Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutsche Bahn: Gewerkschaft sieht…

Muss man nicht rummachen ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Muss man nicht rummachen ...

    Autor: Muhaha 16.05.18 - 16:10

    ... sondern einfach eine Regel erlassen, nach der dienstliche Gespräche nur innerhalb der Arbeitszeit geführt werden dürfen. Klappt in verschiedener Ausgestaltung und Variation in anderen Branchen und Firmen, sollten die Eisenbahner also hinbekommen.

    Stören tun sich an solchen Regeln nur ausbeuterische Geschäftsführungen und Mitarbeiter, die sich aus unerfindlichen Gründen freiwillig ausbeuten lassen wollen.

  2. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: Agina 16.05.18 - 17:14

    Ich habe mein Diensthandy abgegeben und den Kollegen und dem Chef meine private Nummer mitgeteilt.

    Jeder weiß aber, dass ich da bei Kollegen nur drangehen, solange ich noch eingestempelt bin, sobald ich ausstempel, ignoriere ich alles dienstliche. Die einzige Ausnahme ist der Chef, er darf mich Tag und Nacht anrufen. Allerdings bin ich nicht verpflichtet dran zu gehen. Sollte ich dennoch ans Telefon gehen, darf ich am Folgetag pauschal mindestens eine Stunde auf mein Zeitkonto buchen, selbst wenn der Chef nur wissen wolte, ob man schon weg von der Arbeit ist. Sollte aus dem Gespräch noch weitere Arbeit entstehen, wird diese entsprechend der Arbeitszeitregelung vergütet (ist aber freiwillig, wenn ich also gerade feiern bin und in der Firma gerade alle Server abgeraucht sind, kann ich weiterfeiern


    ps. Meine Kollegen sind meinem Beispiel inzwischen gefolgt. Es gibt keine offiziellen Erlass o.ä. dazu, wurde aber schriftlich vom Chef bestätigt.

  3. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: lucky2029 16.05.18 - 18:43

    Wäre der umgekehrte Weg nicht der bessere? Ich darf mein Dienstgeräte auch privat nutzen selbst im Ausland. Das meiste ist eh Flat. Sollten dennoch private zusätzliche Kosten anfallen werden diese für die Steuer registriert.

    Ansonsten finde ich gut was die Bahn vor hat und klar kann alles auch zu Lasten der Mitarbeiter ausgenutzt werden, muss aber nicht.

  4. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: confuso 16.05.18 - 18:44

    Agina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mein Diensthandy abgegeben und den Kollegen und dem Chef meine
    > private Nummer mitgeteilt.
    >
    > Jeder weiß aber, dass ich da bei Kollegen nur drangehen, solange ich noch
    > eingestempelt bin, sobald ich ausstempel, ignoriere ich alles dienstliche.
    > Die einzige Ausnahme ist der Chef, er darf mich Tag und Nacht anrufen.
    > Allerdings bin ich nicht verpflichtet dran zu gehen. Sollte ich dennoch ans
    > Telefon gehen, darf ich am Folgetag pauschal mindestens eine Stunde auf
    > mein Zeitkonto buchen, selbst wenn der Chef nur wissen wolte, ob man schon
    > weg von der Arbeit ist. Sollte aus dem Gespräch noch weitere Arbeit
    > entstehen, wird diese entsprechend der Arbeitszeitregelung vergütet (ist
    > aber freiwillig, wenn ich also gerade feiern bin und in der Firma gerade
    > alle Server abgeraucht sind, kann ich weiterfeiern
    >
    > ps. Meine Kollegen sind meinem Beispiel inzwischen gefolgt. Es gibt keine
    > offiziellen Erlass o.ä. dazu, wurde aber schriftlich vom Chef bestätigt.

    Ist halt immer so... solange das Arbeitsklima stimmt, kann man viel zwischenmenschlich regeln... für alle anderen Fälle gibt es zum Glück Gesetze und Regeln.

  5. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: Agina 16.05.18 - 19:43

    lucky2029 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre der umgekehrte Weg nicht der bessere? Ich darf mein Dienstgeräte auch
    > privat nutzen selbst im Ausland. Das meiste ist eh Flat. Sollten dennoch
    > private zusätzliche Kosten anfallen werden diese für die Steuer
    > registriert.
    Wäre zwar möglich, allerdings sind unsere Dienstgeräte fürs Ausland gesperrt und man muss sie aktiv (für das weltweite Ausland) freischalten lassen und dabei unterschreiben, dass alle Kosten übernommen werden. Diese Regel kommt zwar noch aus den Zeiten, wo Flatrates im Ausland nicht galten und EU-Ausland wäre inzwischen inklusive aber wenn man dann dochmal weiter weg fährt kanns da zu Kosten kommen.
    Es wird dabei immer der gleiche Tarif gebucht (60 Freiminuten/SMS und 2GB Datentraffik, danach drossel auf 64kbit/s).

