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Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

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  1. Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

    Autor: Beiträge ändern 14.01.10 - 12:10

    Als Privatperson ist einem die Vorsteuer-Absetzfähigkeit egal.
    Also kann man PDF-Rechnungen ohne hochnotpeinliche Ultrasignatur problemlos bezahlen wenn man sie vorher ausdruckt und vor dem Lochen in drei Streifen faltet.

    Wieso gibt es also keine Micro-Formate oder Überweisungs-Urls ? Man klickt unten am Briefbogen auf eines der 1-3 KontoNummern und das EIGENE Onlinebanking geht auf und Betrag und Rechnungsnummer usw. sind ausgefüllt. Eigene Daten ergänzen und PIN TAN und die Rechnung ist bezahlt.

    Da hier aber viele hier gar keine Rechnungen bezahlen, verstehen sie auch nicht, wieso das nützlich sein sollte.
    Auch versenden sie nicht bei Ebay weshalb ihnen noch nie Käufer mit Zahlendreher vorgekommen sind. Usw.

    Und Signaturkarten sollte man ablehnen. Jeder mit der PIN soll damit angeblich händisch gleichgestellte Unterschriften abgeben dürfen. Sowas ist ja wohl sowas von daneben. Aber FDP interessiert es nicht. Mal sehen, wann die ersten Signaturbetrüger Menschen ihre Konten plündern.

  2. Re: Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

    Autor: Der Muck 14.01.10 - 12:20

    Man merkt einfach mal wieder, dass hier einer gar keine Ahnung. Schon mal mit einer Signatur beschäftigt? Anscheinend nicht, denn sonst wüsstest Du das das ganze nicht fälschbar ist.

  3. Re: Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

    Autor: Replay 14.01.10 - 12:22

    Nicht fälschbar? Bis jetzt wurde noch alles gefälscht und geknackt, wenn nennenswertes Interesse daran bestand.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  4. Re: Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

    Autor: alle Beiträge 14.01.10 - 12:42

    Ein Betrüger ist kein Geldfälscher.

    Und das man eine Signatur-Karte nicht fälschen kann, heisst nicht, das die Firma keine Kopien zurückhält oder man sie nicht misbrauchen kann.

    Schau doch mal ÖR-TV wo Leuten mit verschlossenem PIN-Brief per geklauter EC-Karte das Konto geplündert wurde. Oder wo zweimal oder dreimal dieselbe EC-Karte verschickt wurde. Dann wurden zwei Männer offen in der Zeitung mit Photos gejagt als ob sie angeblich einer Hausfrau die EC-Karte und PIN gestohlen hätten. Dabei hatten die Banken Duplikate oder irgendwas versendet was sie mit ihrem Leben beim BGH geschworen hatten, das es nicht gehen kann, weil EC-Karten ja "sicher" sein sollen. Das war hier in der Zeitung.

    Und das die normalen Bank-PINs nichts taugen, wissen wir seit Jahren.

    Also Du schreibst Dir die Pin auf oder jemand beobachtet Dich am Real/Aldi/Lidl/Tankstelle beim Einkaufen und hat Deine EC-Pin.
    Und EC-Karten ohne Chip kann man sehr wohl fälschen.

    Signaturkarten kann man nicht fälschen. Man wartet also, bis Du im Urlaub bist, holt sich Deine "eigenhändige"-Signatur-Karte aus der Wohnung und kauft dann Porsches und Ferraris die man an die Ost-Mafia weiterverkauft.
    In Südafrika gibts kein Aufhebens. Da wird Dir gleich ein Finger abgeschnitten. Als Geschäftsmann hast Du schliesslich eine Signaturkarte.
    Damit diese Signatur-Geschäfte nicht rückgängig gehen, dürfen keine Zeugen bleiben. Und das sie Dexter-Morgan-mößig minimalinvasiv eine 2 wöchige Koma-Spritze geben, ist nicht anzunehmen.

    Da kann man also froh sein, wenn man "nur" ausspioniert und nicht physisch unter Druck gesetzt wird.

    Wenn Du Schneier gelesen hättest, wüsstest Du, das die Trennung von Signatur vom Träger nur Ärger macht. So etwas darf niemals mit einer eigenhändigen Signatur gleichgestellt werden.
    Wo wäre Dein Problem damit und warum ?

  5. Re: Wieso gibt es keine Microformate für PDF-Rechnungen ?

    Autor: Techniker123 15.01.10 - 13:41

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht fälschbar? Bis jetzt wurde noch alles gefälscht und geknackt, wenn
    > nennenswertes Interesse daran bestand.

    Nicht umsonst wurde 2008/2009 die Stärke der Schlüssel auf mind. 2048bit angehoben, was zu einem Austausch zahlreicher Signaturkarten führte.

    Nach derzeitigem technischen Wissen ist es unmöglich, einen 2048bit starken Schlüssel in einem entsprechenden Zeitrahmen zu knacken.

    Somit stellt eine qualifizierte Signatur gemäß dem deutschen Signaturgesetz durchaus nach jetzigem technischen Standard eine sichere Authentifizierung (gut, nur bedingt - der Empfänger hat natürlich keine Möglichkeit zu erkennen, ob ein Dieb im Besitzer der Signaturkarte und der Pin ist, sofern die Karte noch nicht gesperrt wurde) bzw. Integritätsprüfung sicher.

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