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Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

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  1. Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: FreiGeistler 06.03.20 - 07:05

    Zeigt ein sehr gefährliches Mindset und mangelndes Rechtsverständnis der deutschen Politiker.
    Man lotet aus, wie man bestehendes Recht umgehen kann. Für hahnebüchene Ziele, hauptsache man hat vermeintliche Kontrolle.
    Der nächste Schritt wäre, die Kranken an einem zentralen Ort zu versammeln, damit man sie besser überwachen kann. Wenn schon, denn schon.

  2. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: .:Tim:. 06.03.20 - 08:14

    hahnebüchene Ziele? In Südkorea ist genau das bereits Realität und es funktioniert bemerkenswert gut. Hier können Leben gerettet werden, aber unser Datenschutz ist wichtiger...

  3. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: Dwalinn 06.03.20 - 08:14

    Man muss immer alle Möglichkeiten überprüfen, in diesem Fall hat es aber hoffentlich nur ein paar Minuten gedauert bis jemand darauf hingewiesen hat das es nichts bringt.

    Die freiwillig Auswertung der Google Daten könnte aber durchaus nützlich sein da die Position genauer ist.

  4. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: trinkhorn 06.03.20 - 11:33

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeigt ein sehr gefährliches Mindset und mangelndes Rechtsverständnis der
    > deutschen Politiker.
    Hier klignt es eher als wäre es eine Idee gewesen von Fachexperten (und zwar nicht Recht als Fach), die dann eben geprüft wurde.
    > Man lotet aus, wie man bestehendes Recht umgehen kann. Für hahnebüchene
    > Ziele, hauptsache man hat vermeintliche Kontrolle.
    Man schaut ob es geht/möglich wäre. Warum nicht? Offenbar ist man ja zum Schluss gekommen, das man es nicht tut.
    > Der nächste Schritt wäre, die Kranken an einem zentralen Ort zu versammeln,
    > damit man sie besser überwachen kann. Wenn schon, denn schon.
    Du meinst soetwas wie Quarantänestationen in Krankenhäusern, etc.? Das Tut man doch bereits.

  5. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: mke2fs 06.03.20 - 11:45

    Das wäre interessant wie das bitte gut funtkionieren soll.
    Weißt du wie viele Menschen sich jeden Tag mit dir in der gleichen Funkzelle aufhalten?
    Und das rechnest du dann mal über 2 - 3 Wochen (Inkubationszeit + Zeit bis festgestellt), dann weißt du über welche Mengen Menschen wir hier reden.

  6. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: Hotohori 06.03.20 - 11:46

    Ich finde es grundsätzlich nicht falsch in absoluten Krisensituationen ein richterliches Ok zu geben.

    Am Ende sind etliche Menschenleben wichtiger als irgendwelche Befindlichkeiten einzelner Personen.

    Aber das Ganze halt nur, wenn klar geklärt ist, dass das Ganze auch etwas bringt, was ich nämlich auch etwas anzweifle. Rein theoretisch gesprochen bräuchte hier nur Jemand mit dem Virus am Haus vorbei laufen und schon wären wir alle mögliche Kontaktpersonen? XD

  7. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: Hotohori 06.03.20 - 11:48

    Ja, das ist das große Problem an der Idee. 2+ Wochen ist einfach eine viel zu lange Zeit. Wäre das jetzt ein Virus bei dem man sagen könnte "der hat sich max. 3 Tage vorher infiziert", sähe es wieder ein wenig anders aus. Aber selbst 3 Tage sind schon eine Menge.

  8. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: yumiko 06.03.20 - 12:10

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es grundsätzlich nicht falsch in absoluten Krisensituationen ein
    > richterliches Ok zu geben.
    Aber dann auch nur wenn der Ausnahmezustand ausgerufen ist. Sonst kann es ja nicht wirklich eine absolute Krise sein.

