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Ist in jeder mittelgroßen Firma normal.....

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  1. Ist in jeder mittelgroßen Firma normal.....

    Autor: Sonnenregen 15.06.12 - 19:31

    Das ist doch nix neues.... tausenden ergeht es Jahr für Jahr so...Sub-Gesellschaften sind günstiger. Aber da es hier Journalisten sind ist das gleich was anders!? Es sind nur ca. 60 Menschen, in Deutschland gibt es weit aus schlimmere Ausgliederungen....mit Lohndrückungen von bis zu 50%.
    Und die wenigen glücklichen in den Tarifgruppen werden Jahr für Jahr mit mehr </>Geld zugeschüttet.... Das hört sich hart an und ich bedauere diesen Zustand in der Axel-Springer Gruppe aber es ist LEIDER ganz normale Geschäftsführung in D-Schland!!

  2. Re: Ist in jeder mittelgroßen Firma normal.....

    Autor: iu3h45iuh456 15.06.12 - 21:00

    Sonnenregen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zustand in der Axel-Springer Gruppe aber es ist LEIDER ganz normale
    > Geschäftsführung in D-Schland!!

    Trotzdem richtig, dass die Computerbild Leute dagegen etwas unternehmen.

  3. Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Mingfu 15.06.12 - 22:42

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem richtig, dass die Computerbild Leute dagegen etwas unternehmen.

    Ich schließe mich da voll und ganz an. Man könnte jetzt darüber philosophieren, dass es Computer-Bild ist und darum nicht schade wäre (wobei die Zielgruppe eventuell auch eine andere ist) - aber das ist nicht der Punkt hier.

    Der TE hat Recht, wenn er sagt, dass das vielerorts traurige Realität ist. Aber genau deshalb lohnt es sich dagegen die Klappe aufzumachen und das nicht hinzunehmen. Denn dieser Neidkomplex ("Warum sollte es denen besser als vielen Anderen ergehen, nur weil sie Journalisten sind?") sorgt nur dafür, dass es noch mehr Leute erwischt.

    Wollen wir wirklich, dass letztlich alle so enden? Ist es wirklich das Ziel, allen die gleichen schlechten Arbeitsbedingungen zu verschaffen? Das kann man doch nicht ernst meinen, insbesondere wenn selbst betroffen ist. Das Ziel kann doch nur sein, ein derartiges Abrutschen in prekäre Beschäftigung wo auch immer es geht zu verhindern und dafür zu sorgen, dass Derartiges schnellstmöglich überall aufhört.

    Vor allem ist es ja so, dass gerade im Journalismus sehr breiter Raubbau bei den Beschäftigten betrieben wird. Es ist inzwischen völlig normal, dass Online-Redakteure deutlich weniger verdienen als ihre Kollegen im Printbereich - obwohl sie teilweise im gleichen Haus sitzen und oft sogar längere Arbeitszeiten haben (ich spare mir hier mal die Frage zu den Gehältern bei Golem). Damit ist man aber noch lange nicht am unteren Ende der Nahrungskette angelangt: Noch prekärer läuft es bei freien Mitarbeitern, die ein Honorar für ihre Arbeit bekommen, welches einen Gang zum Amt nötig machen würde, wenn man nicht noch irgendwelche Nebeneinnahmen hat. Zu den dort inzwischen verbreiten Preisen Artikel und Fotos zu liefern, ist betriebswirtschaftlich kaum vernünftig darstellbar. Und dann haben die Verlage ja zusätzlich noch das Mittel von Praktikanten und Voluntären, die man lausig (oder auch gar nicht) bezahlen kann, und trotzdem wie normale Redakteure einsetzt. Im Pressebereich herrscht inzwischen ein sehr rauer Wind - und er bläßt vor allem den Mitarbeitern ins Gesicht. Und deshalb verdient es Respekt, wenn sich dort Mitarbeiter solidarisieren und dagegen protestieren, wie sie immer mehr ausgepresst werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.12 23:01 durch Mingfu.

  4. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: blackbirdone 16.06.12 - 00:10

    Und weil es anderen so geht müssen sie es sich gefallen lassen? Was ist das denn für eine Einstellung!

  5. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Local_Horst 16.06.12 - 00:18

    +1

    Fast der einzige vernünftige Kommentar hier zu diesem Artikel.
    Nur weil es CB ist, wird gelästert was das Zeug hält. Beträfe es die IT-Abteilung irgend eines dt. Unternehmens, wo die MA so ausgelagert werden sollen, würde die Grundmelodie hier ganz anders klingen.

