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und was heißt das konkret?

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  1. und was heißt das konkret?

    Autor: 3dgamer 03.11.19 - 11:18

    Ich finde keinen Hinweis auf konkrete Bedingungen, oder übersehe ich etwas?
    Selbst jetzt lange im 2/3 Homeoffice (2 Tage Büro, 3 HO). Vorherrschende Meinung: Im HO ist eine 7-19 Erreichbarkeit doch selbstredend... Tel. klingelt, nach 3 Sek. dran. "Hab ich dich geweckt?". Akzeptanz gegen 0. Naja, muss dann halt ohne mich weitergehen.

    Und allg. Erreichbarkeit: Diensthandy wenns denn sein muss und privat ein 2. Sonst endet der Terror nie...

  2. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: kriD reD 03.11.19 - 12:16

    Das bedeutet konkret gar nichts. Der Artikel ist leider haarsträubend geschrieben. Oben wird geschrieben, der Tarifvertrag kommt. Im Text steht dann, dass dbb und VerDi ihn im nächsten Jahr fertig haben und durchsetzen wollen. Das das Durchsetzen aber nur durch erfolgreiche Verhandlungen mit den Arbeitgebern möglich ist und da wohl nicht alle Wunschvorstellungen der Arbeitnehmerseite durchgehen werden, geht irgendwie unter.

  3. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: scrumdideldu 03.11.19 - 19:30

    Es gibt genug die dann zu geizig sind eine separate Nummer zu verwenden!

    Ich habe sowohl einen HO Festnetzanschluss als auch ein zweites Handy für HO!

    Zweite Festnetznummer kostet mich ja nichts. Ich habe ja von der T-Com kostenlos 10 Nummern bekommen und zweites Handy ist ein altes ausgemustertes mit einer Karte ohne Guthaben. Ich muss davon ja nie telefonieren sondern kann nur angerufen werden. Ist nützlich wenn ich im Sommer mal im freien arbeite. Bis dahin reicht das DECT-Telefon nicht.

  4. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: dEEkAy 04.11.19 - 09:19

    3dgamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde keinen Hinweis auf konkrete Bedingungen, oder übersehe ich
    > etwas?
    > Selbst jetzt lange im 2/3 Homeoffice (2 Tage Büro, 3 HO). Vorherrschende
    > Meinung: Im HO ist eine 7-19 Erreichbarkeit doch selbstredend... Tel.
    > klingelt, nach 3 Sek. dran. "Hab ich dich geweckt?". Akzeptanz gegen 0.
    > Naja, muss dann halt ohne mich weitergehen.
    >
    > Und allg. Erreichbarkeit: Diensthandy wenns denn sein muss und privat ein
    > 2. Sonst endet der Terror nie...


    Bei uns im Projekt wird man erst als erreichbar gesehen, wenn man in einem von uns verwendeten Messenger auch "Online" ist. Vorher versucht dich auch keiner anzurufen.
    Andererseits, ich habe zwei SIM-Karten im Handy und kann bei Bedarf die Arbeits-SIM einfach deaktivieren, man muss halt auch tun.

  5. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: Bitfuchs 04.11.19 - 10:17

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3dgamer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde keinen Hinweis auf konkrete Bedingungen, oder übersehe ich
    > > etwas?
    > > Selbst jetzt lange im 2/3 Homeoffice (2 Tage Büro, 3 HO). Vorherrschende
    > > Meinung: Im HO ist eine 7-19 Erreichbarkeit doch selbstredend... Tel.
    > > klingelt, nach 3 Sek. dran. "Hab ich dich geweckt?". Akzeptanz gegen 0.
    > > Naja, muss dann halt ohne mich weitergehen.
    > >
    > > Und allg. Erreichbarkeit: Diensthandy wenns denn sein muss und privat
    > ein
    > > 2. Sonst endet der Terror nie...
    >
    > Bei uns im Projekt wird man erst als erreichbar gesehen, wenn man in einem
    > von uns verwendeten Messenger auch "Online" ist. Vorher versucht dich auch
    > keiner anzurufen.
    > Andererseits, ich habe zwei SIM-Karten im Handy und kann bei Bedarf die
    > Arbeits-SIM einfach deaktivieren, man muss halt auch tun.

    Ja, dann hat sich das mit dem Homeoffice aber auch ganz schnell wieder.
    Je nachdem aus welchen Gründen man das Homeoffice bevorzugt, ist die Erreichbarkeit dann doch
    das kleiner übel. Bei mir waren das immerhin 2-2,5h Fahrzeit am Tag, die ich mir gespart habe, plus die Spritkosten
    und eventuelle Parkplatzkosten.

  6. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: TrollNo1 04.11.19 - 10:32

    Homeoffice heißt doch nicht, 12 oder mehr Stunden erreichbar zu sein. Wenn ich von 8 bis 5 arbeite, egal ob im Büro oder zuhause, dann bin ich eben nur in dieser Zeit auch erreichbar.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  7. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: Bitfuchs 04.11.19 - 10:46

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Homeoffice heißt doch nicht, 12 oder mehr Stunden erreichbar zu sein. Wenn
    > ich von 8 bis 5 arbeite, egal ob im Büro oder zuhause, dann bin ich eben
    > nur in dieser Zeit auch erreichbar.

