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Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

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  1. Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: M 03.05.21 - 18:19

    Es wurden keine politischen Diskussionen verboten, lediglich das führen solcher auf Arbeitsaccounts. Selbst private Basecamp Accounts dürfen weiterhin dafür verwendet werden.

    Golem hat im Artikel auf den Blogpost verlinkt. Lesen! Wirklich.

  2. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: Hansi 03.05.21 - 18:23

    M schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wurden keine politischen Diskussionen verboten, lediglich das führen
    > solcher auf Arbeitsaccounts. Selbst private Basecamp Accounts dürfen
    > weiterhin dafür verwendet werden.
    >
    > Golem hat im Artikel auf den Blogpost verlinkt. Lesen! Wirklich.
    Wir haben die Welt der Fakten doch längst hinter uns gelassen, leider nicht mehr nur bei den klassischen Querdenkern.

  3. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: wurzelhans 03.05.21 - 18:30

    Ja toll, also hat Herr Fried Mitarbeitern nicht verboten im privaten Kontext zu diskutieren. Toll. In der analogen Welt: "Nach der Arbeit dürft ihr machen was ihr wollt!". Wie großzügig!

  4. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: amsel978 03.05.21 - 18:34

    Auf der Arbeit geht es um die Arbeit, nicht darum ob Kollegen A die sexuelle Ausrichtung von Kollegin B gefällt, man andere Meinungen vertritt oder darüber diskutieren möchte. Auf der Arbeit hast du den Kollegen gegenüber neutral aufzutreten. In deiner Freizeit darfst du machen was du möchtest.

  5. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: wurzelhans 03.05.21 - 18:55

    amsel978 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der Arbeit geht es um die Arbeit, nicht darum ob Kollegen A die
    > sexuelle Ausrichtung von Kollegin B gefällt, man andere Meinungen vertritt
    > oder darüber diskutieren möchte. Auf der Arbeit hast du den Kollegen
    > gegenüber neutral aufzutreten. In deiner Freizeit darfst du machen was du
    > möchtest.

    Sicher. Aber ein politisches Redeverbot geht wohl deutlich weiter als ein bisschen „mehr Fokus auf die Arbeit“. Deine Freundin hat eine Lohnerhöhung bekommen wegen des Mindestlohns? Nicht erzählen am Kaffeetresen, ist politisch. Du hast einen Stinkefinger fürs Maskentragen in der U Bahn bekommen? Politisch, nicht erzählen.
    Ich halte nicht sehr viel von Redeverboten; das ist nicht mit einer liberalen Gesellschaft zu vereinbaren mEn.

  6. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: demon driver 03.05.21 - 18:55

    amsel978 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der Arbeit geht es um die Arbeit, nicht darum ob Kollegen A die
    > sexuelle Ausrichtung von Kollegin B gefällt, man andere Meinungen vertritt
    > oder darüber diskutieren möchte. Auf der Arbeit hast du den Kollegen
    > gegenüber neutral aufzutreten.

    What? Weder finde ich einen solchen Passus in Arbeitsrecht oder in irgendeinem Tarif- oder Arbeitsvertrag, der mir zu Augen gekommen wäre, noch entspricht das irgendeiner beruflichen Praxis, die ich bisher erleben durfte. Wo hast du denn das her?

    > In deiner Freizeit darfst du machen was du möchtest.

    Danke, sehr großzügig!

  7. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: wurzelhans 03.05.21 - 18:59

    Arbeitsrecht und vor allem Arbeitnehmerrechte oder Tarifvertrag ist leider auch politisch, über den darf man dann auch nicht mehr sprechen ;-).

  8. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: violator 03.05.21 - 19:39

    Was für nen Roboterjob hast du denn?

  9. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: mawa 03.05.21 - 21:17

    Das nennt man "Störung des Betriebsfriedens" und kann auch zur Kündigung führen.

    [www.arbeitsvertrag.org]

  10. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: demon driver 03.05.21 - 22:08

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das nennt man "Störung des Betriebsfriedens" und kann auch zur Kündigung
    > führen.

    HAHAHA! Sich gegenüber Kolleg*innen nicht "neutral" zu verhalten, d.h. eine eigene Meinung zu haben, ist "Störung des Betriebsfriedens"? Ich lach mich tot.

  11. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: Mailerdeamon 04.05.21 - 13:42

    Na dann lach mal.
    Und versuche mal eine richtig heftige politische Auseindandersetzung zu führen in deinem Betrieb und dann schauen wir mal was der Arbeitsrichter anschließend dazu sagt und ob du dann immer noch lachst.
    Ich habe schon jemanden gehen sehen, da waren noch nicht mal politische Sachen im Spiel (soviel ich weiß), sondern einfach deswegen weil er eine bestimmte Art hatte auf seiner Meinung zu beharren und das massiv die Produktivität des Teams gestört hat.

  12. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: wurzelhans 04.05.21 - 13:50

    Mailerdeamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe schon jemanden gehen sehen, da waren noch nicht mal politische
    > Sachen im Spiel (soviel ich weiß), sondern einfach deswegen weil er eine
    > bestimmte Art hatte auf seiner Meinung zu beharren und das massiv die
    > Produktivität des Teams gestört hat.

    Und dann wurde auch für alle in der Belegschaft ein Redeverbot für die Themenkategorie verhängt? ;-)

  13. Re: Viele hier sollten sich das Statement von Jason Fried durchlesen.

    Autor: demon driver 04.05.21 - 20:22

    Mailerdeamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann lach mal.
    > Und versuche mal eine richtig heftige politische Auseindandersetzung zu
    > führen [...]

    Immer gerne! Aber nicht hier in diesem Kontext, denn die Behauptung, der ich widersprach, lautete "Pflicht zur Neutralität" und nicht "keine richtig heftige politische Auseinandersetzung führen".

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