wenn der Staat jetzt dir dein Risiko abnimmt, dann macht es effektiv gar keinen Sinn mehr fest angestellt zu sein.

    Kurzarbeitergeld ist natuerlich ein Zugestaendnis an die Angestellten und an die Firmen, die natuerlich Ruecklagen bilden muessen aber im Gegensatz zum Freelancer aber auch deutlich systemrelevanter sind und hohe Fixkosten zu tragen haben.

  8. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Spekulant 23.07.20 - 19:55

    Bin selber Freelancer, aber gehöre zu den glücklichen 14%,die sich vor Anfragen nicht retten können und selbst jetzt mehr Arbeit haben, als sie leisten können.

    Der Staat hat aber wie gewohnt verkackt. Während 750 Milliarden, Steuergelder an notleidende Großkonzerne ausgeschüttet werden, die sich ihre Kurzarbeit auch noch vom Staat bezahlen lassen, kenne ich selber zwei Designer die enorm unter den Einschränkungen leiden.. Da jetzt aus Neid zu behauoten, dass die keinen Anspruch auf Hilfen hätten ist asozial. Kaum einer zahlt so viele Steuern wie IT-Selbstständige. Da sollte man dann auch Anspruch auf Hilfe haben, wenn der Staat durch seine Maßnahmen dafür verantwortlich ist, dass die Einnahmen wegbrechen.

    Statt aber für jeden irgendwelche Extrawürste zu braten, hätte der Staat mal testweise das bedingungslose Grundeinkommen für Jedermann durchziehen sollen. Dann gäbe es keine asoziale Neiddebatte, wer denn nun Anspruch hat und man bräuchte nicht Unternehmen wie Mc Donalds die Kurzarbeit zu finanzieren, die nun wirklich genug Geld durch die EU und andere Tricks abkassieren.

    Richtig schlimm finde ich die Kommentare der Angestellten, die der Meinung sind, die Selbstständigen würden zu viel Geld verdienen und jetzt gefälligst von ihren Rücklagen leben müssen, während die komplett gepampert werden und zu 90% ihre Eier schaukeln. Das habe ich in den letzten 15 Jahren zu genüge beobachten dürfen, was da alles an Minderleistern und Heißlüftern durchgefüttert wird.

  9. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: derLaie 23.07.20 - 20:02

    Das mit dem Risiko ist Unsinn, hier geht es um eine weltweite Pandemie und kein Burnout. Als Freelancer trägt man das Risko für die eigene Gesundheit und Auftragslage in normalen Zeiten. Aber nicht wenn der Staat alle Läden dicht macht.

  10. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Trockenobst 23.07.20 - 23:21

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmen-hopping und der Notwendigkeit sich selbst weiter zu bilden extrem
    > breites Fachwissen mitbringen, das man intern gar nicht aufbauen kann

    Das würde ich so nicht sagen. Natürlich kann man Spezialisten aufbauen und ich kenne mittelständische Firmen die tun das und zahlen auch gut. Aber die haben auch die Marge und treten auch sehr selbstbewusst am Markt auf. Aber wer kann das schon? Das sind ~10% am Markt.

    Der Rest kennt keine Loyalität gegenüber dem Wald+Wiesen Arbeiter und kriegt deswegen auch keine. Damit tun beide Seiten auch nur das absolut Minimum in ihrer Beziehung. Ich habe Leute erlebt, denen wurde Mist erzählt und die wurden auf einen Schleudersitz gesetzt. Und es gibt Leute, die haben sich voll ausbilden lassen und bekamen dann genau 2 Tage vor Ende der Probezeit einen Traumjob in einer anderen Branche. Dreckig.

    Meine Erfahrung als Freelancer ist eher: du wirst - trotz deines Wissens und Intelligenz - nicht den anderen im Organigramm gefährlich. Natürlich auch um Projekte zu machen etc. pp, aber der Hauptgrund ist, dass die Strukturen in den Firmen so sind dass Topleute nach oben fallen.
    Wenn der Chef aber erst in 15 Jahren mit 70 in Rente geht, ist das für drei 45 Jährige Abteilungsleiter unmöglich das alle seinen Job kriegen. Zwei werden gehen müssen oder werden weg gebissen. Wenn es aber nur einen gibt und zwei Freelancer, werden die dem einen nicht gefährlich. Wir werden häufig gebraucht, weil wir dem anderen die Karriere nicht ruinieren.

  11. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Trockenobst 23.07.20 - 23:32

    Spekulant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Da sollte man dann auch Anspruch auf Hilfe haben, wenn der Staat durch seine Maßnahmen >dafür verantwortlich ist, dass die Einnahmen wegbrechen.

