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Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

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  1. Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: /mecki78 16.05.18 - 16:24

    Mehr Effizienz heißt doch nicht, dass ich mehr Arbeit leisten muss, sondern es heißt das meine Arbeitskraft sinnvoller eingesetzt wird, z.B. gezielt da, wo sie gerade am dringendsten gebraucht wird.

    /Mecki

  2. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: phatoni 16.05.18 - 16:57

    Wenn Unternehmen von Effizienz sprechen dann meist im Sinne von Geld was reinsteckt wird zu dem Geld was hinten rauskommt. Effizenz = Output/Input . Effizienz steigt entweder bei gleichem Input und höherem Output oder bei gleichem Output und geringerem Input. Alle wollen sparen, also wird Input möglichst reduziert und Output soll geleich bleiben => weniger Kosten => Weniger Leute => Mehr Arbeit pro Mitarbeiter.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.18 16:59 durch phatoni.

  3. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: Agina 16.05.18 - 17:10

    phatoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weniger Kosten => Weniger Leute => Mehr Arbeit pro Mitarbeiter.
    Wie der OP schon sagte, nicht nur. Beispielsweise kann man Züge welche in die Wartungshalle einfach darein fahren, wo gerade Platz ist bzw. wo man am einfachsten reinkommt. Nun muss man dann aber ggf. diverse Fahrzeuge und Maschinen von der einen Hallenseite komplett auf die andere fahren weil dort der andere Zug steht, der diese Gerätschaften braucht.
    Effizienter wäre es nun, die Züge, welche gleiche Wartungen brauchen nebeneinander zu stellen, damit das Gerät nur nach nebenan oder ggf. sogar zwischen den Zügen steht und man nur den Schlauch o.ä. zum anderen Zug bringen muss. Dafür braucht man dann ggf. 5 Minuten länger bis der Zug steht, da er erstmal aufs richtige Gleis gefahren werden muss bzw noch etwas vor der Halle warten muss bis das "Nebengleis" frei wird.
    Dann wäre der Arbeitsablauf effektiver aber die Arbeit nicht mehr (sogar weniger weil das Gerät eben nicht quer durch die Halle transportiert werden muss).

    Außerdem ließe sich damit die Arbeit bereits vor Arbeitsbeginn verteilen. Heute fahren erstmal alle ins Hauptgebäude und bekommen dann dort den heutigen Einsatzort. Wenn jeder ein eigenes Handy samt App hat, könnte er vor Abfahrt von Zuhause schon gucken, wo er heute hin muss und könnte direkt dorthin fahren.

  4. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: /mecki78 16.05.18 - 17:20

    phatoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Unternehmen von Effizienz sprechen dann meist im Sinne von Geld was
    > reinsteckt wird zu dem Geld was hinten rauskommt.

    Exakt. Also z.B. Geld das ich in das Gehalt eines angestellten stecke im Verhältnis zum Wert den seine verrichtet Arbeit für das Unternehmen hat. Und Ziel dieser ganzen Aktion ist es jetzt, letzteren Wert zu steigern. Denn nur weil jemand 8 Stunden am Tag Arbeiten durchführt, also keinen Leerlauf hat, heißt das nicht, dass er auch 8 Stunden lang sinnvolle Arbeiten am Tag durchführt.

    Der Originalartikel hatte da ein gutes Beispiel: Die Bahn hat ein ein Team, das für die Sauberkeit von Bahntoiletten verantwortlich ist. Aber wir alle wissen, wie es da mit der Sauberkeit bestellt ist, oder? Aber warum ist das so? Ist das Team zu klein? Nein, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass das Team oft gar nicht weiß, wo es gebraucht wird, weil die Kommunikationswege zu lang sind. Wenn ein Bahnmitarbeiter, irgend ein Bahnmitarbeiter, sieht, dass einen Toilette in einem schrecklichen Zustand ist, dann... passiert meistens gar nichts. Denn der kann nicht einfach mal da bei denen Anrufen und das durchgeben, es gibt offizielle Dienstwege die einzuhalten sind. Ggf. muss der sogar ein Formular ausfüllen und das erst einmal einreichen, das wird dann irgendwo bearbeitet und weitergeleitet, wo es dann wieder bearbeitet wird und dann jemand entscheidet wie dringlich das ist und es dann wieder weiterleitet oder auch nicht, usw.

