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Aha...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Aha...

    Autor: shani 16.03.15 - 18:11

    Nach Lesen des Artikels ist mir immer noch nicht klar, was Industrie 4.0 sein soll. Ein Betriebssystem, ein Videospiel, ein Kuchen oder vielleicht ein Auto? Selbst auf einer technikfokussierten Seite wie Golem sollte man darauf achten, in den Artikeln (zumindest ganz kurz in ein, zwei Sätzen) zu erklären, worum es sich handelt.
    Ich bezweifle, dass Jemand mit dem Begriff "Industrie 4.0" irgendetwas anfangen kann.
    Setzen, Sechs.

  2. Re: Aha...

    Autor: derbumm 16.03.15 - 18:30

    Zugegeben, ich las nur den ersten Absatz bestehend aus Industrie 4.0, 5G und "ein Experte". Bullshit! .. bingo

  3. Re: Aha...

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.15 - 18:32

    Mach die Augen auf!

    > Der Begriff bezeichnet die
    >weitere Informatisierung der
    >Fertigungstechnik.

  4. Re: Aha...

    Autor: __destruct() 16.03.15 - 21:01

    Ich habe den Artikel auch nicht gelesen (ok, so weit wissen wir, dass keiner, der den Artikel gelesen hat, bis in den Kommentarbereich vorgedrungen ist), aber mit "Industrie 4.0" ist die 4. industrielle Revolution gemeint und weil sie cool sein wollten, haben sie ein ".0" angehängt, obwohl wir hier in D offiziell immer noch das dämliche Komma als Dezimalseparator verwenden. ← Nicht gerade besonders weit fortgeschritten.

  5. Re: Aha...

    Autor: Jasmin26 16.03.15 - 21:04

    vielleicht sollte man auch fertigungstechnik "erklären" , aber nur weil es eine technikfokussierte seite ist ...

  6. Re: Aha...

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.15 - 21:30

    Eine Absichtserklärung der Partner zu Industrie 4.0 wurde unterzeichnet. Der Begriff bezeichnet die weitere Informatisierung der Fertigungstechnik.

    Huawei wird für Industrie 4.0 Cloud-Technologie und weitere ICT-Ausrüstung wie industrielle Access Router und 4G-Technologie bereitstellen.

    Huawei geht davon aus, dass die ersten 5G-Netze ab 2020 marktreif sein werden. Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer deutlich größeren Kapazität geringe Latenzzeiten von weniger als 1 Millisekunde. Der künftige 5G-Standard soll eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bringen.

    Also keine Betriebssysteme,Videospiele,Kuchen oder Autos.

  7. Re: Aha...

    Autor: __destruct() 16.03.15 - 21:33

  8. Re: Aha...

    Autor: Moe479 16.03.15 - 23:49

    und was genau hat jetzt irgend ein funkstandard mit fertigungstechnik zu tun? erklär uns das bitte _genau_, wo der _direkte_ zusammenhang zwischen 4/5g und der verbesserung der fertigungstechnik besteht!

    achso, wurde industrie 3.0 übersprungen? oder warum funkt alles an fertigungsanlagen, was überhaupt funkt noch immer nur gprs/2g?

    voll dere lolli-artikel aus irgend nem schlipsträger magazin, damit die denken die verstehen irgendetwas von technik ... diese mediamarkt einkäufer ... golem schämt euch unsere profizeit mit solchem bullshit zu verschwenden, echt mal, habt ihr nichts besseres zum seitenfüllen oder wurde die sommerpause schonwieder vorverlegt!?!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.15 23:51 durch Moe479.

  9. Re: Aha...

    Autor: __destruct() 16.03.15 - 23:53

    du
    7. Klasse
    nicht aufgepasst
    verstehen?

    Tertiärsekt? Teersekt? Sektortertiti? Ahhh, tertiärer Sektor. 3. industrielle Revolution und so. Uuuuuh

  10. Re: Aha...

    Autor: Pit_aus_M 17.03.15 - 00:06

    Industire 4.0 ist die Art der Fertigung gemeint. Kurz, es ist nicht mehr Interessant wie etwas hergestellt wird. Die Idee ist eine Vernetzung sämtlicher Fertigungsmöglichkeiten. Man gibt quasi nur das Ziel und die vernetzten Maschinen geben selbst wie das Werkstück hergestellt wird vor. Dazu brauchts aber eine Rechenstarke Infrastruktur und Knowhow die wohl Huawei anbieten will. Rest s. Google



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.15 00:08 durch Pit_aus_M.