    Ich kann nur berichten, wie es bei uns läuft.
    Bei uns gibt es aber auch Onsite überlichweise kein 8-5, das nennt sich dann Vertrauensarbeitszeit ohne Kernzeit und ohne Erfassung. Dafür hat man dann gefälligst länger zu bleiben und wenn der Vorstand noch ein Meeting um 18 Uhr ansetzt, dann ist das so. Sowas kann man schon auch mal absagen, aber eher aus Ausnahmefall.
    Rollouts oder BS Updates stehen eh grundsätzlich nur nach 19 Uhr oder am Wochenende an.
    Natürlich kann man an dem Tag dann aber auch schon wieder eine Telko morgens um 8 haben.
    Nenn sich dann New Work mit tendenziell leichten Vorteilen für den Arbeitgeber.

  8. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: TrollNo1 04.11.19 - 11:33

    Vertrauensarbeitszeit gibt es bei uns auch, aber das heißt nicht, dass es keine Erfassung gibt. Der AG hat das nur auf dich abgewälzt. Sprich, du musst selbst die Stunden in ner Tabelle erfassen und dem AG auch regelmäßig rückmelden.

    Telko um 8 und dann Meeting um 18 Uhr geht aus arbeitszeitschutzgesetzlichen Gründen gar nicht. Der Chef müsste dir dann eine seehr lange Mittagspause zugestehen.

    Wenn ihr geplant nach 19 Uhr Arbeit habt bzw. am Wochenende, dann musst du eben an dem Tag später anfangen bzw. den Wochenendeinsatz selbstständig unter der Woche ausgleichen.

    Ach ja, wenn das ab 19 Uhr bis sagen wir 21 Uhr ging: Nicht vergessen, 11 Stunden Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn ist auch Pflicht. Also nicht vor 8 Uhr wieder anfangen.
    Alles fleißig selbst erfassen und bei Problemen dann eben darauf ansprechen. Zur Not eine Etage höher. Wenn der Firmenchef der Ausbeuter ist, musst du dich entscheiden, ob du die Firma wechselst, damit lebst, oder das Ganze der Gewerkschaft o.ä. meldest.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  9. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: Bitfuchs 04.11.19 - 12:21

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vertrauensarbeitszeit gibt es bei uns auch, aber das heißt nicht, dass es
    > keine Erfassung gibt. Der AG hat das nur auf dich abgewälzt. Sprich, du
    > musst selbst die Stunden in ner Tabelle erfassen und dem AG auch regelmäßig
    > rückmelden.

    Ich habe die letzten 6 Jahre nicht einmal Zeiten gemeldet, das gibt es bei uns nicht.

    > Telko um 8 und dann Meeting um 18 Uhr geht aus
    > arbeitszeitschutzgesetzlichen Gründen gar nicht. Der Chef müsste dir dann
    > eine seehr lange Mittagspause zugestehen.
    >
    > Wenn ihr geplant nach 19 Uhr Arbeit habt bzw. am Wochenende, dann musst du
    > eben an dem Tag später anfangen bzw. den Wochenendeinsatz selbstständig
    > unter der Woche ausgleichen.
    >
    > Ach ja, wenn das ab 19 Uhr bis sagen wir 21 Uhr ging: Nicht vergessen, 11
    > Stunden Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn ist auch Pflicht. Also
    > nicht vor 8 Uhr wieder anfangen.
    > Alles fleißig selbst erfassen und bei Problemen dann eben darauf
    > ansprechen. Zur Not eine Etage höher. Wenn der Firmenchef der Ausbeuter
    > ist, musst du dich entscheiden, ob du die Firma wechselst, damit lebst,
    > oder das Ganze der Gewerkschaft o.ä. meldest.

    Klar ist jeder selber dafür verantwortlich, aber da wird schon genügend Druck erzeugt, dass du
    entsprechend ranklotzt. Schließlich sind ja auch große Teile vom Gehalt variable Boni, die direkt mit der
    Leistung zusammenhängen.
    Gewerkschaft? Am besten noch ein Betriebsrat... Hier wird auch gerne mal die Karriere über das Anstellungsverhältnis hinaus beeinflusst,
    da muss man vorsichtig sein. Wenn man geht, dann nur im guten.
    Und einfach mal wechseln, tja angeblich gibt es ja einen Fachkräftemangel, ich merke nur nicht viel davon.

  10. Re: und was heißt das konkret?

    Autor: TrollNo1 04.11.19 - 13:06

    Muss ja eine Traumfirma sein. Deine Firma kann halt richtig Probleme bekommen, wenn rauskommt, dass du die Zeiten überschreitest und nicht kontrolliert wurde. Da gabs doch erst ein Urteil oder EU-Richtlinie oder sowas, dass jeder die Arbeitszeiten erfassen muss.

    Wenn dein Gehalt variable Boni enthält, hast du falsch verhandelt. Oder das Grundgehalt ist schon so gut genug, dass die Boni genau das sind, ein Bonus, der schön aber nicht nötig ist.

    Kurzum, in deiner Firma wöllte ich nie arbeiten.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

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