    Und was macht das zuständige Team in der Zwischenzeit? Naja, nicht Kaffeepause. Die verrichten solange halt andere Arbeiten. Arbeiten die aber eigentlich nicht so wichtig wären und Arbeiten für die Bahn sie nicht eingestellt hat. Die Bahn hat sie eingestellt, damit sie für saubere Toiletten sorgen.

    Jetzt kommt aber das Bahn Phone und auf dem Bahn Phone läuft die Bahnmitarbeiter App und in dieser App kann jeder Bahnmitarbeiter jederzeit sofort melden, dass er irgendwo eine Toilette gesehen hat, die sich dieses Team aber ganz dringend mal vornehmen muss. Und diese Information versauert nicht in irgend einer Papierablage, die wird in Echtzeit an das zuständige Team gesendet, die daraufhin sofort die Reinigung dieser Toilette in ihre Planung aufnehmen.

    Wenn das dazu führt, dass jetzt weniger Arbeiter die gleiche Arbeit erledigen können als bisher, dann wird es zu einem Stellenabbau kommen, das ist richtig, aber was hast du dagegen? Warum sollen Unternehmen jetzt Leute beschäftigen, die sie gar nicht (oder nicht mehr) brauchen? Aus sozialem Mitleid? Würdest du in deiner Firma Leute beschäftigen, die nicht brauchst?

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.18 17:22 durch /mecki78.

  5. Zwei Aspekte

    Autor: M.P. 16.05.18 - 17:36

    Das 1. Schlagwort heißt "Arbeitsverdichtung". Wenn ein Rangierer vorher für kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil er nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er nur noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten Waggon abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren des Rangierauftrages unterbleiben kann. Wenn er nun statt 12 km plötzlich 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss, sollte man ggfs. über längere Pausen nachdenken.

    Das 2. Schlagwort heißt unbezahlte Rufbereitschaft. Wenn ein Lokführer das Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass er in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil ein Lokführer ausgefallen ist, wäre das auch zu kritisieren...

  6. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: phatoni 16.05.18 - 17:48

    Ich würde mittelfristig auch keine Leute beschäftigen, die ich nicht brauche. Mir ging es vor allem um die Überschrift "Mehr Effizienz != Mehr Arbeit". Für den/die Einzelnen bedeutet es dann eben doch mehr Arbeit im Sinne von Arbeitsverdichtung, wie auch jemand schrieb.

  7. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: quineloe 16.05.18 - 17:55

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >. Denn der kann nicht einfach mal
    > da bei denen Anrufen und das durchgeben, es gibt offizielle Dienstwege die
    > einzuhalten sind. Ggf. muss der sogar ein Formular ausfüllen und das erst
    > einmal einreichen, das wird dann irgendwo bearbeitet und weitergeleitet, wo
    > es dann wieder bearbeitet wird und dann jemand entscheidet wie dringlich
    > das ist und es dann wieder weiterleitet oder auch nicht, usw.

    Das liegt aber nicht daran, dass die Klofrau kein Telefon hat, sondern dass die Klofrau halt nicht bei DB Rail arbeitet, sondern bei DB station and services, und diese beiden Firmen miteinander überhaupt nicht kommunizieren können. Da ändert dann auch das Telefon nichts daran.

    Das Problem bei der Bahn ist der Wasserkopf, der nur an den eigenen Gehältern interessiert ist.

  8. Re: Zwei Aspekte

    Autor: Agina 16.05.18 - 17:56

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das 1. Schlagwort heißt "Arbeitsverdichtung". Wenn ein Rangierer vorher für
    > kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil er
    > nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er nur
    > noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten Waggon
    > abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren
    > des Rangierauftrages unterbleiben kann. Wenn er nun statt 12 km plötzlich
    > 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss, sollte man ggfs. über
    > längere Pausen nachdenken.
    Er wurde dafür angestellt,die Züge zu rangieren. Das Formularausfüllen war da nur ein nötiges Übel. Zudem muss er kaum rumlaufen, das meiste macht er in einer Lok. Wenn er mal ne Lok von A nach B bringen muss, wird er normalerweise an B wieder abgeholt, entweder von einem Kollegen mit Lok oder einem Autofahrer.
    > Das 2. Schlagwort heißt unbezahlte Rufbereitschaft. Wenn ein Lokführer das
    > Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass er
    > in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil ein
    > Lokführer ausgefallen ist, wäre das auch zu kritisieren...
    Das spricht aber doch nicht gegen die Handys, dann macht man das Handy halt aus bzw. geht außerhalb der Arbeitszeit nicht dran. Wenn man verpflichtet ist, das Handy auch außerhalb immer an zu haben, wird einem diese Zeit auch komplett als Rufbereitschaft bezahlt.