    Zudem hat man beim Diensthandy keine große Auswahl. Entweder ein Black Berry (eins der neuen mit Android) oder ein iPhone X gegen 500¤ Zuzahlung oder so. Das iPhone wird dabei dann über MDM verwaltet und man darf so gut wie keine Apps installieren.

    Außerdem muss man jedes Privatgespräch mitteilen (selbst wenn es von den Inklusivminuten abgeht) und wenn dann die Inklusivminuten teilweise mit Privatgesprächen verbraucht wurden und dienstliche Gespräche dann "frühzeitig" berechnet wurden, wird das dann vom Gehalt abgezogen.
    Datenvolumen darf man eigentlich garnicht privat nutzen.

    Also Bürokratiewahnsinn pur.


    Da buch ich den Firmentarif lieber selber (kann man als Mitarbeiter) und hat dann neben den 60 Freiminuten (die mir in 95% ausreichen) 10GB Datenvolumen und kann sich frei ein Handy auswählen und das alles für 16¤ im Monat (inkl. Topsmartphone, S9 mit 300¤ Zuzahlung, iPhone X mit 500¤ Zuzahlung). Sollte ich in einem Monat dann mal exobitant viel dienstlich telefonieren, kann ich die Rechnung immernoch einreichen (wobei Gespräche zu anderen Verträgen des Rahmenvertrags kostenlos sind, Festnetz 1 Cent die Minute und Handynetze 7 Cent kosten, also alles vertretbar).

  6. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: robinx999 16.05.18 - 20:04

    lucky2029 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre der umgekehrte Weg nicht der bessere? Ich darf mein Dienstgeräte auch
    > privat nutzen selbst im Ausland. Das meiste ist eh Flat. Sollten dennoch
    > private zusätzliche Kosten anfallen werden diese für die Steuer
    > registriert.
    >
    > Ansonsten finde ich gut was die Bahn vor hat und klar kann alles auch zu
    > Lasten der Mitarbeiter ausgenutzt werden, muss aber nicht.

    Kommt drauf an wie viel man so telefoniert und was man braucht.
    Privat Geräte haben natürlich den Vorteil das ich da an Apps installieren darf was ich will und mich da nicht mit Firmenrichtlinien rumärgern muss.
    Wenn ich ein paar Dinge Dienstlich mit dem Handy mache, so ist dies bei dem Privaten Handy auch oft kein Problem, E-Mail Account Einbinden, Cal Dav Calender Einbinden alles kein Problem, ein paar Dienstliche Fotos machen.

    Zumal der Arbeitgeber ja evtl. auch das Handy unterstützen kann es gibt ja diese 44¤ die man als Sachbezug pro Monat Steuerfrei bekommen kann, das kann also auch mal ein 30¤ Aldi Talk Guthaben sein und wenn man feststellt das man mit 300 Freieinheiten für 7,99¤ / 30 Tage auskommt, so hat man mit so einem 30¤ Guthaben erst mal ein paar Monate ruhe.

  7. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: ManuPhennic 16.05.18 - 21:29

    ich mach meins aus sobald ich das Büro verlasse

  8. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: Lemo 17.05.18 - 02:32

    Ich bin echt froh, dass ich nicht die Paranoia habe, die auch manche Kollegen an den Tag legen. Die lassen ihr Handy auch immer im Rollcontainer auf der Arbeit liegen und haben dann noch ein privates Gerät.
    Ich hab zB seit Jahren gar kein eigenes Gerät mehr, aber mich stört es nicht, ich nutze das Firmenhandy wie ein privates Gerät und darf das auch in vollem Umfang.
    Ich kann doch selber entscheiden ob ich ans Telefon gehe oder nicht. Hab auch seit Jahren nur noch Vibrationsalarm an.

    Also wer sich wirklich davor fürchtet von Chefs angerufen zu werden, der sollte seinen freien Willen mal genauer beleuchten. Nur weil ein Telefon klingelt oder vibriert, muss noch lange nicht telefoniert werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 02:33 durch Lemo.