  6. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Trockenobst 16.06.12 - 04:08

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > inzwischen ein sehr rauer Wind - und er bläßt vor allem den Mitarbeitern
    > ins Gesicht. Und deshalb verdient es Respekt, wenn sich dort Mitarbeiter
    > solidarisieren und dagegen protestieren, wie sie immer mehr ausgepresst
    > werden.

    Ja, aber die können auch keine Kunden her schaffen. Print geht es schon
    lange schlecht, vor allem die mit den großen Redaktionen. Die Menschen
    gehen halt online und da hat keiner den Twist gefunden (außer alles
    hinter eine Paywall).

    Außerdem gibt es eine handvoll Verlage, die technische Spezialzeitschriften
    für Hifi und sowas raus bringen. Jedes mal wenn ich solche Entlassungen
    höre, wäre es doch gelacht wenn einer von denen sich diese Spezialisten
    nicht holt.

    Aber dann passiert irgendwie nichts. Anscheinend ist der Markt mit immer
    flacheren Computerzeitungen ala "100% legale Downloads"-Aufreißern
    bereits übersättigt. Das tut leid für die Experten - aber der Markt gibt es
    nicht her. Sonst gäbe es längst Konkurrenzangebote die "Fair" bezahlen.

  7. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Mingfu 16.06.12 - 07:42

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das tut leid für die Experten - aber der Markt gibt es nicht her.

    Das stimmt. Aber dann müssten die Verlage eigentlich die Konsequenz ziehen: Einstellung des Angebotes und reguläre Entlassung der Mitarbeiter. Genau das passiert aber nicht. Stattdessen wird gesagt, dass die Konkurrenz es jetzt noch billiger produziert oder dass noch ein weiterer Verlag meint, er müsste in dieses Segment eintreten und deshalb die Auflage sinken lassen (denn die Leute kaufen ja weiterhin nur ein Heft aus dem Segment) und deshalb auch hier die Mitarbeiter Zugeständnisse machen müssen, damit man konkurrenzfähig bleibt. Da wird eine Abwärtsspirale auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen statt betriebswirtschaftlich konsequent zu sein. Am Ende habe sich die Verlage untereinander erfolgreich das Geschäft zerstört - bezahlt haben das aber die Mitarbeiter mit immer weiter sinkenden Löhnen, um am Ende doch auf der Straße zu landen.

  8. wir sind (z.T.) selbst Schuld

    Autor: spiderbit 16.06.12 - 14:32

    Naja zum Teil sind wir schon selber Schuld das wir in der Lage sind. Wenn morgen alle die für <1000,- im Monat Vollzeit arbeiten in den Park sitzen würden und eben nicht mehr mitspielen würden, wären prekäre Beschäftigungsangebote erledigt, alle billigzeitarbeitsfirmen müsstne Dicht machen etc.

    Des weiteren braucht man sich nicht wirklich wundern, wenn man in einen Springerverlag rein geht, das dort Friss oder ich Erschieß dich Mentalität vorherscht (bitte nicht wörtlich nehmen und mich dann verklagen ^^).

    Hier sollte sich halt auch keiner Bewerben, aber wir haben nunmal das Ideal alles ist besser wie keine Arbeit, solange wir das bei behalten wird sich auch nix irgendwo substantiel zum positiven ändern.

  9. Re: wir sind (z.T.) selbst Schuld

    Autor: Mingfu 16.06.12 - 15:19

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja zum Teil sind wir schon selber Schuld das wir in der Lage sind. Wenn
    > morgen alle die für <1000,- im Monat Vollzeit arbeiten in den Park sitzen
    > würden und eben nicht mehr mitspielen würden, wären prekäre
    > Beschäftigungsangebote erledigt, alle billigzeitarbeitsfirmen müsstne Dicht
    > machen etc.

    Da hast du vollkommen Recht. Ich würde das 100 % unterstützen.