  9. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: berritorre 16.05.18 - 17:57

    Nicht unbedingt.

    Und wenn deine Arbeit sehr verdichtet werden kann, dann hast du im Moment offensichtlich sehr viel Leerlauf. D.h. das Unternehmen bezahlt dich, obwohl du nur da bist, aber keine echte Arbeit machst.

    Ja, das könnte für machen Angestellten Mehrarbeit bedeuten. Eben dann, wenn er jetzt 30% der Arbeitszeit am Tisch sitzt und Kaffee trinkt und Zeitschriften liest. Ich gehe mal davon aus, dass die Anzahl solcher Jobs relativ gering ist.

    Wenn durch effizientere Arbeitsabläufe die Produktivität gesteigert werden kann, dann dürfte das in den meisten Fällen positiv sein. Das darf natürlich nicht zu einer (körperlichen) Überbelastung führen, das ist klar. Aber das muss sowieso immer in jedem Einzelfall geprüft werden. Das kann man pauschal nicht bewerten.

    Zu Anrufen außerhalb der Arbeitszeit: Ich kann Leute verstehen, die das nicht wünschen und respektiere das voll und ganz. Ich persönlich schaue auch hin und wieder mal am Feierabend oder WoE drauf. Kann das aber auch gut ignorieren. Manchmal ist es mir lieber etwas schnell noch ausserhalb der Arbeitszeit zu machen, weil ich weiss, dass es sonst am nächsten Arbeitstag nur stressiger wird.

    Abschalten kann ich trotzdem, wenn ich will. Aber das liegt wohl auch an meinem Arbeitsplatz und dem Arbeitsklima. Bei manchen Arbeitgebern würde ich auch nach der Arbeitszeit nicht mehr rangehen.

  10. Re: Zwei Aspekte

    Autor: /mecki78 16.05.18 - 19:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Rangierer vorher für
    > kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil er
    > nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er nur
    > noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten Waggon
    > abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren
    > des Rangierauftrages unterbleiben kann.

    Ich sehe wo du hin willst.
    Allerdings wirft das einige Fragen auf:
    Hat die Bahn einen Rangierer eingestellt, damit er Wagen rangiert oder damit er Formulare ausfüllt? War denn nicht viel mehr das Ausfüllen von Formularen eine Behinderung, die diese Person davon abgehalten hat ihren eigentliche Arbeit zu machen?

    Das dieser Mensch immer mal wieder Formulare ausfüllt war halt bisher ein notwendiges Übel und dass er dadurch Pausen von der Rangierarbeit machen musste eben auch. Aber diese Pausen waren nicht Teil seines Jobs, die hat man ihm nicht absichtlich gegeben, damit sich der arme Mensch nicht überarbeitet, sondern sie waren lediglich unvermeidbar bisher. Ginge es nach der Bahn, hätte es diese Pausen schon von Tag eins an nicht gegeben, sie waren nicht gewollt, sie waren "gemusst".

    Was du jetzt quasi möchtest ist ein Bestandschutz für eine ineffiziente Arbeitsweise, der sich aber einzig auf der Tatsache begründet, dass das halt bisher so war. So gesehen hätte man nie Nähmaschinen in einer Näherrei einführen dürfen, denn davor wurde ja von Hand genäht, das ging natürlich viel langsamer. So gesehen dürfte man nie wieder irgend etwas an Arbeitsabläufen einer Position verändern, sobald man diese einmal personell besetzt hat. Angestellte würde sich immer auf den Bestandsschutz berufen und fordern, dass sie den Job weiterhin so machen dürfen wie am ersten Tag ihrer Einstellung.

    Dann könnte ich auch meinen Chef sagen "Ich will aber nicht Software für SmartPhones entwickeln, weil mich das zu sehr anstrengt, ich will nach wie vor Software für Computer entwickeln, ist mir doch egal was rentabler ist; ich wurde ursprünglich eingestellt um Software für Computer zu entwickeln." Aber das habe nicht ich zu entscheiden. In meinem Arbeitsvertrag steht nicht drinnen, dass ich keine Software für oder nur Software für zu entwickeln habe, sprich, die Firma kann mich Software entwickeln lassen für was auch immer sie mag und wenn mir das nicht passt, dann muss ich gehen.

    > Wenn er nun statt 12 km plötzlich 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss,

    Was wäre denn gewesen, wenn er vom ersten Arbeitstag an 20 km hätte laufen müssen? Dann hätte er sofort wieder gekündigt mit der Begründung "20 schaff ich nicht, bestenfalls 12"? Naja, diese Option steht ihm ja auch jetzt noch offen, oder? Oder er hätte nicht gekündigt und seinem Vorgesetzten gesagt "Was hier verlangt wird, das kann ein Mensch auf Dauer nicht schaffen! Es muss eine Obergrenze geben", aber auch diese Option steht ihm doch nach wie vor offen.

    Bei den meisten Menschen bestimmt nicht eine Vorgabe wie viel Arbeit sie schaffen sondern einfach die Arbeitsleistung, die sie erbringen können. Vorgaben sind nur Wunschdenken. Der Chef kann sich gerne vor die Produktion stellen und sagen "30 Stück pro Tag sind zur wenig, wir müssen. 50 schaffen!" aber nur weil der das sagt ändert sich gar nichts. Wenn die Arbeiter einfach nicht mehr als 30 schaffen, dann schaffen sie nicht mehr als 30. Dann muss der Chef schauen woran das liegt und die Hindernisse aus dem Weg räumen. Und wenn das Hindernis ist, das man für 50 einfach mehr Arbeitsleistung braucht, die Arbeiter aber nicht mehr Arbeitsleistung liefern können, dann muss er mehr Arbeiter einstellen, so einfach ist das.

    Ein Arbeiter, der immer halbwegs ausgeruht ist, der kann über einen kompletten Arbeitstag verteilt mehr Arbeitsleistung erbringen als einem den ich schon nach einem halben Arbeitstag so ausgepowered habe, dass er die andere Hälfte nur noch auf den Zahnfleisch daher gekrochen kommt. So etwas zu erkennen, so etwas korrekt zu handhaben, so etwas (Achtung) korrekt zu "managen", das ist die Aufgabe eines "Managers" und es richtig zu machen, das unterscheidet gutem von schlechtem Management. Ja, es gibt schlechtes Management, aber nicht dauerhaft, denn eine Firma in der es nur schlechtes Management gibt, die hat auf Daure keine Überlebenschance, sie wird früher oder später Insolvenz anmelden, eben aufgrund des schlechten Managements. Und auch die Bahn hat kein Interesse daran schlechte Manager zu beschäftigen.

    > Wenn ein Lokführer das
    > Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass er
    > in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil ein
    > Lokführer ausgefallen ist,

    Dann ist die eigentliche Frage:
    Gehört diese Form der Bereitschaft zu seinem Job oder nicht?

    Gehört sie dazu, dann kann er auch heute daheim angerufen werden, dann halt am privaten Telefon. Die meisten Ärzte müssen auch mal Bereitschaftsdienst schieben, weil das eben auch zu deren Job gehört.

    Aber gehört sie nicht dazu, dann gehört sie nicht dazu und dann spielt es keine Rolle ob er eine Diensthandy, kein Diensthandy oder 10 Diensthandies hat, man hat ihn nicht daheim anzurufen und wenn man das dennoch macht, dann landet das Handy auf lautlos gestellt in einer Schublade. Weil was soll mir passieren, wenn ich nicht ran gehe? Wenn ich nicht ran gehen muss, dann muss ich nicht.

    Wenn die Bahn Leute im Bereitschaftsdienst braucht, dann soll sie offiziell so einen Bereitschaftsdienst einführen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass wenn man sich in "Bereitschaft" befindet, egal ob man überhaupt jemals zum Einsatz kommt oder nicht, es reicht das man zum Einsatz kommen könnte, einen Anspruch auf Vergütung hat. Bereitschaftsdienst ist keine Freizeit, das ist Arbeitszeit, die ist zu entlohnen.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.18 19:35 durch /mecki78.

  11. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: /mecki78 16.05.18 - 19:50

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt aber nicht daran, dass die Klofrau kein Telefon hat, sondern dass
    > die Klofrau halt nicht bei DB Rail arbeitet, sondern bei DB station and
    > services, und diese beiden Firmen miteinander überhaupt nicht kommunizieren
    > können.

    Sorry, ich hab mich da etwas uneindeutig ausgedrückt. Als ich von "Bahntoiletten" sprach meinte ich nicht "Bahnhofstoiletten", denn wie du richtig erkannt hast, betreibt die Bahn dieses gar nicht mehr selber, sondern "Zugtoiletten", also Toiletten innerhalb der Bahn.

    Wenn heute der Schaffner beim Durchgehen durch den Zug auf eine kaputte oder völlig verdreckte Toilette stößt, dann kann er das nicht so ohne weiteres melden. Und das ist aber Schade, denn je nachdem wo der Zug gerade ist könnte bereits schon an nächsten Bahnhof ein Service Team am Bahnsteig parat stehen, wenn der Zug da einfährt und innerhalb der 5 Minuten, die der Zug dort Zwischenhalt hat, die er haben muss, weil er für viele ein Anschlusszug ist, die mit einem anderen Zug zu diesen Bahnhof fahren, den Mangel auch schon wieder beseitigt haben. Tja, könnte, hätte, Fahrradkette.

    > Das Problem bei der Bahn ist der Wasserkopf,

    Das ist kein Problem der Bahn, das ist ein Problem eines jeglichen größeren Unterlehms das nicht extrem flache Strukturen hat. Und hat ein Unternehmen erst einmal eine gewissen Größe erreicht, dann können die Strukturen einfach nicht mehr so flach sein, weil das skaliert nicht unbegrenzt. Irgendwann brauchst du einfach eine weitere Ebene dazwischen und dann noch mal eine darüber, usw. Dieses Problem wirst du auch nie aus der Welt schaffen können.

    Aber was du aus der Welt schaffen kannst sind ineffiziente Arbeitsabläufe. Wenn heute am anderen Ende der Welt eine Autobombe explodiert, dann weiß das 15 Minuten später die ganze Welt, aber bei der Bahn dauert es drei Tage von der Meldung einer defekten Zugtoilette bis das zuständige Serviceteam auch davon erfährt und sich der Sache annehmen kann? Da muss man jetzt wirklich kein Top Manager sein um zu erkennen, das hier was nicht stimmt.

    /Mecki

  12. Re: Zwei Aspekte

    Autor: Prinzeumel 16.05.18 - 22:44

    Agina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das 1. Schlagwort heißt "Arbeitsverdichtung". Wenn ein Rangierer vorher
    > für
    > > kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil
    > er
    > > nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er
    > nur
    > > noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten
    > Waggon
    > > abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren
    > > des Rangierauftrages unterbleiben kann. Wenn er nun statt 12 km
    > plötzlich
    > > 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss, sollte man ggfs. über
    > > längere Pausen nachdenken.
    > Er wurde dafür angestellt,die Züge zu rangieren. Das Formularausfüllen war
    > da nur ein nötiges Übel.
    Nein. Das gehört einfach zu seiner arbeit dazu.

    > Zudem muss er kaum rumlaufen, das meiste macht er
    > in einer Lok. Wenn er mal ne Lok von A nach B bringen muss, wird er
    > normalerweise an B wieder abgeholt, entweder von einem Kollegen mit Lok
    > oder einem Autofahrer.
    Du hast keine ahnung. Rangieren wird von mindestens 2 personen vor ort ausgeführt. Einmal der lokführer und einmal der kuppler der die Waggons trennt bzw. verbindet. Und wenn der dann 20 statt 12 km zu laufen hat dann hat es mehr oder längeren pausen zu geben.

    > > Das 2. Schlagwort heißt unbezahlte Rufbereitschaft. Wenn ein Lokführer
    > das
    > > Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass
    > er
    > > in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil
    > ein
    > > Lokführer ausgefallen ist, wäre das auch zu kritisieren...
    > Das spricht aber doch nicht gegen die Handys, dann macht man das Handy halt
    > aus
    Ja. Sollte man auf jeden fall tun.