    Das Problem ist eben, dass die meisten Freelancer keine Kosten haben, die der Staat übernehmen kann. Die paar 100¤ für Hosting und Buchhaltung bringen wenig, wenn die Fixkosten 2000¤ sind.

    Genau hier ist der Staat in der Bredouille: er kann kein "Gehalt" zahlen, weil es dafür keinen Topf gibt. Arbeitslosenversicherung "könnte" man einzahlen, aber die meisten Freelancer tun das nicht. Deswegen ja die angeblich softere Option über H4 mit weniger Prüfung für brutale Fälle.

    Aber jetzt müssen wir mal die Frage stellen: wer 5 Jahre in der Hausse Phase 1000¤ mehr im Monat übrig hat und den nicht dazu in den Spartopf wirft, der machte was falsch. Bei den "Kollegen" um mich herum bei denen es im September jetzt "eng" wird muss ich schon die Frage ob Neuwagen cash im Januar stellen. Da haben auch viele Leute oben schon arg in der Fettsuppe geschwommen, wird ja alles irgendwie immer gut.

    Mir machen die Unten mehr sorgen. Die "Freie" sind, weil sie ein "freieres" Leben leben wollen, notfalls mit Samstag+Sonntag Aushilfe wenn am 25. des Monats mal zwei Hunderter fehlen. Aber das ist dann schon Living from Paycheck to Paycheck. Das sollte in der EU eigentlich...nicht sein.
    Nicht "9 to 5" Leben zu müssen ist eben auch ein Luxus, den man sich nicht prekärer Existenz "leisten" sollten.

  12. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Spekulant 23.07.20 - 23:50

    Wie gesagt, ich sehe da eh das Problem, dass die Regierung da lauter Extrawürste brät und das Geld ausgerechnet da landet, wo es nicht nötig ist.

    Man hätte eine Grundsicherung für jeden Bürger umsetzen sollen. Bedingungslos. Dann wäre für jeden gesorgt.

    Und Selbstständige haben oft Miete fürs Büro zu zahlen und je nach Bereich sehr wohl Ausgaben. Es ist auch nicht jeder schon fünf Jahre dabei. Halte ich auch für unerheblich.

    Hab halt glück, dass es mich nicht betrifft. Aber hab wie gesagt nen Kollegen, der sich mühsam was zusammengespart hat. Das wird jetzt unter anderem von den Steuervorrauszahlungen aufgefressen. Gut, kann er stunden und das Problem verschleppen...

  13. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: twothe 23.07.20 - 23:57

    Was ist das für eine bescheuerte Idee das Freelancer keine Fixkosten haben? Wie jeder andere Mensch zahlen auch wir Miete, Essen, Kleidung, den Wagen, Versicherungen, und weil es so tolle Gesetze gibt auch aktuell 800-850¤ Krankenkasse PRO MONAT! Wenn du sparsam lebst und eine kleine Wohnung hast, dann hast du beispielsweise im Raum Köln rund 2200¤ Fixkosten/Monat.

    > weil du dein Geld raushaust anstatt Ruecklagen zu bilden wie jeder andere auch.

    Jeder vernünftige Freelancer bildet Rücklagen, aber die sind halt auch irgendwann alle. Während der Festangestellt weiterhin mindestens sein Kurzarbeitergeld bekommt, die Firmen ihre Staatshilfen, bekommt der Freelancer nix.

    > PS. Freelancern stehen glaub ich diese 5000 Euro Unterstützung zu die jeder bekommen hat.

    Nein, da ist der Staat ganz schnell wieder zurück gerudert und hat die Fixkosten auf 2000¤ für 3 Monate begrenzt, d.h. ein IT-Freelancer wird von den 9000¤ Hilfe ca. 6000¤ wieder zurück zahlen müssen. D.h. die Staats-"Hilfe" reicht dann im Endeffekt gerade mal so für die Miete, die ganzen restlichen Kosten kann man dann selber gucken wie man die bezahlen soll.

  14. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Trockenobst 24.07.20 - 00:29

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist das für eine bescheuerte Idee das Freelancer keine Fixkosten haben?

    Wenn jemand für sein Bistro die Fixkosten bezahlt bekommt, geht es hier um Ladenmiete, Strom, Waren etc. Deine "Fixkosten" sind eben nicht die Fixkosten für deinen Job, sondern für dein Leben. Kurzarbeit kommt aus der Arbeitslosenversicherung, in die haben die Freelancer nicht einbezahlt. Aus welchem magischen Versicherungstopf soll das kommen?