    Allerdings haben die Betroffenen ein Problem: Wovon sollen sie dann leben? Eigenkündigung führt in jedem Fall zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Selbst wenn man die mit Reserven übersteht: Spätestens wenn man in ALG II abrutscht, gilt jede Arbeit als zumutbar, die auch nur irgendwie die Bezugshöhe von ALG II senkt (selbst wenn die Betroffenen derart prekär beschäftigt werden, dass sie aufstocken müssen). Falls der Betroffene eine derart angebotene Arbeit ablehnt (selbst wenn er das dem Arbeitgeber nur durch die Blume zu verstehen gibt und sich ansonsten formal korrekt verhält), führt das zu einer Sperre und nach mehrmaliger Wiederholung zum Anspruchsverlust beim ALG II.

    Dass wir derart prekäre Beschäftigungsverhältnisse haben, ist also vor allem politisch gewollt, indem man im ALG II den Betroffenen keine Wahl lässt. Hinzu kommt die vollständige politische Öffnung für Zeitarbeit, welche ihren perversen Lohnvorteil ja vor allem auf dem Rücken der Beschäftigten erzielt.

    Hier müssten politisch ganz andere Weichen gestellt werden, z. B. in Richtung bedingungsloses Grundeinkommen, damit eine echte Wahl besteht, ob man sich derart ausbeuten lässt oder nicht. Wenn die Leute real ablehnen können, dann müssten sich die Arbeitsbedingungen verbessern, damit sich dafür noch Arbeitnehmer finden. Im Moment lässt sich Arbeit erpressen, weil für ALG-II-Bezieher alles als zumutbar gilt.

  10. Re: wir sind (z.T.) selbst Schuld

    Autor: __destruct() 16.06.12 - 15:32

    Ich sehe das bedingungslose Grundeinkommen auch als die einzige sinnvolle Lösung an. Oder besser gesagt als die einzige Lösung, die tatsächlich eine Lösung ist. Wieso wird es eigentlich nicht endlich umgesetzt?

  11. Re: wir sind (z.T.) selbst Schuld

    Autor: spiderbit 16.06.12 - 20:41

    Naja seh ich anders, sicher die politische Situation ist nicht ideal aber eben auch weil die Aufstände dagegen eher klein waren.

    Des weiteren hat man das GG hinter sich habe mein AA Amd diesbezüglich schon verklagt, außerdem ist die beschreibung eine der Zwnagsarbeit, eine persönliche Klage des Sachbearbeiters als Person bzw das aufklären darüber das dieses eben verboten ist, kann hier eventuell schon helfen, die höchststrafe für solche Nötigungen in besonders schweren Fällen die hier gegeben sind (Amtsmissbrauch, steht was im Gesetz das das dann immer besonders schwerer Fall ist) es bringt auch nichts sich auf das sgb2 zu berufen, wenn jemandem einen zu was Zwingen will durch Androhung eines Übels erfüllt das Nötigung andere Gesetze hin oder her.

    Auch darf man die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, das ist btw, die einzige grundlage auf dem sie einem z.B. Zwangsarbeitsmassnahmen (umgangssprachlich 1euro jobs) aufdrücken können...

    Ja es ist nicht ganz einfach keine Frage, aber es geht, sicher Leute mit Kindern wollen solche Risiken wenn irgendwie möglich nicht eingehen, aber alle anderen gerade Jüngere sollten sich dagegen auflehnen.

    UND JA natürlich ist das BGE die Lösung, ist nur die Frage wie man da hin kommt, ein paar besonders Nette Politiker die es aus Menschenliebe einführen wird nicht passieren und Piratenpartei bei 50% seh ich auch noch nicht so schnell. Daher müssen wir es uns erkämpfen, war früher ja auch nicht anders wo es um Arbeitsgesetze ging, da gabs teilweise mit Waffengewalt auseinandersetzungen, es gibt btw auch einer der grad Hungerprotest oder wie das heißt macht, mal gespannt ob sie ihn sterben lassen oder ob ER vorher auf gibt, denk schon das sie ihn sonst verhungern lassen.

  12. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Dumpfbacke 16.06.12 - 21:20

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iu3h45iuh456 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Wollen wir wirklich, dass letztlich alle so enden? Ist es wirklich das
    > Ziel, allen die gleichen schlechten Arbeitsbedingungen zu verschaffen?
    Ja, viele wollen das.
    Ansonsten würden sie nicht CDU/ CSU oder FDP wählen.
    Man braucht sich nur ein bisschen in dem politischen Geplänkel umschauen,
    um zu sehen, dass die Parteien nichts anderes wollen.
    Ihre Rente (das nennt sich Pension, liebe Politiker) ist sicher. Ihre Spenden
    sind ebenfalls sicher und die Gesetze sind so ausgelegt, dass sie und andere
    Wohlhabende/ Reichen auch noch gut Schlupflöcher benutzen können.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/lobbyismus-in-bruessel-wie-die-industrie-sich-ihre-gesetze-schreibt-a-837515.html
    Man braucht sich nur über etwas ältere Themen wie Kopfpauschale, Energiewende
    und ähnliches informieren, um zu sehen, wo die Reise hingehen soll.