    > bzw. geht außerhalb der Arbeitszeit nicht dran. Wenn man verpflichtet
    > ist, das Handy auch außerhalb immer an zu haben, wird einem diese Zeit auch
    > komplett als Rufbereitschaft bezahlt.
    Zum glück kann einen der Arbeitgeber nicht so ohne weiteres beliebig viel rufbereitschaft aufdrücken.

  13. Re: Mehr Effizienz != Mehr Arbeit

    Autor: Prinzeumel 16.05.18 - 22:52

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht unbedingt.
    >
    > Und wenn deine Arbeit sehr verdichtet werden kann, dann hast du im Moment
    > offensichtlich sehr viel Leerlauf.
    Nicht unbedingt leerlauf sondern vielleicht eine nebentätigkeit die dazu gehört aber weniger anstrengend ist.

    > D.h. das Unternehmen bezahlt dich,
    > obwohl du nur da bist, aber keine echte Arbeit machst.
    Blödsinn.

    >
    > Ja, das könnte für machen Angestellten Mehrarbeit bedeuten. Eben dann, wenn
    > er jetzt 30% der Arbeitszeit am Tisch sitzt und Kaffee trinkt und
    > Zeitschriften liest.
    Wo gibts denn bitte sowas? Vor allem 30% ... lol.

    > Ich gehe mal davon aus, dass die Anzahl solcher Jobs
    > relativ gering ist.
    Ja. Vermutlich auch eher in den oberen Etagen.

    >
    > Wenn durch effizientere Arbeitsabläufe die Produktivität gesteigert werden
    > kann, dann dürfte das in den meisten Fällen positiv sein.
    Natürlich. Wenn dann auch etwas davon beim Arbeitnehmer ankommt. ^^

    > Das darf
    > natürlich nicht zu einer (körperlichen) Überbelastung führen, das ist klar.
    Gut. :)

    > Aber das muss sowieso immer in jedem Einzelfall geprüft werden. Das kann
    > man pauschal nicht bewerten.
    Richtig. Dann muss der entsprechende Arbeitsplatz nämlich neu eingestuft werden. Wenn der mehr Leistung bringt sollte er auch besser bezahlt werden.

    >
    > Zu Anrufen außerhalb der Arbeitszeit: Ich kann Leute verstehen, die das
    > nicht wünschen und respektiere das voll und ganz. Ich persönlich schaue
    > auch hin und wieder mal am Feierabend oder WoE drauf. Kann das aber auch
    > gut ignorieren. Manchmal ist es mir lieber etwas schnell noch ausserhalb
    > der Arbeitszeit zu machen, weil ich weiss, dass es sonst am nächsten
    > Arbeitstag nur stressiger wird.
    Und wieso wird es dann stressiger? Weil von anderen davon ausgegangen wird das es schon erledigt sei.
    Oder?

    >
    > Abschalten kann ich trotzdem, wenn ich will. Aber das liegt wohl auch an
    > meinem Arbeitsplatz und dem Arbeitsklima. Bei manchen Arbeitgebern würde
    > ich auch nach der Arbeitszeit nicht mehr rangehen.
    Dann hast du Glück mit deinem Arbeitsplatz. Sei froh und lerne ihn täglich auf's neue zu schätzen. :)

  14. Re: Zwei Aspekte

    Autor: M.P. 17.05.18 - 07:31

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ,
    > Du hast keine ahnung. Rangieren wird von mindestens 2 personen vor ort
    > ausgeführt. Einmal der lokführer und einmal der kuppler der die Waggons
    > trennt bzw. verbindet. Und wenn der dann 20 statt 12 km zu laufen hat dann
    > hat es mehr oder längeren pausen zu geben.
    >

    Die Zeiten sind vorbei: Der Lokführer hat ein Bediengerät im Tragegestell mit gekreuztem Tragegurt vor dem Bauch hängen, und bedient die Lok aus der Ferne, weil er in Personalunion auch Rangierer ist - und in diesem Bild als dritte Aufgabe auch noch den unbeschrankten Bahnübergang sichern muss ...


    https://www.youtube.com/watch?v=Senn2N39v4M



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 07:32 durch M.P..

  15. Re: Zwei Aspekte

    Autor: M.P. 17.05.18 - 07:42

    Naja, es wird im Wechsel immer mal beides gemacht, und bei jedem Wechsel wird die Arbeit verdichtet. Hier etwas aus einem naheliegenderen Bereich.

    1) Erst schreiben die Entwickler ihre Dokumentationen selber und haben Zeit dafür.

