1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Coronavirus: Kickstarter plant…

Liegt es wirklich an Corona?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: gadthrawn 21.04.20 - 12:37

    Ich hatte den Eindruck, dass das Geldsammeln etwas kritischer gesehen wird, nach einer Menge gescheiterter Projekte...

  2. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: AllDayPiano 21.04.20 - 13:05

    Also was ich jetzt mittlerweile alles im Internet sehe, was sich "mal eben" unter Quarantäne zusammengebaut wurde, würde ich eher das Gegenteil behaupten; nämlich dass jetzt viel mehr Zeit da ist, um solche Spielchen zu treiben.

    Ich glaube auch, dass Kickstarter die Corona-Krise nutzt, um seinen Umbau zu legitimieren.

  3. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: Moridin 21.04.20 - 13:05

    Was denn für eine Menge gescheiterter Projekte?
    Ich bin Crowdfunder von deutlich über 100 Projekten, und der Anteil an gescheiterter Projekten Projekten ist ziemlich gering.
    In der Anfangszeit habe ich mich nur an Spielen beteiligt, mittlerweile ist mein Portfolio sehr breit gestreut. Gescheiterte oder stark verzögerte Projekte, oder einen unklaren Projektstatus erlebe ich interessanterweise fast nur im Spiele-Bereich - vor allem physische Produkte scheitern sehr sehr selten.

    Bei Spielen ist in den letzten Jahren das Angebot an möglichem Crowdfindung stark zurückgegangen. In vielen anderen Bereichen gibt es aber sehr vielfältige und zum Teil auch innovative Projekte.

    Man sollte grundsätzlich aber nie vergessen, dass es keine Garantie gibt, irgendetwas zu erhalten.
    Diese falsche Annahme haben in der Anfangszeit viele offenbar getroffen - auf solche Leute können Projektgründer aber auch gut verzichten.

  4. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: _Kabi_ 21.04.20 - 13:28

    Für Ende März, Anfang April geplante Brettspielprojekte wurden von den Herstellern wegen Corona nach hinten geschoben wurden. Wenn es in anderen Bereichen auch so ist und jetzt generell weniger Projekte auf Kickstarter gestartet wurden fließt jetzt - wenn die Finanzierungsphase vorbei ist und abkassiert wird - natürlich insgesamt auch weniger Geld.

  5. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: cry88 21.04.20 - 18:24

    Die Menschen investieren in Krisenzeiten immer wenig. Die einen haben weniger Einkommen und die anderen wissen nicht, ob ihr Einkommen vielleicht bald nicht doch weniger wird.

    Ein Umsatzsteinbruch war da doch zu erwarten.

    Erstaunlicher ist eher, dass der Laden 0 Rücklagen hat. Aber das scheint ja bei vielen heutzutage so zu sein. Ein Monat keine Umsätze: Zack, insolvent.

  6. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: Hotohori 22.04.20 - 09:10

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstaunlicher ist eher, dass der Laden 0 Rücklagen hat. Aber das scheint ja
    > bei vielen heutzutage so zu sein. Ein Monat keine Umsätze: Zack, insolvent.

    Ja, das ist noch am überraschendsten an der Meldung. Alles andere war absehbar. Zu solchen Zeiten sind eben alle vorsichtiger, sowohl Kickstarter Projekt Teams als auch die Backer selbst. Ich hab noch im März ein Projekt unterstützt, das war wohl gerade so noch rechtzeitig, wurde ordentlich Geld eingenommen, deutlich mehr als ich selbst mit gerechnet habe.

  7. Re: Liegt es wirklich an Corona?

    Autor: Hotohori 22.04.20 - 09:18

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte den Eindruck, dass das Geldsammeln etwas kritischer gesehen wird,
    > nach einer Menge gescheiterter Projekte...

    Das ist absolut Quatsch. Das mag vielleicht einige Leute vertrieben haben, aber primär die Leute, die in Kickstarter eine Einkaufsplattform sahen und nicht eine Chance für Risikoprojekte.

    Ich hab zwar selbst in den letzten Jahren weniger investiert, aber erst letzten Monat mich noch an einem Projekt beteiligt. Aber insgesamt gesehen sind die meisten Projekte erfolgreich.

    Man muss schon ein bisschen einen Blick für seriöse Projekte haben, sonst kann man durchaus dazu neigen mehr Projekte zu unterstützen, deren Chance auf Umsetzung deutlich risikoreicher sind als die meisten Anderen.

    Kickstarter ist und bleibt eine sehr gute Plattform für Ideen, die man sonst nur schwer finanziert kriegt. Vieles wäre ohne Crowdfunding in den letzten Jahren so nicht umsetzbar gewesen. Gescheiterte Projekte gehören da einfach dazu, Punkt. Das man aber offensichtliche "Betrüger" entlarvt, ist natürlich dennoch wichtig, da sie Crowdfunding und dessen Ruf extrem schaden können. Die meisten Backer wissen aber worauf sie sich ein lassen und inzwischen auch worauf sie achten müssen.

    Andere Plattformen wie IndieGoGo sehe ich da deutlich kritischer, dort fließt das Geld sofort und nicht erst nach Ablauf eines Datums und erreichen des Ziels, was ich für beide Seiten als deutlich besser erachte.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Unterföhring
  2. Formel D GmbH, Köln
  3. über duerenhoff GmbH, Frankfurt am Main
  4. CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (AMD Ryzen 9 5950X + Geforce RTX 3090)
  2. mit 276,98€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  3. (u. a. MateBook D 15 Zoll Ultrabook Ryzen 7 8GB 512GB SSD für 699€, MateBook X Pro 2020 13,9...
  4. 117,49€ inkl. 20-Euro-Steam-Gutschein


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Arbeitsschutzverordnung: Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel
Arbeitsschutzverordnung
Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Verordnung erlassen, die pandemiebedingt Homeoffice für viele Arbeitnehmer zur Folge haben soll.

  1. Hardware fürs Homeoffice Nicht nur Webcams und Notebooks werden teurer
  2. Digitalisierung Für Homeoffice in Behörden fehlen Notebooks und Server
  3. DGB Massenhafter Lohndiebstahl im Homeoffice

Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
Antivirus
Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
Von Moritz Tremmel

  1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
Biden und die IT-Konzerne
Die Zähmung der Widerspenstigen

Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht