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Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

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  1. Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: Plasma 15.10.20 - 05:49

    Dieser Bunker liegt ja nun wirklich am sprichwörtlichen Nacktarsch der Waldfee. Zu Zeiten wo die Bundeswehr bzw. der Staat dort gastierte, war Internet noch ein feuchter Traum in den Köpfen einiger weniger Informatiker. Dementsprechend gab es sicherlich keine bestehende Anbindung zum Zeitpunkt als der Holländer das Anwesen gekauft hat.

    Was ich mich die ganze Zeit schon wundere: wie bekamen die dort oben auf dem Berg eine Netzwerkanbindung gesichert die auch nur ansatzweise den Anforderungen eines Rechenzentrums zum Serverhosting genügte? Nachdem wohl diverse Bildchenprovider dabei waren, muss wohl auch eine entsprechende Bandbreite verfügbar gewesen sein.

    Beim gewöhnlichen Tarif der Telekom von 9876,50 pro verlegtem Meter Glasfaser bis zum nächsten Knotenpunkt wären also wahrscheinlich nochmal in etwa Kosten in Höhe des Anschaffungspreises des Bunkers hinzugekommen. Nicht zu unterschätzen außerdem die laufenden Kosten. Solche dicken Kabel werden zuzüglich zur Grundgebühr auch nach Volumen abgerechnet. Irgendwo muss sich doch in den hoffentlich gefundenen und beschlagnahmten Unterlagen was dazu finden?

  2. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: laolamia 15.10.20 - 07:10

    verlass dich drauf das ein Nato Bunker schon mit Glas angeschlosen war als du noch mit einem 14k modem gedaddelt hast

  3. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: Plasma 15.10.20 - 07:34

    Überaus hilfreicher Beitrag.

    Selbst wenn Kabel existiert haben müssen die auch irgendwo in einen Knotenpunkt eingeleitet werden. Deiner Logik folgend sind Kabel die damals von der Nato gelegt und betrieben wurden sicherlich nicht mit dem Telefonkupfer des gemeinen Bürgers in der gleichen VSt gelandet. Die Neuverschaltung ins gewöhnliche Internet muss irgendwann und irgendwo passiert sein.

    Oder anders ausgedrückt, selbst wenn Kabel existiert haben so wird die Wiederinbetriebnahme bestimmt eine Stange Geld gekostet haben. Man zieht kein Serverhosting in ernstgemeintem Rahmen auf (bedeutet, mit dem Ziel Geld zu erwirtschaften) ohne verlässliche Anbindung mit genug Bandbreite.

  4. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: AntonZietz 15.10.20 - 07:44

    Die Leitungen gehören dem Staat, der sehr gut mitverdient hat. Vermietet an Calibour GmbH. Knotenpunkt ist Amsterdam. Das Interesse dies publik zu machen ist gering und wird aktuell verhindert.

    Weitere Infos findest du im nichtöffentlichen Internet. Johannes Ullrich (dshield/sans) hat die wichtigsten Infos zusammengetragen.

  5. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: H.A.L 15.10.20 - 09:11

    Plasma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim gewöhnlichen Tarif der Telekom von 9876,50 pro verlegtem Meter

    Das sind aber extreme Großstadtpreise. Der Bunker befindet sich auf dem Land. Für die Anbindung unseres RZs mit Glasfaser wollte die Telekom irgendwas zwischen 200-250¤/m haben. Wir haben uns dann für einen anderen Provider entschieden der weniger als die Hälfte wollte.

  6. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: Plasma 15.10.20 - 10:28

    Das ist doch schon mal was, danke!

    Macht Sinn dass sie durch den AMS-IX oder NL-ix gehen wollten und nicht durch Frankfurt.

  7. Re: Jetzt mal ernsthaft - Netzwerkanbindung?

    Autor: taktv6 15.10.20 - 17:11

    Die Anbindung des Autonomen Systems (AS) der Calibour GmbH erfolgte durch einen Upstream Provider. Für diesen bin ich gelegentlich freiberuflich tätig. Die Übergabe war in Frankfurt und die Bandbreite weit niedriger als man das erwarten würde. Wenige (V)DSL-Leitungen hätten da gereicht. Für Drogenhandel braucht's eben keine Gigabits.

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