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@Golem: Der Dash-Button verstößt nicht gegen Datenschutzgesetze!

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  1. @Golem: Der Dash-Button verstößt nicht gegen Datenschutzgesetze!

    Autor: Joey5337 30.12.19 - 12:51

    Vielmehr sind es andere gesetzliche Pflichten, die das Münchener Gericht bemängelt hat: keine Angaben zum Inhalt, Preis, fehlender Hinweis auf kostenpflichtige Bestellung etc.

    Es nervt, dass angeblich immer der Datenschutz für irgendwas verantwortlich sein soll.

    Nur in wenigen Fällen sind Dinge wegen des Datenschutzes nicht möglich. (Und dann würde man die als Betroffener vermutlich wirklich nicht wollen.)
    Oft wird etwas an ganz anderer Stelle verkackt und dann der Datenschutz verantwortlich gemacht (wie hier im Artikel).
    Alternativ: Man gibt sich beim Produktentwurf überhaupt keine Mühe bzgl. Datenschutz und jammert dann, dass es so nicht geht.

  2. Re: @Golem: Der Dash-Button verstößt nicht gegen Datenschutzgesetze!

    Autor: Slartie 31.12.19 - 12:58

    Korrekter und wichtiger Einwand, dieser Riesenfehler ist mir beim Lesen auch sauer aufgestoßen. @Golem: bitte unbedingt korrigieren!!

    Der Button war datenschutztechnisch völlig unproblematisch. Das Problem ist, dass man in Deutschland eine Pflicht zu Preisauszeichnungen bei Verkäufen hat, und zwar den tatsächlichen Preis, den das Produkt bei exakt diesem Kauf kosten wird. Amazon zeigte aber a) gar keinen Preis an und behielt sich b) vor, praktisch alle Merkmale des Produkts inklusive des Preises bei jeder Bestellung einseitig ändern zu können, und wollte aber trotzdem eine rechtlich gültige Bestellung direkt nach Druck des Buttons annehmen, noch bevor der Kunde eventuelle Änderungen auch nur sieht (geschweige denn nochmal bestätigt, das war nicht mal vorgesehen).

    Das ist keine Datenschutz-Gesetzgebung, das ist nicht mal irgendwelche IT-spezifische Gesetzgebung, das ist schlicht die für alle Händler, online wie offline, gültige Gesetzeslage, wie rechtlich bindende Geschäfte zwischen Händler und Kunde abzulaufen haben, gegen die Amazon da sehenden Auges (es kann mir keiner erklären, dass die in ihrem Kerngeschäftsbereich die Spielregeln nicht verstehen würden) verstoßen hat, vermutlich, weil sie dachten, wenn das Produkt mal von vielen Leuten verwendet wird, wird sich die Gesetzeslage schon noch anpassen lassen. Das Produkt war dann aber doch gar nicht mal so beliebt, die Taktik des Schaffens von Fakten an der Gesetzeslage vorbei also ins Wasser gefallen, die Einstellung folglich die einzig logische Konsequenz.

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