  9. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: electrozoidx 17.05.18 - 07:31

    das hat mit paranoia null zu tun - sondern mit entspannung.
    &verantwortungsgefühl.

    klar ruf ich im urlaub nicht zurück, dennoch macht man sich gedanken, was denn evtl. sein könnte etc. pp. - daher ist bei mir die entspannung in so einer situation erstmal für ne weile flöten. daher bleibt mein diensthandy im urlaub aus.

  10. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: mambokurt 17.05.18 - 07:52

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... sondern einfach eine Regel erlassen, nach der dienstliche Gespräche nur
    > innerhalb der Arbeitszeit geführt werden dürfen. Klappt in verschiedener
    > Ausgestaltung und Variation in anderen Branchen und Firmen, sollten die
    > Eisenbahner also hinbekommen.
    >

    Glaub darum gehts der Gewerkschaft nicht mal sondern um die ständige Erreichbarkeit während der Arbeitszeit. Sprich wenn Horst bisher zwischen zwei Einsätzen im Gleis mal an der Imbissbude war kann er jetzt da angerufen werden.

    Für deine "Regel" hat der Eisenbahner schon längst eine Lösung: Handy aus nach Feierabend (wobei ich niemanden kenne der sein Firmenhandy ausserhalb von Arbeitszeit und Bereitschaft dabei hätte ;))

  11. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: Lemo 17.05.18 - 10:10

    electrozoidx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das hat mit paranoia null zu tun - sondern mit entspannung.
    > &verantwortungsgefühl.
    >
    > klar ruf ich im urlaub nicht zurück, dennoch macht man sich gedanken, was
    > denn evtl. sein könnte etc. pp. - daher ist bei mir die entspannung in so
    > einer situation erstmal für ne weile flöten. daher bleibt mein diensthandy
    > im urlaub aus.

    Dann liegt das Problem aber nicht an den Smartphones sondern an der mangelnden Selbstkontrolle der entsprechenden Mitarbeiter, also das ist ja dann eher ein persönliches Problem.

    Aber ja, ich kann das schon verstehen, dass man dann eben radikale Maßnahmen ergreift um sich vor sich selbst zu schützen. Ich finde nur die weit genutzte "Ausrede" dafür schlecht, das wirkt immer so als müsse man sich vor dem bösen Chef schützen, der einen ständig anruft. Deshalb finde ich ja auch diese Zeigefingermentalität der Gewerkschaft etwas zweifelhaft. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 10:10 durch Lemo.

  12. Re: Muss man nicht rummachen ...

    Autor: electrozoidx 17.05.18 - 19:36

    Ich finde nicht, dass das was mit Selbstkontrolle zu tun hat. Mir ist meine Arbeit halt nicht scheiss egal.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Magdeburg
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  3. Deloitte, Düsseldorf, Leipzig, München
  4. Autobahndirektion Südbayern, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-63%) 22,49€
  4. 14,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  2. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren
  3. Autonomes Fahren Ubers Autos sind wieder im Einsatz - aber nicht autonom

  1. Kostenfalle Roaming auf See: Telefónica-Kunden besonders häufig gefährdet
    Kostenfalle Roaming auf See
    Telefónica-Kunden besonders häufig gefährdet

    Auf Kreuzfahrtschiffen ist ein Mobilfunknetz verfügbar, das aber über Satellitentechnik ermöglicht wird. Nach ein paar Youtube-Videos können über 11.000 Euro auf der Mobilfunkrechnung stehen.

  2. Deutsche Post: DHL-Packstation hat über 10 Millionen registrierte Kunden
    Deutsche Post
    DHL-Packstation hat über 10 Millionen registrierte Kunden

    Das Netz der DHL-Packstationen wächst weiter. Der Erfolg ist so groß, dass die Stationen nicht selten ausgelastet sind. Konkurrent Amazon stünde mit seinen Lockern erst am Anfang.

  3. 32-Kern-CPU: Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
    32-Kern-CPU
    Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser

    Auch wenn AMDs neuer Threadripper 2990WX mit 32 CPU-Kernen sich definitiv nicht primär an Spieler richtet, taugt er für Games. Kombiniert mit einer Geforce-Grafikkarte bricht die Bildrate allerdings teils massiv ein, mit einem Radeon-Modell hingegen nur sehr selten.


  1. 17:40

  2. 16:39

  3. 15:20

  4. 14:54

  5. 14:29

  6. 14:11

  7. 13:44

  8. 12:55