    Auch hat keine Partei wirklich einen Plan bzw. Willen, etwas im positiven Sinne
    zu verändern. Sei es die Gema, die GEZ (Beitragsservice) oder Steuergesetze.
    Alles wird nur teurer oder komplizierter bzw, muss noch schneller gemacht werden.
    Dabei muss ich nebenbei noch den Ehrenpräsidenten Wulff und seine Freunde
    durchfüttern. Ich hab bald keine Zeit mehr, weil ich noch mehr Arbeiten muss ...
    mfg

  13. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Trockenobst 16.06.12 - 23:30

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mitarbeiter ausgetragen statt betriebswirtschaftlich konsequent zu sein. Am
    > Ende habe sich die Verlage untereinander erfolgreich das Geschäft zerstört
    > - bezahlt haben das aber die Mitarbeiter mit immer weiter sinkenden Löhnen,
    > um am Ende doch auf der Straße zu landen.

    Nun, gewisse Marktteilnehmer wollen vielleicht durch solche Aktionen die
    Konkurrenz durch die "Runterspirale" aus dem Markt drängen. Wer ist denn
    schon noch im "Pressebereich" aktiv, der das aus Spass aus der Freude macht?

    Ich denke auch immer: ok, dass war es jetzt mit dem Markt, mit diesem Segment.
    Und dann gehts es komischerweise doch immer weiter, immer mehr, immer krasser.

    Solange die Leute es mit sich machen lassen - was soll ein Hifi oder Windows-Spezialist sonst machen? Mit Endkundenservice? Oder Verkäufer im Edelmarkt?

    Das ist halt eine schwierige Markt-Thematik die wohl auch nicht ohne Opfer
    auskommt. Der "kaputt"-Kapitalismus ist eben ein Teil des Systems.

  14. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: pjebsen 16.06.12 - 23:43

    Trockenobst schrieb:
    > Ja, aber die können auch keine Kunden her schaffen. Print geht es schon
    > lange schlecht, vor allem die mit den großen Redaktionen. Die Menschen
    > gehen halt online und da hat keiner den Twist gefunden (außer alles
    > hinter eine Paywall).

    Die gedruckte Version von COMPUTER BILD ist weiter europäischer Marktführer und profitabel. Die Verkaufs- und Anzeigenerlöse sinken, aber insgesamt geht es der Zeitschrift gut. Sagt der Verlag.

  15. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: pjebsen 16.06.12 - 23:46

    Mingfu schrieb:
    > Wollen wir wirklich, dass letztlich alle so enden? Ist es wirklich das
    > Ziel, allen die gleichen schlechten Arbeitsbedingungen zu verschaffen? Das
    > kann man doch nicht ernst meinen, insbesondere wenn selbst betroffen ist.
    > Das Ziel kann doch nur sein, ein derartiges Abrutschen in prekäre
    > Beschäftigung wo auch immer es geht zu verhindern und dafür zu sorgen, dass
    > Derartiges schnellstmöglich überall aufhört.

    Genau das ist eines der Anliegen der protestierenden Mitarbeiter der COMPUTER-BILD-Gruppe. Aktuelle Infos über ihre Situation gibt es unter http://www.COBI-Info.de.

  16. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Wander 17.06.12 - 14:02

    Zuallererst einmal ist dies hier Meckern auf extrem hohem Niveau. Ich wüsste spontan kein Land, dass sich solchen Luxus leistet wie Deutschland. Egal wie blöd ich mich anstelle, ich muss weder Hunger leiden, noch muss ich Angst haben kein Dach über dem Kopf zu haben. Jeder hat prinzipiell die Möglichkeit auf gute Bildung, selbst ein Studium finanziert der Staat unter gewissen Auflagen zu großen Teilen. Unser Verwaltungsapparat ist vorbildlich und die Korruption unserer Politiker ist im Vergleich zu anderen Staaten nicht wirklich erwähnenswert. Wie sind mit Urlaubs- und Feiertagen nur so überhäuft und unsere Wochenstunden sind im Vergleich zu vielen anderen Nationen ausgesprochen wenig.

