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Widerwärtig!

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  1. Widerwärtig!

    Autor: Eff Theng 31.05.10 - 18:21

    Wie Verlage die Pressfreiheit als Argument missbrauchen um mehr Geld von Apple zu erpressen.

    Sie haben alle möglichen Möglichkeiten um vollkommen frei ihre Inhalte zu verbreiten.

    Eine Bedrohung der Pressefreiheit ist etwas ganz anderes.

    Ekelhaft! Die Verlage widern mich an. Das ist ein schlag ins Gesicht all derer die in ihrer Meinungsäusserung wirklich bedoht sind.

    Sie wollen einen größeren Anteil vom Kochen. Mehr nicht. Und dafür scheuen sie nicht davor zurück ein wichtiges Gut, die Pressefreiheit, einzuspannen. Igitt!

    Hoffentlich gehen die Verlage die so handeln pleite. SIe haben es nicht besser verdient.

  2. Re: Widerwärtig!

    Autor: Möglichkeiten 31.05.10 - 18:24

    Es wird zwei Möglichkeiten geben:

    Einmal das kostenpflichtige App-Abo, das dann wohl werbefrei ist...

    und das kostenfreie App mit viel Werbung zur Selbstfinanzierung.

  3. Re: Widerwärtig!

    Autor: ipad 31.05.10 - 18:26

    Richtig,

    sollen die tollen Verleger doch einfach ein eigenes Tablet entwickeln und Apple Konkurrenz machen, alternativ können Sie ja ihre kompletten Webseiten in Flash programmieren und somit das Gerät, das sie vor ein paar Wochen ohne es genauer zu kennen als Heilsbringer angepriesen haben, einfach von ihrem Content ausschliessen.
    Damit würden sie dem WeTab doch den Weg ebnen *LOL*

  4. Re: Widerwärtig!

    Autor: patsching 31.05.10 - 19:13

    Wer Apple gehyped hat und sich auf sie eingelassen, hat tatsächlich den Bankrott verdient.

  5. Ich bin für Verlagssterben!

    Autor: iPäd4Ever 31.05.10 - 19:51

    Das sehe ich auch so. Jahrzehnte lang haben sich Verlage auf ihren Lorbeeren ausgeruht, Milliarden für Werbung kassiert, beim Personal eingespart, wo es nur geht und nichts in ihre eigene Zukunft investiert.

    Noch im letzten Jahr haben sie große Töne gespuckt, man würde eine eigene, bessere Infrastruktur für ihre Medien launchen. Nichts ist passiert. Man wollte Apple boykottieren. Nichts ist passiert. Im Gegenteil: Die Gier hat gesiegt und der Springer-Verlag war gleich vorne weg dabei mit einer dreisten Bezahl-App mit Abzock-Abo.

    In dieser Branche herrscht unglaubliche Arroganz, Ignoranz und wahnwitzige Ideenlosigkeit. Außerdem will man bloß nix von seinem dicken Geld abgeben. Stattdessen wird man nicht müde, andere für sein persönliches Versagen verantwortlich zu machen. Weltwirtschaftskrise, Konjungturflaute, Apple.

    Dass jetzt auch noch die Pressefreiheits-Keule hervorgeholt wird, passt da prima ins Bild. Wo doch gerade Propaganda-Blätter wie BILD und WELT die hoch gelobte Pressefreiheit gerne mal bis an ihre Grenzen belasten - zum Wohl des Verlages und immer zu Lasten des einzelnen Bürgers/Promis.

    Ich habe vor einigen Jahren schon alle Abos gekündigt und kaufe nur noch selten Print-Medien. Gerne Hefte wie GEE, wo ich wirklich noch gutes journalistisches Material, redaktionell aufbereitet, bekomme. Da bezahle ich gerne Alles andere hole ich mir aus dem Netz. Vor allem, weil die journalistische Leistung hinter den einzelnen Beiträgen für mich als Leser heute kaum noch nachvollziehbar ist. Wo erbringt hier ein Journalist Leistung, wenn er doch nur den PR-Text einer Firma leicht umformuliert? Und dafür noch extra bezahlen? Tests? Die wenigsten sind noch objektiv genug. Danke, aber dafür bezahle ich nicht. Gerne aber für Leistung, die ich als Leser auch nachvollziehen kann. Zum Beispiel für ein gutes Buch.

    Ich denke, wir brauchen weniger Boulevard und mehr echten Journalismus in Deutschland. Und dafür brauchen wir nur halb so viele Verlage. Der Rest darf aussterben. Danke!

  6. Re: Ich bin für Verlagssterben!

    Autor: zwei supercomputer 31.05.10 - 20:13

    Die meisten Zeitschriften gibt es nur im Abo.
    In der Stadtbücherei gibt es evtl ein Handbreit Dickes Buch mit vielen vielen Zeitschriften-Titeln.

    Z.b. gamefront. Oder Vereins-Zeitschriften von allen tausenden von Vereinen.


    Und Springer hat keine Abzock-Abos, sondern anständige Preise eingeführt die digitalem Vertrieb angemessener sind, als print=evertrieb oder ebook=hardcover oder $=Euro. Schau besser mal was handelsblatt bei Kindle kostet.

    Sie hätten möglicherweise Abzock-Abos eingeführt. Aber die Preise sind für 30 Tage soweit ich weiss. Also nicht "pro Monat". Und auch keine Automatische Verlängerung, wenn man keinen zehnfach eingeschriebenen Widerspruch notariell beglaubigt zwischen vollmond und neujahr in den richtigen Briefkasten der verlags-Mafia reinsteckt.

