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Falscher Weg!

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  1. Re: Varianten

    Autor: thrust26 29.07.21 - 12:52

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bitte liest Du "Whataboutism"?

    "Schöner wäre es, wenn erstmal alle Zugang zu sauberen Wasser, ausreichend Essen, Strom, Bildung, ... haben. Was weitaus mehr nutzen würden."

  2. Re: Varianten

    Autor: smonkey 29.07.21 - 12:53

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Einwand war, dass wir dann in
    > allen Ländern hohe Impfquoten erreichen müssten, sprich auch in den Ländern
    > in denen es schon an viel elementareren Bedürfnissen mangelt.

    > Whataboutism (Kompositum aus dem englischen What about ...? ‚Was ist mit ...?‘ und dem Suffix -ism ‚-ismus‘) bezeichnet ein rhetorisches Ablenkungsmanöver. Um von einem unliebsamen Gesprächs- bzw. Diskursgegenstand (Thema) abzulenken, wird eine kritische Frage oder ein kritisches Argument mit einer kritischen Gegenfrage gekontert (vgl. Tu-quoque-Argument).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

    Wo siehst Du das gegeben?

  3. Re: Falscher Weg!

    Autor: thrust26 29.07.21 - 12:56

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal davon ab, im Vergleich zur Maske soll die Impfung doch auch denjenigen
    > schützen, der sie selbst empfängt. Damit können dann doch nur noch Folgen
    > an anderen rechtsextremen querdenkenden Impfverweigeren entstehen oder
    > wenige medizinische Ausnahmen oder?

    Wenn es deswegen keine Einschränkungen auch für Geimpfte geben würde, dann hättest du recht. Das ist doch der entscheidende Unterschied. So müssen wir alle warten, bis ausreichend Impfverweigerer infiziert wurden.

    Mir persönlich macht das weniger aus, aber wenn ich z.B. an die Schulen denke, dann werde ich sauer (und ja, da hätte man schon längst mehr machen können).

  4. Re: Varianten

    Autor: thrust26 29.07.21 - 12:57

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo siehst Du das gegeben?

    Vielleicht tue ich dir unrecht, aber ich empfand das als Ablenkung vom eigentlichen Thema.

  5. Re: Falscher Weg!

    Autor: Alessey 29.07.21 - 12:58

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Impfstoff schützt 100%.
    > Im Endeffekt geht es um Wahrscheinlichkeiten. Geimpft ist das Risiko COVID
    > zu bekommen geringer, andere anzustecken geringer, ein schweren Verlauf zu
    > bekommen geringer, daran zu sterben geringer.

    Jain. Kein Impfstoff schützt 100% ergibt kein sinn, weil wen denn? Kein Impfstoff schützt 100% der Bevölkerung, gegen egalwelche Krankheit. Stimmt!
    Kein Imstoff schützt ein Individuum zu 100% stimmt nicht. Wenn die persönliche Immunität gegeben ist, gibt es häufiger sterile Immunität.

    Nein es wird nicht geringer als bei real genesenen! Ich bin real genesen aber kein PCR Positivtest. Nochmal warum soll ich mich impfen lassen? Um politsche Entscheidungen zu entgehen, lasse ich nicht gelten.
    Siehe England, Freedom Day, unsere Medien super in den Erklärungen. Die ständig angepassten Erklärungen wiedersprechen sich zum Teil.

  6. Re: Varianten

    Autor: smonkey 29.07.21 - 13:00

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht tue ich dir unrecht, aber ich empfand das als Ablenkung vom
    > eigentlichen Thema.

    Es war zumindest nicht meine Absicht.

  7. Re: Individualentscheidung am Ar**h

    Autor: pythoneer 29.07.21 - 13:01

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Ich finde ihre Kommentare irgendwie widersprüchlich.

    > Was ich geschrieben habe ist, dass die Impfentscheidung nur individuell
    > gefällt werden kann.

    Ja natürlich. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie unter "individuell" verstehen, dass das Individuum darüber entscheidet. Individuell heißt hier von Fall zu Fall aber nicht durch den "zu Impfenden".

    > Nur ich kann bestimmen ob ich das Risiko für mich
    > eingehen möchte (Schwangerschaft, Allergien, ...).

    Nein, können und sollten Sie nicht. Und so ist es auch Gesetz – warum sollte das geändert werden? Ihre persönliche Unwissenheit darf nicht die Bevölkerung gefährden. Persönliche Freiheitsrechte enden da wo die Freiheit und Gesundheit der andere gefährdet wird.

    > Diese Entscheidung kann
    > kein Arzt, kein Politiker und erst Recht kein Arbeitgeber für mich fällen.

    Doch, genau die können das. Vom Gesetz her und natürlich auch moralisch. Mit welcher Begründung sollten wir das – wie von Ihnen vorgeschlagen – ändern? Die Frage ist doch nicht ob es eine Impfpflicht geben darf – die Frage ist schon lange mit JA vom Bundesverwaltungsgericht beantwortet worden und im Einklang mit dem Grundgesetz – sondern ob die Covid-Impfung ein Fall für die Pflichtimpfung werden sollte. Zweiteres abzulehnen weil es keine Impfpflicht geben darf (weil kein Arzt, Politiker etc. das entscheiden dürfen sollte) ist ein totes Argument, weil inhärent falsch. Zumindest haben Sie noch kein schlagkräftiges Argument geliefert warum man diesen Grundsatz in der Bundesrepublik ändern sollte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.21 13:05 durch pythoneer.

  8. Re: Varianten

    Autor: thrust26 29.07.21 - 13:08

    Alles gut. :)

  9. Re: Individualentscheidung am Ar**h

    Autor: smonkey 29.07.21 - 13:12

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Ich finde ihre [...]

    Gerne hier "Du".

    > etc. das entscheiden dürfen sollte) ist ein totes Argument, weil inhärent
    > falsch. Zumindest haben Sie noch kein schlagkräftiges Argument geliefert
    > warum man diesen Grundsatz in der Bundesrepublik ändern sollte.

    Warum sollte man ein Grundgesetz ändern? Es gibt kein Grundgesetz für eine Impfpflicht gegen Covid19. Ein Impfpflicht mag rechtlich zulässig sein, das habe ich auch an keiner Stelle in Frage gestellt. Nur das etwas rechtlich zulässig wäre, bedeutet noch nicht dass man es auch machen muss. Gesetze setzen nur Grenzen. Ich sage nur, dass ich eine Impfpflicht persönlich nicht gut fände. Meine Gründe dazu meine ich auch schon hinreichend beschrieben zu haben: U.a. weil ich der Meinung bin, dass jeder selbst entscheiden sollte ob er sich Impfen lassen möchte oder nicht. Er muss sich bewusst diesem Nutzen-Risiko für seine individuelle Situation auseinandersetzen und sollte sich selbstbestimmt dafür entscheiden.

  10. Re: Falscher Weg!

    Autor: aLpenbog 29.07.21 - 13:17

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es deswegen keine Einschränkungen auch für Geimpfte geben würde, dann
    > hättest du recht. Das ist doch der entscheidende Unterschied. So müssen wir
    > alle warten, bis ausreichend Impfverweigerer infiziert wurden.

    Die Regeln machen aber nicht die Impfverweigerer, sondern die Regierung inkl. Beratung vom RKI usw. Und das nicht immer sinnig. Das die Inzidenz ein schlechter Maßstab ist war schon früh klar und gerade jetzt nachdem viele geimpft sind und vor allem die älteren nicht mehr aus den latschen kippen hat diese kaum noch was zutun mit schweren Verläufen, Belastung des Gesundheitssystem usw.

    Ist doch gerade auch Thema, weil das RKI das selbst verstanden hat und in einem internen Papier kommuniziert hat, kurz bevor Wieler auf die Inzidenz als Leitindikator beharrt hat und Panik bzgl. der 4ten Welle gemacht hat, die diese anzeigt.

    Mal davon ab ist die Frage wie viel Egoismus bzgl. der eigenen Unversehrtheit erlaubt sein soll. Jemand der 20, 30 Jahre alt ist und einen gesunden Lebensstil pflegt, dessen Chance auf schwere Nebenwirkungen der Impfung sind meine ich sogar noch höher, als die Wahrscheinlichkeit an Corona abzunippeln und das nur wenn wir mal voraussetzen, dass er sich ansteckt und es nicht sowas wie Teilimmunisierungen gibt, die teilweise im Gespräch waren, womit das Risiko noch abnimmt, sei es aufgrund der Maske oder weil andere geimpft sind.

    Am Ende haben wir eben einen Punkt wo Leute keinen Bock mehr auf Einschränkungen haben und von anderer Seite bequem auf "die da" gezeigt werden kann. Früher oder später endet es hier eh in der Impfpflicht, ggf. indirekt, vermutlich aber sogar direkt.

  11. Re: Falscher Weg!

    Autor: Alessey 29.07.21 - 13:28

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß zumindest, dass ich von der Materie weniger Ahnung habe als die
    > Experten. Man sollte die eigenen Grenzen kennen und auch anerkennen.

    Autoritätsargument Wow ich bin echt beeindruckt.

  12. Re: Individualentscheidung am Ar**h

    Autor: pythoneer 29.07.21 - 13:35

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man ein Grundgesetz ändern?

    ??

    > Es gibt kein Grundgesetz für eine Impfpflicht gegen Covid19.

    ?? Hat auch niemand behauptet. Wie kommen sie darauf?

    > Ein Impfpflicht mag rechtlich zulässig sein, das
    > habe ich auch an keiner Stelle in Frage gestellt.

    Ihre Argumentation gegen eine Impflicht ist doch, dass es diese nicht geben darf.

    Zitat:
    "Diese Entscheidung kann kein Arzt, kein Politiker ... für mich fällen"

    Über eine Impflicht entscheiden genau Ärzte und Politiker – Ihre aussagen klingen für mich einfach nur widersprüchlich. Entweder es darf eine Impflicht geben – das tut sie – oder Ärzte und Politiker dürfen nicht darüber entscheiden. Beides kann es nicht geben. Wenn Sie also den Politikern und Ärzten absprechen wollen über eine Impflicht zu entscheiden, dann darf es eben auch keine Impflicht geben.

    > Nur das etwas rechtlich
    > zulässig wäre, bedeutet noch nicht dass man es auch machen muss.

    Aber Natürlich! Das Infektionsschutzgesetz verpflichtet Politiker richtiggehend dazu die Bevölkerung zu schützen.

    > Gesetze setzen nur Grenzen.

    Das ist ja mal völlig falsch. Gesetze fordern auch zu Pflichten auf. Zum Beispiel der Steuerpflicht.

    >Ich sage nur, dass ich eine Impfpflicht persönlich
    > nicht gut fände.

    Ok das hab ich langsam verstanden. Ich fragte allerdings nach einem Grund und den haben Sie bisher nicht genannt.

    > Meine Gründe dazu meine ich auch schon hinreichend
    > beschrieben zu haben:

    Das kann ich nicht erkennen.

    > U.a. weil ich der Meinung bin, dass jeder selbst
    > entscheiden sollte ob er sich Impfen lassen möchte oder nicht.

    Das kann ihre Meinung sein aber es ist unklar warum das in der Bundesrepublik geändert werden soll. Denn de facto kann das nicht (und ich finde sollte auch nicht) jeder selbst entscheiden. Hier mal ein Auszug aus der aktuellen Gesetzeslage: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__20.html

    > (6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Personen, die auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht an Schutzimpfungen oder an anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilnehmen können, können durch Rechtsverordnung nach Satz 1 nicht zu einer Teilnahme an Schutzimpfungen oder an anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe verpflichtet werden. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.

    Ob man jetzt also geimpft wird entscheiden Politiker und Ärzte.

    > Er muss sich
    > bewusst diesem Nutzen-Risiko für seine individuelle Situation
    > auseinandersetzen und sollte sich selbstbestimmt dafür entscheiden.

    Auch hier wieder die Frage, warum und vor allem warum sollte man die aktuelle Rechtslage dahingehend abändern so wie sie es für richtig halten?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.21 13:40 durch pythoneer.

  13. Re: Falscher Weg!

    Autor: smonkey 29.07.21 - 13:36

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal davon ab ist die Frage wie viel Egoismus bzgl. der eigenen
    > Unversehrtheit erlaubt sein soll. Jemand der 20, 30 Jahre alt ist und einen
    > gesunden Lebensstil pflegt, dessen Chance auf schwere Nebenwirkungen der
    > Impfung sind meine ich sogar noch höher, als die Wahrscheinlichkeit an
    > Corona abzunippeln

    Das mag sogar stimmen, weil Du hier Todesfälle ("abnippeln") mit meist harmlosen Nebenwirkungen wie meist Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Einstichstelle vergleichst.

    Ich habe zumindest mein individuelles Risiko berechnet und die vergleichbaren Risiken einer Impfung waren noch immer um einige Zehnerpotenzen geringer als die einer Erkrankung. Und ich bin zumindest unter 40. Die Wahrscheinlichkeit mich ungeimpft zu infizieren schätze ich auf kurz oder lang auf 100% ein.

  14. Re: Individualentscheidung am Ar**h

    Autor: smonkey 29.07.21 - 13:42

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch hier wieder die Frage, warum und vor allem warum sollte man die
    > aktuelle Rechtslage dahingehend abändern so wie sie es für richtig halten?

    Nochmals, es muss kein Gesetzt geändert werden. (Und bitte nicht wieder mit Fragezeichen antworten, so viel Kontext erwarte ich, wenn ich sogar schon die betreffenden Stelle zitiere).
    Wenn ich davon schreibe, z.B. ein AG darf diese Entscheidung nicht für mich treffen, dann meine ich das nicht im juristischen Sinne, sondern im moralischen.

  15. Re: Falscher Weg!

    Autor: aLpenbog 29.07.21 - 14:03

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag sogar stimmen, weil Du hier Todesfälle ("abnippeln") mit meist
    > harmlosen Nebenwirkungen wie meist Kopfschmerzen oder Schmerzen an der
    > Einstichstelle vergleichst.

    Deshalb sagte ich schwere Nebenwirkungen. Die Chance für so eine Sinusvenenthrombosen ist laut einer kurzen Googlesuche 0,001 bis 0,002 Prozent. Und das trifft dann scheinbar vermehrt junge Leute. Wie die genau in meiner Altersgruppe aussieht finde ich nicht.

    Gut 240 Tote in meiner Altersgruppe an Corona, mal davon ab dass ich sicherlich gesünder lebe als viele davon. Bei 3,78 Millionen Fällen. Also grob 0,006 Prozent, was leider nicht aufgegliedert ist nach Vorerkrankungen und sonstiger gesundheitlicher Verfassung. Mal davon ab, dass wir bei den Toten wohl eher keine große Dunkelziffer haben bzw. jeden infizierten als Coronatoten zählen, während die Anzahl der Infektionen tatsächlich wohl viel, viel höher ist.

    Und natürlich muss man sich auch erstmal anstecken. Das variiert natürlich auch je nach Person und wie oft man mit größeren Menschenmengen in beengten Innenräumen verkehrt. Und nimmt natürlich auch da durch ab, dass andere geimpft sind und wer weiß wie weit eine Teilimmunisierung und minimale Virenlast bis zu den Zeitpunkt dafür sorgt, dass die Chance auf einen schweren Verlauf noch deutlich geringer ist.

    Und das in beiden Fällen nur für den Worst Case. Viele andere Nebenwirkungen über Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Einstichstelle hinaus liegen trotzdem noch deutlich höher.

    Letztlich hat man nicht alle Zahlen aber so als totaler Laie kurz überschlagen würde ich das Risiko der Impfung _für mich persönlich_ als etwas höher einstufen.

    Klar kann man das aus Solidarität machen, wobei das meist weniger um die Krankheitsverläufe geht, sondern dass Leute kein Bock mehr auf Einschränkungen haben, die oft eh an den Haaren herbeigezogen sind und reine Schikane sind. Sei es Beschränkungen im Außenbereich oder sich rein an Inzidenzen lang zu hangeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.21 14:05 durch aLpenbog.

  16. Re: Individualentscheidung am Ar**h

    Autor: pythoneer 29.07.21 - 14:03

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pythoneer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch hier wieder die Frage, warum und vor allem warum sollte man die
    > > aktuelle Rechtslage dahingehend abändern so wie sie es für richtig
    > halten?
    >

    > Nochmals, es muss kein Gesetzt geändert werden.

    Laut Ihren Aussagen schon. Wenn es nach Ihnen gehen würde, dann dürften Ärzte und Politiker nicht darüber entscheiden. Laut aktueller Rechtslage tun sie das aber. Um die Fähigkeit entziehen zu können müsste man das Gesetz ändern.

    > (Und bitte nicht wieder mit
    > Fragezeichen antworten, so viel Kontext erwarte ich, wenn ich sogar schon
    > die betreffenden Stelle zitiere).

    Die Fragezeichen kommen daher, weil Sie auf einmal – völlig ohne Grund – etwas von Grundgesetzänderungen und von Impfpflichten gegen Covid im Grundgesetz geredet haben. Völlig zusammenhanglos und auf eine Art und Weise die davon ausgeht, dass ich das ins Spiel gebracht hätte. Die Fragezeichen waren mein Ausdruck der absoluten Verwirrung.

    > Wenn ich davon schreibe, z.B. ein AG darf diese Entscheidung nicht für mich
    > treffen, dann meine ich das nicht im juristischen Sinne, sondern im
    > moralischen.

    Der AG ist in diesem Zusammenhang auch völlig uninteressant. Ich kann verstehen wenn man als AG sagt man möchte "solche" Leute nicht im Betrieb haben und dann kündigen aber das ist in der Bundesrepublik wohl nicht ganz so leicht. Von irgend einer privat Person bekommt man eh keine Pflicht auferlegt. Auch die Google-Mitarbeiter können Kündigen um der Impfung zu entgehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.21 14:04 durch pythoneer.