    > Am Ende sind etliche Menschenleben wichtiger als irgendwelche
    > Befindlichkeiten einzelner Personen.
    Jain. Wenn das die Maxime wäre, verurteilst du damit auch die Widerständler gegen autoritäre Regime wie die Geschwister Scholl. Den massiven Blutzoll, den der Widerstand gegen die Nazis forderte können nur südamerikanische Staaten toppen.
    Kurz: Freiheit ist vielen wichtiger als ihr Leben. Und für noch mehr Überwachung das letzte bisschen Freiheit aufgeben für etwas, was momentan hier fast keine Leben fordert (im Gegensatz zur Grippe beispielsweise) würde ich nicht mit "Befindlichkeit" abtun.

  9. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: Michael H. 06.03.20 - 13:10

    .:Tim:. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hahnebüchene Ziele? In Südkorea ist genau das bereits Realität und es
    > funktioniert bemerkenswert gut. Hier können Leben gerettet werden, aber
    > unser Datenschutz ist wichtiger...

    So können Sie?
    Mal davon abgesehen, dass der Coronavirus zwar extrem ansteckend ist, ist er nicht mehr oder weniger tödlich wie ne Erkältung/Grippe.
    Der Normal-gesunde hat halt ne Erkältung. Bei den meisten Fällen sogar mit lachhaft geringen Symptomen wie Halskratzen, Schnupfnase... alles das, wo der deutsche Michel noch lange arbeiten gehen würde bevor er daheim bleibt.

    Gefährlich ist eine Virusinfektion generell für Leute mit Vorerkrankung und alten Menschen mit miesem Immunsystem. Die meisten Gesunden haben sobald sie überhaupt erst mit dem COWID-19 positiv getestet wurden, schon erste Antikörper gebildet.

    Die Mortalitätsrate ist bei Säuglingen und Alten Menschen höher. Beim rest aber so verschwindend gering, da sie nur in Verbindung mit kaputten Immunsystemen (Krebskranken in Behandlung z.B.) oder HIV/AIDS Patienten tödlich verlaufen kann.

    Daher verstehe ich die aktuelle Aufregung auch nicht. Im Endeffekt braucht die Krankheit 2-3 Wochen Inkubationszeit um auszubrechen. Heisst also, dass du schon 2-3 Wochen lang träger der Krankheit sein kannst und schon hunderte Menschen angesteckt haben kannst... bevor sich die Krankheit überhaupt feststellen lässt.

    Wenn du Postbote bist, haste z.B. den Jackpot... 80-120 Pakete am Tag in den Griffeln gehabt bzw. 80-120 Haushalte versorgt. Das über 3x6 Tage = 18 Tage. Macht in der Summe 1440-2160... aber damit nicht genug. Vermutlich sind damit deine ganzen Kollegen mit denen man Fahrzeuge durchwechselt auch betroffen... nehmen wir ein größeres Verteilerzentrum eines mittelgroßen Landkreises... also mit ner Arbeitsbienchenflotte von 100-150 Mitarbeitern... wo jeder in 3 Wochen seine 1,5-2k Leute bespaßt... womit wir dann auf gut Glück 2-300.000 Leute Infiziert haben könnten, sobald wir dann nen kratzenden Hals haben und ne triefende Nase und vermutlich noch weiter arbeiten... dem Kollegen das Gehuste aber zu blöd wird und er dich heimschickt und du zum Arzt gehst, 2 Tage später bescheid bekommst...huiii Corona... und eigentlich alles schon längst irgendwo verteilt wurde.

  10. Re: Nur schon, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht

    Autor: DerYupp 06.03.20 - 15:41

    Diese ganzen Überwachungsmaßnahmen haben doch bis jetzt fast nichts gebracht. Es kann nur nachträglich reagiert werden. Das sieht man bei den Terroranschlägen. Es wird dann in kürzester Zeit ein Verdächtiger präsentiert. Der wurde u.U. schon lange beobachtet. Verhindert wurden aber kaum Taten bisher.
    Und hier genau so. Man weiß dann, dass der Verdächtige in den letzten Wochen Kontakt zu Hunderten hatte (das habe ich schon mittags in der Kantine an einem Tag). Und die hatten Kontakt zu weiteren Hunderten. Und dann? Alle einsperren?

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