    Jeder der mal ein bisschen die Welt gesehen hat und sich über andere Staaten informiert hat, wird nicht umhin kommen, sein unbeschreibliches Glück zu realisieren, in einem Statt wie Deutschland leben zu können.

    Nichtsdestotrotz besteht natürlich noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Wobei ich die Aufregung bzgl. der Gehälter unserer Politiker und des Ehrensolds unseres ehemaligen Bundespräsidenten nicht wirklich teilen kann. Reich wird man als Politiker nicht wirklich, gemessen am Aufwand und der Verantwortung wären vor allem Spitzenpolitiker rein finanziell gesehen in der Wirtschaft weitaus besser aufgehoben.

    Man muss alles immer in Relation sehen, bevor man darüber klagt, wie schwer und ungerecht das Leben doch ist.

  17. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: IrgendeinNutzer 17.06.12 - 14:54

    Korruption in Deutschland nicht erwähnenswert? Die aktuellen News zu Musikindustrie und Politik sagen mir leider etwas anderes.

  18. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Mingfu 17.06.12 - 15:53

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuallererst einmal ist dies hier Meckern auf extrem hohem Niveau. Ich
    > wüsste spontan kein Land, dass sich solchen Luxus leistet wie Deutschland.
    > Egal wie blöd ich mich anstelle, ich muss weder Hunger leiden, noch muss
    > ich Angst haben kein Dach über dem Kopf zu haben. Jeder hat prinzipiell die
    > Möglichkeit auf gute Bildung, selbst ein Studium finanziert der Staat unter
    > gewissen Auflagen zu großen Teilen.

    Ja, Deutschland als Ganzem geht es global gemessen relativ gut. Dafür sollten wir dankbar sein. Allerdings muss man festhalten, dass es innerhalb der Gesellschaft sehr große Unterschiede bezüglich der Verteilung dieses Wohlstandes gibt.

    > Unser Verwaltungsapparat ist vorbildlich und die Korruption unserer Politiker ist
    > im Vergleich zu anderen Staaten nicht wirklich erwähnenswert.

    Sagen wir es so: Bei uns erfolgt die Korruption auf anderem Niveau. Es ist nicht so, dass Geld auf den Tisch gelegt wird, man kurz wegschaut und das Geld in die passende Tasche geflossen ist. Bei uns erfolgt die Korruption von Politikern eher über Beraterverträge, Aufsichtsratsmandate, "Anschlussverwendungen" und Parteispenden. Die Nähe zwischen Politik und Wirtschaft ist zu groß.

    > Wie sind mit Urlaubs- und Feiertagen nur so überhäuft und unsere Wochenstunden
    > sind im Vergleich zu vielen anderen Nationen ausgesprochen wenig.

    Und trotzdem ist es so, dass Deutschland erstaunlich produktiv ist und riesige Handelsbilanzüberschüsse erzeugt, was bedeutet, dass Deutschland mehr Werte nach außen verteilt als es hereinholt. Volkswirtschaftlich betrachtet bedeutet das, dass die Menschen hier kostenlos für das Ausland mitarbeiten. Wir arbeiten also immer noch deutlich mehr, als wir für den tatsächlichen Eigenbedarf benötigen. Sämtliche Diskussionen über niedrige Wochenarbeitszeiten und sehr viel Urlaub erübrigen sich damit komplett.

    > Wobei ich die Aufregung bzgl. der Gehälter unserer Politiker und des
    > Ehrensolds unseres ehemaligen Bundespräsidenten nicht wirklich teilen kann.
    > Reich wird man als Politiker nicht wirklich, gemessen am Aufwand und der
    > Verantwortung wären vor allem Spitzenpolitiker rein finanziell gesehen in
    > der Wirtschaft weitaus besser aufgehoben.

    Das liegt aber nicht daran, dass die Politiker zu wenig verdienen würden, sondern dass ab einer bestimmten Ebene in der Wirtschaft deutlich zuviel bezahlt wird, was jenseits jeder Rechtfertigung liegt. Unsere Politiker verdienen - im Vergleich zu "normalen" Arbeitern - sehr, sehr gut. Mehr wäre für ihre Tätigkeit auch nicht angemessen. Das Problem besteht nur darin, dass ein unzulässiger Vergleich zu objektiv erheblich überbezahlten Wirtschaftsposten gezogen wird.

