Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutsche Zeitschriftenverleger…

Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

    Autor: obelix86 01.06.10 - 08:57

    Ich war schon von Anfang an überzeugt, dass das ipad bzw. die DRM-Pad-Technologie an sich eine existentielle Gefahr für die Pressefreiheit ist. Die Möglichkeiten von DRM zur Zensur ungewünschter Inhalte und Meinungen sind geradezu fantastisch.

    Gerade deshalb ist die Freiheit des Internet ein unverzichtbares Gut für die Menschheit. Jedem Versuch, dieser Freiheit einen Riegel vorzuschieben, muss Einhalt geboten werden. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!

    Wenn wir hier schon von Pressefreiheit reden: Bitte schafft schleunigst die "Political Correctness" ab! Hinter diesem Kunstwort steckt in Wirklichkeit Zensur unerwünschter Meinungen. Wir haben jahrzehntelang eine fast unbegrenzte Meinungsfreiheit genossen, jeder durfte frei Schnauze sagen, was er wollte. Das nennt man Grundrecht auf Meinungsäußerung. So hat es bestens funktioniert und so muss es auch bleiben. Wer andere Meinungen nicht akzeptieren will, ist nicht "political correct", sondern ein intoleranter Heuchler.

  2. Re: Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

    Autor: hmm..... 01.06.10 - 09:08

    Schonmal dran gedacht, dass es den Verlagen nur um die Kohle geht? Bestes Bspl ist der Punkt der als erstes in den "Verhandlungen" mit Jobs besprochen werden soll: Bessere Konditionen!

    Die Meinungsfreiheit die hier - im schlimmsten anzunehmenden Fall für den es aktuell keine Anhaltspunkte, nur Befürchtungen gibt - vorgeschoben wird, ist reiner Populismus und solche Leute wie dich zum revoltieren gg Apple aufzubringen.

    Ich will nicht leugnen, dass eine generelle Gefahr der Zensur durch diese Kontrolle besteht, aber es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Apple ein gesteigertes Interesse an solchen "Korrekturen" in großem Umfang hat und dann ist das iPad nicht die Gesamtheit der Medienlandschaft die uns willenlos werden lässt.

    Der Haupaspekt bei diesem Thema ist der Ärger darüber, dass Apple für das Abgreifen seiner potentiellen Kunden so viel Kohle verlangt... Punkt!

  3. Re: Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

    Autor: Kaktee 01.06.10 - 09:19

    > solche Leute wie dich zum revoltieren gg Apple aufzubringen

    Dazu bedarf es keiner Verlage. Na ja, revoltieren tu ich ja nicht, nur Apple boykottieren. Der Konzern ist schlimmer, als es MS jemals war.

  4. Re: Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

    Autor: obelix86 01.06.10 - 14:05

    > Schonmal dran gedacht, dass es den Verlagen nur um die Kohle
    > geht?

    Natürlich, den Verlagen geht es ums Geld. Und um das Vorrecht, Informationen zu verbreiten ("Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nur noch das Internet als Infoquelle benutzt? Die Gratismentalität muss aufhöhren!")

    Die Verlage, die sich durch das freie Internet bedroht fühlen, sollten sich lieber fragen, ob ihr "Content" (= Tratsch & Klatsch) das Geld wirklich wert ist, das sie von den Kunden verlangen. Wer gute Qualität bekommt, zahlt auch gerne dafür.

    > Die Meinungsfreiheit die hier - im schlimmsten anzunehmenden
    > Fall für den es aktuell keine Anhaltspunkte, nur Befürchtungen
    > gibt - vorgeschoben wird, ist reiner Populismus und solche
    > Leute wie dich zum revoltieren gg Apple aufzubringen.

    Nein. Das ipad ist nur der _Anfang_ der DRM-Infrastruktur. Heute ist das natürlich noch nicht so offensichtlich, sonst würden die meisten Leute die Pads boykottieren. Kritisch wird es erst, wenn sich die Dinger flächendeckend verbreitet haben. DRM bietet viele Möglichkeiten und weckt Begehrlichkeiten in gewissen Kreisen. Und genau deshalb wird die DRM-Zensurinfrastruktur kommen, wenn wir uns das wehrlos gefallen lassen.

    Google sei Dank gibt es eine Alternative. Google hätte es eigentlich gar nicht nötig, eine eigene Mobilplattform (Android) zu entwickeln und lizenzfrei anzubieten. Aber sie haben früh erkannt, dass es unbedingt einen Gegenpol zu Apple geben muss, damit nicht über kurz oder lang alle Macht zur Informationsverbreitung nur noch in einer Firma oder gar in einem Mann liegt.

  5. Re: Reguliert die Pads und schafft die "Political Correctness" ab!

    Autor: kleinen sparkassen 01.06.10 - 14:58

    Die kleinen Sparkassen finanzieren die meisten Kredite.
    Die kleinen Zeitschriften und Vereinsmagazine sind Content, für den die Leute freiwillig bezahlen.
    95% oder mehr gibt es gar nicht im Handel.

    Dort ist aber nicht nur YellowPress("klatsch+trasch") sondern auch Unfug und halt PCmags, musikmagazine, test-berichte-magazine, usw. und halt ca. 10-20 Fernsehzeitschriften.

    Wenn man die Verlage raus nimmt, können apple und buch-autor sich das Geld ohne Mitesser aufteilen.

    Diese Ideen hatte ich schon lange. Aber in Deutschland wird man ja für alles abgemahnt :-( Kapital braucht man für einen ebook-store ja nicht wirklich. Ausser man ist Boni-BWM-BWLer und seine Meschpoke.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services, Oberhausen
  2. ARI Fleet Germany GmbH, Eschborn, Stuttgart
  3. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  4. Folkwang Universität der Künste, Essen, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 480 GB für 41,90€ statt 50,10€ im Vergleich, Fractal Design Define R6 USB...
  2. (heute u. a. mit Serienboxen)
  3. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  4. (u. a. Overwatch GOTY XBO für 15€ und Blu-ray-Angebote)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    1. ISS: Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab
      ISS
      Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab

      Eine Sojus-Kapsel mit dem russischen Testroboter Fedor an Bord konnte nicht wie geplant an die ISS andocken - wegen eines Problems des automatisierten Andocksystems des Stationsmoduls. Ein zweiter Versuch ist bereits geplant.

    2. Raumfahrt: Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum
      Raumfahrt
      Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum

      Ein Scheidungskrieg scheint sich bis auf die ISS ausgeweitet zu haben: Die Astronautin Anne McClain hat von einem Computer der Raumstation auf das Onlinekonto ihrer Ex-Frau zugegriffen und deren Finanzen kontrolliert. Die Nasa untersucht das mutmaßlich erste Verbrechen im Weltraum.

    3. Disney: 4K kostet bei Disney+ keinen Aufpreis
      Disney
      4K kostet bei Disney+ keinen Aufpreis

      Ohne Aufpreis für 4K-Streaming will sich Disney zum Start von Disney+ von Konkurrenten wie Netflix abheben. Außerdem wird auf der Plattform Binge-Watching weniger populär sein, denn neue Episoden sollen nacheinander wöchentlich erscheinen.


    1. 13:19

    2. 12:43

    3. 13:13

    4. 12:34

    5. 11:35

    6. 10:51

    7. 10:27

    8. 18:00