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Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

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  1. Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

    Autor: Blork 14.08.09 - 16:25

    Da geht es nur darum hartknäckig zu bleiben. Problem dabei ist dass die hartknäckigen nicht immer richtig liegen.

  2. Re: Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

    Autor: Der Kaiser! 14.08.09 - 16:26

    > Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

    > Da geht es nur darum hartknäckig zu bleiben. Problem dabei ist dass die hartknäckigen nicht immer richtig liegen.
    ACK! Bloss wie sieht die Alternative aus?


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  3. Re: Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

    Autor: Blork 14.08.09 - 16:42

    Der Kaiser! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Das Prinzip Community funktioniert einfach
    > nicht.
    >
    > > Da geht es nur darum hartknäckig zu bleiben.
    > Problem dabei ist dass die hartknäckigen nicht
    > immer richtig liegen.
    > ACK! Bloss wie sieht die Alternative aus?
    >
    > --------------------------------------------------
    > -----------------------
    > In Zukunft: Grundeinkommen
    > www.unternimm-die-zukunft.de
    > Film dazu anschauen: dotsub.com
    > Beispiel: www.wdr.de

    Schwierig. Wissenschaftler z.B. können ein Leben lang an etwas Forschen und mit ihren Schlussfolgerungen falsch liegen. Diese dann trotzdem publizieren.




  4. Re: Das Prinzip Community funktioniert einfach nicht.

    Autor: Reimix 15.08.09 - 09:27

    Was hat Wissen mit Hartnäckigkeit und Elite-Denken zu tun? Wissen beruht auf Konsens, der findet auf Wikipedia nicht mehr statt.

    Qualität vor Vielfalt, wissenschaftlicher Anspruch vs. Web 2.0

    Habe mich selber als Autor versucht und bin schwer enttäuscht und sogar beschimpft worden. Da baue ich lieber meine eigenen Lösungen. Z.B. einen Blog für Reime http://www.reimix.de

    Gruß Reimix

  5. Wissen und Konsens?

    Autor: sn4fu 15.08.09 - 18:25

    Reimix schrieb:
    -------------------------------------------------------------
    > Was hat Wissen mit Hartnäckigkeit und Elite-Denken zu tun? Wissen beruht auf Konsens,...

    Wissen beruht auf Konsens? Das ist gemeingefaehrlicher Unsinn!
    Mir scheint, du verwechselt Wissen und Glauben!
    Wissen muss auf beweisbaren Fakten beruhen. "Muss" wie in "dazu gibt es keine Altenative", denn andernfalls haben wir den Hochpunkt unserer Zivilisation bereits ueberschritten und befinden uns auf direktem Weg ein neues und noch finstereres Mittelalter!
    Nur zu Erinnerung, damals herrschte (unter anderem) "Konsens", dass die Erde eine Scheibe ist und Sonne, Planeten und Sterne am Firmament befestigt sind. Menschen die ihren Verstand und ihre Beobachtungsgabe benutzten und auf diesem Weg das "Wissen schafften", dass dies ein Irrglaube sei, hiessen damals Ketzer und wurden aus der Gemeinschaft ausgestossen oder besser gleich verbrannt!

    > ...Wissen beruht auf Konsens, der findet auf Wikipedia nicht mehr statt.
    Faktenfindung durch Konsens darf niemals stattfinden, gut dass dies in der Wikipedia bekaempft wird!
    > Qualität vor Vielfalt, wissenschaftlicher Anspruch vs. Web 2.0
    Hoffentlich ist das so und bleibt auch so, denn ohne wissenschaftlichen Anspruch bleibt ein Informationswert vergleichbar den Maerchen der Gebrueder Grimm, und dann bevorzuge ich letzteres, ist definitv unterhaltsamer als "Wikikonsens".

    > Habe mich selber als Autor versucht und bin schwer enttäuscht und sogar beschimpft worden. Da baue ich lieber meine eigenen Lösungen. Z.B. einen
    > Blog für Reime www.reimix.de

    Nicht jeder ist zum wissenschaftlichen Arbeiten bestimmt (waere sonst auch ziemlich langweilig auf dieser Welt), viel Spass beim kreativen Schaffen.

    snafu

  6. Die Wahrheit ist subjektiv

    Autor: Blair 15.08.09 - 20:37

    sn4fu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wissen beruht auf Konsens? Das ist gemeingefaehrlicher Unsinn!
    > Mir scheint, du verwechselt Wissen und Glauben!
    > Wissen muss auf beweisbaren Fakten beruhen.

    falsch. es gibt in der naturwissenschaft gar keine beweise. die gibt es nur in formal logischen wissenschaften wie der mathematik. in der naturwissenschaft gibt es nachweise. der unterschied ist, dass nachweise einen standpunkt bestätigen (verifikation), und das umso besser je mehr nachweise es für diesen standpunkt gibt - und je weniger GEGEN ihn sprechen (falsifikation).
    beispiel: eine der am besten empirisch überprüften theorien der welt ist die relativitätstheorie. ihre gültigkeit wurde tausende male in den verschiedensten experimenten und durch beobachtungen NACHgewiesen. trotzdem glaubt kein physiker der welt, dass sie die letzte wahrheit darstellt, denn sie spricht an einem bestimmtem punkt der quantemechanik, eine theorie, die experimentell ähnlich umfassend bestätigt wurde als die relativitätstheorie. beide beschreiben unterschiedliche bereiche des kosmos, aber sie passen nicht zusammen. begriffe wie "richtig" und "falsch" passen hier nicht. schon eher das wörtchen "unvollständig". newton lag auch nicht vollkommen falsch als er durch einstein korrigiert wurde. die newtonsche machanik ist nun ein spezialfall der relativitätstheorie.