    Man muss sich nämlich mal wieder ein paar Grundüberlegungen ins Gedächtnis rufen:

    1. Der Tag hat nur 24 Stunden. Mehr als 24/7 kann niemand arbeiten. Erhöhte Arbeitszeitbelastung kann also nur bis zu einem bestimmten Teil für höhere Gehälter angemessen sein (das kann durchaus oberhalb eines linearen Steigerungsniveaus liegen - aber es muss sich im Rahmen bewegen).

    2. Persönliche Verantwortung existiert in Politik und Wirtschaft nicht. Das liegt daran, dass die Konsequenzen eines Fehlers ohnehin niemand persönlich übernehmen kann. Die Schäden einer Management-, wie auch Politikfehlentscheidung können durchaus schnell im Bereich von mehreren hundert Millionen Euro liegen - das kann und wird niemand aus eigener Tasche übernehmen. Wenn aber jemand nicht für die eigenen Fehler haften muss, kann man auch nicht von persönlicher Verantwortung sprechen.

    Ganz im Gegenteil: Eine persönliche Verantwortung existiert viel eher in deutlich schlechter bezahlten Berufen. Ein Bus- oder LKW-Fahrer muss tatsächlich ständig aufpassen, um keine Menschenleben zu gefährden. Sollte ihm dabei doch ein Fehler passieren, haftet er auch dafür - strafrechtlich fällt das regelmäßig unter fahrlässige Tötung / fahrlässige Körperverletzung, falls jemand dabei zu Schaden kommt. Für fahrlässiges Geldverbrennen im Management existiert dagegen kein Straftatbestend - fahrlässige Untreue gibt es nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.12 15:58 durch Mingfu.

  19. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Wander 17.06.12 - 18:48

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Deutschland als Ganzem geht es global gemessen relativ gut. Dafür
    > sollten wir dankbar sein. Allerdings muss man festhalten, dass es innerhalb
    > der Gesellschaft sehr große Unterschiede bezüglich der Verteilung dieses
    > Wohlstandes gibt.

    Ja das stimmt natürlich. Jedoch sollte man auch berücksichtigen, dass Spitzenverdiener (10% aller Steuerpflichtigen) ungefähr 50% der gesamten Einnahmen durch die Einkommenssteuer generieren. Ein nicht unerheblicher Teil unseres Wohlstandes wird also genau von dieser Bevölkerungsschicht ermöglicht. Dass man den Schwachen und Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft dennoch stärker unter die Arme greift, steht außer Frage, aber irgendwo sind auch Grenzen gegeben. Wir leisten uns heute schon Dinge, die eigentlich nicht mehr tragbar sind, gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel. Ohne radikale Veränderungen, sowohl beim Renteneintrittsalter, als auch bei den Abgaben an die Rentenkasse und in vielen anderen Bereichen ist Armut, und zwar richtige Armut, bald ein häufig anzutreffendes Bild in Deutschland. Zähne zusammen beißen und durch.

    > Sagen wir es so: Bei uns erfolgt die Korruption auf anderem Niveau. Es ist
    > nicht so, dass Geld auf den Tisch gelegt wird, man kurz wegschaut und das
    > Geld in die passende Tasche geflossen ist. Bei uns erfolgt die Korruption
    > von Politikern eher über Beraterverträge, Aufsichtsratsmandate,
    > "Anschlussverwendungen" und Parteispenden. Die Nähe zwischen Politik und
    > Wirtschaft ist zu groß.

    Davon ließt man zwar immer, aber ob dies wirklich zur Regel gehört, wage ich zu bezweifeln. Ich denke unser bzw. das weitverbreitete Bild auf die Politiker ist generell von vielen Vorurteilen geprägt. Die meisten machen dennoch aber wohl einen sehr soliden Job.

    > Und trotzdem ist es so, dass Deutschland erstaunlich produktiv ist und
    > riesige Handelsbilanzüberschüsse erzeugt, was bedeutet, dass Deutschland
    > mehr Werte nach außen verteilt als es hereinholt. Volkswirtschaftlich
    > betrachtet bedeutet das, dass die Menschen hier kostenlos für das Ausland
    > mitarbeiten. Wir arbeiten also immer noch deutlich mehr, als wir für den
    > tatsächlichen Eigenbedarf benötigen. Sämtliche Diskussionen über niedrige
    > Wochenarbeitszeiten und sehr viel Urlaub erübrigen sich damit komplett.