  17. Re: Falscher Weg!

    Autor: jonasz 29.07.21 - 14:55

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei allem Zuspruch für die Sinnhaftigkeit der Impfung, eine Impfpflicht bei
    > nicht medizinischen Arbeitgebern halte ich für den falschen Weg. Eine
    > Impfung ist immer eine Individualentscheidung die die Person selbst treffen
    > und zu der er nicht verpflichtet sein sollte. Mit allen Folgen und Risiken
    > die er dann ggf. tragen muss.

    Kann die Argumentation nicht folgen, immerhin gibt es in andere Staaten 7 Pflichtimpfungen und mehrere empfohlene. Die Corona Impfung auf Ribosombasis, sollte eine der sichersten sein und Reiche sowie Politiker haben zumindest in andere Staaten alles versucht, um an eine Impfung zu kommen, als wäre es der Heilige Gral. Eine allgemeine Pflicht wäre angesagt, weil an Abstand und Maske hält sich gefühlt kaum einer und man verlängert die Pandemie für die Zufriedenheit einiger, die denken der Staat will sie unfruchtbar machen oder Chipen, obwohl jeder seinen Chip bereits mit sich hat und bei den Geburtenraten in Europa, muss man nicht nachhelfen.

  18. Re: Falscher Weg!

    Autor: Ollinase 29.07.21 - 15:36

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gleiche Recht haben die Firmen auch. Eine Impfung schützt nicht zu 100%
    > und ungeimpfte haben eine höhere Virenlast, was das Risiko ein Weitergabe
    > erhöht.

    Woher hast Du diese Weisheit? Teile das doch dem RKI umgehend mit denn...

    RKI:
    "In welchem Maß die Impfung darüber hinaus die Übertragung des Virus weiter reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden."

    > Die Firmen minimieren nur das Risiko für alle anderen Mitarbeiter.

    Na, dann tut wohl jeder Supermarkt das Gegenteil. Denn dort dürfen alle jeden Tag reinlaufen, die Geimpften, die umgeimpften, die Symptomatischen und die A-Symptomatischen und sogar die Quarantäne-Brecher.

    Echt krass, wie könnte ich nur jetzt schon 1,5 Jahre ungeimpft überleben? Ich war sogar im Baumarkt! Wie fahrlässig!

    Danke das Du mir die Augen geöffnet hast! Ich werde mich impfen lassen, sofort morgen.





    Danke!

  19. Re: Falscher Weg!

    Autor: Ollinase 29.07.21 - 16:00

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe zumindest mein individuelles Risiko berechnet und die
    > vergleichbaren Risiken einer Impfung waren noch immer um einige
    > Zehnerpotenzen geringer als die einer Erkrankung. Und ich bin zumindest
    > unter 40. Die Wahrscheinlichkeit mich ungeimpft zu infizieren schätze ich
    > auf kurz oder lang auf 100% ein.

    Bei der Wahrscheinlichkeit gebe ich Dir Recht.
    Bez. der "vergleichbaren Risiken" würde ich den Zusatz schreiben:"Stand heute"

    Oder willst Du das auch dem 29 Jährigen sagen, der durch eine impfbedingte Herzmuskelentzündung sein sportliches Leben in Rente schicken kann?

    Fakt ist doch, das diese Impfstoffe einen komplett neuen Weg gehen und gleichzeitig der Zulassungszeitraum massiv (mehrere Monate zu 8-10 Jahre) verkürzt worden ist.

    Hier ist kein Medizinstudium nötig, sondern ein gesunder und achtsamer Blick auf die Fakten.

    Schön wenn es gut geht, aber verlassen würde ich mich darauf aktuell nicht. Und eine Impfpflicht rückt für mich damit in den Bereich der Körperverletzung.

  20. Re: Falscher Weg!

    Autor: smonkey 29.07.21 - 16:00

    jonasz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine allgemeine Pflicht wäre
    > angesagt, weil an Abstand und Maske hält sich gefühlt kaum einer und man
    > verlängert die Pandemie für die Zufriedenheit einiger, die denken der Staat
    > will sie unfruchtbar machen oder Chipen, obwohl jeder seinen Chip bereits
    > mit sich hat und bei den Geburtenraten in Europa, muss man nicht
    > nachhelfen.

    Und ich kann ehrlich gesagt Deine Argumentation nicht verstehen. Weil sich Deiner Aussage nach niemand mehr an Abstand oder Masken mehr hält (was ich pauschal nicht bestätigen kann), soll nun eine Impfflicht her? Wäre dann nicht der erste Schritt die verpflichtende Einhaltung von Abständen oder Maske tragen wieder strenger zu kontrollieren? Oder wie soll ich eine Impfpflicht durchgesetzt werden wenn schon viel banalere Maßnahmen ignoriert werden?

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