  11. Re: Aha...

    Autor: Moe479 17.03.15 - 01:25

    blablub, du hast die frage nicht beantwortet was neuere funkstandards genau dazu beitragen/ ob die überhaut wichtig sind?

    du sagst also die vernetzung von maschinen war bisher nicht ausreichend möglich? das bezweifle ich vehement!

    ich bezweilfle dass um 4000 anhängerkuplungen in 'hinterweltlingen' zu fertiugen bisher noch nen brief geschickt werden musste ... und wenn dann lag es nicht nicht daran dass die bestellmail mit den eckdaten nicht ankam/die möglichkeit fehlte sondern weil der betrieb einfach die zeit verschlafen hat.

    ich kann mir gut vorstellen einiges zu optimiren gerade in bezug auf just in time fertigung/lieferung, maschienen und fahrzeuge direkter mit aufträgen befrachten, stati zurückbekommen, automatisch auf diese zu reagieren usw... aber das nun die 4. revolution zu nennen, ich weiss nicht, das ist doch eher ein längst zu erwartender bzw. längst eingetretener evolutionärer prozess der optimierung der nach und nach einzug hält, keine adhock umwälzung ... also nichts was das wort 'revolution' im eigentlichem sinne bedient/verdient, oder?!?

    ich finde auf jeden fall die berichterstattung unnötig aufgebauscht, soviel neues ist da nicht drann, wenn man will ist jede neuere maschiene bereits seit langem webfähig und kann aus der ferne bedient werden (alles weitere kann das netzwerk regeln indem sie liegt) ... nur das ist das imho nicht der erwähnung wert, es ist eh schon standard, wenn man will!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.15 01:31 durch Moe479.

  12. Re: Aha...

    Autor: __destruct() 17.03.15 - 02:24

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blablub, du hast die frage nicht beantwortet was neuere funkstandards genau
    > dazu beitragen/ ob die überhaut wichtig sind?

    Sie sind wichtig, da sie notwendig sind, um leistungssparend Informationen zu übertragen. Derzeit ist eine allumfassende Vernetzung unter anderem oder besser gesagt hauptsächlich nicht möglich, da es mit zu hohem Aufwand verbunden ist, viele kleine, verteilte Computer ausreichend mit Leistung oder in möglichst langen aber noch akzeptablen und praxistauglichen Intervallen mit Energie zu versorgen.


    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du sagst also die vernetzung von maschinen war bisher nicht ausreichend
    > möglich? das bezweifle ich vehement!

    Dann bewege deinen Arsch in eine Uni. Du kannst dich einfach in eine Vorlesung setzen. Suche dir eine aus, die "Internet der Dinge", "Internet of Everything", o.Ä. heißt.


    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich bezweilfle dass um 4000 anhängerkuplungen in 'hinterweltlingen' zu
    > fertiugen bisher noch nen brief geschickt werden musste ... und wenn dann
    > lag es nicht nicht daran dass die bestellmail mit den eckdaten nicht
    > ankam/die möglichkeit fehlte sondern weil der betrieb einfach die zeit
    > verschlafen hat.

    Thema verfehlt.


    > ich weiss nicht,
    > das ist doch eher ein längst zu erwartender bzw. längst eingetretener
    > evolutionärer prozess der optimierung der nach und nach einzug hält, keine
    > adhock umwälzung ... also nichts was das wort 'revolution' im eigentlichem
    > sinne bedient/verdient, oder?!?

    Es kann im Grunde genommen eine ordentliche Revolution werden, aber das ist imho noch nicht abzusehen.


    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich finde auf jeden fall die berichterstattung unnötig aufgebauscht

    Ack.

  13. Re: Aha...

    Autor: Anonymer Nutzer 17.03.15 - 02:51

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blablub, du hast die frage nicht beantwortet was neuere funkstandards genau
    > dazu beitragen/ ob die überhaut wichtig sind?
    >
    > du sagst also die vernetzung von maschinen war bisher nicht ausreichend
    > möglich? das bezweifle ich vehement!