    2) Dann kriegen die Entwickler Assistenten/Sekretärinnen, die die Dokumentation schreiben sollen. Die Zeit zum Schreiben der Dokumentation bleibt den Entwicklern erspart, und sie können somit mehr entwickeln.

    3) Dann werden die Assistenten eingespart, die Entwickler müssen wieder selber dokumentieren, ohne dafür mehr Zeit zu bekommen.

    4) Goto (2)

  16. Re: Zwei Aspekte

    Autor: mambokurt 17.05.18 - 08:25

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das 1. Schlagwort heißt "Arbeitsverdichtung". Wenn ein Rangierer vorher für
    > kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil er
    > nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er nur
    > noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten Waggon
    > abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren
    > des Rangierauftrages unterbleiben kann. Wenn er nun statt 12 km plötzlich
    > 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss, sollte man ggfs. über
    > längere Pausen nachdenken.

    ??? Das Ausfüllen des Formulars gehört genauso zum Job wie die Wartung, wie willst du jetzt deinem AG klar machen dass du längere Pausen möchtest weil due Strichcodes fotografierst statt Formulare auszufüllen?

    > Das 2. Schlagwort heißt unbezahlte Rufbereitschaft. Wenn ein Lokführer das
    > Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass er
    > in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil ein
    > Lokführer ausgefallen ist, wäre das auch zu kritisieren...

    Du hast eine Höchstarbeitszeit je Tag von 10 Stunden, die nie überschritten werden darf, und Ruhezeit zwischen den Arbeitstagen von mindestens 11 Stunden. Sprich du kannst deinen Lokführer maximal 2 Stunden aus dem Feierabend holen, von wo nach wo soll der da bitte den Zug fahren(ich würde auch mal davon ausgehen dass es da Lenkzeiten gibt die wahrscheinlich eher unter 10 Stunden am Tag liegen)?

    Also die Leute bei denen Rufbereitschaft Sinn macht haben eh schon Arbeitshandies (alles was mit Noteinsätzen am Gleis zu tun hat usw), das sind garantiert nicht die die jetzt erst Handies bekommen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 08:42 durch mambokurt.

  17. Re: Zwei Aspekte

    Autor: niCOLEI 17.05.18 - 08:59

    Ich glaube viele Leute verwechseln hier Arbeitsverdichtung mit Effizienz bzw sehen Arbeitsverdichtung generell als negativ an.


    Wenn ich das mal aus dem Blickwinkel meiner Firma sehe: Da stehen 3 Leute an einer Maschine. Ein Maschinenführer, einer der die Maschine bestückt und einer der die fertigen Teile raus nimmt.
    Das sind 3 Vollzeitstellen, die aber alle 3 Leerlaufzeiten haben. Der Maschinenführer stellt die Maschine ein und Überwacht die ersten Teile dann hat er quasi eine halbe Stunde "nichts zu tun". Die beiden anderen haben analog während der Einstellung der Maschine nichts zu tun.
    Wenn ich jetzt durch eine bessere organisation alle 3 voll beschäftigen kann ist das für die Firma toll und der Mitarbeiter steht sich nicht die Füße in den Bauch.


    Und Effizienz steigern kann ich auch, indem ich arbeiten lasse wann und wo es Notwendig ist und nicht einfach nach Turnus. Wird jede Toilette egal nach welchem Verschmutzungsgrad gereinigt, werden zwangsläufig auch saubere Toiletten gereinigt. Diese Arbeitskraft könnte ich aber besser nutzen um eine Toilette öfter zu reinigen, die stärker verschmutzt wird.
    Anzahl der gereinigten Toiletten bleibt gleich, Anzahl der verschmutzten Toiletten geht runter => Effizienzsteigerung

  18. Re: Zwei Aspekte

    Autor: mambokurt 17.05.18 - 09:09

    Agina schrieb:

    > Das spricht aber doch nicht gegen die Handys, dann macht man das Handy halt
    > aus bzw. geht außerhalb der Arbeitszeit nicht dran. Wenn man verpflichtet
    > ist, das Handy auch außerhalb immer an zu haben, wird einem diese Zeit auch
    > komplett als Rufbereitschaft bezahlt.

    Äh ne. AFAIK müssen die dir unbezahlte Rufbereitschaft nicht bezahlen (deshalb der Name) und du musst verfügbar sein. Bezahlt werden muss nur die eigentliche Arbeit.