    Ein kleiner Blick in die Zukunft verheißt aber nichts gutes und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir uns diesen Luxus noch länger leisten können.

    > Das liegt aber nicht daran, dass die Politiker zu wenig verdienen würden,
    > sondern dass ab einer bestimmten Ebene in der Wirtschaft deutlich zuviel
    > bezahlt wird, was jenseits jeder Rechtfertigung liegt. Unsere Politiker
    > verdienen - im Vergleich zu "normalen" Arbeitern - sehr, sehr gut. Mehr
    > wäre für ihre Tätigkeit auch nicht angemessen. Das Problem besteht nur
    > darin, dass ein unzulässiger Vergleich zu objektiv erheblich überbezahlten
    > Wirtschaftsposten gezogen wird.

    Frau Merkel verdient natürlich ausgesprochen gut. Die rund 20,000 ¤ monatlich muss sich (imho) aber ein Staat wie Deutschland leisten können.

    > Man muss sich nämlich mal wieder ein paar Grundüberlegungen ins Gedächtnis
    > rufen:
    >
    > 1. Der Tag hat nur 24 Stunden. Mehr als 24/7 kann niemand arbeiten. Erhöhte
    > Arbeitszeitbelastung kann also nur bis zu einem bestimmten Teil für höhere
    > Gehälter angemessen sein (das kann durchaus oberhalb eines linearen
    > Steigerungsniveaus liegen - aber es muss sich im Rahmen bewegen).
    >
    > 2. Persönliche Verantwortung existiert in Politik und Wirtschaft nicht. Das
    > liegt daran, dass die Konsequenzen eines Fehlers ohnehin niemand persönlich
    > übernehmen kann. Die Schäden einer Management-, wie auch
    > Politikfehlentscheidung können durchaus schnell im Bereich von mehreren
    > hundert Millionen Euro liegen - das kann und wird niemand aus eigener
    > Tasche übernehmen. Wenn aber jemand nicht für die eigenen Fehler haften
    > muss, kann man auch nicht von persönlicher Verantwortung sprechen.
    >
    > Ganz im Gegenteil: Eine persönliche Verantwortung existiert viel eher in
    > deutlich schlechter bezahlten Berufen. Ein Bus- oder LKW-Fahrer muss
    > tatsächlich ständig aufpassen, um keine Menschenleben zu gefährden. Sollte
    > ihm dabei doch ein Fehler passieren, haftet er auch dafür - strafrechtlich
    > fällt das regelmäßig unter fahrlässige Tötung / fahrlässige
    > Körperverletzung, falls jemand dabei zu Schaden kommt. Für fahrlässiges
    > Geldverbrennen im Management existiert dagegen kein Straftatbestend -
    > fahrlässige Untreue gibt es nicht.

    Ich möchte, dass sich die besten Leute in die entsprechenden Ämter trauen, und nicht vor Angst auf den finanziellen Ruin oder gar strafrechtlicher Konsequenzen die Herausforderung scheuen. Wer würde sich denn ernsthaft hinstellen und eine Entscheidung über den weiteren Verlauf der EU-Krise(n) treffen, in dem sich weder Experten noch sonst irgendwer einig ist, wenn ihm bei der kleinsten Fehlentscheidung die Klagen nur so um die Ohren fliegen würden? Mit der ständigen Diskreditierung durch die Bevölkerung und Presse ist man ja so schon nicht wenig gestraft.

  20. Re: Normal mag es sein - hinnehmen sollte man es nicht

    Autor: Mingfu 17.06.12 - 20:10

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja das stimmt natürlich. Jedoch sollte man auch berücksichtigen, dass
    > Spitzenverdiener (10% aller Steuerpflichtigen) ungefähr 50% der gesamten
    > Einnahmen durch die Einkommenssteuer generieren.

    Wobei man berücksichtigen muss, dass die oberen 10 % der Einkommensbezieher auch über 35 % der Einkommen auf sich vereinen.

    > Ein nicht unerheblicher Teil unseres Wohlstandes wird also genau von dieser
    > Bevölkerungsschicht ermöglicht.