    Ach Moe...
    Lies doch bitte den Artikel noch einmal eingehend, denn die Frage wird dort beantwortet.
    Ich zitier mal für dich:
    >Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-
    >Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer
    >deutlich größeren Kapazität geringe
    >Latenzzeiten von weniger als 1
    >Millisekunde.

    Leseverständnis = 0 und dann noch so einen Ton...
    Sympathischer Zeitgenosse :/

  14. Re: Aha...

    Autor: Lemo 17.03.15 - 07:09

    Diese Begriffe sind Buzzwords der Kategorie "Bullshit-Bingo". Schon immer gewesen.

  15. Re: Aha...

    Autor: Menplant 17.03.15 - 08:17

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den Artikel auch nicht gelesen (ok, so weit wissen wir, dass
    > keiner, der den Artikel gelesen hat, bis in den Kommentarbereich
    > vorgedrungen ist), aber mit "Industrie 4.0" ist die 4. industrielle
    > Revolution gemeint und weil sie cool sein wollten, haben sie ein ".0"
    > angehängt, obwohl wir hier in D offiziell immer noch das dämliche Komma als
    > Dezimalseparator verwenden. ← Nicht gerade besonders weit
    > fortgeschritten.
    dämmlich?
    einen Punkt übersieht man eher, kann auf dem Papier viel leichter mal mit einem Tintenfleck verwechselt werden und in manchen (schlechteren) Zeichenprogrammen ist es manchmal unfassbar schwer mit Touch einen simplen Punkt zu zeichnen, weil diese ein antippen nicht als Eingabe erkennen (Frag mich nicht warum).

    Ich bin ja sehr für internationale Standards, aber ich sehe hier keinen Vorteil warum man zur Nochkommastellentrennung einen Punkt verwenden sollte.

  16. Re: Aha...

    Autor: sotix 17.03.15 - 12:44

    endlich eine tolle Erklärung :)
    sollte so in den Artikel aufgenommen werden

  17. Re: Aha...

    Autor: frankietankie 18.03.15 - 07:32

    Mit Industrie 4.0 bezeichnet man IMHO die fortschreitende SAPtisierung (bzw. ERPtisierung) der Fertigung.
    Wie hier schon gesagt wurde, ist dies kein "Event" was irgendwann stattfindet, sondern eine schleichende Veränderung.
    Dabei geht es auch - aber eben nicht nur - um die elektronische Auftragsannahme oder die Fernwartung von Fertigungsstraßen.
    Wer etwas weiter denkt kommt schnell darauf, dass Industrie 4.0 vor allem die Zusammenführung und kombinierte Auswertung von Daten aus dem Fertigungsbereich und aus dem übrigen Geschäftsbereich zum Ziel hat.
    Ein Beispiel:
    Man kann Just-in-time Lieferungen noch besser (automatisiert) planen, wenn man genau weiß wie viele Maschinen gerade mit welcher Geschwindigkeit laufen, wie viel von welchem Material diese benötigen und wann die nächsten Wartungsintervalle anstehen.
    Das reduziert z.B. Lagerhaltungskosten und auch der Personaleinsatz kann viel besser geplant werden, was ggf. auch zu einer besseren Produktivität führt.
    Die besseren Mobilfunkstandards sind aber vor allem für den Einsatz in Flächenländern wie Russland und China oder generell auch in Afrika sinnvoll.
    Das sind alles Wachstumsmärkte! :)
    Und wenn du in Deutschland halt zu jeder Zeit wissen willst, wie viel Öl grad in den Lagertanks deiner nordafrikanischen Zuliferer steckt, dann wirfst du denen in Zukunft einfach nen batteriebetriebenen Sensor mit Mobilfunkanbindung da rein.
    Aus den so gewonnenen Daten kannt du dann auch Prognosen über die zukünftige Preisentwicklung der Rohstoffe bzw. Fertigungsmaterialien erstellen (lassen).
    Diese Daten kannst du dann wiederum für deine interne Preiskalkulation sowie Absatz- und Lagerhaltungsprognose verwenden.
    Das ist wie beim Wetter: je mehr Daten man sammelt und zusammenführt, desto genauer wird die Prognose und desto eher kann man auf Entwicklungen oder Marktänderungen reagieren.
    Das wird zwar zur Zeit auch schon so ähnlich gemacht, aber das Sammeln von Daten ist halt in abgelegenen Gegenden noch unzuverlässig und aufwändig.

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