    > bekommt der Freelancer nix.
    Mit der scheinselbständigen Debatte und gewissen Auflagen hat die Politik schon vor 10 Jahren deutlich gemacht, dass ihnen die Freelancer quer liegen. Dass diese sich jetzt häufig in AnÜ oder Festanstellung retten ist der Politik (hier: SPD) sehr recht.

    > Staats-"Hilfe" reicht dann im Endeffekt gerade mal so für die Miete, die
    > ganzen restlichen Kosten kann man dann selber gucken wie man die bezahlen soll

    Der Staat kann nicht bis Dezember 2021 Kurzarbeit für Millionen zahlen. Das wird alles ab 1. September extrem wackelig, das Gebäude. Für alle.

  15. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: goto10 24.07.20 - 01:54

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Staat ist sicherlich nicht dafuer verantwortlich, dass du als
    > Freelancer richtig gutes Geld verdienst und du dir dann deine Miete nicht
    > leisten kannst weil du dein Geld raushaust anstatt Ruecklagen zu bilden wie
    > jeder andere auch.

    Dieser Staat hat allerdings, ohne das sich dieser Freelancer irgendetwas zu schulden kommen hat lassen, ihm ein quasi Berufsverbot auferlegt. Sollte er nicht dafür haften? So rein moralisch gesehen.

  16. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: goto10 24.07.20 - 01:55

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit dem Risiko ist Unsinn, hier geht es um eine weltweite Pandemie und
    > kein Burnout. Als Freelancer trägt man das Risko für die eigene Gesundheit
    > und Auftragslage in normalen Zeiten. Aber nicht wenn der Staat alle Läden
    > dicht macht.

    Ganz genau!

  17. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Pixeltechniker 24.07.20 - 07:23

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erst mit dem Scheinselbstständigkeitsgesetz alle Freelancer in die
    > Bredouille bringen, und sie dann in der Corona-Epidemie komplett alleine
    > lassen. Auf einer deinen Seite krähen sie alle nach Fachkräften und der
    > Staat versucht jeden zu unterstützen der nicht in Deutschland lebt, für die
    > tatsächlich vorhandenen Fachkräfte wird nicht mal ein müder Euro
    > umgedreht.
    >
    > Der Angebotsmarkt in Köln ist zur Zeit leer. Und damit meine ich: es gibt
    > exakt genau 0 Angebote für Freelancer, Stand heute. ANÜ Stellen gibt es
    > diverse, weil man so die unsinnigen Regeln des Staates umgehen kann. Wer da
    > demnächst noch seine Miete zahlen will, dem bleibt irgendwann nichts mehr
    > anderes übrig als den Freelancer-Job aufzugeben und in eine Festanstellung
    > zu wechseln. Damit fallen dann noch mehr Fachkräfte weg, und dann wird sich
    > die Politik in 1-2 Jahren wieder wundern wo die wohl alle hin sind.

    Bei solchen Aussagen kann man nur mit dem Kopf schütteln. Jahrelang alle Vorteile der Selbständigkeit genossen, gutes Geld verdient und nicht einen Cent in die Rentenkasse eingezahlt aber jetzt um Hilfe vom Staat betteln. Andere Leute sind aktuell froh wenn sie überhaupt Arbeit haben und dir bleibt nichts anderes als eine Festanstellung übrig??? Ja das sind wirklich düstere Aussichten....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.20 07:24 durch Pixeltechniker.

  18. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: ino-fb 24.07.20 - 08:39

    > Das wird jetzt unter anderem von den Steuervorrauszahlungen aufgefressen. Gut, kann er stunden und das Problem verschleppen...

    EKSt? Die kann er doch auf Null setzen lassen. Da muss er nichts stunden.

  19. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: uschatko 24.07.20 - 08:53

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Angebotsmarkt in Köln ist zur Zeit leer. Und damit meine ich: es gibt
    > exakt genau 0 Angebote für Freelancer, Stand heute.

    Du hast in vielen Recht, aber hier muss ich reingrätschen. Als Freelancer kannst Du eben nicht erwarten einen Auftrag 5 km von daheim zu bekommen. Bei mir liegt die durchschnittliche Entfernung zum Einsatzort in den letzten 10 Jahren bei 800 km. Eher mehr. Das ist einer der Preise die man zahlen muss.

  20. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Datalog 24.07.20 - 09:00

    Spekulant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Selbstständige haben oft Miete fürs Büro zu zahlen und je nach Bereich
    > sehr wohl Ausgaben. Es ist auch nicht jeder schon fünf Jahre dabei. Halte
    > ich auch für unerheblich.

    In dem Fall hättest Du z.B. in Berlin oder Bayern die Soforthilfe von 5000,- beantragen können (so eine Notlage vorliegt). Das sollte für einige Monate für diese Ausgaben reichen.

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