    zweites beispiel: die evolutionstheorie. darwin ahnte als erster, wie die evolution der arten funktioniert, nämlich durch selektion. obwohl wir heute immernoch von von der darwinschen evolution sprechen, passt der begriff nicht ganz. denn die evolutionstheorie wurde stark weiter entwickelt. die evolution basiert nicht nur auf selektion, sondern auch auf faktoren wie rekombination, gendrift und anderen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionsfaktoren (liste nicht vollständig)

    trotz allem ist die evolutionstheorie (weil sie eine naturwissenschaftliche theorie ist) keineswegs beweisbar. es könnte etwa auch sein dass ein intelligenter designer alle lebwesen geschaffen hat, und fossilien etc. nur fälschungen sind um uns zu verwirren. das ist natürlich höchstwahrscheinlich unsinn, wenn man bedenkt wie extrem viele nachweise es für die evolutionstheorie gibt.

    jedoch ist bei keineswegs jedem wissenschaftlichem sachgebiet der fall derart eindeutig. schonmal von naturwissenschaftlich-philosophischen debatten gehört, wie der frage nach dem "freien willen"? solche themen sind extrem kontrovers, und es bedarf ausführlichster diskussionen und sehr viel fingerspitzengefühl, um sie halbwegs neutral hinzubekommen. und wenn etwa ein artikel über scientology geschrieben wird, werden die mitglieder dieses vereins diesen artikel bei allen neutralitätsbemühungen für tendenziös halten, und versuchen ihn neutraler zu machen. die gegener wiederum werden diese veränderungen als unzureichende darstellung verstehen, und versuchen durch ihre änderungen wiederum die neutralität herzustellen und so weiter. jeder stellt sich dabei natürlich mindestens etwas geringfügig anderes vor, und man kann sich meist nur einem konsens annähern, den wir für die wahrheit halten, weil jede wahrnehmung aufgrund unseres begrenzten wissens immer subjektiv bleiben muss. ähnlich verhält es sich bei allen möglichen anderen kontroversen themen, bei denen die mehrheitsmeinung (oder sollte ich sagen: die jeweilige subjektive interpretation der wahrheit?) ganz erheblichen einfluss auf das hat, was die meisten menschen als neutral empfinden. jedoch niemals alle.




    > neues und noch finstereres Mittelalter!
    > Nur zu Erinnerung, damals herrschte (unter anderem) "Konsens", dass die

    ein konsens muss auf ausführlichen diskussionen beruhen, nicht aus begründungslosen versionen der wahrheit. dann nämlich entsteht bei der wikipedia unumgänglich ein editwar, der die sperrung der jeweiligen personen zu folge haben kann. diskussion muss immer die grundlage jedes konsens sein, und sie sollte sich so weit als möglich auf empirische daten stützen. doch wie ich weiter oben dargestellt habe, sind diese bei so manchen themen prinzipbedingt kaum vorhanden. dass religiöse dogmen (die per definition nicht in frage gestellt werden drüfen), nicht grundlage eines konsens sein dürfen, stimmt aber zwiefellos.


    > > ...Wissen beruht auf Konsens, der findet auf Wikipedia nicht mehr statt.
    > Faktenfindung durch Konsens darf niemals stattfinden, gut dass dies in der
    > Wikipedia bekaempft wird!

    ganz falsch, sachliche diskussionen die einen konsens anstreben, sind in der wikipedia aussdrucklich erwünscht. anders als durch diskussion kann man sich nämlcih nicht der wahrheit annähern, falls es sowas überhaupt gibt.

  7. Eine Alterbative

    Autor: Twick.it 09.11.09 - 23:05

    Wie wäre es denn, wenn jeder seine eigene Beschreibung ins Rennen schicken könnte? Die Benutzer stimmen dann darüber ab, welche Beschreibung die beste für ein Thema ist.

    Aufgrund der vielen Beschreibungen kann die Maschine dann sogar semantische Auswertungen durchführen und automatisch verwandte Themen finden.

    Zu schön um wahr zu sein? Nein, Twick.it, die Erklärmaschine im Internet geht genau diesen Weg. Noch Beta, aber man kann schon einen Blick reinwerfen und mitmachen:

    http://twick.it

  8. Re: Eine Alterbative

    Autor: Der Kaiser! 10.11.09 - 00:27

    > Wie wäre es denn, wenn jeder seine eigene Beschreibung ins Rennen schicken könnte? Die Benutzer stimmen dann darüber ab, welche Beschreibung die beste für ein Thema ist.
    JA! :D

    > Zu schön um wahr zu sein? Nein, Twick.it, die Erklärmaschine im Internet geht genau diesen Weg. Noch Beta, aber man kann schon einen Blick reinwerfen und mitmachen:

    > http://twick.it/
    Ich finds doof das man sich registrieren muss.. :S

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  9. Re: Eine Alterbative

    Autor: Blair 11.11.09 - 18:12

    Das ganze ist wirklich extrem kurz, von daher nicht mit der Wikipedia vergleichbar. Google Knol ist ausführlicher und geht in eine ähnliche Richtung wie Twick.it (kein Wiki-Prinzip, Bewertungen der Beiträge).

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