    Du hast aber Recht, das sie es verdient haben. Aber halt nur die Mainstreamer die z.b. schon auf news.google mit Lügen herumgehackt haben.

  7. Re: Ich bin für Verlagssterben!

    Autor: Replay 31.05.10 - 20:13

    iPäd4Ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich denke, wir brauchen weniger Boulevard und mehr echten Journalismus in
    > Deutschland. Und dafür brauchen wir nur halb so viele Verlage. Der Rest
    > darf aussterben. Danke!

    *unterschreib*

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: Widerwärtig!

    Autor: Iranian Version 31.05.10 - 22:33

    Eff Theng schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie Verlage die Pressfreiheit als Argument missbrauchen um mehr Geld von
    > Apple zu erpressen.
    Darum geht es nun wirklich nicht.

    > Sie haben alle möglichen Möglichkeiten um vollkommen frei ihre Inhalte zu
    > verbreiten.
    Im Moment ja, aber nicht wenn Apple mal Marktführer in dem Bereich wird. Das wäre dann so wie wenn >50% aller Zeitungskioske in Deutschland Zeitung X vor die Wahl stellen, Titten weg oder Zeitung wird nicht verkauft.

    Und dass Apple die Bildzeitung zu freizügig ist, ist schon mehr als grenzwertig. Free Speech America ;-)

  9. Re: Widerwärtig!

    Autor: steuer ist teuer 31.05.10 - 22:54

    Wenn alle nur noch bei Aldi kaufen, haben die anderen wohl etwas falsch gemacht.

    NOCH MAL: EPUBS UND PDFS kann man weiter wie bisher verkaufen und am Iphone/Ipad anschauen.

    NIEMAND MUSS EINE APP proggern um gekauft zu werden.
    IBOOK ist EPUB basierend!!!

    Fragt Euch mal, wer euch als presse so feist angelogen hat, und falschen Eindruck erweckt, kein einziges Buch dürfte als EPUB oder PDF gekauft werden und man müsste Millionen Euros für Appsproggertum ausgeben und der Steuer vorenthalten.

    Wer unfähig ist, in Deutschland Micropayment aufzusetzen, der verdient kein Presserecht. Das müsste man sich nämlich durch anständige Arbeit anstelle Desinformation und Gammel-Journalismus verdienen.

  10. Re: Widerwärtig!

    Autor: iPäd4Ever 01.06.10 - 00:01

    Ich wusste gar nicht, dass Apple sich anschickt, das Internet zu kontrollieren. Dabei dachte ich, das versuchen vornehmlich Parteien oder parteinahen Organisationen. Tja, man lernt nie aus ... *LOL*.

  11. Re: Widerwärtig!

    Autor: kostenfrei 01.06.10 - 01:54

    Iranian Version schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eff Theng schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie Verlage die Pressfreiheit als Argument missbrauchen um mehr Geld von
    > > Apple zu erpressen.
    > Darum geht es nun wirklich nicht.

    Doch, genau darum geht es. Man möchte einen größeren Anteil an den Werbeeinnahmen bekommen.

    >
    > > Sie haben alle möglichen Möglichkeiten um vollkommen frei ihre Inhalte
    > zu
    > > verbreiten.
    > Im Moment ja, aber nicht wenn Apple mal Marktführer in dem Bereich wird.
    > Das wäre dann so wie wenn >50% aller Zeitungskioske in Deutschland Zeitung
    > X vor die Wahl stellen, Titten weg oder Zeitung wird nicht verkauft.

    Ich habe gerade die App-Liste vor mir: Bild, BZ-Berlin, Auto Motor und Sport, Süddeutsche, Welt Mobil, NZZ, Stern, Spiegel, Le Monde und viele viele andere mehr. Die meisten davon kenne ich gar nicht als Zeitschrift. Offenbar kann da auch jeder Blogger sein App schreiben (lassen). Viele kosten 79 cent, die meisten sind kostenfrei.


    >
    > Und dass Apple die Bildzeitung zu freizügig ist, ist schon mehr als
    > grenzwertig. Free Speech America ;-)

  12. Re: Ich bin für Verlagssterben!

    Autor: Leberkäs mit Ei 01.06.10 - 10:38

    > Ich denke, wir brauchen weniger Boulevard und mehr echten Journalismus in
    > Deutschland. Und dafür brauchen wir nur halb so viele Verlage. Der Rest
    > darf aussterben. Danke!

    Ein frommer Wunsch. Aber die Leute wollen nunmal Boulevard. Die Leute ernähren sich halt in allen Lebenslagen von Fastfood und das wird man nicht ändern können. Bildung wäre der Schlüssel. Aber selbst wenn die Menschen »klüger« wäre, dann wäre es keine Garantie dafür, dass sie auch glücklicher wären ...

    Und für Deinen Verlagssterbenwunsch habe ich nichts übrig. Wie viele Menschen sollen wir denn noch auf die Straße schicken? Was meinst Du, wieviele Jobs sonst noch an den Verlagen dran hängen: Redakteure, Grafiker, Druckereien, Händler. Das sind Millionen. So eine Grundeinstellung finde ich ziemlich asozial. Das sind alles Menschen mit Familien, Du siehst nur die Industriebosse, die in der Tat in den letzten Jahren gepennt haben.

  13. Re: Ich bin für Verlagssterben!

    Autor: Replay 01.06.10 - 10:53

    Nun, die Verlage haben personell sowieso extrem abgespeckt und kaufen Artikel oft nur noch von Presseagenturen. Das merkt man daran, daß einige Artikel wortgleich in verschiedenen Zeitungen abgedruckt werden, die aber nicht aus dem gleichen Hause sind.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

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