    Nein. Momentan ist es so, dass diese Leute sich überproportional an den Deutschland erarbeiteten Werten bedienen und damit sogar andere um den ihnen zustehenden Wohlstand bringen. Denn wie ich im letzten Beitrag schon festgestellt habe: Mehr als arbeiten kann niemand. Wenn also einige deutlich überproportionale Einkommen haben, bedeutet das automatisch, dass andere für ihre Arbeit weniger bekommen als das, was sie eigentlich an Werten erschaffen. Der progressive Steuersatz der Einkommenssteuer kann davon nur einen geringen Teil wieder ausgleichen.

    > Wir leisten uns heute schon Dinge, die eigentlich nicht mehr tragbar sind, gerade
    > im Hinblick auf den demographischen Wandel. Ohne radikale Veränderungen,
    > sowohl beim Renteneintrittsalter, als auch bei den Abgaben an die Rentenkasse
    > und in vielen anderen Bereichen ist Armut, und zwar richtige Armut, bald ein
    > häufig anzutreffendes Bild in Deutschland.

    Falsch. Wir leisten uns, dass einige sich aus dieser Finanzierung weitgehend ausklammern können. Und das sind ausgerechnet die, die über die höchsten Einkommen verfügen. Gerade für die stärksten Schultern heben wir in den Sozialversicherungen das Solidaritätsprinzip auf, indem ihnen die Versicherung freigestellt wird (und selbst wenn sie teilnehmen, eine Beitragsbemessungsgrenze existiert). Wenn man hier eine Zwangsversicherung mit identischen Leistungen für jeden ohne Beitragsbemessungsgrenzen einführen würde, stünden die Sozialsysteme ganz anders da - alternativ kann man sie damit natürlich auch gleich steuerfinanzieren (bei entsprechend steigenden Steuersätzen).

    > Ein kleiner Blick in die Zukunft verheißt aber nichts gutes und ich kann
    > mir nicht vorstellen, dass wir uns diesen Luxus noch länger leisten
    > können.

    Vielleicht reicht aber auch schon ein Wechsel der Glaskugel. Ich hätte eine mit Marx-Hologramm anzubieten... ;-)

    > Frau Merkel verdient natürlich ausgesprochen gut. Die rund 20,000 ¤
    > monatlich muss sich (imho) aber ein Staat wie Deutschland leisten können.

    Können wir auch. Ich habe da auch nicht wirklich was dagegen. Aber ich habe etwas dagegen, wenn angefangen wird zu argumentieren, dass Politiker eigentlich viel zu wenig verdienen, weil in der Wirtschaft ganz andere Größenordnungen gezahlt werden. Ich halte das, was die Bundeskanzlerin bekommt für eine angemessene Obergrenze von dem, was die Arbeit eines Menschen in Deutschland wert sein kann.

    > Ich möchte, dass sich die besten Leute in die entsprechenden Ämter trauen,
    > und nicht vor Angst auf den finanziellen Ruin oder gar strafrechtlicher
    > Konsequenzen die Herausforderung scheuen.

    Ja, ich möchte auch, dass jeder Platz mit den dafür besten Leuten besetzt wird. Und ich stimme vollkommen überein, dass niemand Angst vor dem Strafrecht oder unbegrenzter persönlicher Haftung haben sollte (es ist sowieso utopisch, dass jemand im Zweifelsfall entsprechende Schäden bezahlen könnte). Aber das bedeutet im gleichen Atemzug auch, dass damit die Ausrede der "persönlichen Verantwortung" für völlig überdimensionierte Gehälter in der Wirtschaft nicht mehr zieht.

    Und auch die besten Leute beherrschen stets nur ihr spezielles Fachgebiet. Deshalb sehe ich nicht ein, dass nur weil die eigene Persönlichkeit Führungsqualitäten in Wirtschaftsfragen hat, dies der Freibrief für einen tiefen Griff in die Schatulle sein soll. Derjenige gehört natürlich auf eine entsprechende Position - weil er das am besten kann und es ihm vermutlich auch am meisten Spaß macht - aber er gehört dort bezahlt wie jeder Andere auch (falls die Arbeitsbelastung überdurchschnittlich sein sollte, wie z. B. auch bei der Bundeskanzlerin, kann die Bezahlung gern auch über dem Durchschnitt liegen - aber sie muss sich im Rahmen halten).

    Denn letztlich kommt es in jedem Beruf darauf an, dass ihn die für diese Stelle am besten geeignete Person ausübt. Das gilt für Krankenpfleger, Kindergärtnerinnen, Elektriker, Müllfahrer genauso wie für Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft.

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