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Überschrift und Resümee irreführend!

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  1. Überschrift und Resümee irreführend!

    Autor: Joey5337 15.12.15 - 18:53

    OK, kaum ein Beruf lässt sich VOLLSTÄNDIG ersetzen. Aber was sagt das aus?

    Nehmen wir mal die Zahlen aus dem Artikel:
    * 15% der Jobs lassen sich fast vollständig (zu mehr als 70%) ersetzen. Optimistisch fallen dadurch insgesamt 15% * 70% = 10,5% der Jobs weg.
    * 45% Prozent lassen sich zwischen 30 und 70% automatisieren - nehmen wir mal die Mitte an, so sind das 45% * 50% = 22,5%.
    * Und von 40% können maximal 30% ersetzt werden. Nehmen wir mal an, es wären 20% so sind das 40% * 20% = 8%.

    Jetzt mal zusammenzählen: 10,5 + 22,5 + 8 = 41%.

    D.h. wir können davon ausgehen, dass ca. 40% der sozialversicherungspflichtigen Arbeit entfällt. Das nenne ich schon einen massiven Beschäftigungsabbau. Anders betrachtet: aktuell gibt es ca. 43 Mio Berufstätige, d.h. wir sprechen von 17 Mio zusätzlichen Arbeitslosen.

    Wir brauchen ein neues Gesellschaftsmodell, das die weniger werdende Arbeit besser verteilt und den weniger (oder gar nicht) arbeitenden Menschen ein auskömliches Leben ermöglicht.

    Ich sehe leider keine regierende Partei, die den Anschein erweckt, das Problem auch nur erkannt zu haben.

  2. Re: Überschrift und Resümee irreführend!

    Autor: Seradest 15.12.15 - 19:46

    Die gleiche Rechnung ging mir durch den Kopf! Besten Dank.

    Aber dass die Leute arbeitslos werden, und die freiwerdenden Ressourcen einfach überflüssig werden, ist auch ein ziemlich pessimistisches Szenario.

    Mal eine bewusste stark vereinfachende Kette, ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit... Soll einfach mal anregen drüber nachzudenken, was dass das auch positive Effekte haben kann.
    Höhere Automatisierung > höhere Wertschöpfung pro Kopf > höhere Gehälter > mehr Nachfrage nach Dienstleistungen > mehr Jobs...

    Trotzdem eine riesen Herausforderung, da sind wir uns glaub ich einig.

  3. Re: Überschrift und Resümee irreführend!

    Autor: Joey5337 15.12.15 - 20:40

    Das mit der höheren Produktivität und höherer Wertschöpfung pro Kopf haben wir in den letzten Jahren ganz gut hinbekommen.
    Das mit den höheren Gehältern eher nicht.

    Höhere Löhne werden in D immer noch als Konjunkturbremse gesehen, dabei kann nur das die Binnennachfrage ankurbeln.

    Die deutsche Lohnzurückhaltung ist auch mit Ursache der wirtschaftlichen Probleme der anderen Euro-Länder.

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