    Wenn du Rufbereitschaft machst und für die eigentliche Bereitschaft etwas bekommst (also nicht die Arbeitszeit) ist das schlicht und einfach mal so ausgehandelt worden, aber gesetzlich geregelt ist das eigentlich nicht...

  19. Re: Zwei Aspekte

    Autor: Prinzeumel 17.05.18 - 09:32

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das 1. Schlagwort heißt "Arbeitsverdichtung". Wenn ein Rangierer vorher
    > für
    > > kurze Zeiten das von Auftrag zu Auftrag rennen einstellen konnte, weil
    > er
    > > nach jedem Auftrag ein Formular ausfüllen musste, kann es sein, dass er
    > nur
    > > noch mit seinem Dienst-Smartphone einen Barcode auf dem rangierten
    > Waggon
    > > abfotografieren muss, und die Unterbrechung für das Ausfüllen/Quittieren
    > > des Rangierauftrages unterbleiben kann. Wenn er nun statt 12 km
    > plötzlich
    > > 20 km pro Tag über den Rangierbahnhof laufen muss, sollte man ggfs. über
    > > längere Pausen nachdenken.
    >
    > ??? Das Ausfüllen des Formulars gehört genauso zum Job wie die Wartung, wie
    > willst du jetzt deinem AG klar machen dass du längere Pausen möchtest weil
    > due Strichcodes fotografierst statt Formulare auszufüllen?
    Weil das laufen weiterer 8km täglich eine höhere Belastung ist als das ausfüllen von Formularen.

    >
    > > Das 2. Schlagwort heißt unbezahlte Rufbereitschaft. Wenn ein Lokführer
    > das
    > > Dienst-Smartphone dauerhaft an haben muss, und damit rechnen kann, dass
    > er
    > > in Ruhephasen zu Hause angerufen wird, um einen Zug zu übernehmen, weil
    > ein
    > > Lokführer ausgefallen ist, wäre das auch zu kritisieren...
    >
    > Du hast eine Höchstarbeitszeit je Tag von 10 Stunden, die nie überschritten
    > werden darf,
    Darf überschritten werden.

    > und Ruhezeit zwischen den Arbeitstagen von mindestens 11
    > Stunden.
    Auch da kann man dran drehen.

    > Sprich du kannst deinen Lokführer maximal 2 Stunden aus dem
    > Feierabend holen, von wo nach wo soll der da bitte den Zug fahren
    Es geht dabei auch ggf. nicht darum den für 2 stunden irgendwo fahren lassen. Eher kann ich mir gut vorstellen das Planungen, Ab- und Rücksprachen u.s.w. gern mal in die zeit des Feierabends verlagert werden.
    Ist doch eh keine richtige arbeit...

    > (ich würde
    > auch mal davon ausgehen dass es da Lenkzeiten gibt die wahrscheinlich eher
    > unter 10 Stunden am Tag liegen)?
    Ja eigentlich schon. Die praxis sieht aber oft anders aus liest man immer wieder.

    >
    > Also die Leute bei denen Rufbereitschaft Sinn macht haben eh schon
    > Arbeitshandies (alles was mit Noteinsätzen am Gleis zu tun hat usw), das
    > sind garantiert nicht die die jetzt erst Handies bekommen...

  20. Re: Zwei Aspekte

    Autor: Prinzeumel 17.05.18 - 09:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ,
    > > Du hast keine ahnung. Rangieren wird von mindestens 2 personen vor ort
    > > ausgeführt. Einmal der lokführer und einmal der kuppler der die Waggons
    > > trennt bzw. verbindet. Und wenn der dann 20 statt 12 km zu laufen hat
    > dann
    > > hat es mehr oder längeren pausen zu geben.
    > >
    >
    > Die Zeiten sind vorbei: Der Lokführer hat ein Bediengerät im Tragegestell
    > mit gekreuztem Tragegurt vor dem Bauch hängen, und bedient die Lok aus der
    > Ferne, weil er in Personalunion auch Rangierer ist - und in diesem Bild
    > als dritte Aufgabe auch noch den unbeschrankten Bahnübergang sichern muss
    > ...
    >
    > www.bahnbilder.de
    > www.youtube.com
    Danke. Hatte ich gar nicht auf dem schirm.

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